Belohnung ausgesetzt

Heppenheim: Es WAR vorsätzliche Brandstiftung!

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Bei dem Brand in einem Flüchtlingsheim wurden mehrere Personen verletzt. 

Heppenheim - Nach wie vor gibt es keine Hinweise auf Fremdenfeindlichkeit, jedoch eines steht fest: Das Feuer in der Flüchtlingsunterkunft in Heppenheim wurde gelegt!

Laut Staatsanwaltschaft werde zwar weiterhin in alle Richtungen ermittelt, jedoch ließen die bisherigen Ermittlungen keinen anderen Schluss zu, als dass das Feuer vorsätzlich gelegt wurde.

Hinweise auf eine fremdenfeindliche Tat gebe es aber nach wie vor nicht. „Es könnten auch andere Gründe vorliegen, etwa Streit“, so eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Darmstadt.

Feuer in Flüchtlingsheim

Nach wie vor schließen die Ermittler aus, dass bei dem Feuer ein brandbeschleunigendes Mittel benutzt wurde. Hinweise, wie der Brand gelegt worden sein könnte, gibt es laut Staatsanwaltschaft noch nicht. Fahrlässigkeit könne jedoch ausgeschlossen werden.

Mit mehrsprachigen Fahndungsplakaten, einem Online-Formular für Zeugen und einem Aufruf an die öffentlichen Medien bitten die Ermittler nun um Hinweise aus der Bevölkerung.

Für Hinweise zur Ergreifung des mutmaßliches Täters setzt die Staatsanwaltschaft sogar eine Belohnung von 2.000 Euro aus.

+++HINTERGRUND+++

Der Brand war im Eingangsbereich des Gebäudes ausgebrochen. (WIR BERICHTETEN) Ein Mann brachte sich mit einem Sprung aus einem Fenster in Sicherheit und verletzte sich dabei schwer. Mehrere Menschen erlitten Rauchvergiftungen. In dem Gebäude waren laut Kreis Bergstraße 51 Menschen untergebracht, zum Zeitpunkt des Feuers waren 46 von ihnen zu Hause.

Nach dem Brand hatten rund 350 Menschen in Heppenheim gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus demonstriert.

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Hinweise bitte an die Polizei in Heppenheim - Sonderkommission Brief - Rufnummer 06252 706 272

dpa/kab

Quelle: Mannheim24

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