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Haßloch: Zum Gackern komisch! Hühner auf Landstraße unterwegs – in Warnwesten

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Von: Daniel Hagen

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Haßloch in der Pfalz
Die Polizei muss in Haßloch Hühner einfangen. © Uwe Anspach/dpa/Polizeiinspektion Haßloch

Haßloch - Die Polizei wird zur L529 gerufen, weil dort mehrere Hühner unterwegs sind. Als die Beamten ankommen, können sie ihren Augen nicht glauben – denn die Tiere sind angezogen.

Immer wieder wird die Polizei auch zu kuriosen Einsätzen gerufen, bei denen Tiere eine Rolle spielen. Sei es nun eine Gans im Bahnhof, ein Wildschwein im Fitnessstudio oder ein Hund auf der Autobahn. Speziell in solchen Fällen ist immer Vorsicht geboten, weil man nie weiß, wie das Tier reagiert. Auch am Mittwochmittag (19. Januar) wird die Polizei in Haßloch zu einem solch tierischen Notfall gerufen. Dabei gilt es eilig zu handeln, weil die Verdächtigen sonst wie aufgescheuchte Hennen davonlaufen – denn es handelt sich wirklich um Hühner.

Haßloch: Kurioser Einsatz auf L529 – Polizei fängt Warnwesten-Hühner ein

Diese sind an diesem Tag ausgebüxt und spielen auf der Holidayparskstraße in Höhe Aumühle den Film „Chicken Run – Hennen rennen“ nach. Insgesamt sind ein Hahn und fünf Hühner der Gattung Gallus gallus demosticus auf der Flucht und warten auf der Landstraße wohl auf ihren Fluchtwagen. Möglicherweise wollen sie aber auch einfach in den nahe gelegenen Holiday Park, wo gerade eine neue Mega-Attraktion geplant wird. Eine Autofahrerin ruft allerdings die Polizei, um den Tieren zurück in ihren Stall zu helfen. Auch in Schwetzingen musste sich die Polizei mit einem ausgebüxten Huhn namens „Henriette“ auseinandersetzen.

Huhn mit Warnweste
Die Polizei muss in Haßloch Hühner einfangen. © Polizeiinspektion Haßloch

Haßloch: Mehrere Hühner auf der Landstraße ausgebüxt

Als wäre die Einsatzmeldung „Hühner auf der Straße“ noch nicht kurios genug für die Polizei Haßloch, machen die Beamten vor Ort noch eine weitere skurrile Entdeckung. Denn die Hühner tragen maßgeschneiderte gelbe Warnwesten! Die haben sogar gleich zwei Gründe. Zum einen kann man die Tiere dann auch in der Dunkelheit sehen, was bei Ausflügen an die Landstraße gut ist, um einen Wildunfall zu verhindern. Zum anderen scheint der Hahn beim sogenannten Tretakt – also dem Geschlechtsakt bei Vögeln – sehr forsch ranzugehen. Eine Anzeige wegen häuslicher Gewalt muss er aber nicht befürchten. Auch in diesem Fall heißt es am Ende wieder: Ente gut, alles gut. (pol/dh)

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