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„Hartz und herzlich“: Dagmars Bruder schaut RTLZWEI-Doku – es kommt sofort zum Streit

Hartz und herzlich: Dagmar und ihr Bruder diskutieren über das Rauchen.
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Hartz und herzlich: Dagmar und ihr Bruder diskutieren über das Rauchen.

„Hartz und herzlich“ - Dagmars Bruder Horst stattet den Benz Baracken einen Besuch ab. Die 66-Jährige freut sich auf ihn, muss aber auch ein Geheimnis vor dem 65-Jährigen verbergen. 

Dagmar wohnt seit 30 Jahren im weißen „Knusperhäuschen“ im Herzen der Benz Baracken. Trotz ihrer chronischen Lungenkrankheit COPD ist sie die gute Seele der ehemaligen Arbeitersiedlung in Mannheim und hilft den „Baracklern“ wo sie kann. Besonders um Nachbar Johann kümmerte sich die 66-Jährige bis zu seinem Tod aufopferungsvoll. Kein Wunder, hat die resolute Rentnerin in ihrem Leben doch acht Kinder und zwei der 25 (!) Enkelkinder großgezogen.

Hartz und Herzlich: Dagmar bekommt Familienbesuch aus Berlin

Da Dagmars Verwandtschaft in Ostdeutschland wohnt und das Geld knapp ist, kann sich die Familie nicht oft sehen. Doch jetzt ist es endlich wieder soweit: Dagmars Bruder Horst kommt zusammen mit seiner Frau, Tochter und Enkelsohn nach Mannheim. Dagmar freut sich auf den Besuch ihres Bruders, äußert gegenüber Elvis aber auch Bedenken was den Platz angeht: Sie hat nur zwei Betten!

ViertelBenz Baracken
StadtteilWaldhof
TV-Sendung Hartz und herzlich - Tag für Tag Benz Baracken

Schnell hat sie jedoch Ideen wie sie dieses Problem lösen könnte: „Wenn nicht schlafen sie im Garten. Das juckt mich ah net“, scherzt Dagmar fest. Schnell wird sie jedoch wieder ernst: „Nee, die Schwägerin, meine Nichte und der Kleine schlafen im Bett. Und mein Bruder und ich? Wir werden mal sehen, wir können uns in den Garten verziehen.“ Die Geschwister würden sowieso bis Spät aufbleiben und lange Gespräche miteinander führen.

„Hartz und herzlich“ in den Benz Baracken: Dagmar versteckt Zigaretten vor ihrem Bruder

Abgesehen vom Platzmangel beschäftigt Dagmar ein ganz anderes Problem. „Ich muss meine Zigaretten verstecken!“, verrät sie Nachbar Elvis. Der reagiert erst einmal verwundert: „Wieso, raucht der?“ Schnell stellt sich heraus, dass Dagmars Bruder Horst selbst nicht raucht und auch nicht möchte das seine Schwester dauernd qualmt. Als Dagmar ihn vor Kurzem in Berlin besucht hat - das erste Mal nach sechs Jahren - reagierte er sehr ungehalten, als sie sich auf den Balkon verziehen will: „Bei mir wird nicht geraucht“, zitiert Dagmar ihren Bruder.

Völlig unbeeindruckt setzt sich Dagmar natürlich trotzdem durch, ihre Glimmstängel will sie sich von niemandem verbieten lassen. Doch ihr Bruder lässt einfach nicht locker und zählt später nach, wie viel sie an einem Tag geraucht hat. „Gestern waren es 12, heute waren es schon drei - also 13 Stück zu viel, ne? Oder 14, 15, 16 zu viel?“, fragt Horst seine Schwester. Dagmar schaltet sofort auf Verteidigung: „So viele waren es gar nicht! Der kontrolliert mich, das ist so schlimm. Er ist genauso krank wie ich und hat nie geraucht. Also liegt es nicht am Rauchen“, resümiert Dagmar.

„Hartz und herzlich“ in den Benz Baracken Mannheim: Dagmar fühlt sich bevormundet

Nicht nur beim Thema Rauchen fühlt sich die 66-Jährige von ihrem Bruder bevormundet. Vor dem Familienbesuch bereitet die 66-jährige Dagmar Blumenkohl zu: „Ich lass mir vor meinem Bruder nicht ins Handwerk pfuschen, der ist nämlich von Beruf Koch“. Trotzdem freut sich die 66-Jährige wie ein kleines Kind: „Familie ist das beste was es gibt, anders kannst du es nicht sagen“.

„Hartz und herzlich“: Geschwister-Clinch am Frühstückstisch

Die erste Nacht mit dem Besuch läuft harmonisch ab, doch schon am Frühstückstisch darf sich Dagmar wieder etwas von ihrem Bruder anhören: „Das schönste ist: Sie hat mir gesagt, sie hat nur noch zwei Zigaretten und sie raucht dann heute nicht mehr“, erzählt Horst am nächsten Morgen. „Denn es ging ihr heute Früh sehr schlecht.“

Dagmar kann ihren Ohren kaum trauen: „Was erzählt er da? Baron Münchhausen? Du bist schlimmer wie der Vater! Ich hab jede Früh so meine Hustinetten.“ „Aber keine Stunde lang,“ widerspricht ihr Horst. „Ich wollte schon das Rote Kreuz anrufen, den Notdienst“. Dagmar will sich gar nicht erst auf eine Diskussion mit ihrem kleinen Bruder einlassen: „Man sagt ja nicht umsonst: Räucherware hält sich länger.“

„Hartz und herzlich“: Hat Dagmar ihrem Bruder verheimlicht, wie schlecht es um ihre Gesundheit steht?

Dass es gesundheitlich so schlecht um seine kleine Schwester steht, hat Horst erst durch die RTLZWEI-Sendung „Hartz aber herzlich - Tag für Tag Benz Baracken“ erfahren. „Immer diese Husterei und dass sie auch ins Krankenhaus gegangen ist... da ist mir erst bewusst geworden, wie schlimm das eigentlich ist.“

Horst befürchtet, dass Dagmar wieder eine nach der anderen rauchen wird, sobald er wieder in Berlin ist: „Weil da keiner mehr da ist, der meckert“. Trotz der Sorgen ihres Bruders will Dagmar sich nichts verbieten lassen und an ihrem „Laster“, wie sie es selbst nennt, weiter festhalten. (kp)

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