Analyse von 2018

Höherer Krankenstand in RLP wegen Grippewelle

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Grippewelle lässt Krankenstand in Rheinland-Pfalz steigen (Symbolfoto)

Wegen der Grippewelle haben Arbeitnehmer in Rheinland-Pfalz 2018 öfter krankheitsbedingt gefehlt als im Jahr zuvor. Mehr dazu:

Binnen eines Jahres steigt der Krankenstand der DAK-Versicherten von 4,3 auf 4,5 Prozent. Er ist damit stärker als der Bundesdurchschnitt. Jeder Arbeitnehmer ist im Schnitt 13 Tage krankgeschrieben – genauso lange wie 2017, meint DAK-Sprecher Claus Uebel in Mainz.

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Steigender Krankenstand wegen der Grippe

Vor allem die starke Grippewelle zu Beginn des Jahres machte den Menschen im Land zu schaffen", so Uebel.

Die Zahl der Fehltage aufgrund schwerer Atemwegserkrankungen wie grippalen Infekten oder Bronchitis steigt innerhalb eines Jahres um rund elf Prozent und sei damit landesweit der zweithäufigste Grund für einen Fehltag gewesen, sagt der Sprecher. Am häufigsten fallen die Beschäftigten aber erneut wegen Muskel-Skelett-Erkrankungen wie Rückenschmerzen aus. Sie machen mehr als ein Fünftel am Krankenstand aus. 

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Psychische Erkrankungen wie etwa Depressionen gehen um rund sieben Prozent zurück und landen auf Platz drei. 

Für die DAK-Analyse sind die Daten aller ihrer rund 155.000 erwerbstätigen Mitglieder ausgewertet. 

Die Techniker Krankenkasse (TK) hat kürzlich ebenfalls mehr Fehltage wegen Grippe gemeldet. Die erwerbstätigen Mitglieder der TK bleiben 2018 durchschnittlich 16 Tage zu Hause - 1,7 Prozent länger als 2017. 

Im Februar vergangenen Jahres haben sich so viele Erwerbstätige wegen Atemwegsinfekten krankgemeldet wie seit zehn Jahren nicht mehr, berichtet die TK. Hauptursache mit durchschnittlich knapp drei Fehltagen waren aber auch bei der TK Muskel-Skelett-Erkrankungen. Fast genauso oft blieben Arbeitnehmer wegen psychischer Erkrankungen zu Hause.

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dpa/jol

Quelle: Mannheim24

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