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Germersheim: Wie in der Steinzeit – So wollte „Neandertaler“ ein Fahrrad-Schloss knacken

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Von: Florian Römer

„Neandertaler“ versucht mit Steinen das Schloss eines lilafarbenen Damenrads zu knacken (Symbolbild).
Neandertaler versucht Damenrad zu stehlen (Symbolbild). © Thomas Horst/LUDWIGSHAFEN24

Germersheim - Ungewöhnlicher Einsatz für die Polizei am Sonntagmorgen: Eine Anwohnerin beschwert sich über Lärm aus dem Unipark. Die Beamten scheuchen einen „Neandertaler“ auf:

Es gibt Polizeimeldungen, die sind so ungewöhnlich, dass man sie einfach weiter erzählen muss. Diese aus Germersheim gehört definitiv dazu: Sie handelt von einem Urmenschen, der mit archaischem Werkzeug versucht, ein Damenrad zu stehlen. Dabei legt der „Neandertaler“, wie die Polizei den Fahrraddieb tauft, eine ungewöhnliche Ausdauer an den Tag. Aber der Reihe nach:

Germersheim: „Neandertaler“ scheitert mit archaischem Werkzeug an Fahrradschloss

Eine Anwohnerin beschwert sich am frühen Sonntagmorgen (11. Juli) bei der Polizei in Germersheim. Grund: Seit über eineinhalb (!!!) Stunden dringen störende „Klopfgeräusche“ aus dem Unipark. Gegen 4:30 Uhr treffen die Beamten am Ort ein. Was sie erblicken, lässt die Polizisten erstaunen. Sie sehen einen Mann, der versucht das Schloss eines „alten, lilafarbenen Damenrads“ zu knacken.

Den Modus Operandi des verhinderten Fahrraddiebs beschreibt die Polizei als „eher ungewöhnlich“ und „wenig effektiv“: Der „Neandertaler“ versucht, mit zwei großen Steinen das Schloss des Damenrads (Wert: ca. 30 Euro) zu knacken. Als er die Beamten sieht, flüchtet der unbekannte Mann und kann nicht mehr gestellt werden. Vielleicht hat der Urmensch ja auch zu Fuß in seine Höhle zurück gefunden ... (pol/rmx)

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