Todesfälle in Altersheim

Pfleger-Trio teilte Mordfantasien per WhatsApp

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Seniorenheim Lambrecht

Frankenthal/Lambrecht - Am Dienstag geht der Prozess um die mutmaßlichen Morde in einem Pflegeheim weiter. Dabei kommen neue schreckliche Details ans Licht:

Während ihr 24-jähriger Kollege in der Nacht auf den 30. Dezember 2015 einer Seniorin in Tötungsabsicht Insulin spritzt, hält er die 27-jährige Altenpflegerin per WhatsApp auf dem Laufenden. Doch „ich habe ihn nicht für voll genommen", erklärt die Angeklagte am Dienstag (26. September) vor dem Frankenthaler Landgericht. 

Sie habe nicht geglaubt, dass er seine Ankündigung umsetzen würde und sie streitet auch ab, ihn zu der Tat angetrieben zu haben. 

WhatsApp-Gruppe 

Die drei ehemaligen Mitarbeiter des ,AWO'-Seniorenheims in Lambrecht sind wegen Mordes angeklagt. Ein 48-Jähriger hat die Taten beim Prozessauftakt bestritten, der 24-Jährige gesteht sie wiederum bei den Ermittlungen. Die dritte Angeklagte bestätigt nun, dass die Mitarbeiter in einer gemeinsamen Whatsapp-Gruppe eine "makabre" Sprache und Mordfantasien teilten. 

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Hintergrund

Laut Anklage hat die Pflegerin den 24-jährigen Kollegen von zu Hause aus angefeuert und ihm vorgeschlagen, die 85-jährige Bewohnerin mit einem Kissen zu ersticken, als sie trotz des verabreichten Insulins nicht stirbt.Dass sie so etwas geschrieben habe, könne sie sich nicht mehr erklären, sagt die 27-Jährige nun. 

Neben dem Mord an der 85-Jährigen wird den beiden Männern eine weitere Tötung vorgeworfen, an der die Frau nicht beteiligt gewesen.

dpa/jol

Quelle: Mannheim24

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