Ei wie schön!

Fotos: Ostereiermarkt 2017 im Schwetzinger Schloss

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Ostereiermarkt 2017 im Schwetzinger Schloss
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Ostereiermarkt 2017 im Schwetzinger Schloss

Schwetzingen - Ein Ei gleicht dem anderen? Von wegen! Auf dem Ostereiermarkt gibt es liebevoll gestaltete Ostereier in allen Größen, Farben und Mustern zu bestaunen – jedes ein Unikat.

Schaut man sich auf dem Ostereiermarkt im Schwetzinger Schloss um, dann wird man mit dem Staunen nicht fertig: so viel Liebe zum Detail und so viel Geduld stecken in jedem der filigranen Kunstwerke. Bei einigen hat man Angst, dass sie kaputt gehen, wenn man schon hinschaut. Die Aussteller, 52 insgesamt, geben gerne Auskunft über ihr Hobby nicht selten staunt man danach noch viel mehr.

Bei Christa Pflüger aus Schriesheim stellt Gänseier mit Spruchbändern her, außen auf der Schale sind Motive aus 1001 Nacht aufgemalt. Auf dem Band, das im Innern des Eis aufgerollt ist, stehen die Dinge, die sie mit den Motiven verbindet: Der letze Elefant Sindbad des Seefahrers, die Palme aus dem Garten Sulaikas... 

Bei ihrer Arbeit fängt sie immer mit dem Schlitz auf der Seite an. Logisch, denn wenn dabei das Ei kaputt geht, wäre es blöd, wenn es schon bemalt ist. Wie viele Eier ihr schon kaputt gegangen sind? „Keines! Einmal war ich wütend und habe ein Ei gegen die Wand geworfen, noch nichtmal das ist kaputt gegangen“, lacht sie.

Nicht IN sondern AUF den Eiern sind die Sprüche von Ursula Kähn aus Frankfurt. Oben angefangen, dann spiralförmig immer wieder rundherum bis unten – es passt immer ganz genau - verziert sie Eier in allem möglichen Größen mit Geschichten aus dem ganzen Leben des Osterhasen, gerne liest sie die Geschichten auch vor und dreht das Ei ganz behutsam dabei.

Vier Eier: Ei in Ei in Ei in Ei, das ist das Vier-Jahreszeiten-Ei von Marion Hintzsche aus Dittersdorf: außen ein Nanduei, darin ein großes Gänseei, darin ein kleines Gänseei, das wiederum ein Entenei beherbergt alle so bemalt und bearbeitet und von außen drehbar, dass es je nach Stellung der einzelnen Eier Frühling, Sommer, Herbst und Winter darstellt. Auch sonst hat sie viele Eier in Eiern, bei denen nicht ganz klar ist, wie denn das eine in das andere hineinkommt. Das Geheimnis verrät sie auch nicht.

Zu ersten Mal auf dem Ostereiermarkt ist Horst Opiola aus Öhringen. Er verziert seine Gänseeier, indem er sie graviert. Erst das Motiv, mit präzisen Umrissen und feinen Strukturen in dessem Inneren, dann entfernt er vom verbleibenden Rest so viel wie möglich, sodass nur eine Art Netz übrig bleibt, die das Motiv trägt.

Bei mit hat jedes Ei einen Namen“, sagt er offensichtlich ist das beim Dornröschen-Ei, bei dem man das Dornröschen am Spinnrad erkennt, die Struktur drumherum sind Dornenzweige. „Mein Lieblingsstück“, erklärt er. Nicht ganz so einfach ist der Name des Eis, das nur ein feines Netz ist, und kein Motiv in sich trägt, „Die Arbeit daran ist so stumpf, dass man blöd wird. Ich nenne es das Deppenei.“ Schön ist es trotzdem. Und auch wenn es nur noch drei Gramm wiegt, Angst dass es kaputt geht, hat man trotzdem nicht, wenn man es anfasst.

Der Ostereiermarkt ist noch am Sonntag von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

chr

Quelle: Mannheim24

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