Zeltfestival Rhein-Neckar

Helge Schneider strapaziert die Lachmuskeln 

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Helge Schneider beim 2. Zeltfestival Rhein-Neckar
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Helge Schneider beim 2. Zeltfestival Rhein-Neckar
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Helge Schneider beim 2. Zeltfestival Rhein-Neckar
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Helge Schneider beim 2. Zeltfestival Rhein-Neckar

Mannheim-Neuostheim - Das 2. Zeltfestival Rhein-Neckar findet am Sonntag seinen krönenden Abschluss mit einem gewohnt schrägen aber zum Schreien komischen Auftritt von Helge Schneider: 

Ja, Helge Schneider ist ein großartiger Musiker. Und nein – ‚Katzeklo‘ hat er nicht gespielt. Man kann sich die Mühe machen, das Hirn zu verbiegen und versuchen den roten Faden in seinem Auftritt zu suchen. Man kann es aber auch lassen.

Da kommt er auf die Bühne, mit glitzernder Baseball-Kappe, blauem Sakko und dezenter Brille und besingt erstmal die Stadt, die er – wie er sagt – so liebt: Mannheim. Für alle, die nicht dabei waren: Schade, Pech gehabt – es war zum Schreien komisch!

„Ich wollte mir Mannheim anschauen, aber das Maimarktgelände war so groß und ich habe nicht rausgefunden" sagt er. Immerhin hat er dafür am Samstag Abend Hammerfall und Doro gesehen und lässt es sich jetzt nicht nehmen ab und zu seiner eigenen Musik headzubangen. Ob's nun passt oder auch nicht. Beim „Klapperstrauß" schon, zumindest irgendwie.

Helge glänzt zuerst durch höchste musikalische Fertigkeiten: Er greift zur Gitarre oder zum Saxophon oder setzt sich ans Klavier und spielt einfach drauf los – und das sehr, sehr gut. So gut, dass er es sich sogar erlauben kann, so zu spielen, dass es sich wie bei einem Anfänger anhört. Ergänzt wird das dann durch jede Mange Quatsch, bei dem sich das Publikum oft genug fragt, was der Mann da auf der Bühne gerade macht – vielleicht weiß er es auch selbst nicht so genau.

Darüber hat Helge Schneider eine fundierte Kenntnis von fast allem. Naturwissenschaften: „Heavy Metal heißt Schwermetall, da trägt man Leder. Das geht nur mit Leder, denn Leder ist ja Schwermetall". Immobilienwirtschaft: „Es ist sehr schwer in Australien eine Wohnung zu finden – denn sie stehen nicht im Wochenanzeiger". Auch ist er ein großer Philosoph: „Wir essen gern, wir trinken gern, wir feiern gern, wir poppen gern."

Was wäre Helge ohne seinen Teebringer Bodo, den er rumscheucht, der es aber erträgt, wenn der Chef Anweisungen macht. Schließlich ist er mit 22 Jahren Zugehörigkeit der Neuling in der Runde. Und das Publikum kugelt sich dabei.

Besonderes Highlight: Sergej Gleithmanns Performance – sonst fürs Saxophon zuständig und die mexikanische Gitarre – beim „Meisenmann": eine Mischung aus Entchentanz und seinen Namen tanzen, dazu der Rauschebart und wenige Haare auf dem Kopf. Herrlich.

Vielleicht ist ja Mannheim der rote Faden. Er sagt es immer und immer wieder, wie sehr es ihm hier gefällt und stellt fest, dass Mannheim von oben wie ein Kreuzworträtsel aussieht. „Gestern habe ich denen in Stuttgart gesagt wie gut es mir gefällt, aber das war gelogen".

Helge Schneider ist der Großmeister in seiner eigenen Klasse. Mann muss ihn nicht lieben – aber man sollte!

Weitere Auftritte beim 2. Zeltfestival: 

Das Konzert von Wanda beim Zeltfestival Rhein-Neckar

„In Extremo“ beim Zeltfestival 2017

chr

Quelle: Mannheim24

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