Was an den Gerüchten dran ist

Nach Schließung der ARAL: Zieht SWR in Hafenstraße?

Jungbusch im Wandel: In den letzten Jahren ist besonders in der Hafenstraße viel passiert.
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Jungbusch im Wandel: In den letzten Jahren ist besonders in der Hafenstraße viel passiert.
Der SWR Mannheim-Ludwigshafen sucht nach 30 Jahren ein neues Zuhause in Mannheim.
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Der SWR Mannheim-Ludwigshafen sucht nach 30 Jahren ein neues Zuhause in Mannheim.
Jungbusch im Wandel: In den letzten Jahren ist besonders in der Hafenstraße viel passiert.
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Jungbusch im Wandel: In den letzten Jahren ist besonders in der Hafenstraße viel passiert.
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Jungbusch im Wandel: In den letzten Jahren ist besonders in der Hafenstraße viel passiert.
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Jungbusch im Wandel: In den letzten Jahren ist besonders in der Hafenstraße viel passiert.
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Jungbusch im Wandel: In den letzten Jahren ist besonders in der Hafenstraße viel passiert.

Mannheim-Innenstadt – Die kursierenden Gerüchte über die bevorstehende Schließung der ARAL-Tankstelle sind wahr! Warum sie geschlossen wird und was mit dem Areal passieren könnte:

Kein Tanken mehr auf dem Weg zur Arbeit, keine nächtliche Käsebrezel für Nachtschwärmer und vor allem keine freundlichen Mitarbeiter mehr...

Wie uns Geschäftsführer Michael Giertz auf Anfrage bestätigt, wird die ARAL-Tankstelle in der Hafenstraße nämlich schon zum 31. August 2017 geschlossen

Die Kult-Tankstelle wird nicht nur von Autofahrern vermisst werden, sondern besonders von eingefleischten Jungbuschlern. Wo sonst gibt es rund um die Uhr warmes Essen, frischen Kaffee und einen familiären Plausch mit den Mitarbeitern?

Die dortige Waschstraße war während des beliebten Events „Nachtwandel“ im Jahr 2015 sogar Bühne für Live-Musik! Das „orffeo studio“ hatte zwischen Bürsten und Riesen-Föhn seine Gesangseinlagen zum Besten gegeben.

Doch die Gerüchte, dass die Tankstelle ‚nur‘ an einen neuen Standort versetzt werden soll, weißt der Geschäftsführer von sich: „Nein, die Tankstelle wird leider nicht versetzt!“ Die bevorstehende Schließung mache ihn zwar traurig, die Situation sei jedoch nicht zu ändern. Die Mitarbeiter müssten sich nach einer anderen Arbeit umsehen.   

Grund für die Schließung: Der langjährige Pachtvertrag läuft aus! Giertz meint auch zu wissen, was mit dem 1.500 Quadratmeter großen Areal passieren könnte: „Da soll ein neues SWR-Gebäude hinkommen.“

SWR-Neubau auf dem ARAL-Areal?

Gut möglich, denn nach über 30 Jahren in der Wilhelm-Varnholt-Allee 5 ist der öffentlich-rechtliche Sender auf der Suche nach einer neuen Bleibe in der Quadratestadt. Warum also nicht solch ein immobilientechnisches ‚Sahnestück‘ im hippen Jungbusch?

Angesprochen auf kursierende Gerüchte, der SWR würde für sein Studio Mannheim-Ludwigshafen auf dem Grundstück der jetzigen ARAL-Tankstelle einen Neubau errichten, stellt Redaktionsleiter Gerhard Mandel (63) vom SWR4 Kurpfalzradio klar: „Wir haben uns bereits umgeschaut – auch in Richtung Jungbusch und Hafen. Wir haben jedoch noch kein Grundstück ausgesucht!

Hintergrund für den Umzug: Prüfungen haben ergeben, dass das derzeitige Studio dringend umfassende Sanierungen benötigt – unter anderem in Sachen Brandschutz. Damit der SWR bis zum Umzug in seinem jetzigen Domizil bleiben kann, wurden natürlich einige Brandschutzmaßnahmen umgesetzt. 

„Unabhängig von baulichen Gründen haben wir uns gefragt: Was müssen wir tun, um multimedial arbeiten zu können! Während es vor 30 Jahren nur Rundfunk und Fernsehen gab, müssen wir die Themen heutzutage auf allen Kanälen ausspielen – auch auf der neuen App ‚SWR Aktuell‘.  Und nicht zuletzt, weil die moderne Technik längst nicht mehr so viel Platz einnimmt, wie in den 80er Jahren, werden wir uns räumlich spürbar verkleinern“, erklärt Mandel gegenüber MANNHEIM24.

Rund 80 Mitarbeiter aus Redaktion und Technik produzieren täglich trimedial für Fernsehen, Radio und Internet spannende Beiträge aus der Metropolregion. Jedoch aufgrund heutiger Ansprüche an einen Redaktionsablauf nicht mehr zeitgemäß verteilt auf drei Etagen – das Team von SWR3 ist sogar ‚ausgelagert‘ im Musikpark.

Mandel weiter: „Bei den derzeitigen Räumlichkeiten stoßen wir mit unserer Neuausrichtung an die Grenzen unseres Workflows. Wir haben sämtliche Lösungen diskutiert und kamen zu dem Schluss, dass uns da nur ein Neubau weiterhilft.

Doch mit dem angepeilter Umzug Ende 2020/Anfang 2021 soll die geballte Medienpower unter einem Dach gebündelt werden. Mal sehen, ob in der hippen Hafenstraße oder sonstwo im Jungbusch – Hauptsache der SWR bleibt ‚Monnem‘ erhalten.

Dieser Schritt ist ein Beweis dafür, dass der SWR seinen Standort Mannheim stärkt und dauerhaft zukunftsfähig macht. Somit können die Produkte des SWR schneller, besser und kostengünstiger produziert werden“, so Redaktionsleiter Mandel abschließend.

Auf das beliebte Sommerfest mit viel Live-Musik angesprochen, dass jedes Jahr tausende Hörer zum Funkhaus lockt, lacht Mandel: „Dafür wäre doch am Hafen auch genug Platz...

Von Seiten der Stadt erhält der SWR bei seiner Standortsuche die volle Unterstützung, da man in der Verwaltung den Verbleib in Mannheim natürlich begrüßt: „Dadurch wird nicht nur der Medienstandort Mannheim sondern auch die Metropolregion gestärkt“, heißt es aus dem Rathaus.

MANNHEIM24 meint: Toll, dass die Kollegen vom SWR in ‚Monnem‘ bleiben – um die Kult-Tanke ist es trotzdem schade! 

kp/pek

Quelle: Mannheim24

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