Arbeiten von Edmund Clark

Neue Foto-Ausstellung: „Der unbekannte Terror“

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In der Ausstellung TERROR INCOGNITUS zeigt der britische Fotograf Edmund Clark die Folgen des Krieges gegen den Terror.
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In der Ausstellung TERROR INCOGNITUS zeigt der britische Fotograf Edmund Clark die Folgen des Krieges gegen den Terror.
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In der Ausstellung TERROR INCOGNITUS zeigt der britische Fotograf Edmund Clark die Folgen des Krieges gegen den Terror.
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In der Ausstellung TERROR INCOGNITUS zeigt der britische Fotograf Edmund Clark die Folgen des Krieges gegen den Terror.
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In der Ausstellung TERROR INCOGNITUS zeigt der britische Fotograf Edmund Clark die Folgen des Krieges gegen den Terror.
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In der Ausstellung TERROR INCOGNITUS zeigt der britische Fotograf Edmund Clark die Folgen des Krieges gegen den Terror.

Mannheim-Innenstadt - Die düsteren Folgen des Krieges gegen den Terror, der seit 9/11 tobt, sind das Thema der neuen Ausstellung „TERROR INCOGNITUS“ im Raum ZEPHYR:

Die neue Ausstellung TERROR INCOGNITUS im Raum für Fotografie ZEPHYR präsentiert ab 31. Januar die Arbeiten des Briten Edmund Clark. Die Aufnahmen des preisgekrönten Fotografen zeigen eindrücklich, welche Folgen der Kampf gegen den Terrorismus, der seit den Anschlägen von 9/11 geführt wird, hat.

In präzisen und atmosphärischen Bildern zeigt Edmund Clark verborgene Machtsysteme auf. So war er unter anderem auch der erste Fotograf, der die Möglichkeit hatte, im Gefangenenlager von Guantanamo zu fotografieren. Ebenso berichtete er von der Existenz der „Control Order Houses“ im Vereinigten Königreich und unter dem Titel „Mountains of Majeed“ aus der Welt der Militärcamps in Afghanistan. 

Seine Fotoserien werden im Raum ZEPHYR teils vollständig, teils nur partiell gezeigt. Die neueste Arbeit von Edmund Clark ist dabei zum ersten Mal zu sehen: In dieser beschäftigt er sich mit einem düsteren Kapitel der jüngsten Vergangenheit. 

Fotograf präsentiert jüngstes Projekt

Mit „Negative Publicity: Artefacts of Extraordinary Rendition“ untersucht der Brite das System illegaler Entführungen von Individuen, die vermeintlich unter Terrorverdacht stehen, durch den US-Amerikanischen Geheimdienst und ihre Verbringung in sogenannte „Black Sites“. Diese bis Mitte der 2000er Jahre sowohl geheimen als auch i llegalen Folterlager befanden sich in Litauen, Rumänien, Libyen, Syrien oder Guantanamo

Die zentrale Verteilerstation für die Flüge zum Transport für diese Lager war der Flughafen Frankfurt am Main. Aus den Dokumenten, Fotografien und Gerichtsprotokollen stellt Edmund Clark ein komplexes Netz von Neuigkeiten her, welches die eigentlichen Dimensionen des Systems und seiner Folgen deutlich macht.

Die Ausstellung wird vom 31. Januar bis zum 29. Mai im ZEPHYR - Raum für Fotografie der Reiss-Engelhorn-Museen im Museum Bassermannhaus in C4, 9 gezeigt. Weitere Informationen findest Du unter www.zephyr-mannheim.de.

zg/swy

Quelle: Mannheim24

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