Bis zu 7 Wochen Verzug

Viel Aufregung um Planken-Großbaustelle

Der Zeitplan der Großbaustelle auf den Planken hinkt um Wochen hinterher.
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Der Zeitplan der Großbaustelle auf den Planken hinkt um Wochen hinterher.
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Der Zeitplan der Großbaustelle auf den Planken hinkt um Wochen hinterher.

Mannheim-Innenstadt – Großbaustellen in Deutschland sind längst ein Kapitel für sich – warum sollte es den Mannheimern da besser ergehen. Die Probleme bei der Planken-Umgestaltung:

Bekanntlich verderben zu viele Köche den Brei...

Dies scheint auch in der ‚Großküche‘ Planken so zu sein, wo mit Stadt Mannheim, MVV Energie und Rhein-Neckar Verkehr (rnv) seit März 2017 gleich drei Köche an den ‚Töpfen‘ stehen.

Keine Spur von dem einst angekündigten Vorhaben, mit den Baumaßnahmen zur Planken-Umgestaltung immer Schritt für Schritt vorzurücken, um den Eindruck und die Unannehmlichkeiten einer Großbaustelle zu vermeiden.

Stattdessen klafft auf einer Länge von rund 450 Meter quasi der ‚Grand Canyon Monnems‘ – nur durch schmale Fußgängerbrücken zur Planken-Querung unterbrochen. Was einem das Shopping-Erlebnis echt vermiest: überall Staub und Steinchen, dazu ohrenbetäubende Sägen und Gehämmere.

Pflastersteine, Möblierung, Gleise, Bepflanzung, barrierefreie Haltestellen („Wasserturm“, „Strohmarkt“ und „Paradeplatz“) – alles soll neu gemacht werden. Gesamtkosten: 29,33 Millionen Euro.

Doch es läuft bei Weitem nicht so, wie geplant und versprochen. Von vier bis sieben Wochen Verzögerung ist inzwischen die Rede!

So ist etwa vor dem Quadrat O7 nichts von dem bereits für Anfang Juli angekündigten ersten neuen Pflastersteinen zu sehen. Schuld seien unerwartete Probleme zwischen den Quadraten O7 und P7, wo am Freitag nach rund 30 Jahren wie vorgesehen die Skulptur „Pflanzen“ von Prof. Joachim Schmettau entfernt wurde

Nicht nur, dass dort eine alte Weltkriegsbombe nicht ausgeschlossen werden konnten, nach der gesucht wurde, gestaltet sich dort die Pflasterung an den Gleisen komplexer als gedacht – schon wegen der unvorhersehbaren Bodenverdichtung.

Länger gedauert hat es auch am Plankenkopf: Dort musste eine neue Notstromleitung für das Quadrat P7 verlegt werden. Zudem könne das Pflaster entlang der Schaufensterfront erst gelegt werden, wenn die Gleise eingepflastert sind und Rettungsfahrzeuge die Planken ansteuern können. Deshalb wurde am Rande des Plankenkopfs eine zwingend nötige Zufahrt für Feuerwehr und Krankenwagen ausgespart.

Einzelhändler in Sorge

Während sich viele Händler formieren und der Ruf nach Schadensersatz für Verdienstausfälle laut wird, klingeln bei „McDonald‘s“ die Kassen: „Seit Beginn des Plankenumbaus machen wir in der Filiale O7,15 rund 20 Prozent mehr Umsatz“, erklärt Manfred Büch (68), Franchise-Nehmer von sechs Schnellrestaurants in der Metropolregion Rhein-Neckar.

Was den Einzelhändlern am meisten Bauchschmerzen bereitet: Versinkt sogar das finanziell enorm wichtige Weihnachtsgeschäft in den Baugruben vor der Haustür. Denn solange die Trams nicht rollen, verirren sich einfach weniger Kunden zwischen dem Zaun-Labyrinth.

Dick im Kalender eingekreist haben sich alle Beteiligten den 19. November 2017! Denn dann soll der Straßenbahn wieder regulär zwischen Wasserturm und Paradeplatz verkehren.

Die MVV Energie nutzt das offene Erdreich für Erneuerungen ihrer Gas-, Wasser-, Fernwärme und Stromleitungen. Sämtliche Baumaßnahmen sollen bis Frühjahr 2019 fertig sein. Wir sind ja mal gespannt...

>>> Hier findest Du unsere große THEMENSEITE zur Planken-Umgestaltung <<<

>>> Planken-Skulptur wird abtransportiert!

pek

Quelle: Mannheim24

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