120 Teilnehmer in Mannheim

‚Kurdenmarsch‘ 2019: Start in Mannheim mit großem Polizeiaufgebot

‚Kurdenmarsch‘ 2019: Start in Mannheim am Hauptbahnhof.
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‚Kurdenmarsch‘ 2019: Start in Mannheim am Hauptbahnhof.
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‚Kurdenmarsch‘ 2019: Start in Mannheim am Hauptbahnhof.

Mannheim -  Der ‚Kurdenmarsch‘ 2019 startet mit einigen Verzögerungen in der Innenstadt. Die Polizeipräsenz ist hoch: Etwa 100 Polizisten begleiten den Demostart. 

Update 10. Februar, 13:30 Uhr: Heute startet der ‚Kurdenmarsch‘ in Mannheim. Es haben sich circa 120 Teilnehmer versammelt. Eigentlich sollte sich der Demozug um kurz nach 9 Uhr in Bewegung setzen. Jedoch kommt es zu Verzögerungen, weshalb erst um 10:30 Uhr die Auftaktkundgebung beginnt. Gegen 11 Uhr beginnt dann der Marsch vom Vorplatz des Hauptbahnhofes.

Gründe dafür seien eine zunächst fehlende Ordnerliste, die an die Polizei übergeben werden muss, und die Verspätung vieler Teilnehmer. „Gegen 9 Uhr waren erst 20 bis 30 Menschen versammelt“, so die Polizei. 

Ein Polizeisprecher spricht auf Anfrage von MANNHEIM24 von einer „ruhigen und friedlichen Lage“ vor Ort. Zu großen Verkehrsbehinderungen werde es nicht kommen, so der Polizeisprecher weiter. Die Demonstration verläuft teilweise auf Nebenwegen. Es könne jedoch sein, dass es kurzfristig zu kleineren Sperrungen kommen wird. Die Behinderungen wären jedoch nur gering.

Kurdenmarsch am Hauptbahnhof: Ziele und Verbote

Trotzdem haben sich auch zahlreiche Polizisten am Hauptbahnhof versammelt. Eine genaue Zahl kann ein Sprecher vor Ort nicht bekannt geben, es seien aber „deutlich über 100.“ Dies sei wegen Erfahrungen aus der Vergangenheit notwendig 

Die Teilnehmer halten Fahnen und Schilder hoch, auf denen Namen von Personen stehen, die einen Hungerstreik für die politisch Inhaftierten durchführen. Laut Nalin, einer Teilnehmerin des Marsches, dürfen bestimmte Fahnen, Parolen und auch Bilder von Abdullah Öcalan nicht genutzt werde. Nicht einmal sein Name dürfe gerufen werden.

Wir machen das hier, weil seit 20 Jahren Abdullah Öcalan im Gefängnis sitzt und er nicht die Rechte eines normalen Gefangenen hat. Er darf seine Familie nicht sehen und seine Anwälte dürfen ihn nicht mehr besuchen seit 2011“, erklärt Nalin.

Man wolle eine Stimme für die Inhaftierten sein und diese auf die Straße tragen. Sie werde den 10-tägigen Marsch nach Straßburg komplett mitlaufen. Auf dem Weg werde es verschiedene Zwischenstops geben und die Teilnehmer würden von kurdischen Familien aufgenommen werden, die sich solidarisch zeigen.

‚Kurdenmarsch‘ von Mannheim nach Straßburg: Demo startet in Mannheim

Wie die Polizei am Montag (4. Februar) mitteilt, startet der sogenannte ‚Kurdenmarsch‘ unter den Motto „Freiheit für alle politischen Gefangenen. Gesundheit für Abdulla Öcalan.“ am Sonntag (10. Februar) in Mannheim. Die Teilnehmer versammeln sich in der Mannheimer Innenstadt und ziehen dann bis zum 16. Februar über mehrere Etappen (Hockenheim, Bruchsal, Karlsruhe, Raststatt, Bühl, Kehl) bis nach Straßburg. 

Die Versammlung wurde bei der Stadt angemeldet, die Teilnehmer treffen sich am Sonntag um 8:30 Uhr am Willy-Brandt-Platz am Hauptbahnhof. Um 9 Uhr soll sich der Kurdenmarsch in Bewegung setzen. 

‚Kurdenmarsch‘ startet in Mannheim: 200 Teilnehmer pro Etappe erwartet

Pro Tag und Etappe werden beim ‚Kurdenmarsch‘ 2019 rund 200 Teilnehmer erwartet. Die Polizei hat angekündigt, den Demonstrations-Zug zu begleiten, der sich auf öffentlichen Straßen und Wegen bewegen wird. Es kann dabei zu kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen kommen.

Die Etappen der Demonstration:

  • Mannheim (10. Februar)
  • Hockenheim 
  • Bruchsal 
  • Karlsruhe 
  • Rastatt 
  • Bühl 
  • Kehl 
  • Straßburg (16. Februar)

‚Kurdenmarsch‘ 2018 abgesagt

In 2018 wurde der Kurdenmarsch vom Anmelder ohne Angabe von Gründen abgesagt. Im Jahr davor wurde die Demo-Route von rund 150 Teilnehmern zurückgelegt. In Bruchsal kam es dabei zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen türkisch- und kurdischstämmigen Demonstranten. 

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pol/kab

Quelle: Mannheim24

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