Hockenheimring

Fotos: „Bosch Hockenheim Historic – Das Jim Clark Revival“ 2017

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„Bosch Hockenheim Historic – Das Jim Clark Revival“ auf dem Hockenheimring 2017.
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„Bosch Hockenheim Historic – Das Jim Clark Revival“ auf dem Hockenheimring 2017.
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„Bosch Hockenheim Historic – Das Jim Clark Revival“ auf dem Hockenheimring 2017.
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„Bosch Hockenheim Historic – Das Jim Clark Revival“ auf dem Hockenheimring 2017.
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„Bosch Hockenheim Historic – Das Jim Clark Revival“ auf dem Hockenheimring 2017.
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„Bosch Hockenheim Historic – Das Jim Clark Revival“ auf dem Hockenheimring 2017.
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„Bosch Hockenheim Historic – Das Jim Clark Revival“ auf dem Hockenheimring 2017.
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„Bosch Hockenheim Historic – Das Jim Clark Revival“ auf dem Hockenheimring 2017.

Hockenheim - Bei der „Bosch Hockenheim Historic“ wird den Zuschauern viel geboten: ein Rennen nach dem anderen auf dem Ring und ein offenes Fahrerlager, wo man den Mechanikern über die Schulter schauen kann. 

Besonders faszinierend ist es, schon gleich am Freitanachmittag zur „Bosch Hockenheim Historic“ zu gehen: Auf dem Ring drehen schon die ersten Boliden ihre Testrunden, während es im Fahrerlager noch recht gemächlich zugeht. Einige Autos sind noch zugedeckt und in Planen gehüllt und warten darauf, aus dem Dornröschenschlaf geweckt zu werden, an anderen werkeln die Mechaniker schon fleißig und machen die Fahrzeuge gewissenhaft rennfertig.

Besonders interessant ist das bei den Monoposti aus nahezu allen Generationen des Motorsports. Die Formula-Junior-Autos der FIA Lurani-Trophy erkennt man erst gar nicht. Da steht ein Stahlrohrrahmen mit Motor und vier Rädern, an dem gearbeitet wird, die Verkleidung liegt daneben. Erst viel später werden beide vereinigt und werden zu dem wunderschönen Rennauto, das schon Ende der 1950er bis Anfang der 1960er Rennen gefahren ist.

Ganz ähnlich sieht es bei den modernen Fahrzeugen der Boss GP Serie aus. An den Formen kann man erahnen, dass daraus später ein Formel-1- oder ein GP2-Bolide wird, viele Aerodynamikteile müssen allerdings noch montiert werden, genau wie die Räder. Es dauert nur etwas länger als bei den historischen Fahrzeugen, bis der Wagen startklar ist.

Zu zweit brauchen wir zwei Stunden, um das Auto vorzubereiten“, erzählt Bastian Schulte vom Team Speed-Center-Motorsport. Der Dallara GP2 steht auf dem Wagenheber, neben den Feineinstellungen müssen die Systeme und Sensoren geprüft werden, das Fahrzeug muss auf Temperatur gebracht werden, sämtliche Teile samt Rädern werden montiert und das Auto betankt – aber das macht Bastian in einer ruhigen Minute nebenher. „Für uns ist das ein netter Wochenendjob“, lächelt er.

Morgen ist der Dallara fertig montiert und poliert und bereit für seinen inzwischen zweiten Einsatz in der Qualifikation. Eine halbe Stunde vor Beginn merkt man, dass das Team immer konzentrierter wird, die letzten Vorbereitungen getroffen werden und endlich Fahrer Christian Eicke auf die Piste kann. In der Spitze erreicht er mit dem Auto etwa 320 Stundenkilometer – etwas langsamer als ein Formel 1 Auto.

Edy Kamm startet mit seinem Audi A4 DTM in der Spezial-Tourenwagen-Trophy. Der Bolide war im Jahr 2004 im Einsatz und wurde damals von Martin Tomczyk gefahren, auch auf dem Hockenheimring. 

Bis zu letzten Saison wäre er in der DTM sogar konkurrenzfähig gewesen, „die aktuellen Autos sind pro Runde etwa drei Sekunden schneller“, erklärt Edy. „Aber sonst fährt das Auto auch nach 13 Jahren einwandfrei“, sagt er, „aber nur, wenn man gemütlich durch die Gegend fährt“, und hat die Lacher der Zuhörer auf seiner Seite.

Drei Tage volles Programm bei der Hockenheim Historic, auf und abseits der Piste. Ein Tolle Veranstaltung zum Gedenken an Jim Clark, der 1968 hier in Hockenheim tragisch ums Leben gekommen ist.

Neun Rennserien, bei denen in 18 Rennen um Bestzeiten gekämpft wird, ein offenes Fahrerlager: die Motorsportfreunde bekommen bei der Hockenheim Historic viel zu sehen.

chr

Quelle: Mannheim24

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