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Rheinland-Pfalz: Akku explodiert in Wohnung – Haus evakuiert, 3 Verletzte

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Von: Peter Kiefer

Die nach der Akku-Explosion völlig zerstörte Fensterfront der Wohnung im pfälzischen Eisenberg.
Die nach der Akku-Explosion völlig zerstörte Fensterfront der Wohnung im pfälzischen Eisenberg. © Freiwillige Feuerwehr Eisenberg

Rheinland-Pfalz – In einer Wohnung in Eisenberg explodiert der Akku eines E-Bikes. Drei Bewohner werden verletzt, eine Frau schwebt in Lebensgefahr!

Dramatischer Unglücksfall am Donnerstagabend (30. September) im rheinland-pfälzischen Eisenberg bei Grünstadt: Gegen 20:40 Uhr hat sich in einem Mehrfamilienhaus in Konrad-Adenauer-Straße eine Explosion ereignet, wie die Polizeiinspektion Kirchheimbolanden mitteilt. Ersten Erkenntnissen zufolge wurde die Explosion durch einen in der Wohnung gelagerten Akku eines E-Bikes ausgelöst, wie ein Polizei-Sprecher auf LUDWIGSHAFEN24-Anfrage bestätigt.

Nach derzeitigem Kenntnisstand wurden drei Bewohner verletzt, eine Frau schwebt sogar in Lebensgefahr! Am Gebäude entstand Sachschaden in noch unbekannter Höhe. Feuerwehr und Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot vor Ort. Die Ermittlungen dauern an.

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Eisenberg: Akku in Wohnung explodiert – mehrere Verletzte

Durch die enorme Wucht der Detonation sind bei der Wohnung im Erdgeschoss sind die Balkontür sowie die Fenster samt Rahmen herausgedrückt worden. Durch die Rauchentwicklung sind der Hausflur und aufgrund des sich ausbreitenden Qualms weitere Wohnungen verraucht worden. Laut Feuerwehr haben sich mehrere Bewohner dadurch leichte Rauchgasvergiftungen zugezogen, die auf einem Sammelplatz vor Ort von Sanitätern behandelt worden sind.

Schlimmer sind jedoch die gesundheitsschädlichen Gase, die beim Zerplatzen des Akkus freigesetzt wurden. Die rund 30 Anwohner dürfen vorerst nicht zurück in ihre Wohnungen, wie die Freiwillige Feuerwehr Eisenberg mitteilt, die aufgrund einer laufenden Übung im in der Nähe befindlichen Gerätehaus sehr schnell am Unglücksort gewesen sind. Unterstützt wurden sie bei den Löscharbeiten von Feuerwehren aus Kirchheimbolanden und Göllheim. Vermutlich können die Bewohner im Laufe des heutigen Freitags zurück in ihre Bleibe, wie Wehrführer Sven Osterheld die Lage einschätzt. (pol/pek)

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