Bobenheim-Roxheim

Schwerer Unfall auf der L 523

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Ein Schwerverletzter, zwei Leichtverletzte und 20.000 Euro Schaden lautet die Bilanz nach einem schweren Verkehrsunfall am frühen Sonntagmorgen in Bobenheim-Roxheim.

Gegen 5.30 Uhr war ein 21-jähriger Fahrer gemeinsam mit drei männlichen Mitfahrern auf der L 523 in Richtung Bobenheim-Roxheim unterwegs, als der Mann eigenen Angaben zufolge einem Reh auswich, das gerade die Fahrbahn kreuzte. 

Bei diesem Manöver stieß der 21-Jährige mit einem weiteren Wildtier zusammen und verlor daraufhin die Kontrolle über den Peugeot. Dieser geriet dann zunächst auf den Grünstreifen, riss eine seitlich aufgestellte Straßenlaterne um, schleifte diese mit, bevor er mit dem Fahrzeug quer in einen Fahrbahnteiler rutschte und dort einer weitere Laterne und ein Straßenschild aus dem Erdreich riss. Das Fahrzeug überschlug sich an Hand der Spurenlage offensichtlich mehrfach in seitlicher Richtung, ehe es auf der Beifahrerseite zum Liegen kam. 

Während der Fahrer unverletzt blieb, wurden zwei Mitfahrer leicht und ein dritter schwer verletzt.

Derzeit geht die Polizei davon aus, dass erhöhte Geschwindigkeit zu dem Unfall beigetragen hat. Ein bei dem Fahrer durchgeführter Alkoholtest ergab 0,0 Promille, Hinweise auf die Beeinflussung sonstiger berauschender Mittel konnten nicht erlangt werden. 

Ermittlungen ergaben, dass der Unfallwagen wegen fehlendem Versicherungsschutz zur Zwangsentstempelung ausgeschrieben war. Der Fahrer, der nicht der Halter des Autos ist, kann nun neben einem Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung auch noch mit einer Anzeige wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz rechnen.

ots/rob

Quelle: Mannheim24

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