Porsche, Nissan und BWM beschlagnahmt

Nach illegalem Rennen auf A65: Was passiert jetzt mit den Sportwagen?

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Die drei Sportwagen werden beschlagnahmt und kommen wohl nicht mehr zu ihren Besitzern zurück!

Edenkoben - Nach einem illegalen Autorennen am Mittwoch (20. Juni) stellen uns viele eine Frage: Was passiert eigentlich mit den beschlagnahmten Autos? Wir haben nachgefragt:

Drei britische Fahrer rasen am Mittwochabend (20. Juni) gegen 19:15 Uhr über die A65. Zwischen Kandel und Edenkoben liefern sich die drei mit ihren PS-starken Sportwagen ein illegales Rennen in Richtung Ludwigshafen. Dabei gefährden sie gleich mehrere andere Verkehrsteilnehmer. Glücklicherweise gibt es keine Unfälle

Die Spritztour der Fahrer endet trotzdem unfreiwillig – die Polizei beendet das Rennen! Alle drei Sportwagen sowie die Führerscheine der Raser werden nach richterlichem Beschluss eingezogen. Dabei handelt es sich um einen Porsche, einen Nissan und einen BMW im Wert von mehreren 100.000 Euro

Die drei Sportwagen werden beschlagnahmt und kommen wohl nicht mehr zu ihren Besitzern zurück!

Daraufhin bekommen wir mehrfach eine Frage gestellt: „Was passiert eigentlich mit den Autos?“ Dazu noch der Kommentar: „Hoffentlich bekommen die Besitzer die nicht zurück!“ 

LUDWIGSHAFEN24 fragt bei der Polizei nach

Laut Dirk Wecke von der Polizeiinspektion Edenkoben werden die Autos als „Tatmittel“ beschlagnahmt. Die Wagen werden demnach wahrscheinlich verwertet. In diesem Fall bekommen die Fahrer die Fahrzeuge nicht mehr zurück! Bis aber alles entschieden ist, stehen die Flitzer auf dem Gelände eines Abschleppdienstes.

Die drei Sportwagen werden beschlagnahmt und kommen wohl nicht mehr zu ihren Besitzern zurück!

Auch die drei Fahrer werden nicht viel zu lachen haben. Sie werden nach §315d Strafgesetzbuch angeklagt. Oder auf Deutsch: wegen eines verbotenen Autorennens. Normalerweise stehen darauf bis zu zwei Jahre Gefängnis oder eine Geldstrafe. Da die Raser aber auch „Leib oder Leben eines anderen Menschen oder fremde Sachen von bedeutendem Wert gefährdet“ haben, könnte die Strafe sogar höher werden – bis zu fünf Jahre Gefängnis.

Es bleibt abzuwarten, was die weiteren Ermittlungen ergeben. 

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pol/dh

Quelle: Mannheim24

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