Busfahrer schweigt weiter

Löste menschliches Versagen das Schulbus-Unglück aus?

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Schulbus-Unglück in Eberbach

Eberbach - Mitte Januar stößt ein vollbesetzter Schulbus gegen eine Hauswand. Fast 50 Menschen werden verletzt, darunter viele Kinder. Das ist der aktuelle Stand der Ermittlungen:

Am 16. Januar kracht der Bus in die Hauswand eines Elektrogeschäfts. Insgesamt werden 44 Menschen verletzt, darunter 37 Kinder und sieben Erwachsene. 

Schwerer Unfall mit Schulbus in Eberbach

Wie ein Sprecher der Heidelberger Staatsanwaltschaft am Freitag (6. April) im Gespräch gegenüber HEIDELBERG24 bestätigt, liegt nun das Gutachten eines Sachverständigen vor. 

Demnach seien keine technischen Mängel gefunden worden. Zudem gehe man laut Gutachten davon aus, dass der Bus mit einer Geschwindigkeit von 35 Stundenkilometer – an der Stelle sind 30 Stundenkilometer erlaubt – gegen die Wand gestoßen ist. Der Busfahrer habe demnach die zugelassene Geschwindigkeit nur etwas überschritten.

>>> „Kinder waren unter Schock!“ Augenzeugen berichten vom Schulbus-Unglück

Auslöser für das Schulbus-Unglück sei laut des Sprechers ein „Augenblicksversagen“ des Fahrers gewesen. In den nächsten zwei bis drei Wochen sollen Zeugen weiter Gelegenheit bekommen, Aussagen zu machen. Der Busfahrer selbst macht weiterhin von seinem Schweigerecht Gebrauch, so der Sprecher weiter.

jol

Quelle: Mannheim24

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