Die aktuellen Zahlen

Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Über 3.000 Fälle – Koblenz mit meisten Todesopfern

Coronavirus-Fälle in Rheinland-Pfalz – Die aktuellen Zahlen zu Infizierten und Covid-19-Todesfällen im Bundesland auf einen Blick in unserem News-Ticker:

  • Erste Coronavirus-Fälle in Rheinland-Pfalz wurden Anfang März 2020 bestätigt
  • Seitdem ist die Zahl der Infizierten (Stand 31. März) auf 3.036 gestiegen.
  • Das Gesundheitsamt meldet inzwischen 25 Todesopfer
  • Alle aktuellen Zahlen der Infizierten und Covid-19-Toten in unserem News-Ticker: 

Anfang März 2020 wurden die ersten Fälle von Coronavirus in Rheinland-Pfalz bestätigt. Seitdem steigt die Zahl der Infizierten an. Täglich melden Gesundheitsamt und Sozialministerium neue Fälle von Menschen, die sich angesteckt haben. Auch die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit dem Coronavirus steigt weiter. Seit dem 24. März herrscht in Rheinland-Pfalz im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus ein Kontaktverbot. Die Übersicht über die Ausbreitung des Coronavirus in Rheinland-Pfalz und die aktuellen Zahlen zu Infizierten und Corona-Toten im Überblick:  

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Update vom 1. April, 16:07 Uhr: Die Zahl der Erkrankten steigt auf insgesamt 3.036. Damit sind 197 neue Fälle seit Dienstag dazu gekommen. Es gibt außerdem drei neue Todesopfer aus dem Landkreis Südwestpfalz und aus den Städten Koblenz und Worms. Bislang sind 25 Menschen am Coronavirus gestorben.

Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Die Fälle im Bundesland im Überblick

Landkreis

Zahl der Infizierten

Tote

Ahrweiler

71

1

Altenkirchen

52

Alzey-Worms

87

Bad Dürkheim

179

2

Bad Kreuznach

108

Bernkastel-Wittlich

67

Birkenfeld

31

Bitburg-Prüm

103

Cochem-Zell

108

Donnersbergkreis

60

1

Germersheim

67

1

Kaiserslautern

59

Kusel

48

Mainz-Bingen

119

Mayen-Koblenz

244

1

Neuwied

139

2

Rhein-Hunsrück

106

Rhein-Lahn-Kreis

86

2

Rhein-Pfalz-Kreis

92

Südliche Weinstraße

94

Südwestpfalz

47

2

Trier-Saarburg

83

1

Vulkaneifel

52

Westerwaldkreis

155

2

Stadt

Zahl der Infizierten

Tote

Frankenthal

22

Kaiserslautern

58

1

Koblenz

131

6

Landau in der Pfalz

34

Ludwigshafen

86

Mainz

196

Neustadt/Weinstraße

57

1

Pirmasens

15

Speyer

29

Trier

60

Worms

79

2

Zweibrücken

12

insgesamt

3.036

25

(Stand: 1. April)*

** Aufgrund des Meldeverzugs zwischen Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der Übermittlung ans Ministerium, kann es zu deutlichen Abweichungen zu den kommunalen Gesundheitsämtern kommen.

Übrigens: Alle Infos zu den neuesten Entwicklungen, Entscheidungen der Regierungen und möglichen weiteren Einschränkungen des öffentlichen Lebens findest Du in unserem neuen Rheinland-Pfalz-Ticker zum Coronavirus.

Update vom 31. März, 14:11 Uhr: Die Zahl der Infizierten in Rheinland-Pfalz steigt weiter. 2.839 Menschen sind am Coronavirus erkrankt. Das ist ein Anstieg von 5,7 Prozent im Vergleich zum Vortag. In der vergangen Woche war die Zahl der Fälle von Montag auf Dienstag um 15,2 Prozent gestiegen. Aussagen über einen längerfristigen Trend kann jedoch erst nach mehreren Tagen getroffen werden.

Im Bundesland gibt es drei weitere Todesopfer aus Worms, Koblenz und dem Landkreis Neuwied. Somit gibt es insgesamt 22 Todesfälle

Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Zahl der Toten steigt auf 19 

Update vom 30. März: In Rheinland-Pfalz gibt es einen weiteren Todesfall. Der Tote stammt aus dem Donnersbergkreis, weitere Inforamtionen liegen nicht vor. Insgesamt gibt es 2.686 Corona-Infizierte und 19 Todesfälle im Bundesland.

Rheinland-Pfalz hat außerdem bisher 10 französische Beatmungspatienten aus der Region Grand Est übernommen, um die dortigen Krankenhäuser zu unterstützen. In der Nacht auf Montag ist einer dieser Patienten in Trier gestorben. 

Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Zahl der Toten steigt auf 18 

Update vom 29. März: Das Sozialministerium Rheinland-Pfalz hat die aktuellen Zahlen der Coronavirus-Ausbreitung im Bundesland veröffentlicht. Demnach ist die Zahl der Infizierten am Sonntag auf 2.545 gestiegen – das sind rund 200 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden. Die Zahl der Toten ist am Sonntag von 12 auf 18 gestiegen. Die 6 weiteren Todesopfer stammen aus dem Rhein-Lahn-Kreis, der Südwestpfalz, dem Westerwaldkreis, Trier-Saarburg sowie den Städten Kaiserslautern und Koblenz.

Übrigens: Alle Infos zu den neuesten Entwicklungen, Entscheidungen der Regierungen und möglichen weiteren Einschränkungen des öffentlichen Lebens findest Du in unserem anderen News-Ticker zum Coronavirus in Rheinland-Pfalz.

Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Erneuter Anstieg – über 2.300 Infizierte, 12 Tote

Update vom 28. März: Die Zahl der Coronavirus-Fälle in Rheinland-Pfalz ist auf 2.357 Fälle gestiegen. Das sind über 250 mehr Infizierte als noch am Vortag. Wie das Sozialministerium außerdem mitteilt, gibt es mittlerweile 12 Todesfälle. Die meisten Infizierten gibt es mittlerweile im Kreis Mayen-Koblenz. Hier haben sich bisher 214 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. 

Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Über 2.000 Fälle und weitere Todesopfer

Update vom 27. März: Wie das Sozialministerium Rheinland-Pfalz am Freitagnachmittag mitteilt, gibt es im Bundesland 2.101 bestätigte Coronavirus-Fälle und 11 Covid-19-Tote. Der Landkreis Mayen-Koblenz zählt die meisten Coronavirus-Infektionen mit - allein dort wurden bis Freitag 198 Fälle registriert. Danach folgen der Kreis Bad Dürkheim (136), die Stadt Mainz (125) und der Kreis Neuwied (117).

Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Über 1.800 Fälle und 8 Todesopfer!

Update vom 26. März, 15 Uhr: Die Zahl der Infizierten steigt auf 1.873. Außerdem werden zwei neue Todesfälle in Koblenz bestätigt. Damit sind insgesamt acht Menschen in Rheinland-Pfalz am Coronavirus verstorben. „Wir erleben angesichts der weiter stark ansteigenden Fallzahlen große Verunsicherung, bei den Menschen, bei den Krankenhäusern, bei den Kommunen. Wir gehen davon aus, dass wir auch in den Kliniken weiterhin stark ansteigende Fallzahlen erleben werden. Deshalb brauchen wir eine Allianz der Krankenhäuser, die geprägt ist durch Zusammenarbeit und Zusammenhalt“, erklärt Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler.

Update vom 25. März, 14:30 Uhr: Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle in Rheinland-Pfalz ist am Mittwoch auf 1.637 gestiegen. Das sind rund 150 Infizierte mehr als noch am Dienstag. Außerdem meldet das Sozialministerium ein weiteres Todesopfer im Zusammenhang mit Coronavirus. Die Zahl der Corona-Toten im Bundesland steigt damit auf 6.

Update vom 24. März, 16 Uhr: Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten in Rheinland-Pfalz ist mittlerweile auf 1.480 angestiegen, es gibt fünf Todesfälle zu beklagen. Das Sozialministerium teilt außerdem mit, dass ein geheimnisvolles Unternehmen dem Land 100.000 Liter Desinfektionsmittel kostenlos zur Verfügung stellen würde. 

Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Was bedeutet Kontaktverbot? 

Ab Dienstag sind Ansammlungen von mehr als zwei Personen öffentlich (und möglichst auch privat) verboten. Ausnahmen beim Kontaktverbot gelten etwa für Familien. Es wird aber erlaubt bleiben, zur Arbeit zu gehen, Ärzte aufzusuchen oder Einkäufe zu erledigen. Auch Spaziergänge oder Joggen sind weiterhin möglich, nur eben nicht in Gruppen. In der Öffentlichkeit muss zu Personen außerhalb des eigenen Haushalts möglichst ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Außerdem werden Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Nagelstudios, Tattoo-Studios und Massagesalons geschlossen. Medizinisch notwendige Behandlungen sollen weiter möglich bleiben. Auch Busse und Bahnen im öffentlichen Nahverkehr sollen weiterfahren.

Coronavirus in Rheinland-Pfalz: 1.285 Infizierte 

Update vom 23. März, 16 Uhr: Die Zahl der Todesfälle in Rheinland-Pfalz hat sich auf auf vier erhöht. Die Todesopfer kommen aus Mayen-Koblenz, Neuwied, dem Westerwaldkreis und Neustadt an der Weinstraße. 1.285 Menschen haben sich mit dem Coronavirus infiziert. 

Um die Notfallnummer 112 zu entlasten, richtet das Land Rheinland-Pfalz eine „Hotline Fieberambulanz“ ein, die am Dienstag um 12 Uhr in Betrieb gehen wird. Dort sollen sich Menschen melden, bevor sie eine Fieberambulanz aufsuchen. Unter der ☎ 0800 99 00 400 ist die Hotline rund um die Uhr zu erreichen.

Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Drittes Todesopfer – Senior in Neustadt gestorben

Update vom 23. März, 8:20 Uhr: Ein weiterer Mensch ist in Rheinland-Pfalz an einer Coronavirus-Infektion gestorben. Der Oberbürgermeister von Neustadt an der Weinstraße, Marc Weigel, berichtete bei Facebook von einem dritten Todesfall im Land. Ein 84-Jähriger sei am Sonntag in einem Krankenhaus gestorben. Er habe in einem Seniorenheim gelebt. Das Sozialministerium hatte bisher von zwei Toten wegen der Corona-Pandemie berichtet.

Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Bund und Länder beschließen Kontaktverbot – was das genau beutetet!

Update vom 22. März, 8 Uhr: Die rheinland-pfälzische Landesregierung will wegen der Corona-Krise heute ein weitgehendes Kontaktverbot beschließen. Die Verordnung soll von Dienstag (0 Uhr) an gelten, wie Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) am Sonntag ankündigte. Zuvor hatten sich Bund und Länder in einer Telefonkonferenz gemeinsam auf das Kontaktverbot geeinigt. Was ist jetzt noch erlaubt und was verboten?

Ab Dienstag sind Ansammlungen von mehr als zwei Personen öffentlich (und möglichst auch privat) verboten. Ausnahmen beim Kontaktverbot gelten etwa für Familien. Es wird aber erlaubt bleiben, zur Arbeit zu gehen, Ärzte aufzusuchen oder Einkäufe zu erledigen. Auch Spaziergänge oder Joggen sind weiterhin möglich, nur eben nicht in Gruppen. In der Öffentlichkeit muss zu Personen außerhalb des eigenen Haushalts möglichst ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Außerdem werden Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Nagelstudios, Tattoo-Studios und Massagesalons geschlossen. Medizinisch notwendige Behandlungen sollen weiter möglich bleiben. Auch Busse und Bahnen im öffentlichen Nahverkehr sollen weiterfahren.

Nicht nur das öffentliche Leben ist in Zeiten der Corona-Krise stark eingeschränkt – auch die Wirtschaft leidet unter dem Ausnahmezustand. Viele Unternehmen entscheiden sich deshalb, auf Kurzarbeit umzustellen. Doch was bedeutet das für Arbeitnehmer? 

Coronavirus: Keine Ausgangssperre für Rheinland-Pfalz – Kontaktverbot beschlossen

Update vom 22. März um 16:10 Uhr: Es wird zunächst KEINE Ausgangssperre für Rheinland-Pfalz geben, jedoch wollen Bund und Länder im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus ein umfassendes Kontaktverbot beschließen. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder einigten sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag bei einer Telefonkonferenz darauf, Ansammlungen von mehr als zwei Personen grundsätzlich zu verbieten. Ausgenommen werden sollen Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen. 

Eine Gruppe von zwölf Ländern hatte sich bereits vor der Schaltkonferenz im Grundsatz auf ein umfassendes Kontaktverbot verständigt. Dazu gehörten Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Thüringen.

Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Trotz massivem Anstieg – Land will Intensivpatienten aus Frankreich aufnehmen

Update vom 22. März um 14:15 Uhr: 87 neue Coronavirus-Fälle in Rheinland-Pfalz. Das Gesundheitsministerium hat am Sonntag die neuen Zahlen der covid19-Erkrankungen im Land herausgegeben – mittlerweile gibt es in Rheinland-Pfalz 1.149 positiv auf das Coronavirus getestete Personen, zudem wurden den Behörden zwei Tote gemeldet. Im Landkreis Mayen-Kobelnz war ein 80-jähriger Mann an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben, im Westerwaldkreis ist eine 84-jährige Rentnerin an Covid19 verstorben.

Unterdessen wurde außerdem bekannt, dass Rheinland-Pfalz - wie die Nachbarn Baden-Württemberg und Saarland - schwerkranke Coronavirus-Patienten aus Frankreich behandeln wird. Die Krankenhäuser in der Grenzregion werden nach ihren Möglichkeiten französische Intensivpatienten übernehmen, so das rheinland-pfälzische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie am Sonntag via Twitter. 

Vor allem das südliche Elsass ist besonders schwer von der Coronavirus-Pandemie betroffen. Laut zuständiger Präfektur sind dort alle Intensivstationen der Krankenhäuser komplett belegt.

Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Polizei zieht positive Bilanz – Heute Entscheidung über Ausgangssperre

Update vom 22. März: Tag der Entscheidung! Um 14 Uhr beraten Bundeskanzlerin Angela Merkel und die 16 Ministerpräsidenten der Bundesländer über über das weitere Vorgehen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Für die Landesregierungen wird vor allem das Verhalten der Bürger in Bezug auf die Einhaltung der verschärften Regeln am Wochenende entscheidend darüber sein, ob man die Notwendigkeit einer Ausgangssperre sieht. In Rheinland-Pfalz wurden laut Polizeipräsidien in der Nacht zum Sonntag kaum Verstöße gegen die verschärften Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus festgestellt. Die Menschen in Rheinland-Pfalz hätten sich überwiegend die Vorgaben und Regeln eingehalten. Doch mancherorts sind immer noch Uneinsichtige unterwegs – so beispielsweise in Ludwigshafen. Hier müssen vier junge Männer mit einer Anzeige wegen einer Ordnungswidrigkeit rechnen. Sie wurden am Samstagabend von Beamten an einer Autowaschanlage angetroffen. 

In Rheinland-Pfalz ist die Zahl der Coronavirus-Fälle am Samstag auf 1.062 gestiegen, außerdem wurden den Behörden zwei Corona-Tote gemeldet. Im Landkreis Mayen-Kobelnz war ein 80-jähriger Mann an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben, im Westerwaldkreis ist eine 84-jährige Rentnerin an Covid19 verstorben.

Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Enormer Anstieg! Jetzt weit über 1.000 Infizierte

Update vom 21. März: Am Samstag hat das Gesundheitsministerium Rheinland-Pfalz die neuen Zahlen der Cornavirus-Fälle veröffentlicht. Aktuell sind 1.062 Covid19-Erkrankte bestätigt – 172 Infizierte mehr als noch am Tag zuvor. Insgesamt sind in Rheinland-Pfalz bislang zwei Menschen (jeweils ein Patient in Mayen-Koblenz und im Westerwaldkreis) an den folgen des Coronavirus gestorben.

Außerdem wurde bekanntgegeben, dass die die Zahl der zur Verfügung stehenden Intensivpfleger und Intensivkrankenschwestern durch Schulungen erhöht werden soll. „Die bevorstehende Mehrbelastung der Intensivbetten in den Krankenhäusern muss auch personell vorbereitet werden“, so Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. Pflegepersonal, das durch die Verschiebung von Operationen frei werde, solle für die Intensivpflege qualifiziert werden. Die entsprechenden Fortbildungsprogramme sollen in Zusammenarbeit mit der Landespflegekammer kommende Woche starten. Diese seien für die Krankenhäuser kostenlos.

Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Fast 900 Infizierte, zwei Corona-Tote

Ende Februar 2020 treten in Rheinland-Pfalz die ersten Fälle des Coronavirus auf. Seither stimmt die Landesregierung in Absprache mit der Bundesregierung, mit dem Bundesgesundheitsministerium und dem Robert-Koch-Institut die Planungen und Maßnahmen ab. Je nach Schwere der Erkrankungen werden die Corona-Patienten im Krankenhaus behandelt oder müssen sich in „häusliche Isolation“ begeben. Menschen die zu an dem Coronavirus erkrankten Personen Kontakt hatten, müssen ebenfalls für 14 Tage in häusliche Quarantäne. 

Schon früh wird dazu geraten, seine Sozialkontakte auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren, um die Verbreitung der neuartigen Lungenkrankheit zu verlangsamen. Trotz eindringlicher Warnungen steigen die Fälle der mit dem Coronavirus infizierten Personen in Rheinland-Pfalz im Lauf des März stark an. Daran ändert auch die Absage von zahlreichen Festen nichts. In knapp zwei Wochen vervielfacht sich die Zahl an bestätigten Fällen von 8 auf fast 750 an! Erste Kitas und Schulen werden geschlossen. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. 

Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Öffentliches Leben kommt zum Erliegen

Wie auch in den Nachbarländern Hessen und Baden-Württemberg kommt das öffentliche Leben im März 2020 dann fast vollständig zum Erliegen. Während zu Beginn noch mit weichen Maßnahmen versucht wird, der Epidemie Herr zu werden, indem man beispielsweise Großveranstaltungen mit über 1.000 Teilnehmern verbietet, greift auch Rheinland-Pfalz schnell zu immer rigideren Mitteln. Am 16. März werden Schulen und Kitas bis nach den Osterferien geschlossen - das betrifft im Bundesland immerhin 2.500 Kitas und 1.600 Schulen. Für Eltern, die in „systemrelevanten Berufen“ arbeiten, wird eine Notbetreuung eingerichtet. Auch Universitäten bleiben zu. 

Krankenhausbesuche werden massiv eingeschränkt. Kurz darauf müssen auch Bars und Restaurants, Kinos, Theater, öffentliche Einrichtungen und unzählige Geschäfte schließen. Supermärkte, Ärzte, Apotheken, Tankstellen und auch Friseure bleiben geöffnet. Wer kann, arbeitet von zuhause aus. Gleichzeitig nimmt die Bundespolizei auch wieder Grenzkontrollen zu Frankreich und Luxemburg auf. Auch medizinisch bereitet sich das Land auf den Ernstfall vor. Planbare Operationen werden abgesagt, die Anzahl der Intensivbetten und Beatmungsgeräte ausgebaut. Inzwischen reagieren auch die Städte, Kreise und Kommunen in Rheinland-Pfalz und verhängen immer strengere Regeln für den öffentlichen Raum, um eine allgemeine Ausgangssperre für die Bevölkerung zu vermeiden. Zuletzt rufen Landau, Frankenthal, Germersheim und die Südliche Weinstraße für die Südpfalz den Krisenfall aus und prüfen die Einrichtung von Notkrankenhäusern. Das Land Rheinland-Pfalz kündigt für Samstag (21. März, 0 Uhr) weitgehende Ausgangsbeschränkungen an. 

Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Erste Corona-Tote bestätigt

Am 19. März bestätigt das Sozialministerium Rheinland-Pfalz den ersten Corona-Toten. Bei dem Todesopfer handelt es sich um eine 84-Jährige aus dem Westerwaldkreis, die zwei Tage zuvor in stabilem Zustand in die Paracelsus-Klinik in Bad Ems eingeliefert wurde. Die Seniorin starb kurze Zeit später. Einen Tag darauf stellte sich heraus, dass sie mit dem Coronavirus infiziert war. 

Wenige Stunden später stirbt ein Mann in einem Koblenzer Krankenhaus. Auch der 80-Jährige aus dem Landkreis Mayen-Koblenz hatte sich mit dem neuartigen Sars-Cov-2-Virus infiziert. Er war stationär behandelt worden.

Grüßen in Zeiten der Corona-Krise: So kannst Du alternativ "Hallo" sagen

rmx

Quelle: Mannheim24

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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