Alle Entwicklungen im News-Ticker

Coronavirus Mannheim: Viele Läden dicht, Veranstaltung mit mehr als 10 Menschen verboten!

Coronavirus in Mannheim: Die Zahl der Infizierten ist in Mannheim auf 79 gestiegen. Nun ergreift die Stadt drastische Maßnahmen: 

  • Zahl der Corona-Infizierten in Mannheim steigt auf 79. In Baden-Württemberg bislang 2.184 Fälle bestätigt.
  • Stadt Mannheim ergreift drastische Maßnahmen. 
  • Viele Einrichtungen wurden geschlossen, um soziale Kontakte zu vermeiden. 
  • Weitere drastische Einschränkungen – Aufenthalt in Restaurants verboten. 
  • Erster Coronavirus-Patient in Mannheim geheilt.
  • Alle Entwicklungen zum Coronavirus in Mannheim im News-Ticker: 

Update vom 18. März um 18:45 Uhr: Die Stadt Mannheim hat die neuesten Zahlen zu den Coronavirus-Fällen in der Quadratestadt bekanntgegeben. Demnach wurden dem Gesundheitsamt Mannheim sieben weitere nachgewiesene Fälle des Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der am Coronavirus Erkrankten in Mannheim auf insgesamt 79! Alle Infizierten zeigen nur milde Krankheitssymptome und können in häuslicher Quarantäne bleiben. In Baden-Württemberg sind bislang 2.184 Coronavirus-Fälle und acht Todesopfer bestätigt. Erfreuliche Nachrichten hingegen aus dem Theresienkrankenhaus : Eine der ersten positiv auf das Coronavirus getesteten Personen aus Mannheim wurde am Mittwoch gesund aus dem Krankenhaus entlassen!

Übrigens: Der Herzogenriedpark und der Luisenpark in Mannheim machen wieder auf!

Coronavirus in Mannheim: Aufenthalt in Restaurants ab sofort verboten

Update vom 18 März um 16:40 Uhr: Die Stadt Mannheim greift weiter durch und verschärft erneut die durch das Land verfügte Rechtsverordnung mit einer neuen Allgemeinverfügung zur Verlangsamung der Coronavirus-Ausbreitung. Ab sofort ist der Aufenthalt in ALLEN Restaurants und Gastronomieeinrichtungen verboten. Der Lieferdienst von Speisen und Take-Away sind nach der erweiterten Allgemeinverfügung der Stadt Mannheim aber nach wie vor erlaubt. 

Die Rechtsverordnung untersagt zudem alle Veranstaltungen und Versammlungen. Die neue Allgemeinverfügung der Stadt Mannheim verbietet außerdem alle Ansammlungen und sonstige örtlichen Zusammenkünfte von mehr als zehn Personen im öffentlichen Raum.  Für all jene Betriebe im Lebensmittelsektor und andere Einrichtungen, die weiterhin geöffnet bleiben dürfen, werden Hygienemaßnahmen zum Schutz der Kunden vor einer möglichen Übertragung des Coronavirus vorgegeben. 

Der Luisen- und der Herzogenriedpark ebenso wie das Strandbad werden geschlossen. Der Aufenthalt an Neckar- und Rheinwiesen sowie auf allen Spielplätzen im Stadtgebiet ist untersagt.

Aufgrund der Corona-Krise müssen viele Lokale ihre Läden schließen. Doch nun bieten viele Lieferdienste und andere Online-Angebote an. Die Coronavirus-Pandemie sorgt Tag ein Tag aus für deprimierende Schlagzeilen. Doch es gibt auch Lichtblicke: Das Mannheimer Modelabel „von Jungfeld“ stellt ihre Produktion um und verkauft ab sofort funktionale Mund-Nasen-Masken statt bunten Hipster-Socken.

Coronavirus Mannheim: Viele Läden dicht, Veranstaltung mit mehr als 10 Menschen verboten!

Update vom 17. März, 21:20 Uhr: Die Stadt Mannheim hat erneut die Regeln im öffentlichen Leben verschärft. Veranstaltungen und Versammlungen von mehr als 10 Menschen werden verboten. Auch der Luisenpark, der Herzogenriedpark sowie das Strandbad, die Neckar- und Rheinwiesen und alle Spielplätze werden geschlossen.

Außerdem schließen alle Einzelhandelsgeschäfte – mit folgenden Ausnahmen: 

  • Einzelhandel für Lebensmittel
  • Wochenmärkte
  • Abhol- und Lieferdienste
  • Getränkemärkte
  • Apotheken
  • Sanitätshäuser
  • Drogerien
  • Tankstellen
  • Banken und Sparkassen
  • Poststellen
  • Friseure
  • Reinigungen
  • Waschsalons
  • Zeitungsverkauf
  • Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte
  • Großhandel

Auch Fitness-Studios und Wettbüros werden geschlossen. Restaurants und Gaststätten dürfen nur noch geöffnet bleiben, wenn sie „nicht nur hinreichende Abstände zwischen den Gästen sicher stellen, sondern auch eine Feststellung und Dokumentation von deren Personalien vornehmen zur Nachverfolgung möglicher Infektionsketten. Die Nachvollziehbarkeit muss für einen Monat sichergestellt sein“, teilt die Stadt Mannheim mit. Zulässig sei daneben nur der Straßenverkauf. 

Die Polizei Mannheim warnt außerdem derzeit vor Trickbetrügern, die mit der Angst rund um das Coronavirus spielen. Vor allem auf Senioren haben es die Täter abgesehen.

Coronavirus in Mannheim: Massiver Anstieg der Fälle in Baden-Württemberg

Update vom 17. März, 20:55 Uhr: Die Zahl der Coronavirus-Fälle in Baden-Württemberg steigt weiter rasant an. Das Sozialministerium hat am Dienstagabend 1.641 Infizierte gemeldet – das sind 536 Fälle mehr als am Montag. Außerdem wurde am Abend auch ein 6. Todesopfer mit Coronavirus gemeldet.

Update vom 17. März, 18:55 Uhr: Die Zahl der Infizierten in Mannheim ist auf 72 gestiegen. Das sind 8 neue Coronavirus-Fälle im Vergleich zum Montag. Die Stadt Mannheim teilt mit, dass die betroffenen Personen nur milde Symptome ausweisen und in häuslicher Quarantäne verbleiben würden. 

Update von 17 Uhr: Wegen der Verordnung der Landesregierung hat die Stadt Mannheim nun auch die Mannheimer Maimess (25. April bis 10. Mai) und das Stadtfest in Mannheim (29. bis 31. Mai) abgesagt. „Sollte sich in absehbarer Zeit die Bewertung der Situation ändern, werden wir alle Bemühungen darauf richten, eine Alternative zum Stadtfest zu schaffen.“, sagt Christine Igel, Geschäftsführerin der Event und Promotion Mannheim.

Grüßen in Zeiten der Corona-Krise: So kannst Du alternativ "Hallo" sagen

Coronavirus Mannheim: Über 60 Fälle – jetzt macht auch Ikea zu

Update vom 17. März, 10:20 Uhr: Die Ikea-Filiale in Mannheim macht wegen des Coronavirus zu. Das bestätigt das Einrichtungshaus auf der Webseite. Es werden alle Ikea-Filialen in Deutschland geschlossen. Zur Begründung heißt es: „Die Gesundheit unserer Kunden und Mitarbeiter hat für uns oberste Priorität. Um die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus so gering wie möglich zu halten, haben wir alle Ikea Einrichtungshäuser in Deutschland bis auf Weiteres geschlossen.“ Auf der Webseite will das Unternehmen informierne, wann die Geschäfte wieder offen haben werden.

Coronavirus in Mannheim: 20 neue Fälle – über 60 Infizierte

Update von 18:30 Uhr: Das Gesundheitsamt Mannheim meldet 20 weitere Coronavirus-Fälle! Damit steigt die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen in der Quadratestadt auf insgesamt 64. Bislang handelt es sich dabei glücklicherweise ausschließlich um Personen mit milden Krankheitssymptomen, die alle in häuslicher Quarantäne untergebracht sind. Eine der 20 neuinfizierten Personen arbeitet am Nationaltheater Mannheim. Das Gesundheitsamt ermittelt derzeit die engen Kontaktpersonen – auch die der 19 anderen Infizierten. Am Nationaltheater Mannheim finden seit vergangener Woche keine Vorführungen mehr statt. 

Coronavirus in Mannheim: Kita, Schulen und Co. ab Dienstag geschlossen – das müssen Eltern jetzt wissen!

Update 16. März, 6:20 Uhr: Sieben neue Coronavirus-Fälle sind in Mannheim am Sonntag dazugekommen. Somit steigt die Zahl der Infizierten auf 44. Laut der Stadt Mannheim weisen die Erkrankten nur leichte Symptome und befinden sich in häuslicher Qurantäne. Es werden wie gewohnt die Kontaktpersonen ausfindig gemacht. „Nahezu alle Infektionsnetten sind nachvollziehbar“, so die Stadt.

Sie weist außerdem darauf hin, dass für Eltern eine Not-Kinderbetreuung eingerichtet wird. Das bedeutet, das Eltern, die beide oder alleinerziehend in sogenannten systemrelevanten Berufen arbeiten, ihre Kinder weiterhin in die Kita, den Kindergarten oder zu Schule schicken dürfen. „Die Stadt Mannheim wird für die Notbetreuung alle ihre Einrichtungen und die Schulen offenhalten“, heißt es weiter. Wichtig ist, das die Eltern ein Formular ausfüllen müssen. Für Eltern, deren Kita komplett geschlossen bleibt, gibt es ebenfalls ein Ersatzangebot. Die Kinder-Notbetreuungshotline ist ab Montag (16.März) ab 12 Uhr, unter der Telefonnummer 0621 -293-5656 freigeschaltet. Vor 12 Uhr ist die Hotline nicht freigeschaltet und erreichbar! Sie ist am Montag von 12 bis 20 Uhr sowie Dienstag bis Freitag von 7 bis 18 Uhr besetzt.

Systemrelavante Berufe:

  • Gesundheitsversorgungdie
  • Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung
  • die nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst, etc.)
  • die Sicherstellung der öffentlichen Infrastruktur in den Bereichen Telekommunikation, Energie, Wasser, ÖPNV und Entsorgung 
  • die Versorgung mit Lebensmitteln

Coronavirus in Mannheim: Fitnessstudios bleiben vorerst offen - aber mit Einschränkungen  

Update 15. März, 14 Uhr: Wie Pfitzenmeier Mannheim am Sonntag auf seiner Facebook-Seite verrät, werden die Fitnessstudios erst einmal offen bleiben. Jedoch müssten die Studios wegen des Coronavirus ihr Angebot einschränken. Ab Sonntag bleiben sämtliche  Wellnessangebote gestrichen, nur das Solarium bleibt geöffnet. Ab Montag werde außerdem die Kinderbetreuung geschlossen. Kurse werden zwar weiter stattfinden, dürfen jedoch eine Teilnehmerzahl von 48 Personen nicht überschreiten. Auf der Fläche könne man wie gewohnt weiter trainieren. 

Du solltest jedoch nur trainieren, wenn du gesund bist. 

Coronavirus Mannheim: Fitnesstudios bleiben Sonntag geöffnet 

Update vom 15. März: Die Fitnessstudios in Mannheim bleiben auch am heutigen Sonntag noch geöffnet. Wie es weitergeht, wird sich am Montag herausstellen. Mittlerweile ist die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten in Mannheim auf 37 gestiegen.

Einer der Infizierten ist Mitarbeiter der Friedrichsfeldschule, die schon am Montag, 16. März geschlossen bleiben wird. Die Zahl der in Baden-Württemberg Infizierten beläuft sich auf 827.   

Coronavirus in Mannheim: Müssen auch Fitnessstudios schließen? 

Update vom 14. März, 17:15 Uhr: Stuttgart untersagt mit sofortiger Wirkung des gesamten Trainings-und Sportbetrieb in allen Turn-und Sportanlagen, in Vereinen und auch im Fitnessstudio. Davon ausgenommen ist Rehabilitationsssport und Physiotherapie. Wird jetzt auch Mannheim nachziehen? Aus den Fitnessstudios heißt es, dass noch nichts Neues feststehe. Man hätte jedoch schon diverse Vorsichtsmaßnahmen ergriffen um die Kunden und Mitarbeiter vor dem Coronavirus zu schützen. Beispielsweise seien die Saunen geschlossen, der Club werde mehrmals am Tag desinfiziert und auch für die Trainierenden würden mehr Desinkektionsangebote zur Verfügung stehen

Update vom 14. März, 12:30 Uhr: Obwohl alle Sportstätten wie Hallenbäder, Stadien und Sporthallen ab Sonntag schließen müssen, werden Fitnesstudios in dieser Liste nicht aufgeführt und haben am Samstag auch noch alle geöffnet. Im McFIT, im Venice Beach und bei Pfitzenmeier stehen weiter Sportbegeisterte auf den Laufbändern, heben Gewichte und trainieren an Maschinen. Und das obwohl alle Veranstaltungen ab 50 Personen untersagt wurden. Doch wie lange haben sie noch offen? 

Die Schließung könnte schneller kommen als gedacht. Nach MANNHEIM24-Informationen erwarten die Fitnessstudios schon am Samstagnachmittag eine Entscheidung darüber, ob sie in den nächsten Tagen auch schließen müssen. 

Die vielen neuen Regelungen verunsichern die Bürger. Jetzt warnt das Gesundheitsministerium sogar vor Fake-News bezüglich des Coronavirus. Er werden weder Ausgangssperren verhängt noch Supermärkte geschlossen.  

Coronavirus Mannheim: Kinos, Bars, Clubs und Schwimmbäder geschlossen 

Mit Blick auf die auf Bundes- und auf Landesebene eingeleitete deutliche Erweiterung der Maßnahmen zur Verlangsamung der Ausbreitung der Corona-Infektion, hat die Stadt Mannheim weitreichende Entscheidungen getroffen. Insbesondere hat sich die Stadt Mannheim heute, 13. März 2020, entschieden, einen Teil ihrer öffentlichen Einrichtungen zu schließen.

Coronavirus in Mannheim: Zahl der Infizierten steigt auf 28

Die Stadt Mannheim betont, dass die Entscheidungen nicht getroffen wurden, weil die um das Coronavirus gestiegen sei. Bei den inzwischen 28 bestätigten Corona-Infizierten in Mannheim könne nahezu durchgehend der Infektionsweg nachvollzogen werden, die Krankheitsverläufe sind bisher mild. Nur ein Infizierter war in stationärer Behandlung. Die allgemeinen Dienstleistungen und Hilfen für einzelne Bürger werden aufrechterhalten. Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung werden alles tun, um die zentralen Aufgaben des öffentlichen Dienstes sicherzustellen.

Aufrechterhalten wird der öffentliche Nahverkehr, insbesondere zur Sicherstellung des Berufsverkehrs. 

Coronavirus in Mannheim: Keine Veranstaltung mehr über 50 Personen 

Bei der Durchführung von Veranstaltungen und Versammlungen ergeben sich jedoch neue Vorgaben: Bis auf Weiteres dürfen diese eine Größe von 50 Personen nicht mehr überschreiten. Dies gilt sowohl für öffentliche als auch für private Veranstaltungen, sowohl im Freien als auch in geschlossenen Räumen. Veranstaltungen mit einer Teilnehmerzahl unter 50 müssen bei der Polizeibehörde der Stadt Mannheim im Vorfeld angezeigt werden. 

Coronavirus in Mannheim: Clubs, Discos und Kinos werden geschlossen 

Zudem wird der Betrieb von Gastronomieeinrichtungen aller Art verboten – ausgenommen sind Speiselokale sowie Betriebe, in denen überwiegend Speisen zum Verzehr an Ort und Stelle oder zum Mitnehmen abgegeben oder ausgeliefert werden. Kinos, Clubs und Discotheken, Saunen, Spielhallen, Indoorspielplätze und Prostitutionsstätten bleiben ebenfalls geschlossen. Als grundsätzlich unproblematisch werden Aktivitäten im Freien angesehen, bei denen kein enger Körperkontakt stattfindet. 

Die Allgemeinverfügung gilt ab Sonntag, 15. März 2020 und steht auch auf der städtischen Homepage zur Verfügung.

Wer jetzt denkt, er könnte schnell nach Ludwigshafen tanzen gehen, wird enttäuscht sein. Denn auch der Musikpark hat geschlossen. Doch die Not macht erfinderisch: Ein Mannheimer bringt mit seinem Livestream-Angebot die Disko in das Wohnzimmer. Bei „CORONA HOME CLUBBING“ können Zuschauer ihre Lieblingsmusiker aus der Region von Zuhause unterstützen.

Coronavirus in Mannheim: Die Stadt Schließt Schulen und Kitas 

Gemäß Vorgabe des Kultusministeriums bleiben alle Schulen, Horte und Kindertagesstätten der öffentlichen Hand und der freien Träger ab kommendem Dienstag bis zum Ende der Osterferien geschlossen

Auch wird es keine Schulraumüberlassungen sowie die Überlassungen von Turn- und Sporthallen in Schulen in diesem Zeitraum geben. 

Das Sozialministerium und die Stadt Mannheim empfehlen Großeltern bzw. ältere Menschen nicht zur Kinderbetreuung einzusetzen. 

Coronavirus in Mannheim: Abendakademie und Musikschule geschlossen 

Geschlossen wird ebenso die Musikschule ab Dienstag. Gleiches gilt für Einrichtungen der Abteilung Jugendförderung sowie die Jugendhilfe-Einrichtungen der Freien Träger und somit alle Jugendhäuser und –treffs. Ebenso schließen die Mannheimer Abendakademie und Tochtergesellschaften ab Montag (keine Bedeutung für Betreuung von Kindern). 

Coronavirus in Mannheim: Kindertagespflege 

Auch die Kindertagespflege in anderen geeigneten Räumen ist von der Schließung betroffen. Ebenso Kindertagespflege im Haushalt der Tagespflegeperson. Kindertagespflege im Haushalt der Eltern kann weiterlaufen, da dort in der Regel nur die Kinder einer Familie betreut werden. 

Coronavirus in Mannheim: Betreuungsangebot für besondere Berufsgruppen 

Für Eltern aus Berufsgruppen, die für die medizinische und öffentliche Infrastruktur relevant sind (wie z.B. Medizin, Polizei, Feuerwehr) wird die Stadt trotz der Schließungen eine Betreuung für Kinder von Geburt bis zum Ende des Grundschulalters anbieten. Über die detaillierte Regelung wird gesondert zeitnah informiert. Besonders angesprochen sind dabei nicht nur Kräfte in Einrichtungen, sondern auch Pflegekräfte in der häuslichen Betreuung von Pflegebedürftigen.

Coronavirus in Mannheim: Zentralbibliothek beliebt offen  

Die Zentralbibliothek und die Zweigstellen der Stadtbibliothek bleiben geöffnet. Einzelne Angebote werden gegebenenfalls reduziert oder entfallen, ebenso wie auch Veranstaltungen.

Coronavirus in Mannheim: Diese Sportstätten und Kultureinrichtungen werden ab Sonntag geschlossen 

  • Hallenbäder (Herschelbad, Gartenhallenbad Neckarau, Hallenbad Seckenheim, Hallenbad Vogelstang, Hallenbad Waldhof-Ost) 
  • Sporthallen (Sporthalle am Boehringer Dreieck, Herbert-Lucy-Halle, GBG-Halle am Herzogenried, Leichtathletikhalle, Sporthalle Schwetzingerstadt, Lilli-Gräber-Halle, Rhein-Neckar-Sporthalle)
  • Eissporthallen (Eissportzentrum Herzogenried, Nebenhallen SAP Arena Nord und Süd) 
  • Stadien (Seppl-Herberger-Stadion, Rhein-Neckar-Stadion, Carl-Benz-Stadion)  
  • Die städtischen Museen und das Planetarium schließen ab Sonntag. 
  • Die Veranstaltungen der Alten Feuerwache wurden unmittelbar abgesagt.
  •  Das Congress Center Rosengarten ist geschlossen. 
  • Bereits gestern, 12. März 2020, wurde entschieden, dass das Nationaltheater Mannheim bis Sonntag, 19. April 2020, seinen Spielbetrieb einstellt. 
  • Seniorentreffs werden geschlossen.

Coronavirus in Mannheim: Krankenhausbesuche sind untersagt 

In Mannheimer Krankenhäusern sind in der Regel keine Besuche mehr möglich. Außerdem sind nicht dringende Operationen abgesagt worden. Für Pflegeheime gelten Besuchsbeschränkungen. In Pflegeheimen darf jeweils nur ein Angehöriger pro Tag für eine Stunde den Bewohner besuchen. Bei stark nachgefragten Dienstleistungen wird in städtischen Bürogebäuden durch eine Eingangskontrolle geregelt, dass sich im Gebäude keine Schlangen in Wartebereichen bilden. Maßnahmen für vorerkrankte und Mitarbeiter werden getroffen. Unter www.mannheim.de/corona erfolgen fortlaufend Informationen.

Coronavirus in Mannheim: OB Kurz bittet darum soziale Kontakte einzuschränken 

Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz bittet um Verständnis für die Schließungen und Einschränkungen: „Die von den Fachstellen und medizinischen Experten als notwendig gesehene drastische Reduzierung sozialer Kontakte ist nur durch weitreichende Maßnahmen zu erreichen. Die weitgehende Einstellung des öffentlichen Lebens für die nächsten vier Wochen ist erforderlich, um Zeit zu gewinnen und das öffentliche Gesundheitssystem zu entlasten.  Vor allem die Schließung der Kindertagesstätten und Schulen werden für viele Eltern, aber auch für Betriebe eine große Herausforderung sein. Hier setze ich auf das Verständnis der Arbeitgeber und darauf, dass gemeinsame Lösungen wie z.B. Arbeit im Home-Office gefunden werden können.“

kp

Quelle: Mannheim24

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