Abreise in vollem Gange

Quarantäne wegen Coronavirus zu Ende: Erste China-Rückkehrer verlassen Kaserne in Germersheim!

Germersheim - Zwei Wochen leben 122 China-Rückkehrer in Quarantäne. Doch jetzt heißt es aufatmen. Ein letzter Test gibt Entwarnung. Alle Entwicklungen in unserem News-Ticker: 

  • Am Samstag (1. Februar) werden rund 130 Menschen aus Wuhan nach Deutschland geholt
  • Zwei Rückkehrer werden positiv auf den Coronavirus getestet und kommen ins Klinikum Frankfurt.
  • Die restlichen Personen werden nach Germersheim gebracht und stehen 14 Tage lang unter Quarantäne.
  • Am Sonntag (15. Februar) endet die Quarantäne für die China-Rückkehrer.

Nachdem am Samstagabend (1. Februar) über 100 Menschen aus Wuhan nach Deutschland gebracht wurden, gibt es die ersten Corona-Infizierten in Germersheim. In Deutschland sind noch weitere Menschen am Coronavirus erkrankt. Alle Infos und Entwicklungen dazu findest Du in unserem News-Ticker:

+++ News-Ticker aktualisieren +++

Update 16:56 Uhr: Das Gefühl der Befreiung ist im südpfälzischen Germersheim nach dem Ende der Quarantäne für die rund 120 China-Rückkehrer spürbar. „Ich bin schon froh, jetzt raus zu sein“, sagt die 22-jährige Ann-Sophie Muxfeldt aus Bad Oldesloe. „Wenn man rausging, konnte man nur um den Kasernenblock laufen, da kannte man irgendwann jeden Grashalm. Das fühlt sich schon nach einiger Zeit etwas komisch an.“

Update 13:05 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn äußert sich erfreut darüber, dass die Rückkehrer aus der besonders betroffenen chinesischen Stadt Wuhan „gesund zu ihren Familien zurückkehren können“. Eine Quarantäne sei keine einfache Situation. „Aber sie war notwendig, um die Rückkehrer selbst, ihr Umfeld und gesamte Bevölkerung zu schützen“, betont er. „So konnten gleich zu Beginn zwei Infizierte entdeckt und separat klinisch behandelt werden.“ Diese Beiden sind bereits am Freitag (14. Februar) aus der Uniklinik Frankfurt entlassen worden.

Germersheim: Ende der Quarantäne – erste China-Rückkehrer verlassen Kaserne

Update 12:50 Uhr: Die ersten China-Rückkehrer haben laut Medienberichten die Kaserne bereits verlassen. Um 16 Uhr ist eine Pressekonferenz in der Südpfalz Kaserne angekündigt, in der der Landkreis Germersheim über die Aufhebung der Quarantäne informieren wird.

Update 12:17 Uhr: Die ersten Angehörigen sind an der Kaserne in Germersheim bereits eingetroffen, um ihre Liebsten abzuholen. Laut „Rheinpfalz“ werden die Menschen nach und nach mit ihren Autos in die Kaserne gelassen.

Update vom 15. Februar, 9:30 Uhr: Die China-Rückkehrer, die in der Kaserne in Germersheim untergebracht sind, können aufatmen: Nach rund zwei Wochen endet am Sonntag die Quarantäne für die 122 Menschen. Die Ergebnisse weiterer Tests auf das Coronavirus Sars-CoV-2 seien negativ, sagt ein Sprecher der Luftwaffe am Sonntagmorgen der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Alle China-Rückkehrer werden daher am Sonntag aus der Kaserne entlassen. Neben den Rückkehrern haben auch 22 Helfer des Deutschen Roten Kreuzes die vergangenen Tage in der Kaserne verbracht.

„Ich bin froh, dass alle Rückkehrer sowie Helfer des Deutschen Roten Kreuzes, die sich ebenfalls seit zwei Wochen in der Quarantäne befanden, alles gut überstanden haben. Ich freue mich sehr, dass die Quarantäne aufgehoben werden kann und alle gesund nach Hause reisen können“, sagt die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler.

Coronavirus: Quarantäne in Germersheim aufgehoben – China-Rückkehrer dürfen nach Hause

Die Menschen werden entweder mit Bussen zu Verkehrsknotenpunkten in Süddeutschland oder dürfen sich von Angehörigen abholen lassen. Die Abreise wird von der Bundeswehr abgeschirmt und mit Unterstützung des DRK organisiert und begleitet.  

Damit endet für sie die zwei Wochen lange Isolation von der Außenwelt und sie dürfen endlich ihre Familie und Freunde in die Arme schließen. Keiner der China-Rückkehrer, der in Germersheim in der Kaserne untergebracht war, wurde in den zwei Wochen negativ auf das Coronavirus getestet. Somit wird ihnen bescheinigt, dass bei ihnen zu keinem Zeitpunkt das Coronavirus nachweisbar war. Alle China-Rückkehrer werden von Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler und Ministerpräsidentin Malu Dreyer zu einem Empfang eingeladen.

Germersheim: China-Rückkehrer erneut auf Coronavirus getestet – Ergebnis ist da!

Update vom 12. Februar: Nachdem die China-Rückkehrer in Germersheim zum dritten Mal auf das Coronavirus getestet wurden, teilt nun das Gesundheitsministerum in Mainz mit, dass die Tests negativ verlaufen sind. Neben den 122 Rückkehreren sind auch 22 Helfer des Deutschen Roten-Kreuzes getestet worden. Das Ministerium verweist auf das Landesuntersuchungsamt, wonach ein Nachweis des Virus Sars-CoV-2 mit zunehmender Dauer der Quarantäne immer unwahrscheinlicher werde. Dennoch sei nicht auszuschließen, dass es nicht später doch noch einen Nachweis geben könne.

Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) sagt: „Das Ergebnis stimmt mich zuversichtlich, dass das Ende der Quarantänezeit wie vorgesehen am Sonntag beendet werden kann und alle Rückkehrerinnen und Rückkehrer sowie die großartigen Helferinnen und Helfer zu ihren Familien zurückkehren können."

China-Rückkehrer in Germersheim werden erneut auf Coronavirus getestet

Update vom 11. Februar: Seit sieben Tagen befinden mehr als 120 China-Rückkehrer in Germersheim unter Quarantäne. Augenscheinlich scheinen alle vom Coronavirus verschont geblieben zu sein. Wie das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium am Montag (10. Februar) mitteilt, gehe es allen Rückkehrern gut. Zusammen mit den mehr als 20 freiwilligen Helfern des Deutschen Roten Kreuzes werden die Isolierten erneut auf das Virus 2019-nCoV getestet. Die Ergebnisse sollen spätestens am Mittwoch (12. Februar) vorliegen. Die Menschen müssen insgesamt 14 Tage in der Isolation in Germersheim verbringen, bevor sie die Kaserne verlassen dürfen. 

Coronavirus: Tests aus Germersheim sind negativ

Update vom 5. Februar, 19:40 Uhr: Nachdem die China-Rückkehrer in Germersheim erneut auf Coronavirus getestet wurden, kann das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium Entwarnung geben. Wie es am Mittwoch mitteilt, ist bei keiner Person das Coronavirus nachgewiesen worden. In einer Woche und zum Ende der Quarantänezeit werden die Tests wiederholt. 

Update vom 5. Februar, 16:50 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) rechnet damit, dass die Zahl der nachgewiesenen Infektionen durch das neue Coronavirus weiter steigen wird. „Der Höhepunkt ist noch nicht erreicht. In China nicht, was die Infektionszahlen und die Entwicklung angeht und damit auch für die Welt und für Deutschland nicht", sagte Spahn am Mittwoch vor der Quarantäne-Station im pfälzischen Germersheim. Er wünsche sich nichts mehr, als dass es keine weiteren Infektionen gebe, dies sei aber derzeit nicht auszuschließen. 

Coronavirus: Weitere China-Rückkehrer in Klinik – andere Krankheit festgestellt!

15:22 Uhr: DRK-Pressesprecher Kai Kranich lobt ebenfalls die gute Stimmung in der Quarantäne-Einrichtung in Germersheim. Die Kinder hätten für die freiwilligen Helfer Bilder gemalt, die Erwachsenen Dankesbriefe geschrieben. 

15:20 Uhr: „In der Gruppe herrscht eine gute Stimmung“, so Fritz Brechtel. Es sei nach wie vor eine gute Betreuung gewährleistet. In der Gruppe gäbe es heute vier Geburtstagskinder, die über die Schleuse ein Geschenk erhalten würden. „Wir möchten, dass sich die Menschen, wenn sie sich hier verabschieden, die Region in guter Erinnerung haben.“

Um einem Lagerkoller unter den Betroffenen entgegenzuwirken, sind in der Germersheimer Kaserne Psychotherapeuten im Einsatz.

Update, 15:05 Uhr: Laut Landrat Brechtel hätte sich die Idee, die Quarantäne-Bewohner in mehrere Gruppen einzuteilen, nicht realisieren lassen. Grund sei die Enge des Gebäudes. 

Update, 15 Uhr: Vor der Südpfalz-Kaserne in Germersheim informiert Landrat Fritz Brechtel die Presse über die Situation in der Quarantäne-Einrichtung. „Heute war ein ereignisreicher Tag“, erklärt Brechtel. Alle China-Rückkehrer in Germersheim seien am Dienstag erneut auf das Coronavirus getestet worden. Die Proben würden dem Landesuntersuchungsamt Koblenz bereits vorliegen. Ergebnisse würden allerdings frühestens am Mittwoch erwartet. Auch einer der Helfer des DRK hätte über Unwohlsein geklagt und sei deshalb getestet worden.

Coronavirus: 122 Menschen in Quarantäne in Germersheim – Vater und Sohn in Klinik in Ludwigshafen  

Update, 14:50 Uhr: Nachdem zwei China-Rückkehrer am Wochenende positiv auf das Coronavirus getestet wurden, wurden alle 122 Menschen in der Südpfalz-Kaserne in Germersheim erneut auf das Virus untersucht. Mit ersten Ergebnissen rechnet das Gesundheitsministerium in Mainz am Mittwoch. Vier der aus Wuhan (China) eingeflogenen Menschen, die bei ihrer Ankunft am Frankfurter Flughafen Atemwegssymptome gezeigt hatten, gehe es wieder gut. Ein Mann musste, wegen einer nicht vollständig abgeklungenen Bindehautentzündung, gemeinsam mit seinem Sohn vorsichtshalber ins Klinikum Ludwigshafen gebracht werden. 

Update, 14:40 Uhr: Der Landkreis Germersheim will die Öffentlichkeit heute um 15 Uhr in einer Pressekonferenz über den aktuellen Stand der Quarantäne-Einrichtung in der Südpfalz-Kaserne informieren

Coronavirus: Zwei Infizierte in Frankfurter Klinik – so geht es ihnen

Update vom 4. Februar: Den beiden an Coronavirus infizierten Patienten an der Uniklinik Frankfurt gehe es „sehr gut“, wie René Gottschalk, Leiter des Gesundheitsamts Frankfurt, mitteilt. Sie hätten nach wie vor keine Symptome, müssten aber noch auf der Isolierstation bleiben. Erst müssen sie komplett Virenfrei sein. Da es sich aber um einen neuen Virus handele, könne die Dauer bis dahin noch nicht abgeschätzt werden. Vier weitere China-Rückkehrer sind am Samstag (1. Februar) aus anderen Gründen in der Klinik geblieben. Sie sollen noch heute nach Germersheim transportiert werden. 

Coronavirus: 111 Personen in Quarantäne-Station in Germersheim

Update um 15:40 Uhr: Die Hygieneregeln in der Quarantäne: Es gibt Handdesinfektionsspender und eine Schleuse, in der Dinge in das Gebäude gebracht werden. Den Kasernen-Bewohnern ist es untersagt sich zu berühren. 

Update um 15:36 Uhr: Die China-Rückkehrer seien sehr diszipliniert. Es herrsche keine Panik und auch die zwei mit dem Coronavirus-Infizierten, die in der Uniklinik Frankfurt behandelt werden, seien ohne Diskussion mitgegangen. Auch die anfänglichen Ängste der Bewohner aus Germersheim habe man laut Beigeordneter Dr. Sascha Hoffmann schnell zerstreuen können.

Update um 15:33 Uhr: In der Kaserne werde regelmäßig die Temperatur der Menschen gemessen. Auch ein Arzt erkundige sich regelmäßig über das Wohlempfinden der Quarantäne-Bewohner. Symptome seien bislang keine Aufgetreten. Darüber hinaus werden die 111 Personen psychologisch betreut. 

Update um 15:31 Uhr: Kai Kranich, Pressesprecher des DRK, sagt über die Situation: „Ein Leben in Quarantäne kann man sich wie Hausarrest vorstellen.

Update um 15:27 Uhr: Während der Pressekonferenz wird noch einmal verdeutlicht, dass es den 111 Personen in der Quarantäne-Station gut geht. Die Stimmung sei gelöst und von einem Lagerkoller sei bislang nichts zu spüren. Ob das so für die nächsten 14 Tage so bleibt, wird sie jedoch noch zeigen. Aber man sieht Kinder und die Menschen in der Kaserne wissen, dass sie versorgt werden.

Update um 15 Uhr: Am Montag werden alle China-Rückkehrer erneut auf das Coronavirus getestet. Das berichtet das Gesundheitsministerium Rheinland-Pfalz. Die Ergebnisse werden jedoch erst am Dienstag vorliegen. 

UnglaublichDie TV-Serien „Simpsons“ hat es wohl schon wieder getan! In einer Folge aus den 90er Jahren sagten die Macher das Coronavirus voraus – zumindest ist sich darüber das Netz sicher.

Während die Angst vor dem Coronavirus sich immer weiter ausbreitet, gibt es eigentlich eine ganz andere beunruhigende Statistik: Die Zahl der Grippefälle steigt deutlich an!

Coronavirus: Isoliert in Germersheim! So erlebt eine Studentin (22) den Alltag in Quarantäne 

Update um 12:30 Uhr: Studentin Ann-Sophie Muxfeldt gehört zu den über 100 Isolierten in der Westpfalz-Kaserne in Germersheim. Gegenüber der dpa erzählt die 22-Jährige über den Alltag in der Quarantäne. Alles sei gut organisiert, auch die Verpflegung und das Miteinander. „Ich denke, damit komme ich ganz gut zurecht“, sagt Muxfeldt. Trotzdem hoffe sie, in etwa zwei Wochen wieder nach Hause zu dürfen. Seit September hat die Studentin für zwei Auslandssemester in Wuhan gelebt. 

Germersheim: Pressekonferenz für heute geplant

Update vom 3. Februar, 8:30 Uhr: Nachdem zwei China-Rückkehrer in Germersheim positiv auf das Coronavirus getestet wurden, wollen Landrat Fritz Brechtel und das Deutsche Rote Kreuz, das sich um die Menschen in der Quarantäne-Einrichtung kümmert, am Montagnachmittag (15 Uhr) über den aktuellen Stand informieren. 

Germersheim: Zwei China-Rückkehrer mit Coronavirus infiziert – so geht es ihnen

Update, 2. Februar, 17:20 Uhr: Laut dem ‚SWR‘ hatten sich alle China-Rückkehrer bis auf eine Ausnahme auf das Coronavirus testen lassen. Die Frau werden aber den Test noch nachholen.

Update, 17:19 Uhr: Den beiden mit dem Coronavirus infizierten China-Rückkehrern gehe es nach Angaben des hessischen Sozialministers Kai Klose (Grüne) „den Umständen entsprechend sehr gut“. Beide seien deutsche Staatsangehörige. Der Ärztliche Direktor des Uniklinikums Frankfurt, Jürgen Graf, ergänzt am Sonntag in Frankfurt, dass die beiden Patienten stationär aufgenommen worden seien und dort isoliert behandelt würden. Sie seien „medizinisch wohlauf". 

Update, 17:15 Uhr: Die beiden mit einem Bundeswehrflugzeug aus China zurückgekehrten Passagiere, die mit dem Coronavirus infiziert sind, waren nach Angaben von Gesundheitsminister Jens Spahn bei der Ankunft in Deutschland symptomfrei. „Sowohl beim Abflug in China als auch bei der Ankunft in Frankfurt waren diese beiden Patienten symptomfrei", betont der CDU-Politiker am Sonntag in Berlin. Es gehe ihnen zur Stunde gut, sie würden in der Uniklinik in Frankfurt untersucht. Dies zeige auch, dass es richtig gewesen sei, dass man sich für eine zentrale Unterbringung der Rückkehrer entschieden habe. Spahn sagt, sollte sich in der Inkubationszeit von 14 Tagen herausstellen, dass sich weitere Rückkehrer infiziert hätten, würden diese auch sofort in eine Klinik gebracht.

Germersheim: Nach Bestätigung des Coronavirus: Besteht Ansteckungsgefahr für andere? 

Update, 14:44 Uhr: Auch die Luftwaffe gibt am Sonntag ein Statement über den Flug von Wuhan nach Frankfurt ab. Man sei sehr zufrieden, wie alles abgelaufen ist. „Alle sind sehr erlöst, dass es jetzt vorbei ist“, so Oberst Johannes Stamm. Das Flugzeug werde nun desinfiziert. Die Crew werde sich nach ihres 24-Stunden-Einsatzes erst einmal ausruhen dürfen. Doch bestehe eine Ansteckungsgefahr für die Besatzung? „Wenn das so wäre, würde die Crew jetzt natürlich nicht erstmal nach Hause fahren und sich ausschlafen, sondern müsste anders vorgehen. Es besteht keine Gefahr. Wir haben während des Flugs bei jeder Kontaktformmit den Passagieren genau die Maßnahmen angewendet, die empfohlen sind“, versichert Oberstarzt Dr. med. Thomas Harbaum. 

Update, 14:31 Uhr: Am Nachmittag gibt Landrat Dr. Fritz Brechtel ein aktuelles Statement zu den weiteren China-Rückkehren, die am Sonntag in die Quarantäne-Kaserne in Germersheim angekommen sind ab. Es handelt sich um drei Frauen und drei Männer, „die gestern minimale Symptome aufgewiesene haben.“ Tests hätten aber laut dem Landrat offenbar ergeben, dass sie keinen Coronavirus in sich haben. Deshalb habe man sie nach Germersheim gebracht. 

Update, 13:12 Uhr: Verdachtsfall bestätigt sich nicht! Der Passagier, der direkt vom Flughafen in die Klinik gebracht wurde, ist nicht am Coronavirus erkrankt. Das teilt das hessische Sozialministerium mit. 

Update, 11:56 Uhr: „Es ist der Fall eingetreten, wofür die Einrichtung dieser Schutzzone erfolgt ist. Die betroffenen Personen haben diesen Befund gefasst aufgenommen und wurden isoliert. Als weitere Maßnahme werden die Personen mit einem Infektionsschutzkrankentransportwagen durch das Deutsche Rote Kreuz in das Uniklinikum Frankfurt gefahren“, schreibt der Landkreis Germersheim am Sonntag in einer Pressemitteilung. Für die Bevölkerung und die Helfer vor Ort bestehe kein Grund zur Sorge, heißt es weiter.

Update, 11:52 Uhr: Bei den beiden mit dem Coronavirus infizierten China-Rückkehrer handelt es sich um Erwachsene. Am Samstag seien sie bereits getestet worden, das Ergebnis sei erst am Sonntag bekannt geworden. 

Germersheim: Zwei China-Rückkehrer mit Coronavirus infiziert – weiterer Verdachtsfall!

Update, 11:26 Uhr: Wie die ‚Bild‘ berichtet, gebe es bereits einen weiteren Verdachtsfall. Dabei handelt es sich um einer der Passagiere aus dem Luftwaffen-Rettungsflieger. Er sei direkt nach der Landung in die Uni-Klinik Frankfurt gekommen, da er möglicherweise das Coronavirus in sich tragen könnte. 

Meldung vom 2. Februar, 11:20 UhrZwei China-Rückkehrer haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Das teilt am Sonntag der Landrat des Kreises Germersheim, Fritz Brechtel (CDU) mit. In Germersheim sind die beiden positiv auf den Virus getestet worden. Laut SWR-Informationen werden sie mit einem Spezialfahrzeug in ein

Krankenhaus in Frankfurt gebracht. Ob bereits erste Symptome aufgetreten sind, ist bislang unklar. Die restlichen 111 Personen werden weiterhin in Germersheim unter Quarantäne gestellt. 

Hintergrund: China-Rückkehrer landen in Frankfurt und kommen nach Germersheim

Am Samstagnachmittag (1. Februar) gegen 15 Uhr landet der Flieger aus Wuhan. Rund 130 Personen befinden sich in dem Flugzeug, darunter rund 90 deutsche Staatsbürger und etwa 40 Angehörige mit anderer Staatsangehörigkeit. Auch über ein Dutzend Kinder fliegt aus dem Sperrgebiet in China nach Deutschland. Während 11 Personen direkt in Frankfurt in eine Klinik gebracht werden, geht für die restlichen China-Rückkehrer die Reise weiter nach Germersheim. Ein Verdachtsfall auf Coronavirus habe zu diesem Zeitpunkt laut Außenminister Heiko Maas (SPD) nicht bestanden. 

In Germersheim werden die 113 aus dem chinesischen Coronavirus-Gebiet ausgeflogene Menschen unter Quarantäne gestellt. Hier müssen sie die nächsten 14 Tage verbringen.

dpa/jol/jab

Quelle: Mannheim24

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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