Aktuelle Zahlen im Überblick

Coronavirus in Baden-Württemberg: Mehr als 1.000 neue Fälle in 24 Stunden! 

Coronavirus-Fälle in Baden-Württemberg – Die aktuellen Zahlen zu Infizierten und Covid-19-Todesfällen im Bundesland auf einen Blick in unserem News-Ticker: 

  • Erster Coronavirus-Fall in Baden-Württemberg wurde am 25. Februar 2020 bestätigt.
  • Seitdem ist die Zahl der Infizierten (Stand 28. März) auf über 10.819 gestiegen.
  • Das Gesundheitsamt meldet inzwischen 118 Todesopfer.
  • Karte des Sozialministeriums zeigt Ausbreitung des Coronavirus im Überblick. 
  • Alle aktuellen Zahlen der Infizierten und Corona-Toten ganz in unserem News-Ticker: 

Am 25. Februar 2020 wurde der erste Fall von Coronavirus in Baden-Württemberg bestätigt. Seitdem steigt die Zahl der Infizierten an. Täglich melden Gesundheitsamt und Sozialministerium neue Fälle von Menschen, die sich angesteckt haben. Auch die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit dem Coronavirus steigt weiter. Seit dem 23. März herrscht in Baden-Württemberg im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus ein Kontaktverbot – Ministerpräsident Winfried Kretschmann sieht das Land erst am Anfang der Krise. Die Karte mit der Ausbreitung des Coronavirus in Baden-Württemberg und die aktuellen Zahlen zu Infizierten und Corona-Toten im Überblick: 

+++ NEWS-TICKER AKTUALISIEREN +++

Coronavirus in Baden-Württemberg: 118 Tote – Bundesland mit den meisten Todesopfern

Update vom 28. März, 21 Uhr: Wie das Landesgesundheitsamt am Freitagabend mitteilt, stammen die 17 weiteren Todesopfer aus den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Hohenlohekreis, Karlsruhe, Ortenaukreis, Rhein-Neckar-Kreis, Schwäbisch Hall, Schwarzwald-Baar-Kreis, Sigmaringen, Tübingen und Tuttlingen sowie aus der Stadt Stuttgart. Die Zahl der Covid-19-Toten in Baden-Württemberg ist auf insgesamt 118 angestiegen. Darunter waren 81 Männer und 37 Frauen. Nach Angaben des Sozialministeriums liegt das Alter der Todesopfer zwischen 41 und 98 Jahren. 66 Prozent der Toten waren 80 Jahre oder älter. Baden-Württemberg ist nach wie vor das Bundesland mit den meisten Corona-Todesopfern

Update vom 28. März, 19 Uhr: Die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg ist auf 10.819 gestiegen. Das sind über 1.000 Coronavirus-Fälle mehr als noch am Vortag. Außerdem meldet das Sozialministerium 17 neue Todesopfer. Somit steigt die Zahl der Covid-19-Toten in Baden-Württemberg auf 188. 

Coronavirus in Baden-Württemberg: Die Ausbreitung im Überblick

Stadt/Landkreis

Infizierte

Todesfälle

Alb-Donau-Kreis

189

Baden-Baden (Stadtkreis)

55

2

Biberach

196

2

Böblingen

369

7

Bodenseekreis

178

Breisgau-Hochschwarzwald

299

5

Calw

259

2

Emmendingen

191

7

Enzkreis

89

1

Esslingen

705

6

Freiburg im Breisgau (Stadtkreis)

346

5

Freudenstadt

136

Göppingen

317

3

Heidelberg (Stadtkreis)

124

Heidenheim

125

4

Heilbronn

342

5

Heilbronn (Stadtkreis)

122

Hohenlohekreis

404

5

Karlsruhe

246

3

Karlsruhe (Stadtkreis)

246

Konstanz

132

1

Lörrach

186

3

Ludwigsburg

543

3

Main-Tauber-Kreis

92

Mannheim (Stadtkreis)

183

Neckar-Odenwald-Kreis

76

1

Ortenaukreis

245

10

Ostalbkreis

256

Pforzheim (Stadtkreis)

29

Rastatt

240

Ravensburg

318

Rems-Murr-Kreis

285

3

Reutlingen

249

5

Rhein-Neckar-Kreis

477

3

Rottweil

98

2

Schwäbisch Hall

287

9

Schwarzwald-Baar-Kreis

170

2

Sigmaringen

290

3

Stuttgart

685

6

Tübingen

556

2

Tuttlingen

111

3

Ulm (Stadtkreis)

103

Waldshut

61

1

Zollernalbkreis

336

4

insgesamt

10.819 Infizierte

118 Todesfälle 

(Stand: 28. März)*

*Aufgrund des Meldeverzugs zwischen Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der Übermittlung ans Ministerium, kann es zu deutlichen Abweichungen zu den kommunalen Gesundheitsämtern kommen.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Karte mit der Ausbreitung im Bundesland

Das Gesundheitsamt meldet täglich die aktuellen Zahlen der Coronavirus-Fälle in Baden-Württemberg, die vom Sozialministerium auf einer Karte festgehalten werden:

Coronavirus in Baden-Württemberg: Die aktuellen Fallzahlen (Stand 28. März, 19 Uhr) 

(Quelle: Sozialministerium Baden-Württemberg; Stand: 27. März)*

Coronavirus: Baden-Württemberg hat die meisten Covid-19-Toten in Deutschland 

Update vom 27. März, 19 Uhr: Wie das Sozialministerium am Freitagabend mitteilt, beläuft sich die aktuelle Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf 9.729 Fälle. Das ist ein Anstieg von 1.288 Fällen im Vergleich zu Vortag. Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 48 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 99 Jahren.

Dem Landesgesundheitsamt wurden heute aus den Landkreisen Biberach, Böblingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Heidenheim, Ortenaukreis, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rhein-Neckar-Kreis, Schwäbisch Hall, Tuttlingen und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Freiburg und Stuttgart 25 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Die Zahl der Covid-19-Toten steigt damit auf 101. Unter den Verstorbenen waren 70 Männer und 31 Frauen. Das Alter lag zwischen 41 und 98 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter. 

Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch, für Risikogruppen als sehr hoch ein. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.

Übrigens: Alle Infos zu den neuesten Entwicklungen, Entscheidungen der Regierungen und möglichen weiteren Einschränkungen des öffentlichen Lebens findest Du in unserem anderen News-Ticker zum Coronavirus in Baden-Württemberg

Coronavirus in Baden-Württemberg: Wieder massiver Anstieg! Über 8.000 Infizierte, 76 Tote

Update vom 26. März, 19:40 Uhr: Wie das Sozialministerium Baden-Württemberg am Donnerstagabend mitteilt, ist die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten von 7.252 aufmittlerweile 8.441 angestiegen. Das Durchschnittsalter beträgt 48 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 98 Jahren. Darüber hinaus werden dem Landesgesundheitsamt am Donnerstag aus den Landkreisen Böblingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Esslingen, Göppingen, Heidenheim, Heilbronn, Konstanz, Ortenaukreis, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Tübingen und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Baden-Baden, Freiburg und Stuttgart 20 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Somit steigt die Zahl der Todesfälle in Baden-Württemberg von 56 auf 76.

Coronavirus in Baden-Württemberg: 7.252 Infizierte und 56 Todesopfer bestätigt

Erstmeldung vom 26. März 2020: In Baden-Württemberg gibt es (Stand 25. März) mittlerweile 7.252 Fälle des Coronavirus. Den höchsten Anstieg an Infizierten verzeichneten Gesundheitsamt und Sozialministerium von Dienstag auf Mittwoch, wo mehr als 1.000 neue Ansteckungen gemeldet wurden. Außerdem sind bereits 56 Todesopfer im Zusammenhang mit Coronavirus zu beklagen. Die Corona-Toten stammen aus den Landkreisen Böblingen, Enzkreis, Karlsruhe, Lörrach, Ludwigsburg, Rhein-Neckar-Kreis, Rottweil, Schwäbisch Hall, Tuttlingen und Zollernalbkreis sowie den Städten Freiburg und Stuttgart. 

Coronavirus in Baden-Württemberg: Kontaktverbot soll Anstieg der Fälle und Infizierten verlangsamen

Im Kampf gegen das Coronavirus wurden die Einschränkungen für das öffentliche Leben in Baden-Württemberg mit dem Kontaktverbot noch einmal verschärft. Seit dem 23. März gilt im ganzen Bundesland, dass nur noch zwei Menschen zusammen draußen unterwegs sein dürfen. Ausnahmen gibt es für Familien. Neu ist auch, dass Menschen, die nicht gemeinsam in einem Haushalt leben, in der Öffentlichkeit einen Abstand von 1,5 Metern zueinander halten sollen. Das Kontaktverbot untersagt nicht, die Wohnung zu verlassen – etwa für Arztbesuche, zum Einkaufen, um anderen zu helfen, um frische Luft zu schnappen oder um alleine Sport zu treiben. Auch der Weg zur Arbeit bleibt erlaubt. Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens gelten zunächst für zwei Wochen.

Nicht nur das öffentliche Leben ist in Zeiten der Corona-Krise stark eingeschränkt – auch die Wirtschaft leidet unter dem Ausnahmezustand. Viele Unternehmen entscheiden sich deshalb, auf Kurzarbeit umzustellen. Doch was bedeutet das für Arbeitnehmer? 

Coronavirus in Baden-Württemberg: Ministerpräsident sieht Land erst am Anfang der Krise

Während das öffentliche Leben wegen des Coronavirus weitgehend still liegt, kämpfen Behörden, Politiker und Mediziner unermüdlich weiter gegen eine schnelle Ausbreitung des Erregers. Doch wie sehen die Prognosen bezüglich des Endes der Coronavirus-Krise aus?

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) sieht Baden-Württemberg erst am Anfang der Krise. Obwohl man drastische Maßnahmen ergriffen habe, steige die Zahl der infizierten Menschen weiter. „Es gilt nach wie vor Alarmstufe Rot." Das Coronavirus sei eine enorme Herausforderung für die Gesellschaft - die meisten Menschen hielten sich aber an die strengen Ausgangsbeschränkungen. Kretschmann räumte in der Radiosendung SWR1 Leute ein, die Gefahr durch das Virus am Anfang unterschätzt zu haben.

kab 

Quelle: Mannheim24

Rubriklistenbild: © Sozialministerium Baden-Württemberg

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