89 Fälle in Baden-Württemberg

Coronavirus in Bad Rappenau: Altenheim unter Quarantäne – vier weitere Bewohner infiziert!

Inzwischen gibt es in Baden-Württemberg 65 bestätigte Fälle des Coronavirus. Ein ganzes Altenheim in Bad Rappenau wurde unter Quarantäne gestellt. Alle Entwicklungen im News-Ticker:

  • Zahl der Coronavirus-Fälle in Baden-Württemberg steigt rasant an.
  • 89 Infizierte in Baden-Württemberg bestätigt.
  • Mehrere Fälle in Altenheim in Bad Rappenau – gesamte Einrichtung unter Quarantäne
  • Alle Entwicklungen im News-Ticker:

Update 5. März: Am Mittwoch (4. März) veröffentlicht die Bild-Zeitung einen Artikel mit der Headline „Altenheim unter Quarantäne, aber keiner hält sich dran“. Darin wird beschrieben wie DHL-Boten das Altenheim ohne Schutzkleidung betreten. Auch Altenheim-Bewohner würden ein und aus gehen. Jetzt äußert sich der Bürgermeister von Bad Rappenau zu den Vorwürfen.

Update von 20:30 Uhr: Erneut hat das Sozialministerium weitere Coronavirus-Fälle in Baden-Württemberg bestätigt. Zu den sieben neuen Infizierten gehören auch vier Bewohner des Altenheims in Bad Rappenau. Es handelt sich um zwei Frauen (Jahrgang 1929 und 1933) und zwei Männer (einer davon Jahrgang 1943). Das gesamte Seniorenheim steht unter Quarantäne, seit ein Pfleger einen Bewohner und seine Arbeitskollegin angesteckt hatte. In dem Altenheim leben 70 Senioren und arbeiten 50 Beschäftigte. Der Pfleger, seine Arbeitskollegin und der angesteckte Senior werden in der Lungenklinik in Löwenstein behandelt, wie eine Stadtsprecherin am Dienstag mitteilt.

Baden-Württemberg: Zahl der Coronavirus-Fälle steigt weiter

Update von 18:50 Uhr: Das Sozialministerium hat acht weitere Fälle in Baden-Württemberg bestätigt. Somit steigt die Zahl der am Coronavirus erkrankten Menschen im Bundesland auf 58. 

Update von 16 Uhr: Die Zahl der Coronavirus-Fälle in Baden-Württemberg ist auf 50 gestiegen. Das Sozialministerium hat sechs neue Ansteckungen gemeldet. Betroffen seien der Main-Tauber-Kreis (1 Fall), der Rhein-Neckar-Kreis (3 Fälle, zwei davon in Heidelberg) sowie Ludwigsburg (1 Fall) und Stuttgart (1 Fall). 

Coronavirus in Baden-Württemberg: Sieben weitere Fälle bestätigt

Update 11:15 Uhr: Am Mittwochmorgen meldet das Sozialministerim Baden-Württemberg weitere sieben Coronavirus-Fälle: Dabei handelt es sich um Menschen aus Ulm (3), Freiburg (3) und dem Bodenseekreis (1) – darunter zwei Kinder im Alter von 12 Jahren. Offenbar zeigen alle Infizierten bislang milde Symptome und befinden sich in häuslicher Quarantäne. Alle Erkrankten waren vorher in Italien – in Südtirol und der Lombardei – bis auf ein 12-jähriges Mädchen aus Freiburg, das sich bei ihrem Vater angesteckt hat, der bereits vorher positiv auf das Coronavirus getestet worden ist. Insgesamt sind in Baden-Württemberg 44 Menschen am Coronavirus erkrankt. 

Coronavirus in Baden-Württemberg: Seniorenheim unter Quarantäne – doch keiner hält sich daran?

Update vom 4. März, 8:50 Uhr: In Bad Rappenau steht ein gesamtes Seniorenheim aufgrund von drei Coronavirus-Erkrankungen unter Quarantäne. Doch davon ist offensichtlich nichts zu sehen: Wie „Bild“ berichtet, sollen die Menschen weiterhin ein und aus gehen. Eigentlich sollen Pfleger nur in Schutzkleidung das Altenheim betreten dürfen. Allerdings habe laut „Bild“ auch ein Postbote das Quarantäne-Seniorenheim betreten – ohne Schutzkleidung oder Atemmaske. 

Währenddessen ist in Herrenberg im Landkreis Böblingen ein Coronavirus-Testzentrum eingerichtet worden. Dort gibt es mittlerweile 50 Verdachtsfälle, die alle getestet werden müssen. Dafür stehen auf dem Gelände der Straßenmeisterei nun mehrere Container bereit, in der die Kontaktpersonen im 15-Minuten-Takt getestet werden.

37 Corona-Fälle in Baden-Württemberg: Zahl der Infizierten steigt rasant an

Update von 21:50 Uhr: Am Dienstagabend werden dem Landesgesundheitsamt sieben neue bestätigte Coronavirus-Fälle gemeldet. Betroffen seien die Landkreise Esslingen (5 Fälle), Lörrach (1 Fall) sowie der Ostalbkreis (1 Fall). Die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg steigt damit auf 37. 

Coronavirus in Baden-Württemberg: Sieben neue Fälle – das ist über die Patienten bekannt

Bei zwei Fällen im Landkreis Esslingen handelt es sich um ein Paar, das sich vom 22. bis 29. Februar 2020 in Südtirol (Wolkenstein, Gröden, Italien) aufgehalten hatte. Bei einer weiteren Person aus dem Landkreis Esslingen handelt es sich um einen 18-Jährigen, der zuvor ebenfalls mit seiner Familie in Südtirol im Urlaub war. Die Familie befindet sich in häuslicher Isolation. Mitgereiste Kontaktpersonen wurden ermittelt und ebenfalls häuslich isoliert.

Auch bei den zwei weiteren Fällen aus dem Landkreis Esslingen handelt es sich um ein Paar, das zuvor eine Reise nach Florenz und Bologna unternommen hatte. Wegen einer bestehenden Grunderkrankung befinden sich beide derzeit stationär im Krankenhaus. Ein 35-Jähriger aus dem Landkreis Lörrach, der sich am 12. Februar in Mailand aufgehalten hatte, entwickelte nach der Reise Fieber und Husten und befindet sich derzeit in häuslicher Isolation.

In häuslicher Isolation befindet sich auch eine 43-jährige Frau aus dem Ostalbkreis, die zuvor Fastnachtsumzüge in Heinsberg (Nordrhein-Westfalen) besucht hatte.

Coronavirus in Baden-Württemberg: 30 Fälle bestätigt!

Update, 16:11 Uhr: Wieder zwei neue Infizierte in Baden-Württemberg! Wie das Ministerium für Soziales und Integration mitteilt, sind mittlerweile 30 Menschen am Coronavirus erkrankt. Die neuen Erkrankten sind ein 44-jähriger Mann aus dem Rems-Murr-Kreis und ein 45-jähriger Mann aus dem Landkreis Ludwigsburg.

Der 44-Jährige weist leichte Symptome auf, woher er sich angesteckt hat, ist bislang noch unklar. Der Mann aus dem Raum Ludwigsburg war zuvor in Südtirol. Er hat einen leichten grippalen Infekt und bfindet sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Seine Kontaktpersonen werden ermittelt. 

Update 3. März, 13 Uhr: Es gibt immer mehr Corona-Infizierte in Deutschland – und auch zwei neue Fälle in Baden-Württemberg. Das Sozialministerium bestätigt am Dienstagmittag, dass sich zwei weitere Menschen mit dem Corona-Virus infiziert haben: Es handelt sich dabei um einen 61-jährigen Mann aus dem Hohenzollernkreis, der zusammen mit einer Reisegruppe Skifahren in Südtirol war und am Wochenende (29. Februar/1. März) zurückgehert ist. Am 2. März habe er dann erste Symptome gezeigt, heißt es in einer Pressemitteilung des Sozialministeriums. Der Mann befindet sich in häuslicher Quarantäne.

Bei dem zweiten bestätigten Corona-Fall handelt es sich um eine 45-jährige Frau aus dem Stadtkreis Ulm. Auch sie war im Ski-Urlaub in Südtirol und wird nun in der Uniklinik Ulm behandelt. Die Infektionsketten beider Corona-Erkrankten werden ermittelt.

Coronavirus in Baden-Württemberg: 6 neue Fälle – Altenpfleger steckte sich bei Italienreise an

Update 19 Uhr: Laut neuesten Informationen handelt es sich bei dem mit dem Coronavirus infizierten Altenheim-Bewohner um einen 85-jährigen Mann, der in einer Einrichtung in Bad Rappenau untergebracht ist. Der Senior wurde offenbar von seinem Pfleger angesteckt. Der 32-jährige Mann war laut Medienberichten von einer Reise aus Norditalien an seinen Arbeitsplatz zurückgekehrt, wo er außerdem eine 52-jährige Kollegin ansteckte. Das ganze Altenheim in dem die beiden arbeiten, steht mittlerweile unter Quarantäne. Für Pflegepersonal bestehe eine „erweiterte Quarantäneanordnung“. Auch bei der Tochter der 52-jährigen Altenpflegerin wurde das Coronavirus bestätigt.

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen in Baden-Württemberg ist mittlerweile auf insgesamt 26 gestiegen. Wie das Ministerium für Soziales am Abend mitteilt, wurde auch eine 51-jährige Frau, die sich bei einer privaten Reise in die Lombardei bzw. nach Livigno ansteckte, positiv getestet. 

Coronavirus in Baden-Württemberg: 5 neue Fälle – -Bewohner angesteckt

Update vom 2. März, 11:30 Uhr: In Baden-Württemberg werden am späten Sonntagabend fünf weitere bestätigte Corona-Fälle aus dem Landkreis Heilbronn bekannt. Damit steigt die Zahl der Infizierten im Land auf 25. Der erste Fall ist ein Altenheim-Bewohner (Jahrgang 1935). Er stand im Kontakt mit einem COVID-19-Infizierten. Am Freitag, 28. Februar wurde der Mann stationär aufgenommen. Die mit dem Coronavirus infizierte Person hat auch eine Arbeitskollegin (Jahrgang 1966) angesteckt. Sie befindet sich auch seit dem 28. Februar in stationärer Isolation. Auch ihre Tochter wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Sie hat sich ebenfalls am 28. Februar in stationäre Behandlung begeben. 

Eine weitere männliche Person hat sich am 28. Februar – ohne Symptome aufzuweisen – auf das Coronavirus testen lassen. Auch hier ist das Ergebnis positiv ausgefallen. Zudem ist eine Kontaktperson eines erkrankten Mannes aus dem Kreis Ludwigsburg positiv aus das Coronavirus getestet worden. Seit dem 28. Februar befand sie sich in häuslicher Quarantäne. Die stationäre Aufnahme wurde veranlasst. Somit steigt die Zahl der am Coronavirus erkrankten Personen in Baden-Württemberg auf 25

Coronavirus in Baden-Württemberg: 20. Infektionsfall innerhalb weniger Tage

Update vom 2. März: Mittlerweile zählt das Land Baden-Württemberg 20 bestätigte Fälle des Coronavirus. Darunter ist ein Mann aus Heilbronn, sowie drei Männer aus Mannheim. Das Robert Koch-Institut schätzt das Risiko für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland aktuell als gering bis mäßig ein. In Baden-Württemberg wurde, wie in anderen deutschen Bundesländern auch, eine Diagnostik bei Reiserückkehrern veranlasst.

Coronavirus in Baden-Württemberg: 15. Infektionsfall innerhalb weniger Tage

Update vom 1. März um 09:36 Uhr: In Baden-Würrtemberg soll der 15. Coronavirus-Infektionsfall bestätigt worden sein. Wie die BILD berichtet, handele es sich um eine 42-jährige Frau aus dem Landkreis Emmendingen bei Freiburg. Sie soll im direkten Kontakt mit einem Infizierten aus Freiburg gestanden haben, dessen Umfeld dann vorsorglich auf den Coronavirus getestet wurde. Die Frau sei laut Informationen der BILD seit dem 27. Februar in häuslicher Isolation unter Quarantäne, wo sie unter Aufsicht von Ärzten und Behörden ihre Krankheit auskuriert.

Coronavirus Baden-Württemberg: Polizei zieht Konsequenzen für Beamte

Update vom 29. Februar um 12:58 Uhr:Nachdem die Zahl der Coronavirus- Infektionen in Baden-Württemberg auf 14 gestiegen ist, zieht auch die Polizei Konsequenzen für ihre Beamten. In einem internen Schreiben des baden-württembergischen Innenministeriums, was der Deutschen Presse-Agentur (dpa) vorliegt, werden Polizisten aufgefordert, Zuhause zu bleiben, wenn sie sich in den vergangenen Tagen in einem Coronavirus-Risikogebiet aufgehalten haben. 

Bis der Gesundheitszustand dieser Polizisten zweifelsfrei geklärt sei, wären sie vom Dienst freigestellt, so die dpa. Das Ministerium hat folgende Regionen als Coronavirus-Risikogebiete deklariert: Die norditalienische Provinz Lodi in der Region Lombardei; die Stadt Vo in der Provinz Padua (Region Venetien); mehrere Regionen in China, Iran und Südkorea. Wieviele Polizisten von dieser Regelung betroffen sind, ist noch unklar. In den vergangenen Tagen hat das Kultusministerium bereits eine ähnliche Vorgabe für Lehrer und Erzieher an Schulen und Kindertagesstätten herausgegeben. Die Verunsicherung in der Bevölkerung ist seit einigen Tagen nicht mehr zu leugnen: Leere Regale in Supermärkten und Drogerien sind das Resultat von Hamsterkäufen. Viele haben Angst, bald in Isolation unter Quarantäne zu stehen, weshalb sie haltbare Lebensmittel und Hygieneartikel horten.

Coronavirus Baden-Württemberg: Infektionen häufen sich fast im Stundentakt

Update 20:15 Uhr: Fast im Stundentakt werden neue Coronavirus-Infizierte in ganz Deutschland gemeldet. Der neuartige Covid-19-Erreger verbreitet Angst und Panik in der Bevölkerung. Doch jetzt stellen auch noch Experten düstere Prognosen. Ihrer Meinung nach werden sich noch etliche weitere Menschen mit Sars-CoV-2 anstecken. „Es werden sich wahrscheinlich 60 bis 70 Prozent infizieren, aber wir wissen nicht, in welcher Zeit“, sagt der Virologe Christian Drosten von der Berliner Charité am Freitag. „Das kann durchaus zwei Jahre dauern oder sogar noch länger.“ Problematisch werde das Infektionsgeschehen nur, wenn es in komprimierter, kurzer Zeit auftrete. „Darum sind die Behörden dabei, alles zu tun, um beginnende Ausbrüche zu erkennen und zu verlangsamen“, so der Experte weiter.

Coronavirus Baden-Württemberg: 14 Fälle – Anfeindungen gegen Infizierte nehmen zu!

Update 18:58 Uhr: Der nächste Corona-Fall in Baden-Württemberg ist bestätigt! Es ist ein Mann aus Göppingen, der bereits am 25. Februar als Kontaktperson identifiziert und in häuslicher Quarantäne isoliert wurde. Der Test auf das Coronavirus erfolgte am 28. Februar und fiel heute positiv aus. Der Mann ist mittlerweile in einer Klinik stationär untergebracht worden. Über seinen Gesundheitszustand ist aktuell nichts bekannt. Damit steigt die Zahl der Corona-Infizierten auf 14 Personen. Auch in Rheinland-Pfalz liegt ein Mann in Kaiserslautern aufgrund des Coronavirus auf der Isolierstation. Doch ihm gehe es laut dem leitenden Arzt des Westpfalz-Klinikums soweit gut.

Kritik übt das Sozialministerium an gezielten Anfeindungen gegen Coronavirus-Patienten vor allem auf Internet-Plattformen. Man habe sich entschieden, nur noch eingeschränkt Informationen über neue Infektionen zu veröffentlichen, um die Betroffenen zu schützen, so eine Sprecherin. „Wir verurteilen das aufs Schärfste und appellieren an einen vernünftigen und besonnenen Umgang mit dem Thema“, sagte sie weiter. „Eine Krankheit kann jeden treffen, niemand muss sich dafür rechtfertigen geschweige denn beschimpfen lassen.“ 

Nach dem Bekanntwerden mehrerer Corona-Infektionen in Zusammenhang mit einem 25-Jährigen aus Eislingen aus dem Kreis Göppingen haben viele Menschen den Mann und eine Bekannte teilweise wüst beschimpft. 

Coronavirus Baden-Württemberg: Neuer Fall in Heilbronn – Schul- und Kitaverbot für alle Rückkehrer!

Update 18:09 Uhr: Die Zahl der mit Coronavirus infizierten Menschen steigt weiter an: Am Abend bestätigt das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg einen weiteren Coronavirus-Fall. Dabei handelt es sich um einen 32-jährigen Mann aus dem Landkreis Heilbronn, der bis zum 21. Februar in Mailand war und am 23. Februar erste Symptome gezeigt hat. Der Test auf COVID-19 ist erst am 27. Februar durchgeführt worden. Jetzt liegt der Mann in einer Klinik.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Schul- und Kitaverbot für alle Rückkehrer!

Update 17 Uhr: Das Kultusministerium Baden-Württemberg veröffentlicht aktuelle Hinweise für alle Eltern, die mit ihren Kindern in den betroffenen Risikogebieten waren: Demnach sollen Rückkehrer aus Corona-Risikogebieten landesweit nicht in Schulen und Kindergärten gehen! Die aktuellen Regelungen des Ministeriums zum Coronavirus im Einzelnen:

  • Personen, die innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet waren, vermeiden – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte und bleiben vorläufig zu Hause.
  • Personen, die in einem Risikogebiet waren und innerhalb von 14 Tagen nach Rückkehr von dort Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen, Durchfall, u.a. bekommen, vermeiden alle nicht notwendigen Kontakte und bleiben zu Hause. Diese Personen setzen sich umgehend telefonisch mit ihrem Hausarzt in Verbindung oder nehmen Kontakt mit dem kassenärztlichen Notdienst unter der Telefonnummer 116 117 auf.
  • Personen, die während ihres Aufenthalts in einem Risikogebiet oder innerhalb der vergangenen 14 Tage Kontakt zu einem bestätigt an COVID-19 Erkrankten hatten, kontaktieren umgehend das örtlich zuständige Gesundheitsamt. Dies muss in jedem Fall erfolgen – unabhängig vom Auftreten von Symptomen.
  • Für Personen, die nicht in einem Risikogebiet waren und keinen Kontakt zu einem am neuartigen Coronavirus-Erkrankten hatten, sind keine speziellen Vorsichtsmaßnahmen nötig. Diese Personen können daher uneingeschränkt am Schul- bzw. Kita-Betrieb teilnehmen.

„Die Hinweise gelten für alle Personen an Schulen und Kindertageseinrichtungen, das heißt sowohl für Schülerinnen und Schüler, Kita-Kinder, Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher sowie für alle weiteren in den Einrichtungen Beschäftigten beziehungsweise Tätigen“, betont das Kultusministerium Baden-Württemberg.

Coronavirus: 2 neue Fälle in Baden-Württemberg bestätigt! Inzwischen 12 Infizierte

Update 15:30 Uhr: Das Ministerium für Soziales und Integration bestätigt am Freitagnachmittag zwei weitere Coronavirus-Fälle in Baden-Württemberg. Dabei soll es sich um einen Mann aus Nürnberg handeln, der aktuell geschäftlich in Karlsruhe ist. Er wird im Städtischen Klinikum in Karlsruhe medizinisch betreut. Die Behörden ermitteln nun weitere Kontaktpersonen. Auch die Familie des Mannes in Nürnberg ist wohl ebenfalls erkrankt und zeigt bereits erste Symptome.

Der zweite Fall in Baden-Württemberg befindet sich in Freiburg. Auch hier handelt es sich um einen Mann, der am Donnerstag positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Der Erkrankte sei zuvor in der vom Coronavirus betroffenen Region in der Lombardei in Italien gewesen sein. Der Mann befindet sich nicht im Krankenhaus, sondern steht unter häuslicher Quarantäne.

Coronavirus: Inzwischen zehn Covid-19-Infizierte in Baden-Württemberg 

Update vom 28. Februar, 11:30 Uhr: Die Zahl der am Coronavirus infizierten Menschen in Baden-Württemberg ist auf zehn gestiegen. Das gibt das Ministerium für Soziales und Integration am Freitagvormittag (28. Februar) bekannt. Demnach wurde Covid-19 jetzt auch bei einem Mann aus dem Landkreis Ludwigsburg und einem Mann aus dem Rhein-Neckar-Kreis nachgewiesen. 

Auf den Mann aus dem Kreis Ludwigsburg wurden die Behörden im Rahmen einer „Influenza-Surveillance“ aufmerksam. Dabei werden Proben im Landesgesundheitsamt, die negativ auf Influenza untersucht wurden, automatisch auch auf das Coronavirus getestet. Der Mann aus dem Rhein-Neckar-Kreis meldete sich nach dem Skiurlaub in Südtirol mit leichten Symptomen in der Notaufnahme der Uniklinik Heidelberg. Er befindet sich seither in einer eigens für diesen Fall eingerichteten Isolierstation. Seine Ehefrau, die ebenfalls in Südtirol war, steht unter häuslicher Quarantäne. Unabhängig vom Coronavirus hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) eine Checkliste zusammengestellt, welche Vorräte man für eine Notfallversorgung im Haus haben sollte. 

Coronavirus in Baden-Württemberg – acht Infizierte in zwei Tagen!

Update von 20:45 Uhr: Wie das Sozialministerium in Stuttgart am Abend mitteilt, gibt es in Baden-Württemberg vier weitere nachgewiesene Fälle des Coronavirus! Damit ist die Anzahl der Infizierten innerhalb von zwei Tagen auch acht gestiegen. Bei drei der neuen Fälle handelt es sich um zwei Frauen und einen Mann aus dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald beziehungsweise der Stadt Freiburg. Diese haben zuvor an einem Business-Meeting in München teilgenommen. Dort hatten sie Kontakt zu einem italienischen Teilnehmer, der ebenfalls positiv getestet worden ist – allerdings in Italien. Insgesamt haben 13 Personen an dem Meeting teilgenommen. Die drei Infizierten befinden sich nun in einer Klinik.

Ein weiterer Fall ist ein Mann aus dem Landkreis Böblingen, der im direkten Zusammenhang mit dem ersten Patienten aus Baden-Württemberg steht. Der 25-Jährige aus Göppingen ist am Dienstag positiv getestet worden. Bei dem Mann aus Böblingen handelt es sich zudem um eine Kontaktperson einer Infizierten Reisebegleiterin des 25-Jährigen. Deren 60-jähriger Vater ist ebenfalls mit dem Coronavirus infiziert. Vater und Tochter werden in Tübingen isoliert behandelt. 

Coronavirus: Ausbruch in Deutschland soll verzögert werden

Update 18:47 Uhr: In Mannheim wird der Hauptbahnhof gegen 17:40 Uhr teilweise abgesperrt. Ein Mann soll die Rettungskräfte alarmiert haben, weil er Grippesymptome aufgewiesen hat. Die aktuellen Entwicklungen liest Du in unserem Live-Ticker aus Mannheim.

Update vom 27. Februar, 10:34 Uhr: Am Donnerstagvormittag beruft das Robert-Koch-Institut eine Pressekonferenz ein, um über die aktuelle Coronavirus-Lage in Deutschland zu sprechen. „Es ist ein sehr dynamisches Geschehen“, erklärt Prof. Dr. Lothar Wieler, Präsident des Robert-Koch-Instituts, mehrfach während der Pressekonferenz. Mittlerweile hat es in Deutschland 27 Coronavirus-Fälle gegeben, weltweit sind 46 Länder betroffen. „Überall wird das Nötige getan, um das Virus einzudämmern“, versichert Wieler weiter. Allerdings: Der Präsident gibt ganz klar zu verstehen, dass in diesem Jahr kein Impfstoff gegen das Coronavirus auf den Markt kommen wird. Zwar könne ein Medikament bereits in den nächsten Monaten entwickelt werden, die notwendigen Tests um die Wirksamkeit zu gewährleisten und Nebenwirkungen zu erforschen, würden noch weitere Zeit in Anspruch nehmen.

Der Präsident verdeutlicht noch einmal, warum das Coronavirus im Gegensatz zur Grippe so besorgniserregend ist: „Wenn Sie die Zahlen verfolgen, dann sehen Sie zum einen, dass sich das Virus sehr leicht übertragen lässt“. So könnten erkrankte Personen, die keine Symptome hätten, trotzdem weitere Menschen anstecken. Man möchte deshalb versuchen den Ausbruch des Coronavirus in Deutschland so gut wie möglich herauszuzögern. 

Coronavirus in Deutschland: Droht eine Abriegelung wie in Italien? 

Aber droht uns nun eine Abriegelung wie in Italien? „Wir haben keinen Anlass anzunehmen, dass Städte von Zivilschutz eingegrenzt werden“, meint Wieler. Jeder Einzelne könne durch einfache Maßnahmen wie häufiges Hände waschen, dazu beitragen, dass sich das Coronavirus nicht so schnell ausbreitet. Aber: „Es ist natürlich nicht auszuschließen, dass sich das Virus weiter verbreitet.“

Coronavirus in Deutschand: Wie viele Menschen sind erkrankt (aktuelle Zahlen)?

Insgesamt gibt es in Deutschland 51 neue bestätigte Fälle von Coronavirus. Der aktuelle Stand vom 28. Februar (16:30 Uhr) auf einen Blick:

Bundesland

Zahl der Coronavirus-Fälle

Davon in Behandlung

Gesundheitszustand

Baden-Württemberg

14

8

Mann (25) in stabilem Zustand, Rest unklar

Rheinland-Pfalz

1

1

Unklar, den China-Rückkehrern geht es wieder gut, 17 Menschen in Kaiserslautern in häuslicher Quarantäne

Bayern

15

1

Hat noch Coronaviren im Körper

Hamburg

1

1

unklar

Hessen

1

1

unklar

Nordrhein-Westfalen

36

6

Mann (47) in kritischem Zustand, circa 1.000 Menschen in häuslicher Quarantäne

Wie viele Menschen insgesamt unter Quarantäne oder häuslicher Isolation stehen, ist nicht klar. Aber allein in Bayern, wo es 14 Erkrankte gab, haben 240 Menschen unter Quarantäne gestanden. Im Schnitt macht das 17 Personen pro infizierter Person. Das heißt in Deutschland müssten rund 460 Personen isoliert werden, in Baden-Württemberg 68. Hierbei ist aber nicht berücksichtigt, dass beispielsweise der Bundeswehr-Soldat, der in Rheinland-Pfalz behandelt wird, zuvor auf einem Karnevalsfest war oder dass der 25-jährige Mann aus Göppingen zuvor im Kino war. Die Ziffer könnte dadurch höher liegen. Warum mehr Männer als Frauen bislang am Coronavirus erkrankt sind, ist nicht klar. Haustiere können sich nicht mit dem Coronavirus anstecken, so zumindest der aktuelle Stand am Donnerstagnachmittag.

Vierter Coronavirus-Fall in Baden-Württemberg: Familienvater in Klinik! 

Update von 18:55 Uhr: Am Mittwochabend teilt das Ministerium mit, dass sich auch ein Mann aus dem Kreis Rottweil mit dem Coronavirus infiziert hat. Damit steigt die Zahl der bekannten Fälle in Baden-Württemberg auf vier. Der 32-Jährige sei am Sonntag aus dem Risikogebiet in Italien eingereist und habe keine Verbindung zu den bislang gemeldeten Patienten im Südwesten, teilt das Gesundheitsministerium in Stuttgart mit . 

Der vierte Coronavirus-Patient in Baden-Württemberg habe sich nach seiner Rückkehr aus Italien wegen der typischen grippeähnlichen Symptome beim örtlichen Gesundheitsamt gemeldet. Am frühen Mittwochabend bestätigte sich den Angaben zufolge der Verdacht. Der Mann werde nun in einem Krankenhaus betreut und isoliert von anderen Patienten behandelt. Seine Ehefrau, die mit ihm gereist war, und sein Kind sind laut Ministerium negativ getestet worden. Sie blieben in „häuslicher Absonderung“, hieß es in der Mitteilung.

Coronavirus: So viele Fälle sind bisher weltweit bekannt 

Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums sind in Deutschland (Stand 26. Februar) 18 bestätigte Fälle des Coronavirus bekannt. Viele Personen konnten bereits wieder gesund aus der Klinik entlassen werden. Weltweit wurden bisher 81.245 Fälle gemeldet, davon sind 2.770 Menschen gestorben. 

Coronavirus: Drei Fälle in Baden-Württemberg – „Beginn einer Epidemie“!

Update von 18 Uhr: „Wir befinden uns am Beginn einer Epidemie“, sagt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auf einer Pressekonferenz am Mittwoch. „Die neuen Fälle in Baden-Württemberg und NRW sind ein weiteres Zeichen. Die Infektionsketten sind teilweise NICHT nachzuvollziehen. Das ist der Unterschied zu den ersten Fällen in Bayern. Wir müssen schauen, ob unsere bisherige Strategie überhaupt noch aufgehen kann. Die Hoffnung, das die Epidemie an uns vorbei geht, wird sich jedenfalls nicht erfüllen.“

Update von 16:30 Uhr: Nach dem ersten Patienten aus Göppingen wurden zwei weitere Fälle des Coronavirus in Baden-Württemberg bestätigt. Wie das Uniklinikum Tübingen am Mittwochnachmittag mitteilt, würden die zwei Patienten aktuell in der Klinik behandelt. Weitere Einzelheiten sollen noch am Abend bekanntgegeben werden. 

Erster Coronavirus-Fall in Baden-Württemberg: So geht es dem Patienten (25)

Erstmeldung: Es war wohl nur eine Frage der Zeit, wann in Deutschland wieder ein Mensch am Coronavirus erkrankt. Nachdem bereits 16 Menschen mit dem Virus infiziert sind, sind nun am Dienstagnachmittag (25. Februar) gleich zwei neue Coronavirus-Fälle bekannt geworden – einer davon aus Baden-Württemberg

Im Landkreis Göppingen hat sich ein 25-jähriger Mann mit dem Coronavirus infiziert und wird derzeit in einer Klinik ebenfalls im Landkreis Göppingen behandelt. Laut dpa-Informationen soll der Patient bislang grippeähnliche Symptome aufzeigen. In der Klinik wird der junge Mann isoliert behandelt. 

Coronavirus in Göppingen – Grund zur Panik in Baden-Württemberg?

Update, 11:34 Uhr: Nachdem ein Mann in Göpping am Coronavirus erkrankt ist, versucht Gesundheitsminister Mane Lucha die Bevölkerung in Baden-Württemberg zu beruhigen. „Baden-Württemberg hat sich schon früh auf diesen Fall eingestellt. Alle beteiligten Stellen arbeiten eng und intensiv zusammen", so Lucha. Alle Krankenhäuser im Land seien in der Lage, erkrankte Personen aufzunehmen und zu isolieren. Zur Prophylaxe gehöre beispielsweise, dass bei einem nicht erhärteten Verdacht auf Influenza automatisch auch Laboruntersuchungen auf Corona vorgenommen werden. Labore beim Landesgesundheitsamt in Stuttgart und in den Unikliniken Heidelberg und Freiburg können innerhalb von fünf Stunden die Erkrankung feststellen. Das Gesundheitsamt in Heidelberg und Rhein-Neckar-Kreis ist bereits auf weitere Fälle vorbereitet.

Die größte Herausforderung sei bei einem Corona-Ausbruch der Ärtze-Mangel, falls auch diese sich anstecken. „Da es anders als bei der Grippe keine Impfung gegen das Virus gibt, bekommen wir ein Problem, wenn Ärzte und Schwestern erkranken“, so Landesverbandsgeschäftsführer Matthias Einwag.

Coronavirus in Göppingen – So steht es um den Zustand des 25-Jährigen

Update, 10:26 Uhr: Der Zustand des 25-jährigen Mannes aus dem Landkreis Göppingen sei nach wie vor unverändert. „Es geht ihm gut, er ist in der Klinik und unter Beobachtung“, sagt ein Sprecher des Landesgesundheitsministeriums. Laut der „Südwest Presse Online“ (SWP) leide der mit dem Coronavirus infizierten Patient an Fieber und weiteren leichten Corona-Symptomen. Der Patient liegt isoliert in der Göppinger Alb Fils Klinik. Am Dienstagabend habe er die Symptome bemerkt und das Gesundheitsamt informiert.

Das Gesundheitsamt habe bereits Kontaktpersonen des Infizierten informiert und will nun weitere Kontakte ausmachen. Wie SWP berichtet, würden jetzt enge Kontaktpersonen des Erkrankten häuslich abgesondert und täglich nach ihrem Gesundheitszustand befragt werden. Sobald eine Person Symptome des Coronavirus aufweise, käme sie isoliert in ein Krankenhaus. 

Gegen Mittag will sich Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) zu dem Coronavirus-Fall aus Göppingen äußern und die nächsten Schritte besprechen. 

Coronavirus in Göppingen – Infizierte sich der Patient in Italien? 

Erstmeldung vom 26. Februar, 7 Uhr: Italien ist derzeit das Land in Europa, das die meisten Coronavirus-Patienten aufweist. Vor allem am Wochenende ist der Ausbruch im Norden des Landes bekannt geworden. Über 320 Menschen haben sich dort mit dem Virus aus China angesteckt, 11 Erkrankte sind daran gestorben.

Wie die Behörden vermuten, soll sich der 25-jährige Mann aus dem Landkreis Göppingen bei einer Italienreise angesteckt haben. Der Patient hat sich in Mailand aufgehalten. 

Coronavirus: Erster Patient in Baden-Württemberg

Während der Patient aus dem Landkreis Göppingen in einer Klinik isoliert behandelt wird, stellen sich viele die Frage, mit wie vielen Menschen er Kontakt hatte? Am Mittwoch sollen weitere Informationen zu dem Coronavirus-Fall in Baden-Württemberg bekannt gegeben werden.

Die Inkubationszeit vom Coronavirus beträgt zwischen zwei und 14 Tage. Nach einer von Chinas Gesundheitsbehörde vorgestellten Analyse verläuft die Krankheit zu 80 Prozent mit milden Symptomen. Etwa 14 Prozent der Patienten entwickeln schwere Symptome wie Atemnot. Rund 5 Prozent erleiden lebensbedrohliche Symptome wie Atemstillstand, septischen Schock oder Multiorganversagen. Eine spezielle Therapie für das sogenannte Covid-19 gibt es nicht

Daher ist die Meldung, die das Bundesland Nordrhein-Westfalen machen muss, sehr beunruhigend. Denn dort gibt es neben Baden-Württemberg einen weiteren Coronavirus-Patienten.

Coronavirus: Zwei neue Fälle in Deutschland – Zustand von NRW-Patient kritisch

In Nordrhein-Westfalen ist nach dpa-Informationen ein 40-jähriger Mann am Coronavirus erkrankt. Da er an einer Vorerkrankung leide, sei sein Zustand kritisch. Der Patient wird derzeit in der Uni-Klinik Düsseldorf behandelt. Auch seine Ehefrau, die Symptome des Coronavirus aufzeigt, wird stationär behandelt. Ihr Zustand sei aktuell stabil. 

Nach Angaben des Landrats Stephan Pusch habe der mit dem Coronavirus infizierte Mann Kontakt zu einem Bekannten, der sich geschäftlich in letzter Zeit in China aufgehalten habe. Ob sich der Bekannte auch in Behandlung befindet, ist aktuell noch ungewiss. 

Coronavirus - 18 Patienten in Deutschland! Wie kann man sich schützen?

Nachdem bereits vor ein paar Wochen in einer Firma in Bayern das Coronavirus ausgebrochen ist und China-Rückkehrer in Germersheim positiv auf die Krankheit getestet wurden, sind nun die zwei neuen Fälle aus Baden-Württemberg und NRW dazu gekommen. Somit steigt in Deutschland die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen auf 18. In Rheinland-Pfalz hat sich zwischenzeitlich ein 27-jähriger Mann einen schlechten Scherz erlaubt, als er eine gefälschte Tagesschau-Meldung erstellt hat. Darin heißt es, dass das Virus auch in Kaiserslautern ausgebrochen sei.

In NRW werden im Landkreis Heinsberg vorerst die Schulen, Kitas und die Kreisverwaltung geschlossen. Man überlege außerdem, ob auch der ÖPNV eingestellt werde. Es ist ein Krisenstab eingerichtet worden. Im Landkreis Göppingen sind keine Einrichtungen geschlossen. Bundesminister für Gesundheit Jens Spahn erklärt, dass Deutschland auf das Coronavirus vorbereitet sei und es verschiedene Maßnahmen gebe, um einen Ausbruch der Krankheit einzudämmen. Von Quarantäne, wie beispielsweise in Germersheim, über Absagen von Großveranstaltungen.

Jeder Einzelne kann durch einfache Maßnahmen sich vor dem Coronavirus schützen. So sollte man 10 bis 20 Mal am Tag Hände waschen, Berührungen im Gesicht vermeiden und in die Armbeuge niesen. 

Coronavirus: Das sind die Symptome der Krankheit

Coronavirus ähnelt einer Grippe. So haben viele Menschen nur eine leichte Symptomatik wie Halsschmerzen und Frösteln. Hinzukommen können Husten, Fieber und Atemprobleme. Aber auch Kopfschmerzen und Durchfall sind möglich. Schwer erkrankte Patienten werden symptomatisch behandelt: mit fiebersenkenden Mitteln etwa und mitunter mechanischer Beatmung.

Vom Robert Koch-Institut (RKI) heißt es, Ziel in Deutschland sei es, eine Erkrankungswelle hinauszuzögern, um zu vermeiden, dass die Covid-19- und die derzeitige Grippewelle zusammenfallen. Behörden versuchen, den Fällen mit Hochdruck nachzugehen, um eine weitere Verbreitung des Virus möglichst zu verhindern. Dadurch soll die Belastung auf das Gesundheitssystem abgemildert werde.

Unglaublich: Die TV-Serien „Simpsons“ hat es wohl schon wieder getan! In einer Folge aus den 90er Jahren sagten die Macher das Coronavirus voraus – zumindest ist sich darüber das Netz sicher.

dpa/jol

Quelle: Mannheim24

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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