Die aktuellen Entwicklungen

Corona in Rheinland-Pfalz: Nur 1 Neuinfektion – diese Städte sind bald „virusfrei“

Rheinland-Pfalz - Neueste Entwicklungen, die aktuellen Fallzahlen und aktuelle Lockerungen zur Corona-Pandemie in unserem News-Ticker: 

  • Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Insgesamt haben sich 6.700 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt, 6.246 sind genesen – 230 Menschen gestorben. Aktuell gibt es 224  aktive Fälle. (Stand 2. Juni)
  • Bund und Länder einigen sich laut Medienbericht auf Verlängerung der Kontaktbeschränkungen
  • Malu Dreyer für einheitliche Linie der Länder bei Corona-Lockerungen.
  • Rheinland-Pfalz will Corona-Test für 1.500 Schüler und Kita-Kinder

Update vom 2. Juni, 20 Uhr: Wegen geringer Infektionszahlen will die Landesregierung mehrere Lockerungen vorziehen. Malu Dreyer hat das weitere Vorgehen im Corona-Kurs am Dienstagabend in Mainz erläutert. Was ab dem 10. Juni in Rheinland-Pfalz wieder erlaubt sein wird, liest Du in unserem neuen News-Ticker zur Corona-Pandemie in Rheinland-Pfalz

Corona in Rheinland-Pfalz: Nur 1 Neuinfektion – die Städte sind bald „virusfrei“

Update vom 2. Juni: Die Zahl der Infizierten steigt nur um eins von 6.699 auf 6.700, davon sind bereits wieder 6.246 genesen (93 Prozent). In Rheinland-Pfalz gibt es noch 224 aktive Fälle.  

Die stärkste Infektionsdynamik gibt es in der Stadt Mainz mit 23 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Danach folgen die Stadt Worms mit elf Fällen und der Kreis Bernkastel-Wittlich mit sieben. Die meisten Infizierten seit Beginn der Pandemie gab es in der Landeshauptstadt Mainz (634), gefolgt vom angrenzenden Kreis Mainz-Bingen (427) und dem Westerwaldkreis (359). Die meisten an oder mit Covid-19 gestorbenen Menschen wurden ebenfalls in Mainz (26) und dem angrenzenden Kreis Mainz-Bingen (25) sowie dem Westerwaldkreis (21) gezählt.

Corona in Rheinland-Pfalz: Die aktuellen Zahlen

Landkreis

Aktuelle Fallzahlen

Tote

Genesen

Ahrweiler

188

1

172

Altenkirchen

165

11

146

Alzey-Worms

266

11

248

Bad Dürkheim

324

12

310

Bad Kreuznach

196

7

186

Bernkastel-Wittlich

162

2

150

Birkenfeld

89

2

84

Bitburg-Prüm

184

4

179

Cochem-Zell

129

1

127

Donnersbergkreis

135

6

124

Germersheim

145

5

137

Kaiserslautern

102

0

101

Kusel

91

1

89

Mainz-Bingen

427

25

389

Mayen-Koblenz

341

14

325

Neuwied

213

4

206

Rhein-Hunsrück

162

6

155

Rhein-Lahn-Kreis

158

6

152

Rhein-Pfalz-Kreis

236

5

222

Südliche Weinstr.

151

3

147

Südwestpfalz

106

3

103

Trier-Saarburg

195

8

186

Vulkaneifel

118

5

113

Westerwaldkreis

359

21

333

Stadt

Frankenthal

44

2

40

Kaiserslautern

170

5

136

Koblenz

263

18

245

Landau i.d.Pfalz

56

2

54

Ludwigshafen

313

2

301

Mainz

634

26

544

Neustadt/Weinst.

103

2

101

Pirmasens

31

0

30

Speyer

86

1

83

Trier

102

1

100

Worms

220

7

194

Zweibrücken

36

1

34

Insgesamt

6.700 (224 aktiv)

230

6.245

Stand: 2. Juni (Informationen vom Sozialministerium Rheinland-Pfalz) 

Corona in Rheinland-Pfalz: Wie unzufrieden sind die Bürger? Überraschendes Umfrage-Ergebnis

Update vom 1. Juni: Eine neue Studie der Universität Trier hat ein überraschendes Ergebnis gezeigt. Die meisten Menschen fühlen sich in ihrem autonomen Handeln durch die Corona-Beschränkungen nicht eingeschränkt. Nur 24 Prozent der Befragten geben an, sie seien darüber frustriert, in ihrer Freiheit beschränkt zu sein. Rund zwei Drittel (63 Prozent) sehen sich dagegen als nach wie vor voll autonom handelnd an.

Das Ergebnis hat uns überrascht. Wir hatten höheren Frust erwartet“, erklärt Michaela Brohm-Badry, Leiterin der Studie, gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Einen Grund dafür kann die Wissenschaftlerin, die auch Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Positiv-Psychologische Forschung ist, nennen. „Wenn Menschen sie als notwendig verstehen würden, könnten sie sie besser akzeptieren.“ Möglicherweise sei es den politischen Vertretern gelungen, diese Einsichtsfähigkeit zu aktivieren.

Auch Georg Bätzing, Vorsitzender der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, äußert sich zu der Pandemie. Er fordert eine vernünftige Balance zwischen Freiheit und Sicherheit. Auch wenn die Mehrheit der Bürger mit den Maßnahmen einverstanden wären, würden immer mehr Kritik äußern. Das seien „fröhlich Unbesorgte“ genauso wie „tief Besorgte“ und „leider auch die extrem Ausgerichteten“, wie Bätzing in seiner Pfingstpredigt am Sonntag im Limburger Dom betont. 

Corona in Rheinland-Pfalz: Sieben Landkreise seit einer Woche ohne Neuinfektionen

Update vom 30. Mai: Wie das Gesundheitsministerium in Mainz mitteilt, sind in den letzten 24 Stunden 17 neue Corona-Erkrankungen aufgetreten. Damit steigt die Zahl der Fälle auf 6689. Davon sind 278 Menschen erkrankt und 6181 bereits wieder genesen. 

Die stärkste Infektionsdynamik gibt es in der Stadt Mainz mit 21 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Danach folgt die Stadt Worms mit zwölf Fällen. Von den 24 Landkreisen in Rheinland-Pfalz sind in den vergangenen sieben Tagen 13 ohne neue Corona-Infektionen geblieben. Dies trifft auch auf sechs der zwölf kreisfreien Städte zu.

Corona in Rheinland-Pfalz: Das ist ab Pfingsten wieder erlaubt

Update vom 29. Mai: Die Bundesländer können im Kampf gegen die Corona-Pandemie über die schrittweise Öffnung des öffentlichen Lebens weitgehend in eigener Verantwortung entscheiden. Zum Pfingstwochenende sind in einigen Ländern wieder mehr Dinge erlaubt. Die Lockerungen erfolgen in aller Regel unter Auflagen wie Abstands- und Hygienebestimmungen. Zudem gilt weiterhin die bundesweite Maskenpflicht in Handel und Nahverkehr.

Das ist in Rheinland-Pfalz am Pfingst-Wochenende (wieder) erlaubt: 

  • Gaststätten und Bars dürfen öffnen. Essen und Trinken darf wieder an der Theke abgeholt werden.
  • Hotels dürfen wieder für Touristen öffnen, Ferienwohnungen wieder vermietet werden. Auch Campingplätze sind wieder offen.
  • Freibäder dürfen wieder öffnen, Freizeitparks erst ab dem 10. Juni.
  • Im öffentlichen Raum können sich Angehörige aus bis zu zwei Haushalten treffen.
  • Fitnessstudios dürfen wieder aufmachen, auch Vereinssport in Hallen ist wieder möglich.
  • Versammlungen unter freiem Himmel mit bis zu 100 Teilnehmern sind wieder möglich.
  • Der Unterricht hat stufenweise wieder begonnen, alle Schüler sollen bis Mitte Juni zumindest zeitweise wieder zur Schule gehen. Die Kitas sollen ab dem 2. Juni für alle öffnen, wenn auch mit Einschränkungen.

Corona in Rheinland-Pfalz: Malu Dreyer warnt eindringlich – „Bei aller Freude...“

Update vom 28. Mai, 9:30 Uhr: Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat die Menschen in Rheinland-Pfalz in einer Radioansprache vor dem Pfingstwochenende dazu aufgerufen, sich weiterhin an die Corona-Regeln zu halten. Die Zahl der Neuinfektionen im Bundesland sinke zwar weiter, sagte die SPD-Politikern am Donnerstagmorgen. „Bei aller Freude: Wir dürfen nicht übermütig werden. Die Pandemie ist noch nicht vorbei.“ Wichtig sei deshalb, die Abstandsregeln weiterhin einzuhalten und Masken zu tragen. Sie wiederholte zudem die Zielvorgabe, im Sommer an Schulen und Kitas wieder zum Normalbetrieb zurückzukehren. 

Bereits in einer Regierungserklärung am Mittwoch hatte Dreyer in Aussicht gestellt, noch im Sommer wieder zu einem normalen Kitabetrieb und direkt nach den Sommerferien wieder zu einem regulären Unterricht in den Schulen zurückzukehren. 

Landtagssitzung in der Rheingoldhalle

Aktuell gibt es in Rheinland-Pfalz 309 bestätigte Infektionen mit dem Sars-Cov-2-Virus. Insgesamt sind es seit Beginn der Pandemie 6.644 bestätigte Fälle in dem Bundesland gewesen.

Rheinland-Pfalz testet 1.500 Schul- und Kita-Kinder auf Corona

Update vom 27. Mai, 15 Uhr: Rheinland-Pfalz will vor und nach den Sommerferien mindestens 1.500 Schüler, Kita-Kinder und Mitarbeiter ohne Anlass auf eine Corona-Infektion testen. Ziel sei es, herauszufinden, ob sich die derzeit niedrige epidemiologische Lage während der Sommerferien ändere, sagte Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) am Mittwoch in Mainz. „Wir wollen mehr Normalität an den Schulen, sobald wie möglich.“ Dafür seien gute, valide Daten wichtig. An 30 bis 35 Schulen und Kitas im Land sollten jeweils 40 Jungen und Mädchen sowie 10 Mitarbeiter – Lehrer, Erzieher, Hausmeister – freiwillig getestet werden. Derzeit würden die Einrichtungen ausgesucht. Sie sollen möglichst repräsentativ Land und Stadt sowie Kreise mit vielen und mit wenigen Infektionen abbilden. Dieselben Menschen sollten vor und nach den Sommerferien mit einem Abstrich (PCR-Test) getestet werden. 

Die wissenschaftliche Grundlage sei statistisch sauber, sagte Klaus Jahn aus dem Gesundheitsministerium. Ziel seien möglichst repräsentative Ergebnisse für Rheinland-Pfalz. Seit den Lockerungen des Shutdowns für die Schulen habe es acht Corona-Fälle gegeben, sagt Hubig. Drei Schulen seien deshalb vorübergehend geschlossen worden, eine Grundschule in Alsdorf sei noch bis 2. Juni zu. 

Corona in Rheinland-Pfalz: Fast 50 Neu-Infizierte am Mittwoch

Update vom 27. Mai, 14:30 Uhr: Die Zahl der Corona-Fälle in Rheinland-Pfalz ist um 48 auf insgesamt 6.644 gestiegen, davon sind 6.105 Infizierte bereits wieder geheilt. Aktuell gibt es in Rheinland-Pfalz laut Gesundheitsamt noch 309 aktive Fälle. Seit Dienstag gibt es außerdem zwei weitere Todesopfer, sodass die Zahl der Covid-19-Toten auf insgesamt 230 ansteigt.

Corona in Rheinland-Pfalz: Neue Lockerungen – das ist ab heute wieder erlaubt

Update vom 27. Mai, 8:40 Uhr: Ab heute treten neue Corona-Lockerung in Rheinland-Pfalz in Kraft: Kinos, Fitnessstudios, Theater, Konzerthallen, Opernhäuser, Kleinkunstbühnen, Freibäder und Tanzschulen dürfen wieder öffnen. Auch Hallensport, Floh- und Sondermärkte im Freien sowie Zirkusvorstellungen sind ab jetzt wieder möglich. Außerdem dürfen Spielhallen und Spielbanken ihren Betrieb wieder aufnehmen und Veranstaltungen im Freien sind mit bis zu 100 Personen erlaubt.

Auf die Gastronomie haben die Lockerungen der Corona-Maßnahmen ebenfalls einen großen Einfluss. So wird die abendliche Sperrzeit um eine halbe Stunde auf 22:30 Uhr verlängert. Zudem dürfen wieder Speisen und Getränke an Theken in der Gastronomie verzehrt werden. In Hotels darf wieder Frühstück gereicht werden. Voraussetzung für alle diese Lockerungen ist der Staatskanzlei zufolge die Einhaltung der Hygiene- und Sicherheitsregeln.

Corona in Rheinland-Pfalz: Kontaktbeschränkungen sollen bis 29. Juni verlängert werden

Update vom 26. Mai, 20:20 Uhr: Die Kontaktbeschränkungen in Deutschland sollen laut Informationen des ZDF bis zum 29. Juni verlängert werden. Laut Bericht hätten sich Bund und Länder am Dienstag jedoch auch darauf geeinigt, dass die Länder ab dem 6. Juni den Aufenthalt mit bis zu 10 Personen oder den Angehörigen von zwei Haushalten in der Öffentlichkeit erlauben können. Die Länder können auf diesen Beschluss je nach Infektionsgeschehen reagieren. 

Rheinland-Pfalz: Dreyer für weitere Corona-Schalte der Länder mit Merkel

Update vom 26. Mai, 18:14 Uhr: Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer wünscht sich in der Corona-Krise eine baldige weitere Schalte der Länderregierungschefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die Situation verändere sich ständig, sagt Dreyer am Dienstag in Mainz. Zudem laufe die Bund-Länder-Vereinbarung zu Kontaktbeschränkungen Anfang Juni aus. Dies ließe sich zwar im Zweifel auch auf anderer Ebene ändern, aber es sei mit Sicherheit kein Fehler, mehr miteinander zu sprechen. Interessant sei auch, wie der Stand bei der Entwicklung der Corona-App ist. Die soll helfen, Ansteckungen nachzuverfolgen, indem sie erfasst, welche Smartphones einander nahegekommen sind - und Nutzer warnt, wenn sich herausstellt, dass sie sich neben Infizierten aufgehalten haben. 

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte gesagt, er halte eine Ministerpräsidentenkonferenz als derzeitiger Vorsitzender der Runde nicht für sinnvoll. Dies würde im Moment wenig bringen. Es sei aktuell nicht einmal gelungen, auf der Ebene der Staatskanzleichefs eine Einigung über den weiteren Anti-Corona-Kampf zu erreichen. Söder sprach sich für mehr Macht für den Bund beim Infektionsschutz aus.

Rheinland-Pfalz: Lockerungen der Corona-Maßnahmen – das ist ab Mittwoch wieder geöffnet

Update vom 26. Mai:Aufgrund der erfolgreichen Maßnahmen der letzten Wochen können wir nun sorgfältig und mit Bedacht einen weiteren Schritt hin zu mehr Öffnungen wagen“, erklärt Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Aus diesem Grund hat die Landesregierung von Rheinland-Pfalz weitere Rechtsverordnung für die Neuerungen erlassen. Damit treten ab Mittwoch (27. Mai) neue Lockerung in Kraft. Freibäder, Kinos, Fitnessstudios, Theater, Konzerthallen, Opernhäuser, Kleinkunstbühnen und Tanzschulen dürfen wieder öffnen. Das teilt die Staatskanzlei in Mainz am Montagabend mit. 

Rheinland-Pfalz: Weitere Lockerungen in der Gastronomie – bis zu 100 Personen im Freien

Ebenso sind Hallensport, Floh- und Sondermärkte im Freien sowie Zirkusvorstellungen ab Mittwoch wieder möglich. Auch Spielhallen und Spielbanken dürfen ihren Betrieb wieder aufnehmen. Zudem sind dann Veranstaltungen im Freien mit bis zu 100 Personen möglich! 

Auch auf die Gastronomie haben die Lockerungen der Corona-Maßnahmen einen großen Einfluss. So wird die abendliche Sperrzeit um eine halbe Stunde auf 22:30 Uhr verlängert. Zudem wird es wieder Speisen und Getränke an Theken in der Gastronomie und Anreichen in Hotels beim Frühstück geben. Voraussetzung für alle diese Lockerungen ist der Staatskanzlei zufolge die Einhaltung der Hygiene- und Sicherheitsregeln!

Corona in Rheinland-Pfalz: Die aktuellen Zahlen vom Dienstag

Die Gesundheitsämter in Rheinland-Pfalz haben erneut nur zwei neue Corona-Infektionen gemeldet. Die Zahl der bestätigten Fälle stieg von Montag auf Dienstag auf 6.596, wie das Gesundheitsministerium in Mainz mitteilte. Die Zahl der Todesfälle blieb bei 228. Die meisten Todesfälle gab es mit 26 in der Stadt Mainz, gefolgt vom benachbarten Kreis Mainz-Bingen (25) und dem Westerwaldkreis (21). Im Bundesland gebe es nun 6.077 genesene Fälle, teilte das Ministerium mit. 291 Menschen im Land sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert.

Landkreis

Aktuelle Fallzahlen

Tote

Genesen

Ahrweiler

184

1

147

Altenkirchen

163

11

144

Alzey-Worms

265

11

237

Bad Dürkheim

324

12

304

Bad Kreuznach

196

7

186

Bernkastel-Wittlich

154

2

139

Birkenfeld

88

1

84

Bitburg-Prüm

184

4

174

Cochem-Zell

128

1

126

Donnersbergkreis

135

6

121

Germersheim

146

5

137

Kaiserslautern

102

0

97

Kusel

91

1

89

Mainz-Bingen

424

25

377

Mayen-Koblenz

340

14

325

Neuwied

211

4

206

Rhein-Hunsrück

161

6

155

Rhein-Lahn-Kreis

158

6

152

Rhein-Pfalz-Kreis

230

5

208

Südliche Weinstr.

151

3

146

Südwestpfalz

106

3

103

Trier-Saarburg

195

8

183

Vulkaneifel

118

5

110

Westerwaldkreis

356

21

323

Stadt

Frankenthal

43

2

40

Kaiserslautern

165

4

122

Koblenz

263

18

245

Landau i.d.Pfalz

56

2

54

Ludwigshafen

307

2

288

Mainz

585

26

521

Neustadt/Weinst.

103

2

100

Pirmasens

31

0

30

Speyer

84

1

81

Trier

102

1

100

Worms

211

7

189

Zweibrücken

36

1

34

Insgesamt

6.596 (291 aktiv)

228

6.077

Stand: 26. Mai (Informationen vom Sozialministerium Rheinland-Pfalz) 

Rheinland-Pfalz: Malu Dreyer drängt zu einheitlicher Linie der Länder

Update vom 25. Mai, 17:50 Uhr: Nach dem überraschenden Vorstoß aus Thüringen in der Corona-Krise drängt Ministerpräsidentin Malu Dreyer auf eine einheitliche Linie der Länder. Thüringen will vom 6. Juni an die landesweiten Regeln zu Mindestabständen, dem Tragen von Mund-Nasen-Schutz sowie Kontaktbeschränkungen aufheben. Stattdessen soll es regionale Maßnahmen abhängig vom Infektionsgeschehen vor Ort geben. In Rheinland-Pfalz stößt dies auf breite Ablehnung. Sie halte es für falsch, Kontaktbeschränkungen und Hygiene-Regeln einseitig aufzukündigen, sagt Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) am Montag der Deutschen Presse-Agentur. „Wenn die bundesweit getroffene Regelung zu den Kontaktbeschränkungen am 5. Juni ausläuft, sollten möglichst Bund und Länder eine gemeinsame neue Regelung treffen.“

Rheinland-Pfalz: Lockerungen der Corona-Maßnahmen – das schlägt der Bund vor

Update vom 25. Mai, 14:15 Uhr: Wenn es nach der Bundesregierung geht, sollte der Aufenthalt im öffentlichen Raum ab dem 6. Juni nur noch dort beschränkt werden, wo es die Infektionszahlen erfordern. Aus einer Beschlussvorlage des Kanzleramts gehen folgende Lockerungen der Corona-Maßnahmen hervor:

  • Mindestabstand: In der Öffentlichkeit sollte weiterhin der Mindestabstand von eineinhalb Metern eingehalten werden. Auch die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sollte in bestimmten öffentlichen Bereichen weiter gelten.
  • Kontaktbeschränkungen: Ab 6. Juni solle der Aufenthalt im öffentlichen Raum nur noch dort eingeschränkt werden, wo die Infektionszahlen dies erfordern. Wie die BILD berichtet, soll der Aufenthalt mit bis zu 10 Personen oder den Angehörigen zweier Hausstände im öffentlichen Raum erlaubt werden. 
  • Private Treffen: Maximal 20 Menschen sollen sich treffen dürfen, und das möglichst im Freien. Zu Hause sollten sich nur so viele Menschen versammeln, dass die Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden könnten. Maximal sollten es zehn sein. Der Raum sollte ausreichend gelüftet werden. Der Personenkreis, der etwa mit Kindern in Kontakt komme, sollte wegen der nicht immer umsetzbaren Schutzregeln möglichst klein gehalten werden.

Corona in Rheinland-Pfalz: Nur zwei neue Infektionen registriert

Die Gesundheitsämter in Rheinland-Pfalz haben zu Beginn der neuen Woche lediglich zwei neue Corona-Infektionen gemeldet. Die Zahl der bestätigten Fälle stieg von Sonntag auf Montag um 0,03 Prozent auf 6.594, wie das Gesundheitsministerium in Mainz mitteilt. Die Zahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie Ende Februar bleibt bei unverändert 228. Die meisten Todesfälle gab es mit 26 in der Stadt Mainz, gefolgt vom benachbarten Kreis Mainz-Bingen (25) und dem Westerwaldkreis (21). Schwerpunkte des aktuellen Infektionsgeschehens sind zurzeit die Städte Kaiserslautern und Worms mit 18 und 11 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Mehr als neun von zehn Menschen, bei denen eine Infektion mit dem Virus bestätigt wurde, sind bisher nach Angaben des Gesundheitsministeriums wieder genesen - 6.045 oder 91,7 Prozent der bestätigten Infizierten. Daraus ergibt sich rechnerisch aufgrund der Zahlen der Gesundheitsämter, dass aktuell 321 Menschen in Rheinland-Pfalz mit dem Coronavirus infiziert sind.

Corona-Ausbruch in Schulen: 18 Infizierte – darunter Lehrer und Schüler

Update vom 25. Mai, 6:54 Uhr: Seit drei Wochen haben die Schulen in Rheinland-Pfalz wieder geöffnet. Wie die Rheinpfalz berichtet, haben elf Schulen bereits Corona-Fälle gemeldet. Eine Schule ist geschlossen. Insgesamt sind fünf Lehrer und 13 Schüler am Coronavirus erkrankt. Von den positiv getesteten Personen seien aber nicht alle im Präsenzunterricht gewesen, wie Miriam Lange, Sprecherin der Aufsichtsräten- und Dienstleistungsdirektion (ADD) der Zeitung bestätigt. Die Fälle würden keine Schulen in der Pfalz betreffen. 

Ab Montag kehren weitere Schüler anderer Klassen in ihre Schule zurück und mit dem Unterricht zu starten. Nach Ansicht von Gesundheitsamtsleitern hätten sich die Abstandsregeln und reduzierten Klassengrößen bewährt. 

Corona-Krise in Rheinland-Pfalz: Erste Landkreise bald "Virus-frei"

Update vom 24. Mai, 13:51 Uhr: Die Zahl der Infizierten in Rheinalnd-Pfalz steigt sechs auf 6.592, davon sind aber bereits wieder 6.023 genesen (27 mehr als am Vortrag). Die Zahl der Todesfälle steigt um eins auf 228. In Rheinland-Pfalz gibt es noch 341 aktive Fälle.

Update vom 24. Mai, 11:15 Uhr: In den Krankenhäusern von Rheinland-Pfalz hat sich in den vergangenen Wochen viel um die Bekämpfung des neuen Coronavirus und die Behandlung der von Covid-19 betroffenen Patienten gedreht. Nun sinken die Infektionszahlen, und der Betrieb in Kliniken nimmt wieder gewohntere Züge an. Verschobene andere Eingriffe werden nachgeholt, Besuchsregeln werden gelockert, Stationen für Corona-Patienten oder auch Infektionsambulanzen zählen viel weniger Patienten als noch vor einigen Wochen. Bis zur völligen Normalität ist aber nichtsdestotrotz noch ein Stück zu gehen, wie es aus Häusern in Koblenz, Mainz oder auch Trier heißt.

Update vom 23. Mai, 15:40 Uhr: Die Zahl der Infizierten steigt um zehn auf 6.586 an. Davon sind bereits wieder 5.996 genesen, das sind 91 Prozent. In Rheinland-Pfalz gibt es noch 363 aktive Fälle. Die Zahl der Todesopfer steigt um eins auf 227.

Corona-Krise in Rheinland-Pfalz: Wegen Mundschutz! Streit in Supermarkt eskaliert 

Update vom 23. Mai: In Heßheim, einer Gemeinde im Rhein-Pfalz-Kreis, ereignen sich in einem Supermarkt unfassbare Szenen. Am Freitag gegen 7:20 Uhr ist eine Kundin in dem Markt in der Frankenthaler Straße. Sie trägt aus medizinischen Gründen keine Maske. Dies passt aber einem anderen Kunden gar nicht. Er blafft die Frau an und stößt plötzlich den Einkaufswagen gegen ihren Bauch.

Rheinland-Pfalz

Bevölkerung

4,085 Millionen (2019)

Hauptstadt

Mainz

Regierende Parteien

SPD, FDP, Grüne

Sehenswürdigkeiten

Burg Eltz, Trierer Dom, Porta Nigra

Hochschulen und Universitäten

Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Technische Universität Kaiserslautern

Die Polizei muss ausrücken und erstellt eine Anzeige wegen Körperverletzung gegen den Kunden. Die 54-Jährige kann den Beamten ein Attest zur Mundschutzbefreiung vorlegen. 

Corona-Krise in Rheinland-Pfalz: So viele aktive Fälle gibt es noch im Land

Update vom 22. Mai: von Donnerstag auf Freitag sind in Rheinland-Pilz lediglich 14 neufestgestellte Infektionen mit dem Coronavirus hinzugekommen. Somit erhöht sich die Zahl der bestätigten Sars-CoV-2-Fälle im Land auf 6.576, wie das rheinland-pfälzische Sozialministerium mitteilte. Die Zahl der Corona-Toten stieg in den vergangenen 24 Stunden um 2 auf 226. Die meisten Todesfälle wurden bislang mit 26 in der Landeshauptstadt Mainz registriert. Derzeit gibt es in Rheinland-Pfalz noch 381 aktive Coronavirus-Fälle, bereits 5.969 Menschen und somit fast 91 Prozent sind mittlerweile wieder genesen

Corona in Rheinland-Pfalz: Über 6.500 Fälle – auch Zahl der Toten steigt

Update vom 21. Mai, 13:07 Uhr: In Rheinland-Pfalz sind von Mittwoch auf Donnerstag 23 festgestellte Coronavirus-Infektionen hinzugekommen. Damit werden im Land nun 6.562 bestätigte Fälle von Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind, wie das Gesundheitsministerium in Mainz am Donnerstag (21. Mai) mitteilte. Die Zahl der Todesfälle zum Stand 10.00 Uhr stieg um zwei auf 224. Aktuell als infiziert gelten demnach 397 Menschen, 5.941 sind wieder genesen – also 90,5 Prozent der bestätigten Infizierten.

Rheinland-Pfalz: Erstmals Kind (8) in Südwest-Pfalz mit Coronavirus infiziert

Update vom 20. Mai: In Rheinland-Pfalz haben sich bislang 6.517 Personen mit dem Coronavirus infiziert - rund 90 Prozent (5.879 Menschen) davon sind bereits wieder genesen. Doch unter den insgesamt 72 Infizierten, die den Gesundheitsämtern der Landkreise in den vergangenen drei Tagen gemeldet wurden, befand sich in der Südwestpfalz erstmals auch ein Kind. Hier wurde ein achtjähriger Junge aus Pirmasens positiv auf Sars-CoV-2 getestet. Die Infektion wurde dem Gesundheitsamt am Sonntag (17. Mai) gemeldet. 

Der Schüler gehört einer Klassenstufe an, die derzeit nicht in der Schule unterrichtet wird – der Junge befindet sich gemeinsam mit seiner Familie in häuslicher Quarantäne. Noch ist unklar, wo sich das Kind infiziert hat. Eine Infizierung von Kindern mit dem Coronavirus gilt statistisch als äußerst selten. Gemäß Angaben des Robert-Koch-Instituts liegt der Anteil der unter Zehnjährigen an der Gesamtinfektionszahl in Deutschland bei 1,8 Prozent.

Rheinland-Pfalz: Mehr Tote durch Corona? Statistik offenbart überraschendes Ergebnis 

Update vom 19. Mai: Bislang sind nach Ausbruch des Coronavirus in Rheinland-Pfalz 222 Personen an oder mit Covid-19 gestorben. Doch der Tod der Infizierten im Land zeigt in der Bevölkerungsstatistik bislang keinen besonderen Ausschlag. Wie das Statistische Landesamt am Dienstag mitteilt, habe die Auswertung der vorläufigen Sterbefallzahlen dieses Jahres „bisher nur geringe Hinweise auf eine Übersterblichkeit im Zuge der Corona-Pandemie“ ergeben.

Von Mitte März bis Mitte April starben laut Landesamt in Rheinland-Pfalz insgesamt 4.732 Menschen – das sind nur drei mehr als im gleichen Zeitraum im Jahr 2019. Bei Betrachtung der einzelnen Kalenderwochen in den vergangenen fünf Jahren zeigte sich nur in den Kalenderwochen 14 (30. März bis 5. April) und 15 (6. bis 12. April) eine erhöhte Sterblichkeit gegenüber dem Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019 (plus 6,1 und plus 4,6 Prozent).

Von Januar bis März 2020 starben in Rheinland-Pfalz weniger Menschen als im langjährigen Mittel. Das führt das Statistische Landesamt unter anderem auf den milderen Winter und eine vergleichsweise kurze Influenza-Saison zurück. Im Winter 2017/2018 habe Rheinland-Pfalz hingegen eine der stärksten Grippewellen der vergangenen Jahrzehnte erlebt.

In Mainz müssen Polizisten gegen ihre eigenen Kollegen ermitteln, da diese gegen die Corona-Regeln verstoßen haben. In einer Gaststätte haben sie die Masken- und Abstandsverordnung missachtet.

Rheinland-Pfalz: Die aktuellen Corona-Zahlen auf einen Blick

Für den 19. Mai meldet das Sozialministerium Rheinland-Pfalz lediglich 16 neue Coronavirus-Fälle – damit haben sich zwischenzeitlich 6.517 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert. Darüber hinaus wurden dem Gesundheitsamt drei weitere Todesfälle in Verbindung mit Covid-19 bestätigt – die Zahl der Corona-Toten in Rheinland-Pfalz liegt somit bei 222. 5.879 Patienten sind mittlerweile wieder genesen, aktuell sind im Land 416 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

Corona in Rheinland-Pfalz: Gastro öffnet – doch „noch viele Gäste sind verhalten“

Update vom 18. Mai, 18 Uhr: Rund zwei Monate hat es gedauert, bis am 13. Mai in Rheinland-Pfalz Restaurants und Cafés wieder öffnen – selbstredend unter streng geregelten Hygienemaßnahmen. Auch Hotels oder Ferienwohnungen durch aufgrund der aktualisierten Corona-Verordnung des Landes künftig wieder Gäste empfangen, doch die bleiben noch verhalten.

Natürlich hat es gerade jetzt an dem durchaus sonnigen Wochenende viele Menschen nach draußen gezogen“, resümiert Ingrid Hartges, Hauptgeschäftsführerin des Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga, über die ersten Tagen mit wieder geöffneten Restaurants und Cafés. Vor allem die Außengastronomie habe davon profitiert. „Doch noch sind viele Gäste verhalten“, fügt Hartges hinzu. Vor allem aufgrund des geltendes Abstandsgebots hätte Gastronomiebetreiber deutlich niedrigere Umsätze als im Vorjahr. 

Seit dem 13. Mai dürfen Restaurants und Cafés in Rheinland-Pfalz unter strengen Vorschriften wieder öffnen.

Erfreuliche Nachrichten gibt es hingegen von den rheinland-pfälzischen Behörden über die Einhaltung der Corona-Auflagen in der Gastronomie: Hier sind nämlich bei Kontrollen in den vergangenen Tagen kaum Verstöße festgestellt worden. So seien beispielsweise in Mainz keine größeren Probleme festgestellt, wie ein Sprecher der Stadt gegenüber der Deutschen Presse-Agentur bestätigt. Auch in Trier habe es laut einem Sprecher keine Sanktionen gegeben. Ludwigshafen spricht ebenfalls von nur kleinen Beanstandungen in der Gastronomie oder bei der Maskenpflicht. 

Die Gastronomen geben sich wirklich große Mühe, die neuen Regelungen einzuhalten“, sagte der Sprecher in Trier. Hauptsächlich gab es demnach Probleme mit den Zugangsbeschränkungen zur Terrasse und dem Mindestabstand der Stühle, sobald die Gäste Platz genommen haben. 

Corona in Rheinland-Pfalz: Aktuelle Zahlen – Infektionen, Todesfälle, Genesungen

Update vom 18. Mai, 15:50 Uhr: Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz ist zum Wochenbeginn um 15 oder 0,2 Prozent auf 6.501 gestiegen. Wie das Gesundheitsministerium in Mainz mitteilte, starben seit Beginn der Pandemie Ende Februar 219 Menschen, zwei mehr als am Sonntag. Die meisten Todesfälle gab es mit 25 in der Stadt Mainz, gefolgt vom benachbarten Kreis Mainz-Bingen (24) und dem Westerwaldkreis (21). Auch die meisten Infektionen wurden in der Landeshauptstadt Mainz (576) gezählt. Danach folgen der Kreis Mainz-Bingen (419), der Westerwaldkreis (351) und der Kreis Mayen-Koblenz (340). Die meisten Neuinfektionen gab es in den vergangenen sieben Tagen im Kreis Ahrweiler mit 18 pro 10.000 Einwohnern, gefolgt vom Donnersbergkreis und der Stadt Mainz mit jeweils 11. Diese Werte zur aktuellen Informationsdynamik liegen weit unter der von Bund und Ländern festgelegte Quote von 50 Fällen pro 100.000 Einwohnern in der jeweils zurückliegenden Woche. Neun von zehn Menschen, bei denen eine Infektion mit dem Virus bestätigt wurde, sind bisher nach Angaben des Gesundheitsministeriums wieder genesen - 5.846 oder 89,9 Prozent der bestätigten Infizierten. Daraus ergibt sich, dass aktuell 436 Menschen in Rheinland-Pfalz mit dem Coronavirus infiziert sind.

Fälle insgesamt

Aktive Fälle

Genesen

Todesfälle

18. Mai 2020

6.501 (+15)

436

5.846

219 (+2)

17. Mai 2020

6.486 

438

5.831

217

41 neue Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz - 438 aktive Fälle

Update vom 17. Mai: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Rheinland-Pfalz hat sich im Vergleich zum Samstag mehr als versechsfacht. Laut Sozialministerium gibt es am Sonntag (17. Mai) 6.486 bestätigte Fälle - 41 mehr als am Vortag! Eine weitere Person ist gestorben. Die Gesamtzahl der Todesfälle liegt bei 217. 5.831 Personen sind von einer Infektion mit Sars-CoV-2 genesen. Die Zahl der aktiven Corona-Fälle im Land liegt aktuell bei 438

Corona in Rheinland-Pfalz: Nur 6 Neuinfektionen im Land - 422 aktive Fälle

Update vom 16. Mai: Die Zahl der Neuinfektionen in Rheinland-Pfalz geht weiter zurück. Das Sozialministerium zählt am Samstag (16. Mai) landesweit nur sechs neue Corona-Fälle. Glücklicherweise kamen auch keine neuen Covid-Toten hinzu. Von einer Corona-Infektion sind inzwischen 5.807 Menschen wieder genesen (+39). Offiziell gibt es also derzeit in Rheinland-Pfalz noch 422 aktive Corona-Fälle.  

Corona in Rheinland-Pfalz: Neue Regeln für Trauungen und Beerdigungen

Update vom 15. Mai, 12:50 Uhr: Eine am Freitag in Kraft getretene neue Verordnung zu Beschränkungen in der Corona-Krise regelt Details zu Bestattungen und Trauungen in Rheinland-Pfalz. Die Erste Landesverordnung zur Änderung der Sechsten Corona-Bekämpfungsverordnung listet unter anderem explizit auf, welche Personen als Trauergäste an Bestattungen in geschlossenen teilnehmen dürfen. Gestattet ist dies Ehegatten, Lebenspartnern und Verlobten des Verstorbenen, im ersten Grad mit dem Toten verwandten Menschen sowie Personen eines weiteren Hausstandes. Weitere Menschen dürfen teilnehmen, sofern sichergestellt wird, dass pro zehn Quadratmeter Raumfläche nicht mehr als eine Person anwesend ist. In der Bekämpfungsverordnung hatte es bislang lediglich geheißen, Bestattungen seien „im engsten Familienkreis“ zulässig. 

An standesamtlichen Trauungen dürfen neben den Eheschließenden der Standesbeamte, „weitere für die Eheschließung notwendige Personen“ und zwei Trauzeugen teilnehmen. Dabei sein dürfen auch im ersten Grad mit einem der Eheleute verwandte Menschen sowie Personen eines weiteren Hausstandes. Auch bei Trauungen sieht die neue Rechtsgrundlage vor, dass weitere Menschen erlaubt sind, sofern es pro zehn Quadratmeter Raum nicht mehr als eine Person ist.

Corona in Rheinland-Pfalz: Neue Regeln für Quarantäne und Test 

Update vom 14. Mai, 21:30 Uhr: Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) will die Quarantänepflicht für Rückkehrer aus dem Ausland gemäß der Absprachen mit dem Bund „rückabwickeln“. „Sie wird dann nur noch für Einreisende aus Drittstaaten der Quarantänepflicht gelten“, sagte Dreyer am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. Einzelheiten nannte sie nicht. Die SPD-Politikerin kündigte zudem mit Blick auf die anhaltenden Grenzkontrollen etwa zu Frankreich an, sich dafür einzusetzen, dass es bald weitere Öffnungsschritte bis zur vollständigen Rückkehr zur Normalität geben könne - unter Beobachtung des Infektionsgeschehens. 

„Ich kann die Ungeduld verstehen, die die Menschen in den Grenzregionen weiterbelastet“, sagte Dreyer. Wie die angekündigten stichprobenartigen Kontrollen zu Frankreich, der Schweiz und Österreich ausgestaltet werden sollten, müsse in der Praxis auf den Prüfstand. „Das werden wir uns auch anschauen." Die Lockerungen seien jedoch „ein großer Schritt der Rückkehr zu einer europäischen Normalität in unserer Region“, lobte Dreyer. „Der Bund hat aber eine wesentliche Einschränkung gemacht.“ 

An die Stelle systematischer Grenzkontrollen sollte bis 15. Juni - in Absprache mit Frankreich, Schweiz und Österreich, Italien und Spanien - nur noch flexibel und risikobasiert in enger Abstimmung mit den Polizeien der Anrainerstaaten kontrolliert werden. An einem triftigen Einreisegrund werde auch festgehalten, „wenngleich er gelockert und erweitert wird“.

„So soll es zwar zusätzliche Erleichterungen für Reisen aus familiären und persönlichen Gründen geben, aber noch keine vollständige Freizügigkeit."

Rheinland-Pfalz: Corona-Test extrem ausgeweitet - sogar Menschen OHNE Symptome werden geprüft

Update vom 14. Mai, 7:32 Uhr: Damit ein erneuter Anstieg der Corona-Infektionen so schnell wie möglich erkannt wird und die Infektionsketten schnellstmöglich unterbrochen werden können, hat die Landesregierung eine effiziente und nachhaltige Teststrategie entwickelt. 

 „Unser Konzept schützt gezielt Menschen mit erhöhtem Infektions- oder Erkrankungsrisiko. Zufällige breite Testungen der Bevölkerung auf eine Infektion sind nicht zielführend, weil in der gegenwärtigen Situation mit niedrigen und stabilen Zahlen von Neuinfektionen fast alle Tests negativ ausfallen würden. Mit unserer Teststrategie ist jederzeit ein gesicherter Überblick über das Infektionsgeschehen in Rheinland-Pfalz gewährleistet“, so Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, am Mittwoch in einer Pressekonferenz. 

Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler geht davon aus, dass durch die Lockrungen im Land die Fallzahlen ansteigen können. Deshalb gibt es nun die neue Teststrategie. Im Mittelpunkt des Konzeptes steht der Schutz von Menschen mit erhöhtem Infektions- oder Erkrankungsrisiko – vor allem Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern und Menschen in Alters- und Pflegeheimen – es greift aber auch für andere Gruppen beispielsweise in Unternehmen, Schulen oder Einrichtungen für Obdachlose. „Die anlassbezogene Populationstestung setzt dort an, wo ein erster Fall auftritt. Bei einer Neuinfektion mit dem Coronavirus wird das gesamte Umfeld getestet, auch wenn diese Personen keine Symptome zeigen. Dies ist eine sichere und effiziente Methode, um das Auftreten des Virus frühzeitig zu entdecken und durch entsprechende Hygienemaßnahmen an seiner weiteren Ausbreitung innerhalb der Personengruppe zu verhindern“, betonte die Gesundheitsministerin.

Corona in Rheinland-Pfalz: Lockerungen für Veranstaltungen angekündigt!

Update vom 13. Mai, 18:20 Uhr: Die tägliche Zunahme der Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz ist den 5. Tag in Folge unter 0,5 Prozent geblieben. Bis Mittwoch registrierten die Gesundheitsämter 6.378 Infektionen, wie das Gesundheitsministerium in Mainz mitteilt. Das sind 27 oder 0,4 Prozent mehr als am Vortag. 5.669 der Menschen (88,9 Prozent), bei denen eine Infektion mit dem Coronavirus bestätigt wurde, sind bisher wieder genesen. Die Zahl der Todesopfer in der Corona-Pandemie in Rheinland-Pfalz stieg binnen 24 Stunden um fünf auf 212.  

Die meisten Infektionen wurden in der Landeshauptstadt Mainz (559) gezählt. Danach folgen der Kreis Mainz-Bingen (407), der Westerwaldkreis (346) und der Kreis Mayen-Koblenz (seit Tagen unverändert 339). Bei den in den letzten zwei Wochen neu erkrankten Menschen liegen die Stadt Mainz, der Donnersbergkreis und der Kreis Ahrweiler mit jeweils 15 Fällen pro 100.000 Einwohnern an der Spitze. Diese Werte zur aktuellen Informationsdynamik liegt weit unter der von Bund und Ländern festgelegte Quote von 50 Fällen pro 100.000 Einwohnern in der jeweils zurückliegenden Woche. 

Corona in Rheinland-Pfalz: Der Lockerungs-Fahrplan bis Sommer

Update vom 13. Mai, 12:25 Uhr: Am Mittwochmittag stellt die Landesregierung die „Zukunftsperspektive für Rheinland-Pfalz“ vor. Ministerpräsidentin Malu Dreyer erklärt, dass man sich nun in der zweiten Phase in der Corona-Krise befindet. „Seit vielen Wochen leben die Menschen in Rheinland-Pfalz aufgrund der Corona-Pandemie einen deutlich veränderten Alltag mit starken Einschränkungen. Durch die Corona-Schutzmaßnahmen und die große Disziplin der Bürgerinnen und Bürger ist es gelungen, eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern. Mit einem Rettungsschild für Wirtschaft, Kultur und Vereine hat die Landesregierung große Härten abgefangen und Mittel bereitgestellt, die akute Krise zu bewältigen“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Das Corona-Kabinett, das viermal pro Woche tagt, hat nun einen Plan mit vier Phasen bis Ende Juni erarbeitet. „Ich glaube, dass wir heute ein ganz gutes Paket abgeschlossen haben“, so Dreyer. Diese Lockerungen erwarten uns in den nächsten Wochen:

Ab sofort

  • Gastronomie (ohne Nutzung der Barbereiche)
  • Hotels nur für gewerbliche Nutzung (ab dem 18. Mai auch für touristische Zwecke)
  • Campingplätze und Ferienwohnung (mit sanitären Anlagen)
  • Schulen machen schrittweise wieder auf (am 25. Mai und 8. Juni wird der Unterricht für weitere Klassenstufen geöffnet)
  • An Hochsculen sind Präsenzveranstaltungen in Kleingruppen möglich. Ab dem 13. Mai darf jede Juni selbst entscheiden, wie die schrittweise Öffnung vorgenommen werden soll.
  • Kita weiten ihre Notbetreuungsangebot aus (schrittweise Öffnung ab dem 20. Mai möglich, ein Konzept wird erarbeitet)
  • Häusliche Tagespflege für Kinder (Tagesmutter)
  • Fahrschulen
  • Flugschulen
  • Massagesalons, Solarien, Nagel-, Tattoo-, Kosmetik- und Piercingstudios
  • Besuche in Pflegeheimen und Krankenhäusern in begrenztem Umfang möglich

Ab dem 27. Mai

  • Innensportanlagen, wie Fitnessstudios, Tanzschulen, Vereine
  • Freibäder
  • Theater, Konzerthäuser, Opern und Kleinkunstbühnen 
  • Flohmärkte (wenn sie draußen stattfinden)
  • Zirkusse
  • Kinos
  • Veranstaltungen im Außenbereich bis zu 100 Teilnehmer

Ab dem 10. Juni

  • Hallenbäder
  • Saunen
  • Messen
  • Freizeitparks
  • Innenanlagen von Zoos und Tierparks
  • Campingplätze und Ferienwohnung (ohne sanitäre Anlagen)
  • Veranstaltungen im Außenbereich bis zu 250 Teilnehmer
  • Veranstaltungen im Innenbereich bis zu 75 Teilnehmer

Ab dem 24. Juni

  • Schiffsreisen
  • Reisebusreisen
  • Veranstaltungen im Innenbereich bis zu 150 Teilnehmer 

Weiter geschlossen und noch unklar

  • Chöre, Gesänge oder ähnliche Tätigkeiten
  • Discos und Clubs
  • Volksfeste, größere Sportveranstaltungen mit Zuschauern, größere Konzerte, Festivals, Dorf-, Stadt-, Wein-, Schützenfeste, Kirmes-Veranstaltungen
  • Bordelle und Prostitutionsgewerbe

All diese Lockerungen sind mit strengen Corona-Regeln verbunden. So gelten in manchen Bereichen unter anderem Maskenpflicht,Beschränkung des Begegnungsverkehrs und die Vorlage von Hygienekonzepten. Bei der Beurteilung der Lockerung hat man sich das Infektionsrisiko angeschaut. So ist die Gefahr, sich anzustecken, draußen sehr viel geringer als in geschlossenen Räumen. Einen Unterschied macht ebenfalls, wie viele Personen sich treffen und wie sie sich im Raum bewegen und welche Aktivität stattfindet. Auch hier gilt: Je größer die Anzahl der Personen und je mehr sie sich auf einer bestimmten Fläche bewegen, desto höher ist die Gefahr, dass eine infizierte Person mit einer anderen in Kontakt kommt und sie ansteckt. „Wir gehen einen veränderten Alltag“, so Malu Dreyer. 

Das Phasenmodell ermögliche immer einen Schritt zurück, falls die Fallzahlen in Rheinland-Pfalz wieder einsteigen würden. Deshalb bittet die Ministerpräsidentin alle Bürger, die an Corona-Symptomen leiden, zum Arzt zu gehen und sich testen zu lassen. Nur so könne man die Infektionsketten nachvollziehen. „Die Beobachtung des Infektionsgeschehens nehmen wir lokal sensibel wahr und reagieren gemeinsam und konsequent – lokal, regional und landesweit. Wenn es an einer Stelle im Land einen neuen Ausbruch des Corona-Virus gibt, werden wir zusammen mit den kommunal Verantwortlichen und den lokalen Gesundheitsämtern erforderliche Maßnahmen ergreifen", so Dreyer.

Corona in Rheinland-Pfalz: Gastro darf ab heute wieder öffnen – diese strengen Regeln gelten jetzt!

Update vom 13. Mai, 7:16 Uhr: Am Mittwoch ist es endlich soweit: Kneipenbesitzer und Restaurantbetreiber dürfen ihre Lokale wieder öffnen. Zwischen 6 und 22 Uhr sind ab sofort die Gaststätten, Cafés und Co. wieder für ihre Gäste offen – allerdings gelten strenge Corona-Regeln. So muss der Betrieb die Kontaktdaten der Gäste erfassen und einen Monat aufbewahren, um mögliche Infektionsketten nachvollziehen zu können. Gäste müssen drinnen und draußen eine Maske tragen, ablegen dürfen sie den Mundschutz nur am Tisch. 

Die Landesregierung will am Mittwoch um 12 Uhr weitere Schritte vorstellen - „wie in allen Lebens- und Geschäftsbereichen eine verlässliche Perspektive geschaffen und wie der veränderte Alltag gestaltet werden kann", wie die Staatskanzlei in Mainz mitteilt. Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) will mit Vertretern der Ampel-Koalition eine sogenannte zweite Phase der Corona-Krise präsentieren. Die Wiedereröffnung in der Gastronomie wird sich nach Einschätzung des Branchenverbandes Dehoga nicht für alle Betriebe lohnen. „Wir werden ein sehr differenziertes Bild haben", sagt der Präsident des Dehoga Rheinland-Pfalz, Gereon Haumann, in Mainz. Jeder Gastronom müsse für sich schauen, ob die Öffnung betriebswirtschaftlich machbar sei. Für Restaurants mit sehr gutem Tisch-Service sei es einfacher als für Kneipen mit starkem Theken-Geschäft. 

Auch das Kontaktverbot wird gelockert, aber längst nicht aufgehoben. Neu ist: Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands mit einer oder mehreren Personen eines weiteren Hausstands zulässig. Zu allen anderen Menschen muss immer ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. 

Auch Volkshochschulen sowie Musik- und Kunstschulen können wieder Kurse anbieten. Voraussetzung ist die Einhaltung eines Schutz- und Hygienekonzeptes. Weitere Lockerungen unter Auflagen betreffen etwa Kosmetikstudios, Fahrschulen, Dauercamper und Fahrgastschifffahrt. 

Corona in Rheinland-Pfalz: Fieser „Masken-Betrug“ – zwei Männer in Haft

Update vom 12. Mai, 14:33 Uhr: Zwei Männer sollen einfache Alltagsmasken als hochwertige FFP2-Masken verkauft haben. Als dieser Betrug aufgefallen ist, werden die mutmaßlichen Täter am 6. Mai von der Polizei festgenommen. Nun wird gegen den 23- und 49-Jährigen wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Betruges ermittelt, wie die Staatsanwaltschaft Koblenz am Dienstag mitteilt. Beide Männer sitzen in Untersuchungshaft. Weitere Details zu dem Vorfall liegen nicht vor. 

Update vom 12. Mai, 6:08 Uhr: Wird es Unterricht in den Sommerferien geben? Aufgrund der Corona-Krise kann sich das Kultusministerkonferenz-Vorsitzende Stefanie Hubig (SPD) gut vorstellen. Zwar denkt Hubig dabei nicht an Präsenzstunden, aber Fernunterricht wäre für sie eine Option. „Es wäre klug, wenn sich Lehrerinnen und Lehrer während der Ferien auch darüber Gedanken machen", sagt Hubig am Dienstag im RTL/n-tv "Frühstart". Inwiefern ein regulärer Schulbetrieb möglich sein werde, will sie nicht einschätzen. „Wir können im Moment nicht seriös sagen, wie der Unterricht nach den Ferien aussieht, weil das ganz maßgeblich davon abhängt, ob die Infektionszahlen weiterhin so stabil bleiben und ob die Abstandsregeln mit 1,50 Meter weiter gelten." Hubig, die auch Bildungsministerin in Rheinland-Pfalz ist, glaubt nicht, dass die Schüler im nächsten Jahr unverhältnismäßig viel Stoff werden nachholen müssen. „Ich denke, die Lücke wird nicht so groß sein, dass es ein hartes Schuljahr wird", so Hubig. 

Corona in Rheinland-Pfalz: Gesundheitsämter nennen neue Zahlen

Update vom 11. Mai, 16:13 Uhr: Die Gesundheitsämter in Rheinland-Pfalz zählen inzwischen 6.325 Corona-Fälle. Das sind 16 mehr als am Vortag. Seit dem ersten Auftreten der Corona-Pandemie Ende Februar sind 198 Infizierte in Rheinland-Pfalz gestorben. Am Montag wurden drei neue Covid-19-Tote bestätigt, wie das Gesundheitsministerium am Montag in Mainz mitteilt. Die meisten Infektionen mit dem Coronavirus wurden in der Landeshauptstadt Mainz (552) gezählt. Danach folgen der benachbarte Kreis Mainz-Bingen (405) und der Westerwaldkreis (344). Bei den in den vergangenen zwei Wochen neu infizierten Menschen liegt Mainz mit 17 Fällen auf 100.000 Einwohnern ebenfalls vorn, gefolgt von Kaiserslautern (16) und dem Kreis Alzey-Worms mit 15. Damit liegt die Zahl der Infektionen noch weit unter der Schwelle von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche, auf die sich Bund und Länder geeinigt haben. Wird diese erreicht, müssen Gesundheitsämter und Landesbehörden ein Beschränkungskonzept umsetzen. 

Corona in Rheinland-Pfalz: Zu viele Klausuren – Elftklässler gehen auf die Barrikaden

Update vom 11. Mai: Seit einer Woche gehen die Abschlussklassen in Rheinland-Pfalz wieder zur Schule. Am Wilhelm-Remy-Gymnasium in Bendorf wechseln die Schüler wöchentlich vom Klassenzimmer zum "home-schooling". Wie die "Rhein-Zeitung" berichtet, sollten die Elftklässler bis zum 6. Juli alle Klausuren schreiben, die im zweiten Schulhalbjahr noch anstünden. Ein Unding, finden die Schüler und gehen deshalb auf die Barrikaden. Der Schulleiter hat nun angekündigt den Klausurenplan anzupassen.

Corona in Rheinland-Pfalz: Demos gegen Verordnung - Polizei muss eingreifen 

Update vom 10. Mai: Trotz weiterer Lockerungen der Anti-Corona-Maßnahmen hat es in rheinland-pfälzischen Städten am Samstag Demonstrationen gegen die Vorgaben von Bund und Ländern gegeben. Nach Polizei-Angaben nahmen daran mehrere hundert Menschen teil. Die Protestaktionen in Mainz, Koblenz, Trier und Kaiserslautern seien zunächst friedlich geblieben. 

Neben diesen Demonstrationen gab es in den Städten auch Versammlungen, bei denen es beispielsweise um das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren sowie um gesellschaftliche Probleme wie häusliche Gewalt ging. 

Corona in Rheinland-Pfalz: Friedliche Demo in Mainz 

In der Innenstadt von Mainz protestierten zwischen 130 und 150 Menschen friedlich gegen die Anti-Corona-Vorgaben, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte. Den Angaben eines Sprechers am Sonntag zufolge handelte es sich um eine Spontanversammlung. Da dem Versammlungsleiter die Auflagen für die Demonstration aber „zu strikt“ gewesen seien, hätte er kurze Zeit später auf die Demonstration verzichtet. 

Auch in Rheinland-Pfalz wird gegen die Corona-Beschränkungen demonstriert. (Symbolbild) 

Die Versammlung löste sich daraufhin laut Polizei auf. Gleichzeitig gab es nach Angaben des Polizeisprechers eine angemeldete Gegendemonstration mit etwa 15 Teilnehmern. 

Corona in Rheinland-Pfalz: Demo-Teilnehmer werden in Koblenz abgeführt 

In Koblenz gab es zwei Demonstrationen, mit denen Menschen zunächst friedlich gegen die Einschränkungen protestierten. Die Anzahl der Teilnehmer war unklar, wie ein Sprecher der Polizei am Samstag sagt. Laut Filmaufnahmen des SWR wurden Teilnehmer der Demonstration unter lautstarken Protesten abgeführt. Ein Sprecher der Polizei sprach am Sonntag auf Nachfrage zunächst von einem „kleinen Zwischenfall“, nannte aber keine weiteren Details. 

Die Polizei in Trier hatte am Samstag vor allem die Grenze nach Luxemburg im Blick. Hier hatten sich mehrere Gruppen mit insgesamt etwa 150 Menschen auf beiden Seiten des Grenzverlaufs versammelt. Wie ein Behördensprecher sagte, blieben die Versammlungen zunächst friedlich. Die Polizei in Kaiserslautern teilte mit, in der Stadt hätten etwa 50 Personen friedlich gegen Beschränkungen protestiert.

Insgesamt, so hieß es aus den rheinland-pfälzischen Präsidien, hätten sich die Demonstranten so gut wie möglich an geltende Vorgaben, wie etwa die Abstandsregeln, gehalten. Zuvor hatte die Landesregierung an die Menschen in Rheinland-Pfalz appelliert, die Corona-Beschränkungen einzuhalten.

Corona in Rheinland-Pfalz: So läuft bald eine Restaurantbesuch ab  

Update vom 9. Mai: In der aktuellen rheinland-pfälzischen Corona-Verordnung wird festgelegt, dass am 13. Mai Restaurants, Gaststätten, Cafés, Eisdielen und Vinotheken wieder öffnen dürfen. Doch wie läuft so ein Restaurantbesuch überhaupt ab? Im Vorfeld muss man einen Tisch reservieren. Spontane Restaurantbesuche sollte man vermeiden. Ausnahmen gelten, wenn sich der Gast bei seiner Ankunft anmeldet. Der Wirt muss die Kontaktdaten aller Gäste einen Monat lang aufbewahren, um mögliche Infektionsketten nachvollziehen zu können.

Am Eingang des Restaurants muss man sich die Hände desinfizieren und beim Betreten des Lokals einen Mundschutz tragen. Nur beim Sitzen am Tisch darf die Maske abgenommen werden. Die Speisen und Getränke müssen an den Tisch gebracht werden. Nur dort und nicht an der Theke ist der Verzehr von Speisen möglich. Im Innen- und Außenbereich ist der Mindestabstand zwischen den Stühlen von einem Tisch zu den Stühlen des nächsten Tischs von mindestens 1,5 Metern zu gewährleisten. 

An einem Tisch dürfen höchstens die Personen sitzen, die nicht vom Kontaktverbot erfasst sind – Tische dürfen nicht geteilt werden. An Biertischen im Außenbereich dürfen höchstens sechs Personen Platz nehmen, die älter als 12 Jahre sind.

Corona in Rheinland-Pfalz: Malu Dreyer fordert Öffnung der EU-Grenzen

Update vom 8. Mai, 20:45 Uhr: Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer, die Vize-Präsidentin des Europäischen Parlaments, Katarina Barley, und der Trierer Oberbürgermeister, Wolfram Leibe (alle SPD), haben in einer gemeinsamen Erklärung gefordert, die Kontrollen und Schließungen entlang der Grenze zu Luxemburg und Frankreich umgehend aufzuheben. „Nach sieben Wochen der Schließungen und Kontrollen müssen wir nun - und der Europatag am 9. Mai bietet hier eine ideales symbolisches Datum - alles daransetzen, die Nachbarschaft zu unseren Freunden in Frankreich und Luxemburg wieder im Alltag frei leben zu können“, heißt es in ihrer Erklärung vom Freitag (8. Mai).

In der Erklärung von Dreyer, Barley und Leibe hieß es weiter, die Einschränkung des Rechts, sich innerhalb der EU frei zu bewegen, treffe in einem besonderen Maße die Menschen in den Grenzregionen. Gerade die Situation an der Grenze zu Luxemburg werde für Pendler zunehmend unerträglich, aber auch für alle Menschen beidseits der Grenze, die familiäre Verbindungen oder tägliche Schulwege haben.

Corona in Rheinland-Pfalz: Maskenpflicht in der Gaststätte?

Update vom 8. Mai, 11:15 Uhr: Rheinland-Pfalz macht große Schritte zurück in den Alltag. Ministerpräsidentin Malu Dreyer hatte nach der Bund-Länder-Schalte mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwoch angekündigt, ähnlich wie Baden-Württemberg, einen Stufenplan vorzulegen. Dieser soll die schrittweise Öffnung von weiteren Bereichen umfassen – unter anderem auch Freizeitparks. Doch während einige Parks bereits Öffnungstermine bekanntgeben, muss sich der Holiday-Park wohl noch etwas gedulden. Denn noch gibt es, im Gegensatz zu benachbarten Bundesländern wie Baden-Württemberg, noch kein konkretes Datum für die mögliche Öffnung. Der Stufenplan für Rheinland-Pfalz solle laut Dreyer in der kommenden Woche vorliegen. 

Corona in Rheinland-Pfalz: Maskenpflicht in der Gaststätte? Was Du wissen musst

Update vom 7. Mai, 18:22 Uhr: Die Zeiten von reine "Take away"- und Liefer-Betrieb sind vorbei, ab dem 13. Mai dürfen viele Gaststätten in Rheinland-Pfalz wieder öffnen. Allerdings: So wie es vor der Corona-Krise war, wird es noch eine lange Zeit dauern. „Es profitieren alle, die die Abstands- und Schutzmaßnahmen einhalten können", sagt der Präsident des Landesverbandes, Gereon Haumann, nach einem Gespräch mit der Landesregierung der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. Er sieht eine „wichtige Chance, die uns ein Stück mehr Normalität erleben lässt". Allerdings könnten längst nicht alle der von Corona besonders gebeutelten Gastronomen wieder öffnen und viele auch nur teilweise. 

Vorgesehen seien Öffnungszeiten von 6 bis 22 Uhr, Speisen und Getränke müssten am Tisch verzehrt werden. Daher sollten Gäste reservieren, sie könnten aber auch spontan noch einen Tisch bekommen, wenn einer frei ist. Namen und Adresse müssen sie hinterlassen, damit bei einer Corona-Infektion die Kette zurückverfolgt werden könne. Es werde Zutrittsbeschränkungen geben und die Gäste würden platziert. „Es gibt keine freie Tischwahl." Abstands- und Hygieneregeln müssten eingehalten und an mehreren Stellen Desinfektion aufgestellt werden. Am Tisch dürfen die Gäste ihre Maske absetzen, auf den Weg zur Toilette müssen sie ihn wieder anlegen, ebenso die Kellner beim Servieren. 

Ob Biergärten auch als "to go"-Geschäft gelten könnten, müsse noch geprüft werden. Andernfalls müssten sie mehr Servicekräfte beschäftigen, was sich für viele finanziell nicht lohne, sagt Haumann. „Wir hängen ein bisschen in der Luft", meint Jenny Kurzbach von dem Biergarten am Zusammenfluss von Mosel und Rhein in Koblenz. „Wir müssen noch richtig deuten, was die Vorschriften bedeuten." Die Frage sei, inwieweit Selbstbedienung verboten sei - der Biergarten funktioniere eigentlich nur so. Auch ein Zwang zur Reservierung wäre nach Ansicht Kurzbachs am Deutschen Eck wenig realistisch: „Wir leben von Laufkundschaft. Für einen Kaffee oder ein Bier macht keiner vorher eine Reservierung." Die vorgeschriebenen Mindestabstände seien dagegen kein Problem: „Wir haben mit Holzleisten Markierungen auf dem Boden gemacht und stellen weniger Tische auf. Wir haben auch Desinfektionsspender montiert." 

Discos, Clubs und Bars müssten noch geschlossen bleiben, sagt Haumann. Es werde in der ersten Phase auch noch kein Theken- und Buffetgeschäft geben. Je mehr sich alle an die Regeln hielten, desto weniger Infektionen werde es aber geben und umso schneller weitere Lockerungen, erklärt Haumann. „Wir müssen in verschiedenen Phasen denken, alles hängt immer von der Entwicklung der Infektionszahlen ab." Und: „Jeder Unternehmer muss für sich entscheiden, ob unter diesen Bedingungen sein Geschäft betriebswirtschaftlich sinnvoll ist."

Er selbst werde sein Hotel garni erst zwei Wochen später öffnen und die Zeit für Werbung nutzen, weil sich der Betrieb sonst nicht rechne. Manche Kneipe, die bisher den größten Umsatz an der Theke gemacht habe, könne möglicherweise Tische vor der Tür aufstellen. In Mainz etwa müsse Gastronomen 2020 keine Gebühren für die Sondernutzung - zum Beispiel für Außenbestuhlung - bezahlen. Und: „Sondernutzungsgebühren in Schließzeiten oder für ausgefallene bzw. abgesagte Veranstaltungen werden zurückerstattet", teilt die Stadt mit. Flächen etwa für Außengastronomie könnten auf Antrag erweitert werden. 

Corona in Rheinland-Pfalz: Gastro wieder erlaubt – diese neuen Lockerungen gelten

Update vom 6. Mai, 16:50 Uhr: Ministerpräsidentin Malu Dreyer stellt nach der Video-Konferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel die neuen Corona-Maßnahmen für Rheinland-Pfalz vor. Man müsse weiterhin „schrittweise und umsichtig handel“, so Dreyer. Aber: Die aktuelle Fallzahlen lassen weitere Lockerungen zu. Besonders die Gastronomie wird sich über die neuen Regelungen freuen. Ab dem 11. Mai gilt die neue Rechtsverordnung – in manchen Bereichen allerdings erst ein paar Tage später. 

Alle neuen Corona-Maßnahmen auf einen Blick:

  • Das Kontaktverbot wird bis zum 5. Juni verlängert.
  • Es dürfen sich aber zwei Hausstände künftig treffen. So können beispielsweise zwei Familien wieder gemeinsam grillen oder essen gehen.
  • Die Gastronomie darf ab dem 13. Mai wieder ihre Innen- und Außenbewirtschaftung öffnen. Allerdings ist ausschließlich Bewirtung an Tischen erlaubt und Gäste müssen vorher reservieren. 
  • Wohnmobilstellplätze sowie Dauercamping sind wieder erlaubt (soweit sanitäre Einrichtungen vorhanden sind).
  • Museen, Gedenkstätten und Burgen dürfen wieder öffnen.
  • Die Kosmetik-Branche kann wieder an den Start gehen, so dürfen beispielsweise Nagelstudios aufmachen.
  • Fahrschulen dürfen wieder den Betrieb aufnehmen.
  • Fahrgast-Schifffahrten sind ab dem 13. Mai wieder erlaubt.
  • Auch Hotels dürfen ab dem 18. Mai wieder öffnen.
  • Indoor-Aktivitäten (zum Beispiel Schwimmbäder, Messen, Fitnesstudios) bleiben vorerst weiterhin geschlossen – es werden aber Konzepte erarbeitet.
  • Auch Großveranstaltungen bleiben weiterhin bis zum 31. August verboten. Jedoch ist bisher nicht genau festgelegt, welche Events als Großveranstaltungen gelten.
  • Die Notbetreuung in den Kitas wird, wie bereits angekündigt, erweitert. Jeder der dringend eine Notbetreuung benötigt, soll diese auch erhalten. Ab Juni öffnen die Kitas wieder unter strengen Corona-Regeln.
  • Für weitere Schulklassen beginnt ab dem 25. Mai wieder schrittweise der Unterricht. 
  • Breitensportaktivitäten unter freiem Himmel sind erlaubt. 
  • Profisport soll ab Mitte Mai ebenfalls wieder möglich sein. Das heißt: Geisterspielen in der Bundesliga steht nichts mehr im Weg.

Alle Lockerungen sind mit strengen Hygiene- und Abstandsauflagen verbunden. Außerdem gilt auch in Rheinland-Pfalz die von Bund und Länder beschlossene Infektions-Obergrenze. Sobald in einem Landkreis in den letzten sieben Tagen mehr als 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner gemeldet werden, drohen wieder verschärfte Corona-Maßnahmen. Diese Maßnahme sei die „Wichtigste am heutigen Tag“, so Malu Dreyer.

Corona-Lockerungen in Rheinland-Pfalz: Entscheidung zum Kontaktverbot wohl gefallen

Update vom 6. Mai, 16:35 Uhr: JETZT LIVE! Ministerpräsidentin Malu Dreyer spricht über die Lockerungen in Rheinland-Pfalz. 

Update vom 6. Mai, 16:25 Uhr: Bund und Länder haben heute in einer Telefon-Schalte über weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen diskutiert. Ministerpräsidentin Malu Dreyer informiert gegen 16:30 Uhr in einer Pressekonferenz über die Ergebnisse. 

Corona-Lockerungen in Rheinland-Pfalz: Entscheidung zum Kontaktverbot wohl gefallen

Update vom 6. Mai, 14:15 Uhr: Das Kontaktverbot soll in Deutschland laut Medienberichten bis zum 5. Juni verlängert werden – jedoch dürfen sich zukünftig zwei Haushalte in der Öffentlichkeit treffen. Eine Statement von Malu Dreyer wird nach der Bund-Länder-Schalte am Nachmittag erwartet. 

Corona-Lockerungen: Rheinland-Pfalz erlaubt wieder

Update vom 6. Mai, 12 Uhr: Nach wochenlangem Besuchsverbot können Bewohner rheinland-pfälzischer Alten- und Pflegeheime wieder Angehörige oder Freunde empfangen. Für zumindest eine Stunde am Tag ist der Besuch einer Person von Donnerstag an wieder gestattet, wie Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) am Mittwoch in Mainz ankündigt. Die neue Regelung gilt der Ministerin zufolge zunächst für 14 Tage. Der Besuch müsse sich anmelden, es müsse auch erfasst werden, wer wann komme und wie derjenige erreichbar sei, erklärte Bätzing-Lichtenthäler. Besucher könnten Angehörige oder nahestehende Personen sein, es komme nicht auf den genauen Verwandtschaftsgrad an. 

Kein Besuchsrecht gebe es auch weiterhin für Menschen mit Atemwegsinfektionen oder in Heimen, in denen es Covid-19-Fälle gibt. Bis dahin gilt noch eine am 16. April in Kraft getretene Verordnung zur Regelung von Neu- und Wiederaufnahmen von Personen in bestimmten Einrichtungen - dazu zählen neben Alten- und Pflegeheimen auch Wohnformen für Menschen mit Behinderungen. Die neue Verordnung zielt indes nur auf Alten- und Pflegeheime ab, für Einrichtungen mit behinderten Menschen wird es fortan eine gesonderte gegeben. 

Corona in Rheinland-Pfalz: Diese Lockerungen werden heute beschlossen

Update vom 6. Mai, 7:20 Uhr: Der heutige Mittwoch dürfte der entscheidende Tag für einen großen Schritt zurück in den Alltag sein. Bei der Corona-Konferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten der Länder geht es heute um die großen Themen der Lockerung. Schon jetzt deutet sich an, dass der Bund die Verantwortung für weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen weitgehend den Ländern überlassen will. Er besteht aber auf eine Obergrenze von Neuinfektionen, ab der wieder härtere Beschränkungen greifen müssen. Das geht aus einer Beschlussvorlage des Bundes für die Bund-Länder-Schalte am Mittwoch hervor, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. Die Länder sollen demnach folgendes sicherstellen: Sollten innerhalb einer Woche die Neuinfektionen in den Landkreisen oder kreisfreien Städten die Zahl 50 pro 100.000 Einwohnern übersteigen, muss wieder ein konsequentes Beschränkungskonzept umgesetzt werden.

Wie aus der Beschlussvorlage des Bundes hervorgeht, werden bei der Corona-Konferenz heute Themen wie Profifußball, Breitensport, Gastronomie, Hotels, Schulen und Kitas besprochen. Hier liest Du eine Zusammenfassung aller Themen, die bei der Corona-Konferenz auf dem Tisch liegen. 

Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Endlich Lockerungen für Gastro und Hotellerie?

Update vom 5. Mai, 21:32 Uhr: Nicht nur Rheinland-Pfalz ist für eine baldige Öffnung des Gastgewerbes. Auch die Wirtschaftsminister der Länder streben unter strengen Auflagen eine bundesweite kontrollierte Öffnung des Gastgewerbes vom 9. bis 22. Mai an. Dazu sollen Restaurants, Außengastronomie, Cafés, Gaststuben und Kneipen sowie Imbisse gehören. Die Öffnung von touristischen Beherbergungen werde bis Ende Mai angepeilt. Das hat die deutsche Presse-Agentur am Dienstagabend nach einer Videokonferenz mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier erfahren. Der Vorschlag wird am Mittwoch bei der Corona-Konferenz besprochen.

Coronavirus - Gastronomie in Rheinland-Pfalz

Update vom 5. Mai, 18:40 Uhr: Dürfen Restaurants bald wieder öffnen? Wirtschaftsminister Volker Wissing (FDP) geht davon aus, dass die Gastro in Rheinland-Pfalz in der kommenden Woche unter Einschränkungen wieder öffnen darf. Man wolle gemeinsam mit Bund und Ländern bei der Corona-Konferenz am Mittwoch eine einheitliche Lösung finden. Aber Wissing kündigt auch an: „Gibt es keine Einigung, gehen wir einen eigenen rheinland-pfälzischen Weg.“ Der Wirtschaftsminister rechnet auch damit, dass „Hotels für private Übernachtungen noch in diesem Monat“ öffnen dürfen. 

Eine weitere Lockerung findet bereits jetzt in den Pflegeheimen und Behinderten-Wohneinrichtungen statt. Seit Ende März sind dort die Bewohner abgeschottet. Nun sollen dieMenschen, die in Seniorenheim leben, ab Donnerstag (7. Mai) pro Tag eine Stunde lang eine Person als Besuch empfangen dürfen. Das verspricht Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) am Dienstag im Sozialausschuss. 

Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Diese neuen Lockerungen könnten am Mittwoch kommen

Update vom 5. Mai, 13:55 Uhr: Am Mittwoch (6. Mai) werden Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder einmal mehr über den weiteren Corona-Kurs beraten. Bei derCorona-Konferenz am 6. Mai soll es um Konzepte zur weiteren schrittweisen Öffnung von Schulen und Kitas gehen. Auch der Fußball hofft auf eine Entscheidung über eine Wiederaufnahme der Bundesliga – in Form von Spielen ohne Zuschauer. Zudem soll der Breitensport auf der Tagesordnung stehen. Der Gastronomie soll laut Bundesregierung eine Perspektive in der Corona-Krise aufgezeigt werden. Alle Informationen zu den aktuellen Corona-Regeln, was erlaubt und verboten ist – und welche Schritte der Lockerung nun folgen könnten, findet Du in unserem News-Ticker zur Corona-Konferenz.

Corona-Maßnahmen Rheinland-Pfalz: Die neuen Regeln gelten ab sofort

Erstmeldung vom 4. Mai: Das Coronavirus hat unseren Alltag weiter fest im Griff. Damit sich die Corona-Pandemie nicht weiter ausbreitet, trifft die Landesregierung von Rheinland-Pfalz entscheidende Maßnahmen. Dazu zählt das Kontaktverbot, die Maskenpflicht und die Verbote von Veranstaltungen. Dennoch kehrt allmählich auch wieder Normalität ein; denn seit wenigen Tagen haben Geschäfte offen, der Schulbetrieb startet und auch Spielplätze sind wieder frei. Demgegenüber sieht es in anderen Branchen in Rheinland-Pfalz weiterhin schlecht aus. Unter anderem bleibt die Zukunft der Gastronomie und Hotellerie weiterhin ungewiss. Wie es in Rheinland-Pfalz während der Corona-Krise weitergeht, erfährst Du in unserem Corona-Ticker.

Corona-Krise in Rheinland-Pfalz: Neue Regelungen – diese Maßnahmen gelten ab dem 4. Mai

Nachdem sich Bund und Länder in der letzten Aprilwoche zusammengetan haben, um über die Corona-Pandemie zu beraten, sind neue Maßnahmen getroffen worden. Im Zuge dessen werden für Rheinland-Pfalz folgende Regelungen festgelegt:

  • Das Kontaktverbot wird bis 10. Mai verlängert.
  • Der Schulbetrieb findet für Abschlussklassen für dieses und nächstes Jahr sowie Viertklässer wieder statt.
  • Zoos, Tierparks und botanische Gärten dürfen wieder aufmachen.
  • Friseure und Fußpfleger können ihre Salons wieder öffnen.
  • Größere Geschäfte können nun ihre gesamte Verkaufsfläche nutzen.
  • Spielplätze sind wieder frei.
  • Museen und Gedenkstätten sind ebenfalls wieder zugänglich.
  • In Pflegeheimen wird das Besuchsverbot gelockert.
  • Gottesdienste dürfen wieder stattfinden.

All diese Lockerung sind aber an strengen Hygienemaßnahmen geknüpft. So gelten in vielen Bereichen Maskenpflicht, eine Personenobergrenze und die Abstandsregelung. 

Corona-Krise: Spielplätze dürfen wieder geöffnet werden.

Gerade die Öffnung von Spielplätzen sorgt in Rheinland-Pfalz für Erleichterung. „Dies ist im Interesse von Familien und Kindern, das zeigt auch die rege Nutzung am Wochenende", sagte der Vorsitzende des Städtetages Rheinland-Pfalz, der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. 

Die Landesregierung ermöglicht es nach früheren Angaben von Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) Kommunen, einzelne Spielplätze aus Infektionsschutzgründen weiter zu sperren, sofern sie dies für nötig halten. 

Auch Karl-Heinz Frieden, geschäftsführendes Vorstandsmitglied beim Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz, zeigt sich zufrieden: „In der Corona-Krise ist die Belastung für Väter und Mütter von kleinen Kindern, aber auch für die Kinder selbst, enorm. Deshalb sind die Spielplatz-Öffnungen ein wichtiges Signal." 

Rheinland-Pfalz: Weitere Lockerungen in der Corona-Krise? Entscheidung fällt am Mittwoch

Am Mittwoch (6. Mai) treffen sich Bund und Länder erneut, um über die nächsten Schritte im Kampf gegen das Coronavirus zu sprechen. Auch Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, wird selbstverständlich an dieser Corona-Konferenz teilnehmen.

Unter anderem stehen diese Themen auf der Tagesordnung: Kita-Eröffnung, Sportbetriebe, Kontaktverbot, Gastronomie und Hotellerie. Wie stark die Lockerungen ausfallen, ist derzeit noch nicht absehbar. 

Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat aber bereits in den letzten Tagen den Gastronomen und Hotelbetrieben in Rheinland-Pfalz Hoffnung gemacht – sie möchte sich für Lockerungen stark machen, denn viele Menschen leben wegen finanzieller Engpässe in existenzieller Not. Das Hotelgewerbe könne möglicherweise mit Lockerungen ab dem 11. Mai rechnen.

Corona-Krise in Rheinland-Pfalz: Maskenpflicht beim Einkaufen und im ÖPNV

Seit dem 27. April gilt wegen des Coronavirus eine Maskenpflicht in Rheinland-Pfalz. Ein Mundschutz soll laut dem Robert-Koch-Institut die Tröpfchen, die beim Reden, Niesen oder Husten entstehen, zurückgehalten. Dadurch wird die Verteilung des Coronavirus eingeschränkt und somit Mitmenschen geschützt. 

In Rheinland-Pfalz muss eine Maske, die übrigens ganz einfach selbstgemachtwerden kann, beim Einkaufen oder in Bus und Bahn getragen werden. Seit Inkrafttreten der fünften Corona-Bekämpfungsverordnung (3. Mai) gilt die Maskenpflicht zudem für sogenannte Wartesituationen. Das heißt: Beim Aufenthalt an Haltestellen und Bahnsteigen oder Warten vor Geschäften müssen Mund und Nase ebenfalls bedeckt werden.

Kinder bis zum sechsten Lebensjahr und Menschen, für die ein Mundschutz aus medizinischen Gründen unzumutbar ist, müssen keinen Mundschutz tragen. Für alle anderen gilt die Maskenpflicht. Wer sich nicht daran hält, kann sich ein Bußgeld in Höhe von 10 Euro einhandeln. Wenn Mitarbeiter eines Geschäfts ohne Masken erwischt werden, droht dem Inhaber sogar 250 Euro Strafe.

jol/dpa

Quelle: Mannheim24

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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