Pandemie-Ticker

Corona in Rheinland-Pfalz: Endlich! Inzidenz fällt in Rheinland-Pfalz unter 100  

Rheinland-Pfalz - Wie hoch ist die Inzidenz und wie viele Neuinfektionen gibt es? Alle Antworten zu den aktuellen Corona-Entwicklungen im Land:

  • In Rheinland-Pfalz gab es bisher 145.256 (+351) Infektionen mit dem Coronavirus. (Stand: 8. Mai, 11:15 Uhr, Landesuntersuchungsamt)
  • Bislang sind 3.613 Menschen (+5) an oder mit dem Virus gestorben. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 96,7 (-6,2). (Stand: 8. Mai, 11:15 Uhr, Landesuntersuchungsamt)

Update vom 8. Mai, 14:46 Uhr Die Sieben-Tage-Inzidenz in Rheinland-Pfalz ist am Samstag erstmals seit 10. April wieder unter die Marke von 100 gefallen. Nach Angaben des Landesuntersuchungsamtes lag die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vorangegangen sieben Tage bei 96,7 - nach 104,0 am Vortag (Stand 11.15 Uhr). Die Gesundheitsämter in Rheinland-Pfalz registrierten 351 Neuinfektionen mit dem Virus Sars-CoV-2. Aktuell sind 14 718 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der Patienten, die seit Beginn der Pandemie an oder mit Covid-19 gestorben sind, blieb wie am Vortag bei 3.613.

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz gab es nach den für die Bundes-Notbremse maßgeblichen Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Samstagmorgen (Stand 3.10 Uhr) in der Stadt Ludwigshafen mit 173,6. Danach folgen die Städte Speyer (158,2) und Worms (149,6). Über einer Inzidenz von 100 liegen 15 der 36 Kreise und Städte. Die niedrigste Inzidenz hat der Kreis Vulkaneifel mit 42,9. Die Pandemie begann in Rheinland-Pfalz Ende Februar 2020 mit einem positiven Test in Koblenz. Seitdem haben sich in dem Bundesland nachweislich 145.256 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert.

BundeslandRheinland-Pfalz
LandeshauptstadtMainz
Fläche19.847 km²
Einwohnerzahl4,085 Millionen (Stand: 2019)
MinisterpräsidentinMalu Dreyer (SPD)

Corona in Rheinland-Pfalz: Präsenzunterricht! Hier öffnet die Musikschule wieder

Update vom 7. Mai, 10:26 Uhr: Und der nächste Schritt zurück in die Normalität: In Frankenthal (Inzidenz 67,7) darf auch die Städtische Musikschule wieder für den Präsenzunterricht öffnen. Streicher, Pianisten, Schlagzeuger und Gitarristen können wieder im Einzel- und Gruppenunterricht bis drei Personen unterrichtet werden. Ab Montag (10. Mai) beginnt auch wieder der Unterricht für Bläser und Sänger – ausschließlich im Einzelunterricht und mit Vorlage eines negativen Corona-Schnelltests. Weiterhin entfallen muss der Unterricht der Ensembles, der Eltern-Kind-Kurse und die musikalische Früherziehung und Grundausbildung. Der Wiedereinstieg für den Kleinkindbereich ist bei wärmeren Temperaturen im Freien geplant.

Wir hoffen, nach den Sommerferien das neue Schuljahr wieder in allen Bereichen im Präsenzunterricht starten zu können und möchten dafür jetzt schon werben. Deshalb freuen wir uns auf viele Interessierte, denen wir unsere Arbeit präsentieren dürfen – auch wenn wir auf die klassischen Formate verzichten müssen“, so Musikschulleiterin Mechthilde Wieder-Fücks. 

Corona in Rheinland-Pfalz: Ab heute „Click & Meet“ möglich – Diese Stadt erlaubt wieder Shopping

Update vom 5. Mai, 12:31 Uhr: Mit einem Inzidenzwert von 104,6 hat die Stadt Frankenthal am Mittwoch (5. Mai) fünf Werktage in Folge den Schwellenwert von 150 unterschritten. Heißt: Ab Freitag (7. Mai) darf der Handel wieder Terminshopping anbieten. Voraussetzung für dieses „Click & Meet“ ist, dass der Zutritt einzelnen Kunden nur nach vorheriger Terminvereinbarung und für einen fest begrenzten Zeitraum gestattet ist. Pro 40 Quadratmeter darf ein Kunde bedient werden. Kunden müssen ein negatives Testergebnis vorlegen, das nicht älter als 24 Stunden sein darf und beim Einkauf eine medizinische Maske tragen. Die Kontaktdatenerfassung bleibt ebenfalls Pflicht. Die Geschäfte dürfen dabei keine Waren verkaufen, die über das übliche Sortiment hinausgehen.

Im pfälzischen Frankenthal ist ab 7. Mai wieder Terminshopping „Click & Meet“ erlaubt. (Symbolfoto)

Rückblick: Mit Inkrafttreten des überarbeiteten Infektionsschutzgesetzes mussten in Frankenthal seit dem 26. April viele Händler ihre Geschäfte schließen und durften nur noch „Click & Collect“ – also Abholung vor Ort – anbieten. Die „Bundesnotbremse“ sieht diesen Schritt vor, wenn der Inzidenzwert von 150 an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten ist. Die Rücknahme ist erst wieder möglich, wenn diese Grenze an fünf Werktagen unterschritten wird. Sonn- und Feiertage werden bei Unterschreitung nicht mitgezählt.

Corona in Rheinland-Pfalz: Inzidenz sinkt Richtung 100 – Nur noch eine Stadt mit über 200

Update vom 5. Mai, 6:53 Uhr: Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Mittwochmorgen mitteilt, sinkt die 7-Tage-Inzidenz in Rheinland-Pfalz deutlich um 6,3 auf jetzt 113,8. Im inoffiziellen Corona-Ranking der 16 Bundesländer verharrt der einstige Primus Rheinland-Pfalz und belegt heute aktuell den 7. Rang hinter Mecklenburg-Vorpommern (105,7) und Berlin (104,8). Die Zahl der Neuinfektionen ist um 571 gegenüber dem Vortag gestiegen. Seit Beginn der Pandemie sind 3.577 Menschen an oder mit Covid-19 verstorbenen – somit sind 13 weitere Todesopfer zu beklagen.

Trauriger Spitzenreiter ist Speyer mit einer Inzidenz von 203,7. Damit ist die Domstadt der einzige Stadt- oder Landkreis in ganz Rheinland-Pfalz mit einem Wert über 200. Auf dem zweiten Platz rangiert Ludwigshafen mit bereits deutlichem Abstand und einer Inzidenz von 162,0 – gefolgt vom Donnersbergkreis (156,7) und der Stadt Worms (153,2).

Corona in Rheinland-Pfalz: CDU-Landeschef Baldauf gegen Anerkennung häuslicher Selbsttests

Update vom 4. Mai, 11:08 Uhr: Der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Christian Baldauf (53), zeigt sich besorgt über Lücken in der Teststrategie des Landes für Schüler*innen in Rheinland-Pfalz und spricht sich sogar gegen die Anerkennung von häuslichen Selbsttests aus: „In Rheinland-Pfalz dürfen Selbsttest auch zuhause durchgeführt werden, wenn die Schulgemeinschaft dies beschließt. In anderen Bundesländern wie im Saarland oder in Nordrhein-Westfalen ist das nicht so: Hier werden ausschließlich Testergebnisse anerkannt, die unter Aufsicht der Lehrpersonen oder in Corona-Testzentren durchgeführt werden.

Deshalb fordert er, dass man zum Schutz aller Schüler*innen und aller an Schule beteiligten Personen der Vorgehensweise des Saarlands und Nordrhein-Westfalens folgen sollte. „Zuhause durchgeführte Selbsttests sollten nicht mehr anerkannt werden, um am Präsenzunterricht in den Schulen teilzunehmen“, fordert der Frankenthaler Politiker.

Der CDU-Landesvorsitzende Christian Baldauf will häusliche Selbsttests nicht anerkennen lassen. (Archiv)

Darüber hinaus müsse klar sein: Wird die Testung verweigert, ist ein Schulbesuch nicht möglich. Dann würde der Online-Unterricht zwingend. Allerdings seien die entsprechenden Richtlinien in Rheinland-Pfalz unklar und missverständlich formuliert. Daher sei eine präzise und unmissverständliche Gestaltung zum Schutze aller unverzichtbar. Die Regeln müssen für alle Schüler*innen und deren Familien gelten. Denn nur so kann ein geregelter und vor allem sicherer Präsenzunterricht für alle gelingen.

CDU-Landeschef Christian Baldauf weiter: „In diesem Zusammenhang dürfen insbesondere an den Grundschulen und Kitas im Land die sogenannten Lolli-Tests nicht außen vor bleiben. Diese Corona-Schnelltests, die auf dem Sammeln von Probenmaterial im Mundraum basieren, sind insbesondere für jüngere Kinder sehr leicht durchzuführen. Überfällig ist ein Konzept des Landes, diese Art von Tests für unsere Kinder im Land anzubieten.“

Corona in Rheinland-Pfalz: Nach Bundes-Notbremse – Diese Stadt öffnet Schulen und Kitas wieder

Update vom 3. Mai, 15:01 Uhr: In Absprache mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) wird die Stadt Frankenthal ab Mittwoch (5. Mai) ihre Schulen wieder öffnen. Außerdem öffnet die Stadt Frankenthal die Kitas – sie kehren in den Regelbetrieb unter Corona-Bedingungen zurück. Grund ist, dass der 7-Tage-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen (Sonn- und Feiertage werden bei der Unterschreitung nicht mitgezählt) unter dem Schwellenwert von 165 lag.

Mit dieser Entwicklung treten die Maßnahmen am übernächsten Tag wieder außer Kraft, so sieht es das Bundesgesetz vor. Die Schulen können dann wieder den Wechselunterricht aufnehmen. Bis zu den Pfingstferien bleiben sowohl Grund- und als auch weiterführende Schulen im Wechselunterricht. Über diese Entwicklung wurden die Schulen am Montagvormittag durch den Fachbereich Schulen informiert. Die Stadt Frankenthal hat sich hierzu eng mit der zuständigen Behörde, der ADD, abgestimmt. 

Die Schließung von Schulen und Kindertagesstätten galt seit Montag (26. April), da die hierfür ausschlaggebende Grenze von einem Inzidenzwert von 165 überschritten war. 

Corona in Rheinland-Pfalz: Sonntag runter, Montag rauf – Inzidenz-Jo-Jo geht weiter

Update vom 2. Mai, 9:19 Uhr: Es gibt 449 neue Corona-Fälle in Rheinland-Pfalz, wie das Robert-Koch-Institut am Sonntagmorgen meldet. Insgesamt haben sich seit Ausbruch der Pandemie 140.908 Menschen mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 3.561. Die 7-Tage-Inzidenz springt von 124,6 auf 116,9 herunter.

Update vom 1. Mai, 9:44 Uhr: In Rheinland-Pfalz gibt es 732 neue Corona-Fälle, wie das Robert-Koch-Institut am Samstagmorgen meldet. Insgesamt haben sich seit Pandemie-Ausbruch 140.459 Menschen infiziert. Die Zahl der Todesfälle steigt um acht auf 3.561 an. Die 7-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 124,6. Die höchste Inzidenz in Rheinland-Pfalz haben der Landkreis Donnersberg (185,9), die Stadt Worms (176) und die Südliche Weinstraße (163,8).

Corona in Rheinland-Pfalz: Obwohl Inzidenz sinkt – Absturz im Bundesland-Ranking

Update vom 29. April, 6:47 Uhr: Obwohl die 7-Tage-Inzidenz in Rheinland-Pfalz laut Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin am Donnerstagmorgen um 0,8 auf aktuell 134,9 gesunken ist, rutscht das kleine Bundesland im inoffiziellen Corona-Ranking ab – vom 6. auf den 7. Platz. Dagegen klettert Mecklenburg-Vorpommern (132,1) auf den 6. Rang. hinter Rheinland-Pfalz rangiert der Nachbar Saarland mit 143,6 auf dem 8. Platz.

Die Zahl der Neuinfektionen hat um 1.180 zugenommen. Die Fallzahl der letzten sieben Tage beträgt 5.523. Seit Beginn der Pandemie sind 3.544 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben – somit sind fünf Opfer mehr zu beklagen als noch am Vortag.

Corona in Rheinland-Pfalz: 12.000 neue Impfstoff-Dosen da – wer zuerst Johnson & Johnson kriegt

Update vom 28. April, 14:21 Uhr: Das Land Rheinland-Pfalz hat in dieser Woche erstmals den Corona-Impfstoff der Firma Johnson & Johnson bekommen. Mit den rund 12.000 Dosen sollten vor allem Menschen in Obdachlosen-, Erstaufnahmeeinrichtungen sowie in Frauenhäusern, dem Maßregelvollzug und der psychiatrischen Tagespflege geimpft werden, kündigte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) am Mittwoch in Mainz an. Diese schwer erreichbaren Gruppen seien ausgewählt worden, weil bei dem Impfstoff eine Spritze ausreiche und nicht zwei Termine eingehalten werden müssten.

Die rund 12.000 Dosen reichten für die Zielgruppe aus, sagte der Landesvorstand des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Manuel Gonzalez. In Abstimmung mit den Einrichtungen werde es „in Kürze“ losgehen. Das DRK organisiert die Impfungen für diese Menschen.

Corona in Rheinland-Pfalz: Freiheiten „Light“ für Geimpfte kommen

Update vom 27. April, 18:30 Uhr: Zum Thema Rechte für Geimpfte wird das Bundeskabinett in der ersten Mai-Woche über eine zustimmungspflichtige Verordnung beraten, sagt Ministerpräsidentin Malu Dreyer am Dienstag im Landtag. „Der Bundesrat wird die Verordnung nicht aufhalten“, und voraussichtlich am 28. Mai darüber beraten. Wichtig sei ein bundesweit einheitliches Verfahren für Geimpfte. Es gehe bei der Bundesverordnung nicht um Sonderrechte, sondern um ein Konzept, nach dem nicht mehr berechtigte Grundrechtseinschränkungen aufgehoben würden, erläuterte Staatssekretärin Heike Raab (SPD). Dabei sollen – wie in Rheinland-Pfalz – 14 Tage nach der zweiten Impfung Geimpfte und negativ Getestete gleichgestellt werden. Es solle aber keine Sonderöffnungen nur für Geimpfte geben – etwa in Museen oder Schwimmbädern. Die Kontakt- und Ausgangssperren in Pflegeeinrichtungen wie Altenheimen könnten aber für Geimpfte aufgeweicht werden.

Als Ausweis für eine Impfung müsse künftig nicht mehr der gelbe Impfpass ständig mitgeführt werden, sondern es solle eine digitale europaweit gültige Greencard geben, so Raab. Maßnahmen unterhalb der Schwelle starker Grundrechtseinschränkungen wie Masken und Abstand halten blieben noch eine Weile erhalten. Wenn alle Lehrer und die meisten Eltern geimpft seien, sei es aus Sicht von Ministerpräsidentin Dreyer ausgeschlossen, weiterhin so restriktiv mit Kindern, Schulen und Kitas umzugehen. Diese Frage müsse allerspätestens im Juni ernsthaft diskutiert werden und sie hoffe auf frühere Erleichterungen. „Ich bin zuversichtlich, was den Sommer betrifft.“

Corona in Rheinland-Pfalz: Kritik am Impf-Gipfel seitens der Opposition

Trotz viel Zuspruch für den Vorstoß beim Impf-Gipfel gibt es auch Kritik: Der stellvertretende CDU-Landeschef, Christian Baldauf, bemängelt, es sei bedauerlich, „dass die Ministerpräsidentenkonferenz im Hinblick auf Erleichterungen für Genesene, gegebenenfalls mit Zusatzimpfung, und Voll-Geimpfte vage geblieben ist und die Entscheidung um Wochen vertagt hat“.

Der stellvertretende Vorsitzende der AfD-Fraktion, Jan Bollinger, nennt die Ergebnisse des Gesprächs der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefs der Länder „mehr als enttäuschend“. „Bereits ganz grundlegende Fragen, etwa dazu, welche grundrechtseinschränkenden Maßnahmen für Geimpfte und Genesene nun wann beendet werden sollen, bleiben unbeantwortet.“

Unterdessen preschen andere Bundeländer, darunter auch das Nachbarland Hessen, vor und schaffen vollendete Tatsachen.

Corona in Rheinland-Pfalz: Freiheiten für Geimpfte? Heute äußert sich Malu Dreyer dazu

Update vom 27. April, 13:41 Uhr: Die beiden Corona-Schnelltestzentren in Frankenthal öffnen auch am Maifeiertag am kommenden Samstag (1. Mai). Auf dem Festplatz testet die DLRG Ortsgruppe Frankenthal von 10 bis 16 Uhr. Im Schnelltestzentrum im City-Center bietet der Arbeiter-Samariter-Bund die anlass- und kostenlosen Schnelltests von 8 bis 13 Uhr an. Eine Voranmeldung ist in beiden Testzentren nicht erforderlich. Alle Informationen zum Angebot und zu den weiteren Schnellteststellen sind auf www.corona-frankenthal.de/schnelltestzentrum zu finden.

Corona in Rheinland-Pfalz: Freiheiten für Geimpfte? Heute äußert sich Malu Dreyer dazu

Update vom 26. April, 20 Uhr: Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) wird die Öffentlichkeit am Dienstag in einer Pressekonferenz über die Ergebnisse des Impf-Gipfels mit Bundeskanzlerin Angela Merkel informieren. Zunächst wird Dreyer am Morgen den Ältestenrats den Landtags darüber unterrichten. Nach den Bund-Länder-Beratungen hatte die Bundeskanzlerin bereits am Montagabend erklärt, dass die Impfreihenfolge spätestens im Juni aufgehoben werden soll. Sie kündigte außerdem eine Verordnung an, die Lockerungen für Geimpfte und Genesene regeln soll. Weitere Details zu den Plänen der Regierung nannte Merkel nicht.

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer äußerte sich klar zu Freiheiten für Geimpfte. (Archivfoto)

Corona in Rheinland-Pfalz: CDU-Vize Klöckner fordert Freiheitsrechte für Geimpfte

Erstmeldung vom 26. April, 12 Uhr: CDU-Vize Julia Klöckner (48) hat sich vor dem Impfgipfel von Bund und Ländern am Nachmittag dafür ausgesprochen, Geimpften gewisse Freiheitsrechte zurückzugeben. Auf die Frage, wann die Impfpriorisierung fallen solle, sagte die Landesvorsitzende der Union in Rheinland-Pfalz am Montagmorgen (26. April) vor einer hybriden Sitzung des CDU-Präsidiums in Berlin, dies habe auch damit zu tun, wie weit der Impf-Fortschritt sei. Die 16 Bundesländer kämen hier nur sehr unterschiedlich voran. Bereits im Vorfeld des Impfgipfels stehen einige Lockerungen für Geimpfte zur Diskussion.

Geimpften sollten gewisse Freiheitsrechte, die die zeitweilig eingeschränkt worden seien, schnell wiedererlangen, sagte Klöckner.
Klar sei auch: „Menschen brauchen Perspektive“, weil vielen die Decke auf den Kopf falle. Zugleich müsse auf den Expertenrat gehört werden. „Ich schätze, der Sommer wird uns wieder viel Luft geben“, betonte Klöckner.

Laut CDU-Vize Julia Klöckner (48) sollen gegen Corona geimpfte Menschen Freiheitsrechte wiedererlangen.

Auf die Frage, ob die Menschen in den Sommerurlaub fahren könnten, antwortete sie: „Ich bin zuversichtlich. Nichtsdestotrotz müssen wir uns dann auch die Fakten anschauen.“ Klöckner ergänzte: „Denn am Ende wollen wir ja vorankommen und nicht wieder Schritte zurückfallen.“

Corona in Rheinland-Pfalz: Erneuter Absturz im Ranking der Bundesländer

Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen mitteilt, steigt die 7-Tage-Inzidenz in Rheinland-Pfalz deutlich um 6,2 auf jetzt 143,1. Im inoffiziellen Corona-Ranking der 16 Bundesländer rutscht der einstige Primus Rheinland-Pfalz erneut um zwei Plätze ab und belegt aktuell nur noch den 8. Rang hinter Nachbar Saarland (142,9) und Mecklenburg-Vorpommern (139,4). Auch die Zahl der seit Beginn der Pandemie an oder mit Covid-19 verstorbenen Menschen ist um einen Todesfall gestiegen – auf jetzt insgesamt 3.515. (dpa/pek)

Rubriklistenbild: © dpa/Arne Dedert

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