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Corona in Rheinland-Pfalz: Über 10.200 Fälle – eine Stadt besonders betroffen

Rheinland-Pfalz - Die Infektionszahlen steigen, die aktiven Fälle werden jedoch weniger. Aus diesen Landkreisen werden die meisten Neuinfektionen gemeldet:

Update vom 22. September: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Rheinland-Pfalz ist am Dienstag um 54 auf 10.201 gestiegen. Da seit Montag ein weiterer Todesfall hinzukam, sind jetzt insgesamt 248 mit Sars-CoV-2 infizierte Menschen gestorben, wie das Gesundheitsministerium in Mainz mitteilte. Aktuell sind 906 Menschen im Bundesland mit dem Virus infiziert.

Die meisten Neuinfektionen gibt es weiterhin in der Stadt Worms, mit rückläufiger Tendenz. Dort zählte das Gesundheitsamt 29 Fälle auf 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Es folgen die Landeshauptstadt Mainz und der Kreis Germersheim mit jeweils 24 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner. Von den 24 Landkreisen und 12 kreisfreien Städten ist kein einziger ohne Neuinfektion in den zurückliegenden sieben Tagen.

Corona in Rheinland-Pfalz: Über 10.100 Fälle – werden diese Städte zu Corona-Hotspots?

Update vom 21. September: Die Gesundheitsämter in Rheinland-Pfalz haben zum Wochenbeginn 41 neue Corona-Infektionen registriert, womit es nun insgesamt 10.147 bestätigte Fälle gibt. Die Zahl der Todesfälle blieb unverändert bei 247. Aktuell sind 900 Menschen im Bundesland mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert; am Sonntag waren es 921. Knapp neun von zehn Menschen, bei denen eine Ansteckung mit dem Virus bestätigt wurde, sind bisher nach Angaben des Gesundheitsministeriums wieder genesen – das sind 9000 Fälle oder 88,7 Prozent.

Mit 34 Fällen auf 100.000 Einwohner ist Worms aktuell die Stadt mit den meisten Neuinfektionen in Rheinland-Pfalz, gefolgt von der Landeshauptstadt Mainz und dem Kreis Germersheim mit jeweils 24 Neuinfektionen auf 100.000 Menschen.

Update vom 20. September: Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Rheinland-Pfalz um 31 gestiegen. Das Gesundheitsministerium meldete am Sonntag insgesamt 10.106 Fälle. Aktuell sind 921 Menschen im Bundesland infiziert. Die Stadt mit den meisten Neuninfektionen (32 Fälle auf 100.000 Einwohner) bleibt weiterhin die Stadt Worms, gefolgt von Mainz mit 25 Fällen.

Corona in Rheinland-Pfalz: 62 Neu-Infektionen – Infizierter Flüchtling spurlos verschwunden

Update vom 19. September, 15:10 Uhr: Die Corona-Zahl in Rheinland-Pfalz ist am Samstag um 62 gestiegen. Das Gesundheitsministerium in Mainz meldet insgesamt 10.075 Fälle seit Beginn der Pandemie. Aktuell sind 942 Menschen im Bundesland infiziert. Die Zahl der Todesfälle blieb bei 247. Von den 24 Landkreisen und 12 kreisfreien Städten blieb einzig der Rhein Lahn-Kreis ohne eine einzige bekanntgewordene Neuinfektion.

Update vom 19. September, 12 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Rheinland-Pfalz ist am Freitag um 60 auf 10.013 gestiegen. Aktuell sind 920 Menschen im Bundesland infiziert, wie das Gesundheitsministerium in Mainz mitteilte. Am Donnerstag waren es 907. Die Zahl der Todesfälle blieb bei 247. Im Wochenvergleich blieb die relative Zunahme der bestätigten Neuinfektionen mit 3,9 Prozent die dritte Woche in Folge unverändert. Die meisten neuen Fälle gibt es derzeit in der Stadt Worms. Dort zählte das Gesundheitsamt 37 Fälle auf 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Knapp neun von zehn Menschen, bei denen eine Ansteckung mit dem Virus bestätigt wurde, sind bisher nach Angaben des Gesundheitsministeriums wieder genesen – das sind 8.846 Fälle oder 88,3 Prozent.

In der Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber in Trier wurde nach Angaben der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) eine weitere Infektion nachgewiesen. Der junge Mann werde allerdings seit Donnerstagabend vermisst, teilte die ADD mit. In der vergangenen Woche waren bereits drei Menschen in einem abgetrennten Bereich für Neuankömmlinge positiv auf das Coronavirus getestet worden. Sie sind inzwischen wieder genesen.

Corona in Rheinland-Pfalz: Weiterer Fall in der Asylbewerber-Aufnahme in Speyer

Update vom 17. September: In der landeseigenen Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber (AfA) in Speyer gibt es eine zweite bestätigte Corona-Infektion. Wie auch beim ersten Fall vor rund einer Woche handelt es sich um einen Neuankömmling, der standardmäßig separat untergebracht und auf Corona getestet worden sei, teilte die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) in Trier am Donnerstag gegenüber der Deutschen Presse-Agentur mit. Die ADD ist in Rheinland-Pfalz für die Erstaufnahme schutzsuchender Menschen zuständig.

Auch in der Erstaufnahme in Hermeskeil habe sich die Zahl von insgesamt 65 Fällen vom vergangenem Freitag (11. September) nicht erhöht, sagte eine Sprecherin der ADD. In der Einrichtung in Hermeskeil seien derzeit noch 18 Menschen in Quarantäne, in der in Trier insgesamt 20 Menschen.

Corona in Rheinland-Pfalz: Rheinhessische Stadt mit den meisten Neuinfektionen 

Update vom 16. September, 20:20 Uhr: Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Rheinland-Pfalz ist am Mittwoch um 74 auf 9.896 gestiegen. Aktuell sind 896 Menschen im Bundesland infiziert, wie das Gesundheitsministerium in Mainz am Mittwoch mitteilt. Am Montag waren es noch 862. Die Zahl der Todesfälle bleibt unverändert bei 247.

Die meisten Neuinfektionen gibt es inzwischen in der Stadt Worms im südlichen Rheinhessen. Dort zählte das Gesundheitsamt 34 Fälle auf 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Danach folgen die Landeshauptstadt Mainz (27 Fälle) sowie der südpfälzische Landkreis Germersheim (25 Fälle).

Knapp neun von zehn Menschen, bei denen eine Ansteckung mit dem Virus bestätigt wurde, gelten nach Angaben des Gesundheitsministeriums als genesen. Das sind 8753 Fälle oder 88,4 Prozent. Bei der sogenannten Reproduktionszahl für die aktuelle Dynamik des Infektionsgeschehens liegt Rheinland-Pfalz mit 1,01 im Bundesdurchschnitt (1,00). Ein Wert von 1 zeigt an, dass im Durchschnitt jeder Betroffene einen weiteren Menschen ansteckt.

Corona in Rheinland-Pfalz: Diese Reiserückkehrer dürfen sich nicht mehr kostenlos testen lassen

Die vier Teststationen des Landes sind jetzt ausschließlich für Reisende aus Risikogebieten an den Wochenenden jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Für diese Reiserückkehrer ist der Test kostenlos. Nach einer Änderung der Bundesverordnung können sich Reisende aus Nichtrisikogebieten jetzt nicht mehr kostenlos testen lassen.

Corona in Rheinland-Pfalz: Endlich wieder ins Stadion – neue Verordnung tritt in Kraft

Update vom 16. September: In Rheinland-Pfalz tritt ab heute eine neue Corona-Verordnung in Kraft. Die bereits elfte Corona-Bekämpfungsverordnung ist bis Ende Oktober gültig und ändert vor allem die Teilnahme an Veranstaltungen. So sind in Innenräumen jetzt bis zu 250 Menschen zugelassen, im Freien sogar bis zu 500. Gesonderte Regelungen gelten auch für Veranstaltungen in großen Hallen, Sälen oder Stadien – so wie zum Beispiel Fußball. Dort darf nun jeder zehnte Platz besetzt werden, wenn ein Hygienekonzept vorliegt. In Kinos und Kirchen mit fester Bestuhlung reicht ein freier Platz zwischen den Besuchern.

Die neue Verordnung erlaubt wieder Besuche im Stadion.

Wie das Sozialministerium Rheinland-Pfalz mitteilt, ist die Zahl der Corona-Fälle im Land erneut angestiegen – und zwar auf 9.822. Von diesen sind 8.713 Menschen bereits wieder genesen. Somit gibt es aktuell 862 akute Fälle. Zudem hat es eine zweite Reihentestung an 25 Schulen gegeben. Bei insgesamt 923 stichprobenartigen Tests hat es keine Hinweise auf das Coronavirus gegeben. Getestet wurden 655 Schüler der ersten und zweiten Klasse sowie 268 Mitarbeiter.

Die Ergebnisse sind erfreulich. Insbesondere, da sie keinen Anhalt für eine unbemerkte Einschleppung des neuartigen Coronavirus durch die Rückkehr asymptomatisch infizierter Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte nach der Sommerpause an die Schulen ergeben“, sagt Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler.

Corona in Rheinland-Pfalz: Schülerin klagt – und verliert

Update vom 15. September: Das Verwaltungsgericht Koblenz hat sich in der vergangenen Woche mit einem besonderen Fall auseinandersetzen müssen. Eine Grundschülerin ist mit einer Maske aus Spitzenstoff auf dem Schulhof erschienen. Da dieser nicht dicht genug ist, darf sie in der Pause nicht mit den anderen Kindern in Kontakt kommen. Daraufhin wird ein Eilantrag gestellt, in dem der Schulleitung Diskriminierung vorgeworfen wird! Denn eine andere Maske würde bei der Schülerin zu gesundheitlichen Schäden führen.

Das sieht das Verwaltungsgericht Koblenz aber völlig anders und lehnt den Eilantrag ab, wie ein Sprecher des Gerichts am Montag (14. September) mitteilt. Zum einen dürfe die Schule das Hausrecht durchsetzen. Zum anderen müsse die Schülerin eine Befreiung vorlegen – die sie aber nicht hat. Gegen die Entscheidung des Gerichts kann noch Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz eingelegt werden.

Corona in Rheinland-Pfalz: Zahl der Fälle steigt weiter an

Unterdessen ist die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Rheinland-Pfalz auf 9.768 gestiegen. Durch einen weiteren Todesfall gibt es nun zudem 247 Menschen, die mit Corona gestorben sind. Positiv ist hingegen, dass bereits 8.631 Menschen wieder genesen sind. Damit gibt es aktuell noch 890 aktive Fälle.

Update vom 14. September: Die Zahl der Corona-Fälle in Rheinland-Pfalz ist auf 9.754 gestiegen. Von diesen sind 8.553 bereits wieder genesen. Aktuell gibt es im ganzen Bundesland 955 akute Erkrankte. Die meisten Fälle gibt es derzeit in Mainz (115), im Landkreis Trier-Saarburg (93) und in Ludwigshafen (84). Insgesamt sind bislang 246 Menschen mit Coronavirus gestorben. Zudem hat es innerhalb der letzten sieben Tage in jeder Kommune mindestens einen neuen Fall gegeben.

Corona in Rheinland-Pfalz: Künstlische Intelligenz soll helfen

Update vom 11. September: In Rheinland-Pfalz steigt die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle weiter an. Wie das Gesundheitsministerium mitteilt, gibt es insgesamt 9.634 bestätigte Covid-19-Fälle im Land, von denen 8.459 Personen wieder genesen sind. Damit liegt die Zahl der aktiven Covid-19-Fälle in Rheinland-Pfalz bei 929.

Während vielerorts die Infektionszahlen steigen, setzt die Stadt Kaiserslautern jetzt auf eine neue Präventionsstrategie. Mithilfe von künstlicher Intelligenz und einem Prognosemodell will die Stadt Kaiserslautern die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie in der Region vorherberechnen. Oberbürgermeister, Klaus Weichel (SPD), erklärt gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa), dass Kommunen ein „Spielball einer kaum zu prognostizierenden Entwicklung“ seien. „In einem solchen Szenario Entscheidungen zu treffen, kommt einem Glücksspiel gleich“, so Weichel.

Zusammen mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) an der Universität Trier und dem Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM in Kaiserslautern will die Stadt ein Prognosemodell berechnen. Die Stadt hofft, mit dem System das Infektionsgeschehen sowie die in Betracht kommenden Schließungs- und Öffnungsmaßnahmen in der Wirkung abzuschätzen. „Dieses präzise Vorhersagemodell wird uns künftig eine große Entscheidungshilfe sein“, meint Oberbürgermeister Weichel.

Corona in Rheinland-Pfalz: 49 Neu-Infektionen – Ludwigshafen unter den „Spitzenreitern“

Update vom 10. September: Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Rheinland-Pfalz ist am Donnerstag um 49 auf 9570 gestiegen – ebenso stark wie am Vortag. Aktuell sind 923 Menschen im Bundesland infiziert, wie das Gesundheitsministerium in Mainz mitteilte. Am Mittwoch waren es 941. Die Zahl der Todesfälle blieb bei 245.

Die meisten Neuinfektionen gibt es zurzeit im Kreis Neuwied und in der Stadt Ludwigshafen. Dort zählten die Gesundheitsämter jeweils 19 Fälle auf 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Danach folgen die Stadt Mainz mit 18 Fällen auf 100.000 Einwohner und der Kreis Ahrweiler mit 17 Fällen. Zwei Kommunen blieben in der zurückliegenden Woche ohne eine einzige Neuinfektion: der Kreis Birkenfeld und Neustadt an der Weinstraße. Knapp neun von zehn Menschen, bei denen eine Ansteckung mit dem Virus bestätigt wurde, sind bisher nach Angaben des Gesundheitsministeriums wieder genesen – das sind 8.402 Fälle.

Corona in Rheinland-Pfalz: Die aktuellen Zahlen – stärkster Anstieg seit 10 Tagen

Update vom 8. September: Die Zahl der Corona-Fälle in Rheinland-Pfalz ist am Dienstag um 69 auf 9472 gestiegen. Dies ist die stärkste Zunahme binnen 24 Stunden seit zehn Tagen. Aktuell sind 928 Menschen im Bundesland infiziert. Am Montag waren es
905. Die Zahl der Todesfälle stieg um zwei auf 245.

Die meisten Neuinfektionen gibt es weiterhin im Kreis Ahrweiler. Dort zählte das Gesundheitsamt 25 Fälle auf 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Danach folgen die Städte Mainz und Ludwigshafen mit jeweils 19 Fällen. Der Kreis Kusel und die Stadt Neustadt an der Weinstraße waren am Dienstag die einzigen Kommunen ohne Neuinfektion in der zurückliegenden Woche.

Corona in Rheinland-Pfalz: Über 9.400 Fälle – doch eine Zahl macht Hoffnung

Update vom 7. September: Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Rheinland-Pfalz ist zum Wochenbeginn um 48 auf 9.403 gestiegen. Aktuell sind 905 Menschen im Bundesland infiziert, wie das Gesundheitsministerium am Montag in Mainz mitteilte. Am Sonntag waren es noch 933. Die Zahl der Todesfälle blieb unverändert bei 243.

Die meisten Neuinfektionen gibt es zurzeit im Kreis Ahrweiler. Dort zählte das Gesundheitsamt 28 Fälle auf 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Danach folgen die Landeshauptstadt Mainz mit 19 und der Kreis Neuwied mit 16 Fällen. Inzwischen gibt es auch wieder Kommunen mit einem sogenannten Inzidenzwert 0: In den Kreisen Kusel und Südliche Weinstraße sowie in der Stadt Pirmasens gab es keine einzige Neuinfektion in der zurückliegenden Woche. Knapp neun von zehn Menschen, bei denen eine Ansteckung mit dem Virus bestätigt wurde, sind bisher nach Angaben des Gesundheitsministeriums wieder genesen - das sind 8.255 Fälle oder 87,8 Prozent.

Corona in Rheinland-Pfalz: Zahl der Neuinfektionen steigt – ein Landkreis besonders betroffen

Update vom 6. September: Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Rheinland-Pfalz ist am Sonntag um 40 auf 9.355 gestiegen. Aktuell sind 933 Menschen im Bundesland nachweislich infiziert, wie das Gesundheitsministerium mitteilt (Stand 10:15 Uhr) – das sind 11 weniger als am Vortag. Die Zahl der Todesfälle liegt unverändert bei 243.

Die meisten Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen gab es im Landkreis Ahrweiler. Hier wurden pro 100.000 Einwohner 23 Fälle gemeldet.

Im Landkreis Trier-Saarburg ist die sogenannte 7-Tage-Inzidenz hingegen deutlich gesunken. Am Sonntag liegt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner im Landkreis bei 8, am Samstag waren es noch 26. Ursache für die hohe Zahl war ein lokaler Ausbruch in der Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber in Hermeskeil.

Corona in Rheinland-Pfalz: Gäste nach Hochzeitsfeier infiziert – jetzt wird Bußgeld fällig

Update vom 5. September: Aktuell gibt es in Rheinland-Pfalz insgesamt 9.315 bestätigte SARS-CoV-2 Fälle, 243 Todesfälle und 8.128 genesene Fälle. 944 Menschen im Land sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert.

Update vom 4. September: Nach einer großen Hochzeitsfeier mit rund 100 Gästen in Mainz, bei der sich mehrere Menschen mit dem Coronavirus infiziert haben, hat die Stadt ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Dabei sei genau zu klären, bei wem die Verantwortung als Veranstalter liege, sagt ein Stadtsprecher am Donnerstag. „Als Veranstalter hätte das Brautpaar die Verantwortung gehabt, die Personenzahl zu begrenzen“, so Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) der Deutschen Presse-Agentur. Untersucht werde auch die Rolle des Vermieters des Veranstaltungszentrums.

Ist das Brautpaar an den Corona-Infektionen auf ihrer eigenen Hochzeit schuld?(Symbolbild)

Bei der Feier am 15. August hatten sich nach Angaben der Stadt Wiesbaden etwa ein Drittel der Gäste mit dem Coronavirus angesteckt, hinzu kamen indirekte Ansteckungen über die Familien. Der Verstoß hinsichtlich der Corona-Bestimmungen zur begrenzten Personenzahl bei Veranstaltungen werde von der Stadt Mainz behandelt, erklärte die Stadt.

Bei Klärung der Verantwortung sei ein Bußgeld in vierstelliger Höhe zu erwarten. Bei Verstößen gegen Quarantäneregeln sei Wiesbaden zuständig. Die meisten Gäste der Hochzeitsfeier kamen aus Wiesbaden.

Corona in Rheinland-Pfalz: Masken, Feiern, Bußgeld: Diese Regeln gelten aktuell

Update vom 3. September: Im Kampf gegen die Corona-Pandemie können die Bundesländer weitesgehend in Eigenverantwortung über Einschränkungen und Lockerung der Corona-Regeln entscheiden. Die Ministerpräsidenten der Länder haben sich vergangene Woche mit Bundeskanzlerin Angela Merkel jedoch auf ein einheitliches Bußgeld von mindestens 50 Euro bei Verstößen gegen die Maskenpflicht geeinigt. Die Ausnahme bildet lediglich Sachsen-Anhalt.

Eine Arbeitsgruppe auf Ebene der Chefs der Staatskanzlei soll darüber beraten, wie es bei bundesweiten Sportveranstaltungen weitergehen soll. Bis dahin bleibt offen, ob die Fußball-Bundesliga weiter vor leeren Zuschauerrängen spielen wird.

Rheinland-Pfalz: Das sind die aktuellen Corona-Regeln

  • Veranstaltungen und Feiern in Rheinland-Pfalz: Bei Veranstaltungen in Innenräumen, darunter auch Messen und Märkte, dürfen sich bis zu 150 Menschen versammeln. Im Freien sind sogar Veranstaltungen mit bis zu 350 Personen erlaubt, wenn die Kontaktdaten erfasst werden und der Abstand eingehalten wird. Private Feiern und Hochzeiten sind unter anderem erlaubt, wenn der Personenkreis im Vorfeld festgelegt wird und höchstens 75 Gäste eingeladen sind.
  • Kontaktbeschränkung in Rheinland-Pfalz: Bis zu 10 Personen dürfen sich, unabhängig von der Zahl der Haushalte, in der Öffentlichkeit treffen.
  • Schulen und Kitas in Rheinland-Pfalz: Kitas sind wieder in den Regelbetrieb übergegangen. Schüler müssen außerhalb des Klassenzimmers eine Alltagsmaske tragen.
  • Demonstrationen in Rheinland-Pfalz: Demonstrationen im Freien sind unter Auflagen möglich.
  • Maskenpflicht und Bußgeld in Rheinland-Pfalz: Die Maskenpflicht im Handel und im Nahverkehr gilt weiterhin. Wer sich nicht an die Maskenpflicht hält, muss künftig 50 Euro Bußgeld bezahlen.
  • Volksfeste, Diskotheken und Bordelle in Rheinland-Pfalz: Untersagt bleibt die Öffnung von Clubs, Diskotheken und ähnlichen Einrichtungen. Auch Volksfeste, Kirmes und ähnlichen Einrichtungen bleiben untersagt. Prostitutionsstätten und Bordellen bleiben geschlossen.

Corona in Rheinland-Pfalz: R-Wert höher als deutschlandweiter Durchschnittswert

Aktuell (Stand 2. September) gibt es in Rheinland-Pfalz insgesamt 9.181 bestätigte SARS-CoV-2 Fälle, 243 Todesfälle und 7.884 genesene Fälle. 1.054 Menschen im Land sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert. Die aktuellste Schätzung des Robert Koch-Instituts für die 7-Tages-Reproduktionszahl für Rheinland-Pfalz wird mit 0,98 angegeben. Die aktuellste Angabe für den Bund liegt bei 0,89.

Corona in Rheinland-Pfalz: So wirkt sich die Pandemie auf die Psyche aus

Update vom 2. September: Psychotherapeuten in Rheinland-Pfalz rechnen mit einer deutlichen Zunahme von Depressionen, Ängsten, Sucht und auch Selbsttötungsversuchen in der Corona-Krise. „Wie stark die Zunahme sein wird, hängt davon ab, wie der Herbst und der Winter verlaufen, auch wirtschaftlich“, sagt die Präsidentin der Landespsychotherapeutenkammer, Sabine Maur, im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. „Arbeitslosigkeit und Geldsorgen sind die sozialen Risikofaktoren Nummer 1 für Depressionen und Suizidalität.“

Corona in Rheinland-Pfalz: Gestresste Familien, leidende Senioren

Kurzarbeit, Arbeitsplatzverlust, Ängste und die Dauerbetreuung der Kinder: Viele Familien habe die Corona-Krise stark gestresst. Dazu komme, dass viele ambulante Jugendhilfeangebote weggebrochen seien. Wie stark in dieser Situation die Gewalt in den Familien gestiegen sei, lasse sich nicht sagen. „Wer traut sich schon, nach außen zu gehen und etwa das Jugendamt zu verständigen, wenn man eh schon aufeinander hängt.“

Ein Plakat weist auf die Maskenpflicht in der Berufsbildenden Schule 1 Gewerbe und Technik (BBS1) in Mainz hin.

Die Corona-Beschränkungen hätten ältere Menschen am stärksten getroffen, gerade in den Heimen. „Sie leben emotional von dem Besuch, den sie kriegen und den Aktivitäten, die angeboten werden.“ Ihr Leiden sei auch für das Pflegepersonal eine zusätzliche Belastung gewesen.

Corona in Rheinland-Pfalz: So wirkt sich die Pandemie auf Kinder und Jugendliche aus

Besonders schwierig seien die Corona-Regeln aber auch für die Entwicklung junger Menschen. „Für die Jugend sind wichtige soziale
Aktivitäten weggefallen wie unterwegs sein und zusammen feiern, Sport, Musik“, sagte Maur. „Auch die berufliche Perspektive ist für viele unsicherer geworden und schwerer planbar“, sagte Maur.

Allerdings habe die Zeit des Homeschoolings auch gezeigt, wie sehr Schule für viele Stress sei. „Viele waren entlastet, weil etwa
Mobbing und Ängste wegfielen.“ Der Kontakt zu den Lehrern und der Umgang mit der Digitalisierung sei sehr unterschiedlich verlaufen. „Manche hatten kaum Kontakt zu ihren Lehrern.“

Rund 730 niedergelassene Psychotherapeuten mit einer Kassenzulassung gibt es derzeit in Rheinland-Pfalz - rund 50 mehr als noch im vergangenen Jahr. Darunter sind 155 Kinder- und Jugendlichentherapeuten. Aktuell gibt es in Rheinland-Pfalz insgesamt 9.128 bestätigte SARS-CoV-2 Fälle, 243 Todesfälle und 7.846 genesene Fälle. 1.039 Menschen im Land sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert.

Corona in Rheinland-Pfalz: Über 1.000 Fälle – zerstört zweite Welle unsere Kulturlandschaft?

Erstmeldung vom 31. August: Eine mögliche zweite Welle der Corona-Pandemie belastet auch die Kulturszene in Rheinland-Pfalz zu Beginn der neuen Spielzeit. „Das Bedrückendste und Unheimlichste ist, dass die Zahl der Infektionen wieder steigt“, sagt der Intendant der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Beat Fehlmann. Neue Einschränkungen könnten die mühsam über die Sommerpause erarbeiteten Konzertpläne gefährden, sagt er in Ludwigshafen der Deutschen Presse-Agentur.

Corona in Rheinland-Pfalz: Zweite Welle – Gefahr vor Kulturverlust

Seit im Mai überhaupt wieder Auftritte möglich gewesen seien, habe sein Orchester 120 Konzerte an vielen Orten gegeben - Kammerkonzerte, Trostkonzerte in Alten- und Pflegeheimen, musikalische Andachten in Kirchen. „Das große Ensemble war nicht möglich“, so Fehlmann. Zugleich habe sich diese „dezentrale Strategie“ bewährt, die Reaktion des Publikums sei sehr eindrücklich gewesen. Der Intendant befürchtet aber langfristig negative Auswirkungen auf die Kulturszene durch die Corona-Pandemie und mögliche Schließungen: „Wir laufen schon Gefahr, dass wir in Deutschland unsere vielfältige und reiche Kulturlandschaft aufgrund dieser Umstände verlieren.“

Corona in Rheinland-Pfalz: Über 1.000 aktive Fälle – diese Städte haben die meisten Infektionen

In Rheinland-Pfalz sind aktuell 1.054 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 17 weniger als noch am Samstag von Gesundheitsministerium gemeldet (Stand: Sonntag 10 Uhr). Insgesamt gebe es in Rheinland-Pfalz 9.045 bestätigte Corona-Fälle. Die Zahl der Todesfälle liegt dabei unverändert bei 243, heißt es. Insgesamt 7.748 Menschen haben die Krankheit überstanden - im
Vergleich zum Vortag ist das ein Zuwachs um 62 Genesene.

Die meisten Infektionen in den vergangenen sieben Tagen werden am Sonntag mit 39 Fällen auf 100.000 Einwohner im Kreis Trier-Saarburg gezählt, gefolgt von der Stadt Ludwigshafen mit 22 Fällen. Am geringsten ist die Zahl der Infektionen im Kreis Südliche Weinstraße, wo in den vergangenen sieben Tagen nur ein Fall je 100.000 Einwohner auftreten. dpa/jol

Rubriklistenbild: © Oliver Berg/dpa

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