Alle Entwicklungen im Ticker

Corona in Rheinland-Pfalz: Alle Lockerungen – das ist wieder erlaubt

Corona in Rheinland-Pfalz – Die neuesten Entwicklungen, aktuelle Lockerungen und Fallzahlen gibt es in unserem News-Ticker. Das ist ab heute wieder erlaubt oder geöffnet:

Update vom 9. Juni, 14 Uhr: Ab Mittwoch, 10. Juni gilt in Rheinland-Pfalz die neue Corona-Verordnung. Diese Lockerungen kommen:  

  • Gaststätten und Bars können unter Auflagen öffnen. Von diesem Mittwoch an werden die erlaubten Öffnungszeiten ausgeweitet - späteste Schließzeit ist dann 24.00 Uhr und nicht mehr 22:30 Uhr. Die Reservierungspflicht wird aufgehoben, die Notwendigkeit der Kontakterfassung bleibt jedoch bestehen.
  • Hotels dürfen wieder für Touristen öffnen, Ferienwohnungen wieder vermietet werden. Auch Campingplätze sind wieder offen.
  • Bus- und Schiffsreisen werden wieder erlaubt. Diese sind unter den Bedingungen des ÖPNV möglich, also mit Abstandsregeln und wo nicht möglich, mit Maskenpflicht.
  • Öffentliche und private Schwimm- und Spaßbäder in geschlossenen Räumen, Saunen, Thermen, Wellnessanlagen dürfen ab dem 10. Juni wieder öffnen. Für Freibäder gilt das bereits.
  • Kontaktbeschränkung: Im öffentlichen Raum können sich Angehörige aus bis zu zwei Haushalten treffen. Ab Mittwoch dürfen sich bis zu zehn Menschen unabhängig von der Zahl der Haushalte treffen.
  • Veranstaltungen im Freien sind mit bis zu 250 Personen unter Beachtung der notwendigen Schutzmaßnahmen zulässig. Insbesondere gelten das Abstandsgebot und die Pflicht zur Kontakterfassung.
  • Veranstaltungen in geschlossenen Räumen sind mit bis zu 75 Personen unter Beachtung der notwendigen Schutzmaßnahmen zulässig. Insbesondere gelten das Abstandsgebot, die Maskenpflicht und die Pflicht zur Kontakterfassung. Sofern die Teilnehmer keine zugewiesenen Plätze haben, gilt die Personenbegrenzung von einer Person pro 10 Quadratmeter. 
  • Bei Außenveranstaltungen und Veranstaltungen in Innenräumen, wie Gottesdiensten, Theater, Kinos, muss am Platz selbst keine Maske mehr getragen werden.
  • Messen dürfen ab dem 10. Juni wieder öffnen. Auch hier gelten jedoch die Hygienevorschriften und Abstandsregeln.
  • Freizeitparks, wie der Holiday-Park in Hassloch dürfen ab dem 10. Juni wieder öffnen.  
  • Shisha-Bars dürfen ab dem 10. Juni wieder öffnen. 

Corona in Rheinland-Pfalz: Die aktuellen Zahlen

LandkreisAktuelle FallzahlenToteGenesen
Ahrweiler1941183
Altenkirchen16511153
Alzey-Worms26811254
Bad Dürkheim32612312
Bad Kreuznach1987189
Bernkastel-Wittlich1662152
Birkenfeld90285
Bitburg-Prüm1845179
Cochem-Zell1311127
Donnersbergkreis1376129
Germersheim1455140
Kaiserslautern1040101
Kusel91190
Mainz-Bingen42925397
Mayen-Koblenz34114326
Neuwied2144207
Rhein-Hunsrück1666155
Rhein-Lahn-Kreis1596152
Rhein-Pfalz-Kreis2465228
Südliche Weinstr.1513147
Südwestpfalz1063103
Trier-Saarburg1958187
Vulkaneifel1185113
Westerwaldkreis36121335
Stadt
Frankenthal44241
Kaiserslautern1855153
Koblenz26318245
Landau i.d.Pfalz56254
Ludwigshafen3252306
Mainz65926558
Neustadt/Weinst.1042101
Pirmasens31031
Speyer88184
Trier1021101
Worms2207201
Zweibrücken36135
Insgesamt6.798 (213 aktive Fälle)2316.354

Stand: 9. Juni (Informationen vom Sozialministerium Rheinland-Pfalz)  

Corona in Rheinland-Pfalz: Bordelle bleiben am Mittwoch doch geschlossen 

Update vom 8. Juni, 18:24 Uhr: Eigentlich sollten Bordelle und Prostitutionsstätten ab Mittwoch öffnen – doch nun hat die Landesregierung nochmal ihre Meinung geändert. Wie die Rheinpfalz berichtet, habe es eine Neubewertung gegeben. „Wir haben seitdem eine große Resonanz erhalten, auch von Ordnungsämtern, dass sie, anders als für andere ,körpernahe Dienstleistungen’, die vorgesehenen weitreichenden Hygiene-, Vorsichts- und Reinigungsvorgaben in Bordellen nicht gleichermaßen effektiv kontrollieren könnten und dass die Nachverfolgung bei Auftreten von Infektionsfällen bei realistischer Betrachtung nur schwer zu gewährleisten sei", so Sprecherin des Mainzer Gesundheitsministeriums. Außerdem bleiben Bordelle in anderen Bundesländern ebenfalls geschlossen. 

Nach Billig-Fleisch-Skandal: Gesundheitsamt will in pfälzischen Fleischbetrieben durchgreifen!

Corona in Rheinland-Pfalz: So schlimm sieht die Tourismus-Bilanz im April aus

Update vom 8. Juni, 16:37 Uhr: Wegen Corona ist der Tourismus in Rheinland-Pfalz im April fast zum Erliegen gekommen. Ein Blick auf die vorläufigen Zahlen zeigen den dramatischen Eindruck. Nur etwa 41.000 Gäste kamen ins Land, wie das Statistische Landesamt in Bad Ems am Montag mitteilt. Das waren 95 Prozent weniger als im April des Vorjahres. Die Zahl der Übernachtungen rutschte um 90 Prozent ab auf nun 220.000. 

Bereits im März war der Tourismus wegen der Pandemie regelrecht eingebrochen. Insgesamt wurden von Januar bis April 2020 demnach 1,16 Millionen Gäste gezählt und damit 48 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum sowie 3,15 Millionen Übernachtungen - ein Minus von 45 Prozent.

Corona in Rheinland-Pfalz: Die aktuellen Zahlen vom Gesundheitsamt

Update vom 8. Juni, 13:38 Uhr: Die Zahl der Infizierten steigt um zwei auf 6.777, davon sind bereits wieder 6.343 gesund. Im Land gibt es noch 204 aktive Fälle. 

Update vom 7. Juni, 12:35 Uhr: Die Zahl der Corona-Fälle in Rheinland-Pfalz ist am Sonntag um 6 auf 6.775 gestiegen, wie das Gesundheitsministerium in Mainz mitteilt. Erneut sind keine Todesfälle hinzu gekommen, die Zahl der Covid-19-Toten bleibt bei insgesamt 230. Aktuell gibt es offiziell 209 Infizierte, 6.336 gelten als genese. Den höchsten Wert von Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner haben Kaiserslautern mit 15 und Mainz mit 8. 

Update vom 6. Juni, 14:30 Uhr: In Rheinland-Pfalz sind am Samstag erneut nur wenige Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Gegenüber dem Vortag erhöhe sich die Gesamtzahl der infizierten Menschen um 17 auf 6.769, wie das Gesundheitsministerium in Mainz mitteilt. Erneut kommen keine Todesfälle hinzu, wie schon seit dem 27. Mai. Damit sind im Zusammenhang mit Covid-19 bislang 230 Menschen in Rheinland-Pfalz gestorben. 

Aktuell gibt es offiziell 219 aktive Fälle, 6.320 Menschen gelten als genesen. Von der Schwelle für eine erneute Verschärfung der Beschränkungen des öffentlichen Lebens sind alle Städte und Kreise weit entfernt. Diese liegt bei 50 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Den höchsten Wert haben hier Kaiserslautern 16 und Mainz mit 10.

Corona in Rheinland-Pfalz: Plastikvisiere ab sofort nicht mehr zulässig

Update vom 5. Juni, 19:38 Uhr: Seitdem das Coronavirus Deutschland erreicht hat, gehören Masken zum Alltag. Von medizinischen FFP2-Masken bis hin zu selbst gebastelten Community-Masken gibt es eine große Bandbreite an Masken, die den Anforderungen der Regierung genügen. Plastikvisiere, wie sie viele Personen beim Einkaufen tragen, gehören allerdings in Rheinland-Pfalz nicht mehr dazu. Diese Visiere „erfüllen nicht die durch die Corona-Bekämpfungsverordnung geregelte Maskenpflicht“, sagt Ministeriumssprecherin Stefanie Schneider am Freitag (5. Mai). Es habe in dieser Frage Unklarheiten gegeben, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet. Die Maskenpflicht gelte aber nicht für Mitarbeiter etwa im Einzelhandel, wenn anderweitige geeignete Schutzmaßnahmen getroffen würden oder solange sie keinen Kunden-Kontakt hätten. „Das bedeutet, dass beispielsweise Kassiererinnen und Kassierer oder Verkäuferinnen und Verkäufer, die durch eine Trennscheibe geschützt sind, von der Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, befreit sind.“

Coronavirus - Plastikvisiere nicht mehr zulässig (Symbolfoto)

Corona Rheinland-Pfalz: Shisha-Bars und Bordelle dürfen öffnen – Hygieneplan unklar

Update vom 5. Juni, 9 Uhr: Am Donnerstagabend veröffentlicht die Landesregierung die neunte Corona-Verordnung. Diese erlaubt nun wieder die Öffnung von Shisha-Bars und Bordelle ab dem 10. Juni. Wie genau die Hygienevorkehrungen in den Prostitutionsstätten aussieht, ist noch unklar. Die Öffnung von Discos, Clubs, Jahrmärkten und Volksfesten bleibt weiterhin verboten.

In der Gastro gibt es außerdem eine neue Lockerung. Es entfällt die Anmelde- und Reservierungspflicht. Gäste können künftig im Lokal selbst ihren Plätze wählen. Die Abstandsregeln sowie die Pflicht der Datenhinterlassung gelten weiterhin.

Corona Rheinland-Pfalz: Schule nach den Sommerferien – so geht's weiter

Update vom 4. Juni, 20 Uhr: In einem Brief an Schulleiter in Rheinland-Pfalz hat das Bildungsministerium erste Planungen für das kommende Schuljahr 2020/21 verkündet. Demnach soll der Unterricht nach den Sommerferien wieder möglichst regulär stattfinden, sofern das Infektionsgeschehen dies zulässt, wie aus dem Schreiben hervorgeht, das der Deutschen Presse-Agentur in Mainz vorliegt. „Unser Ziel ist es, im Rahmen des Verantwortbaren zu möglichst viel Normalität zurückzukehren“, heißt es in dem von Staatssekretär Hans Beckmann (SPD) unterschriebenen Brief. Sofern kein durchgehender Präsenzunterricht möglich sei, solle es im Wechsel Präsenzphasen und Fernunterricht geben.

Schule in Rheinland-Pfalz (Symbolfoto)

Schulfeste oder andere schulische Großveranstaltungen soll es zumindest im ersten Halbjahr noch nicht geben, auf Klassenfahrten zunächst bis zu den Herbstferien verzichtet werden. Mit Blick auf den Einsatz von Lehrern heißt es in dem Schreiben weiter, wenn das Infektionsgeschehen sich nicht negativ entwickele, führe im kommenden Schuljahr ein bestimmtes Lebensalter allein „ohne Hinzutreten einer risikoerhöhenden Grunderkrankung“ nicht dazu, dass eine Lehrkraft nicht im Präsenzunterricht eingesetzt werden könne.

Update vom 3. Juni, 14:43 Uhr: Die Zahl der Infizierten steigt um 13 auf 6.713 an, 6.267 sind bereits wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 230. In Rheinland-Pfalz gibt es noch 216 aktive Fälle.

Corona in Rheinland-Pfalz: Extremer Anstieg der Arbeitslosen – so viele Menschen haben keinen Job

Update vom 3. Juni: Die Corona-Krise drückt weiter auf den Arbeitsmarkt in Rheinland-Pfalz. Die Zahl der Arbeitslosen steigt im Mai noch einmal deutlich, wie die Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch (3. Juni) mitteilt. Insgesamt sind 125.100 Menschen arbeitslos, das sind 7.700 oder 6,5 Prozent mehr als im April. Im Vergleich zum Vorjahr ist es sogar ein Plus von 29.200 Arbeitslosen oder eine Zunahme von 30,4 Prozent. 

Die Arbeitslosenquote steigt im Mai binnen Monatsfrist von 5,2 auf 5,5 Prozent. Im Mai 2019 hatte sie noch bei 4,3 Prozent gelegen. Zudem haben bislang rund 40.000 Unternehmen in Rheinland-Pfalz Kurzarbeit für insgesamt 452.000 Beschäftigte angezeigt. Dabei gleicht die Arbeitslosenversicherung einen Teil des Netto-Einkommensverlustes des Arbeitnehmers aus, der durch die vom Betrieb reduzierte Arbeitszeit entsteht. Wie viel tatsächlich kurzgearbeitet wurde, steht nach Angaben der Regionaldirektion aber erst drei Monate später fest.

Corona-Krise in Rheinland-Pfalz: Aktuelle Fallzahlen machen Hoffnung

Meldung vom 2. Juni: Die aktuellen Corona-Zahlen in Rheinland-Pfalz machen weiter Hoffnung. Nur einen neuen Fall verzeichnet das Bundesland von Montag auf Dienstag, 93 Prozent der bisher von Covid-19 betroffenen 6.700 Menschen sind bereits wieder genesen. Wegen der geringen Infektionszahlen hat die Landesregierung von Rheinland-Pfalz nun angekündigt, mehrere Lockerungen vorzuziehen. Die neuen Lockerungen der Corona-Regeln von Rheinland-Pfalz hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer am Dienstag nach einem Treffen mit den kommunalen Spitzenverbänden in Mainz verkündet.

Corona in Rheinland-Pfalz: Malu Dreyer verkündet weitere Lockerungen ab 10. Juni

Laut Dreyer wird Rheinland-Pfalz mehrere Lockerungen auf den 10. Juni vorziehen. „Alles, was zum Tourismus gehört, hat dann auf“, sagt die Ministerpräsidentin am Dienstagabend in Mainz. Auch Bus- und Schiffsreisen sind jetzt schon ab dem 10. Juni wieder möglich. Auch die Wellnessbereiche in Hotels und die Freizeitparks dürfen dann bereits wieder aufmachen. Die Sperrstunde in der Gastronomie wird von derzeit 22:30 Uhr auf 0 Uhr ausgeweitet. Ebenfalls gelockert werden sollen die Kontaktbeschränkungen in Rheinland-Pfalz. Dann dürfen sich wieder 10 Personen aus unterschiedlichen Haushalten in der Öffentlichkeit treffen. 

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer

Chöre dürfen ebenfalls wieder proben. Sie hätten dazu ein genaues Hygiene-Konzept vorgelegt, sagt Dreyer. Dies sehe vor, dass sie am besten draußen proben sollen, drin sei aber auch möglich. Die Sänger müssten dabei drei Meter Abstand zueinander haben, der Chorleiter noch mehr. Blasmusik sei ebenfalls wieder möglich, ergänzt Fritz Brechtel, zweiter Stellvertretender Vorsitzender des Landkreistages. Die Maskenpflicht während des Sitzens in Kinos und Theatern entfalle ebenfalls mit der nächsten Corona-Verordnung ab 10. Juni. 

Corona in Rheinland-Pfalz: Lockerungen für Veranstaltungen, Tourismus, Restaurants und Freizeitparks

Die „sehr, sehr guten Infektionszahlen“ seien der Grund für die vorgezogenen Lockerungen, so Dreyer. Bislang durften in Gaststätten und Kneipen in Rheinland-Pfalz nur Menschen aus maximal zwei Haushalten an einem Tisch sitzen. Die Gäste mussten bei einem Besuch persönliche Daten hinterlegen, um im Fall eines Corona-Verdachtsfalls verständigt werden zu können. Bereits genehmigt worden war zuletzt bereits wieder die anfangs untersagte Ausgabe von Speisen und Getränken am Tresen. 

Das Treffen mit Vertretern mehrerer kommunaler Spitzenverbände hatte Dreyer vergangene Woche in ihrer Regierungserklärung im Landtag angekündigt. Es gehe darum, „wie wir die nächsten Monate in Rheinland-Pfalz gestalten wollen und welche Lockerungen wir schon schneller als geplant umsetzen können“, hatte Dreyer im Plenum gesagt und betont: „Wir können mehr Normalität wagen“. Gleichzeitig hatte die Regierungschefin von Rheinland-Pfalz aber vor Übermut gewarnt. Ohnehin stehen in den kommenden Wochen weitere Lockerungen für Veranstaltungen an. Seit 27. Mai sind im Freien unter Auflagen bis zu 100 Menschen möglich, ab 10. Juni soll dies auch für bis zu 250 Personen gelten. Von diesem Termin an sind auch Innen-Veranstaltungen von bis zu 75 Menschen wieder möglich.

dpa/kab

Kommentare