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Corona in Rheinland-Pfalz: 89 Neu-Infektionen – höchster Anstieg seit Monaten

Corona in Rheinland-Pfalz: Die Zahl der Neu-Infektionen steigt weiter an. Und die Statistiken zeigen: Es sind die Jungen, die sich infizieren:

Update vom 18. August um 19:28 Uhr: Gesundheitsminister Jens Spahn ist der Meinung Feiern zum Karneval aufgrund von Corona abzusagen. Dies soll er einer Telefonschalt-Konferenz des Gesundheitsausschusses des Bundestags am Dienstag gesagt haben. Er soll sich dafür ausgesprochen haben, den Karneval sowohl 2020 als auch 2021 bundesweit komplett ausfallen zu lassen. Dies berichtete die Rheinische Post. Nach ihrer Quelle aus Teilnehmerkreisen der Schaltkonferenz sagte Spahn: „Ich war selbst Kinderprinz und komme aus einer Karnevalshochburg. Ich weiß also, wie wichtig Karneval für viele Millionen Deutsche ist. Aber: Ich kann mir Karneval in diesem Winter, mitten in der Pandemie schlicht nicht vorstellen. Das ist bitter, aber so ist es.

Update vom 18. August: Wie das Landesuntersuchungsamt in Koblenz mitteilt, gibt es in Rheinland-Pfalz 89 neue Corona-Infektionen. Die Zahl der Corona-Fälle, die seit Beginn der Pandemie bestätigt wurden, steigt damit auf insgesamt 8.264. Aktuell sind 756 Menschen im Bundesland mit dem Coronavirus infiziert. 928 Menschen liegen laut LUA im Krankenhaus. Insgesamt 7.266 Infizierte gelten wieder als genesen.

Corona in Rheinland-Pfalz: Mehr Infektionen in junger Altersgruppe

Update vom 17. August: Zum Schulstart hat sich eine neue Tendenz bei den Corona-Zahlen ergeben. In den letzten Monaten waren vor allem ältere Menschen vom Corona-Virus betroffen gewesen. Wie eine Grafik des Robert-Koch-Instituts nun zeigt, hat die Altersgruppe der 15- bis 34-Jährigen die der 80-Jährigen bei den Infektionen zuletzt überholt.

Die Grafik zeigt ganz deutlich: Aus der Gruppe der 15- bis 34-Jährigen kommen die meisten Infizierten.

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz ist zum Wochenbeginn um 34 auf 8.175 gestiegen. Aktuell sind nun 678 Menschen im Bundesland mit Sars-CoV-2 infiziert, wie das Landesuntersuchungsamt am Montag mitteilte (Stand 10.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle blieb unverändert bei 242. Während die Neuinfektionen in der Stadt Ludwigshafen inzwischen wieder etwas zurückgegangen sind, haben sie vor allem im Kreis Bad Kreuznach zugenommen. Dort wurden in den vergangenen sieben Tagen 19 Infektionen auf 100.000 Einwohner registriert. Danach folgen die Stadt Mainz mit 17 Fällen je 100.000 Einwohner, die Stadt Ludwigshafen sowie der Donnersbergkreis mit jeweils 16 Neuinfektionen. Im Landesdurchschnitt gab es in den vergangenen sieben Tagen 8,3 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner. Inzwischen gibt es keinen einzigen Landkreis, keine einzige kreisfreie Stadt ohne Neuinfektionen.

Update vom 16. August: Die Zahl der bestätigten Corona-Infizierten in Rheinland-Pfalz ist innerhalb eines Tages um 27 gestiegen. Das waren weniger als am Vortag, als es 42 neue Fälle gab. Wie das Gesundheitsministerium in Mainz am Sonntag mitteilte, wurden bisher insgesamt 8.148 Corona-Fälle im Bundesland registriert. Aktuell infiziert sind laut Zählung 685 Menschen in Rheinland-Pfalz. Am Montag startet in Rheinland-Pfalz für alle Schüler wieder der Unterricht – zum ersten Mal seit Beginn der Corona-Pandemie. Wir haben zusammengefasst, was Eltern und Schüler zum Schulstart wissen müssen.

Corona in Rheinland-Pfalz: Corona-Tests – Verzögerung bei Ermittlung von Ergebnissen

Auch in Rheinland-Pfalz kam es zuletzt zu Verzögerungen bei der Übermittlung von Ergebnissen der Corona-Tests – zum Beispiel in Trier. Es sei schwer zu schaffen, alle negativen Befunde zeitnah herauszugeben, sagte der Leiter des Gesundheitsamtes für Trier und Trier-Saarburg, Harald Michels, am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. Das liege auch daran, dass alles mit Papier gemacht werde. Alle positiven Fälle seien aber sofort informiert worden – „da sind wir ganz nah an den Leuten“, sagte Michels. „Das ist hier nicht so wie in Bayern. Wir schaffen es nur nicht, die negativen Befunde zeitnah rauszugeben.“

Bis Freitagabend waren an der Station auf einem Autobahnrastplatz bei Trier 4.545 Tests bei Reiserückkehrern absolviert worden. Bis Freitagmittag lagen fünf positive Fälle vor. Das Sozialministerium in Mainz teilte am Sonntag mit: „Die vier Gesundheitsämter der Landkreise, in denen die jeweiligen Teststationen liegen, informieren unverzüglich sowohl alle positiv getesteten Personen als auch die jeweils zuständigen Gesundheitsämter an deren Wohnorten.“ Das geschehe „in der Regel innerhalb von zwei Tagen nach dem Test. Diese wichtige unverzügliche Mitteilung über positive Testergebnisse läuft reibungslos.“ Negativ getestete Reiserückkehrer würden „in der Regel innerhalb von drei bis vier Tagen“ informiert, wenn sie eine Mailadresse angegeben hätten. Wenn nicht, komme noch die Dauer der Briefzustellung dazu. 

Corona in Rheinland-Pfalz: Wieder sprunghafter Anstieg – über 8.100 Fälle

Update vom 15. August: Die Zahl der Corona-Infizierten in Rheinland-Pfalz ist innerhalb eines Tages um 42 gestiegen. Das sind
weniger als am Vortag, als es 65 neue Fälle gab. Wie das Gesundheitsministerium in Mainz am Samstag mitteilte, wurden bisher insgesamt 8.114 Corona-Fälle im Bundesland registriert. Im Zusammenhang mit dem Coronavirus starben 242 Menschen, diese Zahl hat sich nicht erhöht. Rund 7.219 der seit Beginn der Pandemie in Rheinland-Pfalz nachweislich mit Sars-CoV-2 Infizierten gelten inzwischen als genesen.

Corona in Rheinland-Pfalz: Über 8.000 Fälle – höchster Anstieg seit April gemeldet!

Update vom 13. August: Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz ist bis Donnerstag um 65 auf 8.002 gestiegen. Dies ist nach Daten des Gesundheitsministeriums in Mainz der höchste Tagesanstieg seit dem 25. April - damals waren es 70 Neuinfektionen. Aktuell sind nun 580 Menschen im Bundesland mit Corona infiziert. Seit Mittwoch kam ein neuer Todesfall hinzu, so dass nun bislang 240 infizierte Menschen in Rheinland-Pfalz gestorben sind.

Am stärksten breitet sich das Coronavirus zurzeit in Ludwigshafen aus. Dort wurden in den vergangenen sieben Tagen 27 Infektionen auf 100.000 Einwohner registriert. Danach folgt die Landeshauptstadt Mainz mit 18 sowie die Stadt Speyer und der Westerwaldkreis mit jeweils 16 Fällen. Inzwischen gibt es nur noch eine Stadt ohne Neuinfektionen: Zweibrücken. Anfang Juli waren noch 20 der insgesamt 36 Kreise und kreisfreien Städte ohne eine einzige Infektion in der zurückliegenden Woche.

Corona in Rheinland-Pfalz: Über 5.000 Reise-Rückkehrer an neuen Stationen getestet

Update vom 10. August: An den vier neuen Corona-Teststationen des Landes Rheinland-Pfalz haben von Donnerstag bis Sonntag insgesamt 5.367 Reiserückkehrer einen Abstrich machen lassen. Wie viele dieser Tests auf das Coronavirus positiv ausgefallen sind, war zunächst aber noch unklar. Wie die Sprecherin des Gesundheitsministeriums, Stefanie Schneider, am Montag in Mainz sagte, kamen die meisten Menschen am Samstag. Gefragteste Station mit rund 2.600 der 5367 Tests sei der Parkplatz Markusberg an der A64 von Luxemburg nach Trier. Die anderen drei Corona-Teststationen sind am Flughafen Hahn, an der belgischen Grenze (Bitburg) sowie an der französischen Grenze (Landau).

Corona in Rheinland-Pfalz: Nach Reise-Rückkehr aus diesen Ländern ist der Test Pflicht

Für Heimkehrer aus Risikogebieten ist der Test Pflicht, sie müssen sich dann bis zum Ergebnis in Quarantäne begeben. Von den Nachbarländern hat das Robert-Koch-Institut bisher aber nur Luxemburg sowie die Provinz Antwerpen in Belgien als Risikogebiete eingestuft.  Die bisherigen Ausnahmen im sogenannten kleinen Grenzverkehr zu Luxemburg bleiben bestehen: Wer sich kürzer als 72 Stunden in dem Großherzogtum aufgehalten hat, muss sich weder testen lassen noch in Quarantäne. Damit sind insbesondere Pendler ausgenommen. Menschen, die in Nicht-Risikoländern Urlaub gemacht haben, können sich an den vier Stationen freiwillig testen lassen. Die Teststationen haben von 8 bis 22 Uhr geöffnet, am Flughafen können die Öffnungszeiten entsprechend dem Flugplan abweichen. Bis zu 1.000 Tests pro Tag sind an den vier Stationen möglich. Betreiber ist das Deutschen Rote Kreuz.

Corona in Rheinland-Pfalz: Erneut Badeseen wegen Überfüllung gesperrt

Update vom 8. August: Nachdem die Behörden bereits vor wenigen Tagen den Silbersee wegen zu großen Besucher-Andrangs schließen mussten, werden am Samstag (8. August) der Altrheinsee in Eich und der Pfarrwiesensee in Gimbsheim für weitere Besucher gesperrt. Das teilt die Polizei um 12:47 Uhr mit! An beiden Seen ist laut Polizei die maximale Besucherzahl erreicht, es dürfen keine weiteren Menschen dazu kommen. Vor Ort herrscht hohes Verkehrsaufkommen - weiteren Ausflüglern wird geraten, die beiden Seen zu meiden.

Corona��Rheinland-Pfalz: Zahlen steigen – beliebter See wegen Massen-Andrang gesperrt

Update vom 6. August: Die Gesundheitsämter melden einen weiteren deutlichen Anstieg der Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz. Die Zahl ist weiter auf 7.687 bestätigte Fälle gestiegen – das sind 86 Fälle mehr als noch vor zwei Tagen. Aktuell sind 369 Menschen im Bundesland mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben sind, liegt in Rheinland-Pfalz weiter unverändert bei 239.

Für die letzten 7 Tage werden für den Kreis Bitburg-Prüm 18 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gemeldet, gefolgt vom Kreis Kusel mit 17. Die beiden Landkreise sind damit die aktuellen Corona-„Hotspots“ in Rheinland-Pfalz.

Aktuell ist der Zugang zum Naherholungsgebiet Silbersee in Bobenheim-Roxheim wegen Überfüllung gesperrt. Die Einhaltung des Hygienekonzepts für Badegewässer des Landes Rheinland-Pfalz sei bei einem weiteren Anstieg der Besucherzahl nicht mehr gewährleistet, teilt die Gemeinde mit. Der Zugang wird voraussichtlich für den Rest des Tages nicht mehr möglich sein.

Corona in Rheinland-Pfalz: Gesundheitsamt besorgt – „Gefahr stärker steigender Infektionszahlen“

Update vom 4. August: Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz ist am Dienstag deutlich gestiegen. Die Gesundheitsämter melden 7.601 Fälle – 59 mehr als am Montag. „Auch wenn ein Teil dieser Fälle durch die kommunalen Gesundheitsämter am Montag vom Wochenende nachgemeldet wurde, zeichnet sich nun doch auch in Rheinland-Pfalz die Gefahr stärker steigender Infektionszahlen ab“, erklärte das Gesundheitsministerium. Die Zahl der Todesfälle von infizierten Menschen blieb unverändert bei 239. Aktuell sind 315 Menschen im Bundesland mit dem Coronavirus infiziert. 

Ein Schwerpunkt der jüngsten Infektionen liegt weiter im Eifel-Mosel-Raum. In der Liste der sogenannten Inzidenz liegt der Kreis Bitburg-Prüm mit 16 Fällen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen an der Spitze, gefolgt von der Stadt Koblenz und dem Kreis Kusel mit jeweils 9. In 11 der insgesamt 36 Kreise und kreisfreien Städte, ist in der zurückliegenden Woche keine einzige Infektion bekannt geworden. Mehr als neun von zehn Menschen, bei denen eine Infektion mit dem Virus bestätigt wurde, sind bisher nach Angaben des Gesundheitsministeriums wieder genesen – 7.047 oder 92,7 Prozent der bestätigten Infizierten.

Corona in Rheinland-Pfalz: Keine Maskenpflicht im Unterricht nach den Ferien

Die Schulen in Rheinland-Pfalz sollen Mitte August ohne Maskenpflicht im Unterricht ins neue Schuljahr starten. Nach der Einführung einer Maskenpflicht in Klassenzimmern in Nordrhein-Westfalen sagte am Dienstag ein Sprecher des Bildungsministeriums in Mainz: „Es gilt weiter, dass wir - unter Beachtung von Hygienemaßnahmen - zum Regelbetrieb zurückkehren wollen, wenn es das Infektionsgeschehen zulässt.“ Außerhalb des Unterrichts sei aber an den Schulen eine Mund Nasen-Bedeckung zu tragen.

„Das Recht auf Bildung und das Recht, Schule als Ort des Miteinanders zu erleben, sind hohe Güter“, sagte der Ministeriumssprecher. Selbstverständlich werde das Infektionsgeschehen ständig beobachtet, in enger Abstimmung mit Gesundheitsexperten. Bereits vor den Sommerferien hat das Bildungsministerium den Schulen mitgeteilt, dass neben dem Regelbetrieb zwei weitere Szenarien möglich seien - das bisherige Nebeneinander von Präsenz- und Fernunterricht sowie temporäre Schulschließungen bei einem größeren Ausbruch.

Corona in Rheinland-Pfalz: Warnung vor Reise nach Luxemburg

Update vom 23. Juli: Seit den Corona-Lockerungen gilt in Deutschland ein Grenzwert an Neuinfektionen. Das Frühwarnsystem greift, wenn mehr als 50 Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche nachgewiesen werden – in diesem Fall treten Einschränkungen in Kraft. Das Ziel des Frühwarnsystems liegt darin, regionale Ausbrüche und deren Infektionsketten schnell zu verfolgen und eindämmen zu können. Nun hat das Auswärtige Amt in Deutschland eine Reisewarnung für das rheinland-pfälzische Nachbarland Luxemburg herausgegeben. Aufgrund der gegenwärtig hohen Infektionszahlen werden die Bürger aufgefordert vor „nicht notwendigen, insbesondere touristischen Reisen„ in das Benelux-Land abzusehen.

Das Ministerium für Gesundheit in Luxemburg hat bislang 4.775 positiv getestete Personen bei knapp 625.000 Einwohnern verzeichnet. Allein am Dienstag (21. Juli) sind 129 Fälle hinzugekommen – davon 16 nicht-ansässige Pendler. Damit entwickelt sich das kleine Land im Herzen Europas zum neuen Corona-Hotspot. Obgleich die nachgewiesenen Infektionsfälle in Luxemburg stark angestiegen sind, gibt es keine Grenzkontrollen oder Einreisebeschränkungen. Für Pendler aus Rheinland-Pfalz ist von daher Vorsicht geboten: Im öffentlichen Nahverkehr gilt die Maskenpflicht. In Geschäften und öffentlichen Einrichtungen muss zudem ein Mindestabstand von zwei Metern eingehalten werden. In manchen Bereichen gelten unter Umständen noch strengere Bestimmungen.

Corona in Rheinland-Pfalz: Deshalb bleiben Bordelle auch weiterhin geschlossen

Update vom 17. Juli: Bordelle dürfen während der Corona-Pandemie in Rheinland-Pfalz auch weiterhin nicht öffnen. Das Verwaltungsgericht Mainz lehnte den Antrag eines Betreibers eines Salons für erotische Massagen auf Wiedereröffnung ab, wie das Gericht am Freitag mitteilt. Als Begründung führten die Richter an, dass die Einhaltung von Hygienemaßnahmen in der Praxis „schwer zu überwachen“ sei.  Dies gelte auch für die Kontaktdatenerfassung von Kunden, sollten Infektionsketten nachvollzogen werden müssen. Das „Bedürfnis der Kunden solcher Einrichtungen nach Diskretion“ stellt demnach „ein besonderes Überwachungsproblem“ dar (AZ 1 L 445/20.MZ). Außerdem könne der Infektionsgefahr bei Massagen als sexuelle Dienstleistung nicht vergleichbar effektiv durch Hygienemaßnahmen vorgebeugt werden wie bei anderen „körpernahen Dienstleistungen“ wie in Kosmetikstudios. Die Umsetzung in der Realität „müsse angezweifelt werden“, hieß es.

Corona in Rheinland-Pfalz: Diese Lockerung kommen mit der Verordnung vom 10. Juni

Update vom 9. Juni, 14 Uhr: Ab Mittwoch, 10. Juni gilt in Rheinland-Pfalz die neue Corona-Verordnung. Diese Lockerungen kommen:  

  • Gaststätten und Bars können unter Auflagen öffnen. Von diesem Mittwoch an werden die erlaubten Öffnungszeiten ausgeweitet - späteste Schließzeit ist dann 24.00 Uhr und nicht mehr 22:30 Uhr. Die Reservierungspflicht wird aufgehoben, die Notwendigkeit der Kontakterfassung bleibt jedoch bestehen.
  • Hotels dürfen wieder für Touristen öffnen, Ferienwohnungen wieder vermietet werden. Auch Campingplätze sind wieder offen.
  • Bus- und Schiffsreisen werden wieder erlaubt. Diese sind unter den Bedingungen des ÖPNV möglich, also mit Abstandsregeln und wo nicht möglich, mit Maskenpflicht.
  • Öffentliche und private Schwimm- und Spaßbäder in geschlossenen Räumen, Saunen, Thermen, Wellnessanlagen dürfen ab dem 10. Juni wieder öffnen. Für Freibäder gilt das bereits.
  • Kontaktbeschränkung: Im öffentlichen Raum können sich Angehörige aus bis zu zwei Haushalten treffen. Ab Mittwoch dürfen sich bis zu zehn Menschen unabhängig von der Zahl der Haushalte treffen.
  • Veranstaltungen im Freien sind mit bis zu 250 Personen unter Beachtung der notwendigen Schutzmaßnahmen zulässig. Insbesondere gelten das Abstandsgebot und die Pflicht zur Kontakterfassung.
  • Veranstaltungen in geschlossenen Räumen sind mit bis zu 75 Personen unter Beachtung der notwendigen Schutzmaßnahmen zulässig. Insbesondere gelten das Abstandsgebot, die Maskenpflicht und die Pflicht zur Kontakterfassung. Sofern die Teilnehmer keine zugewiesenen Plätze haben, gilt die Personenbegrenzung von einer Person pro 10 Quadratmeter. 
  • Bei Außenveranstaltungen und Veranstaltungen in Innenräumen, wie Gottesdiensten, Theater, Kinos, muss am Platz selbst keine Maske mehr getragen werden.
  • Messen dürfen ab dem 10. Juni wieder öffnen. Auch hier gelten jedoch die Hygienevorschriften und Abstandsregeln.
  • Freizeitparks, wie der Holiday-Park in Hassloch dürfen ab dem 10. Juni wieder öffnen.  
  • Shisha-Bars dürfen ab dem 10. Juni wieder öffnen. 

Corona in Rheinland-Pfalz: Die aktuellen Zahlen

LandkreisAktuelle FallzahlenToteGenesen
Ahrweiler1941183
Altenkirchen16511153
Alzey-Worms26811254
Bad Dürkheim32612312
Bad Kreuznach1987189
Bernkastel-Wittlich1662152
Birkenfeld90285
Bitburg-Prüm1845179
Cochem-Zell1311127
Donnersbergkreis1376129
Germersheim1455140
Kaiserslautern1040101
Kusel91190
Mainz-Bingen42925397
Mayen-Koblenz34114326
Neuwied2144207
Rhein-Hunsrück1666155
Rhein-Lahn-Kreis1596152
Rhein-Pfalz-Kreis2465228
Südliche Weinstr.1513147
Südwestpfalz1063103
Trier-Saarburg1958187
Vulkaneifel1185113
Westerwaldkreis36121335
Stadt
Frankenthal44241
Kaiserslautern1855153
Koblenz26318245
Landau i.d.Pfalz56254
Ludwigshafen3252306
Mainz65926558
Neustadt/Weinst.1042101
Pirmasens31031
Speyer88184
Trier1021101
Worms2207201
Zweibrücken36135
Insgesamt6.798 (213 aktive Fälle)2316.354

Stand: 9. Juni (Informationen vom Sozialministerium Rheinland-Pfalz)  

Corona in Rheinland-Pfalz: Bordelle bleiben am Mittwoch doch geschlossen 

Update vom 8. Juni, 18:24 Uhr: Eigentlich sollten Bordelle und Prostitutionsstätten ab Mittwoch öffnen – doch nun hat die Landesregierung nochmal ihre Meinung geändert. Wie die Rheinpfalz berichtet, habe es eine Neubewertung gegeben. „Wir haben seitdem eine große Resonanz erhalten, auch von Ordnungsämtern, dass sie, anders als für andere ,körpernahe Dienstleistungen’, die vorgesehenen weitreichenden Hygiene-, Vorsichts- und Reinigungsvorgaben in Bordellen nicht gleichermaßen effektiv kontrollieren könnten und dass die Nachverfolgung bei Auftreten von Infektionsfällen bei realistischer Betrachtung nur schwer zu gewährleisten sei", so Sprecherin des Mainzer Gesundheitsministeriums. Außerdem bleiben Bordelle in anderen Bundesländern ebenfalls geschlossen. 

Nach Billig-Fleisch-Skandal: Gesundheitsamt will in pfälzischen Fleischbetrieben durchgreifen!

Corona in Rheinland-Pfalz: So schlimm sieht die Tourismus-Bilanz im April aus

Update vom 8. Juni, 16:37 Uhr: Wegen Corona ist der Tourismus in Rheinland-Pfalz im April fast zum Erliegen gekommen. Ein Blick auf die vorläufigen Zahlen zeigen den dramatischen Eindruck. Nur etwa 41.000 Gäste kamen ins Land, wie das Statistische Landesamt in Bad Ems am Montag mitteilt. Das waren 95 Prozent weniger als im April des Vorjahres. Die Zahl der Übernachtungen rutschte um 90 Prozent ab auf nun 220.000. 

Bereits im März war der Tourismus wegen der Pandemie regelrecht eingebrochen. Insgesamt wurden von Januar bis April 2020 demnach 1,16 Millionen Gäste gezählt und damit 48 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum sowie 3,15 Millionen Übernachtungen - ein Minus von 45 Prozent.

Corona in Rheinland-Pfalz: Die aktuellen Zahlen vom Gesundheitsamt

Update vom 8. Juni, 13:38 Uhr: Die Zahl der Infizierten steigt um zwei auf 6.777, davon sind bereits wieder 6.343 gesund. Im Land gibt es noch 204 aktive Fälle. 

Update vom 7. Juni, 12:35 Uhr: Die Zahl der Corona-Fälle in Rheinland-Pfalz ist am Sonntag um 6 auf 6.775 gestiegen, wie das Gesundheitsministerium in Mainz mitteilt. Erneut sind keine Todesfälle hinzu gekommen, die Zahl der Covid-19-Toten bleibt bei insgesamt 230. Aktuell gibt es offiziell 209 Infizierte, 6.336 gelten als genese. Den höchsten Wert von Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner haben Kaiserslautern mit 15 und Mainz mit 8. 

Update vom 6. Juni, 14:30 Uhr: In Rheinland-Pfalz sind am Samstag erneut nur wenige Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Gegenüber dem Vortag erhöhe sich die Gesamtzahl der infizierten Menschen um 17 auf 6.769, wie das Gesundheitsministerium in Mainz mitteilt. Erneut kommen keine Todesfälle hinzu, wie schon seit dem 27. Mai. Damit sind im Zusammenhang mit Covid-19 bislang 230 Menschen in Rheinland-Pfalz gestorben. 

Aktuell gibt es offiziell 219 aktive Fälle, 6.320 Menschen gelten als genesen. Von der Schwelle für eine erneute Verschärfung der Beschränkungen des öffentlichen Lebens sind alle Städte und Kreise weit entfernt. Diese liegt bei 50 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Den höchsten Wert haben hier Kaiserslautern 16 und Mainz mit 10.

Corona in Rheinland-Pfalz: Plastikvisiere ab sofort nicht mehr zulässig

Update vom 5. Juni, 19:38 Uhr: Seitdem das Coronavirus Deutschland erreicht hat, gehören Masken zum Alltag. Von medizinischen FFP2-Masken bis hin zu selbst gebastelten Community-Masken gibt es eine große Bandbreite an Masken, die den Anforderungen der Regierung genügen. Plastikvisiere, wie sie viele Personen beim Einkaufen tragen, gehören allerdings in Rheinland-Pfalz nicht mehr dazu. Diese Visiere „erfüllen nicht die durch die Corona-Bekämpfungsverordnung geregelte Maskenpflicht“, sagt Ministeriumssprecherin Stefanie Schneider am Freitag (5. Mai). Es habe in dieser Frage Unklarheiten gegeben, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet. Die Maskenpflicht gelte aber nicht für Mitarbeiter etwa im Einzelhandel, wenn anderweitige geeignete Schutzmaßnahmen getroffen würden oder solange sie keinen Kunden-Kontakt hätten. „Das bedeutet, dass beispielsweise Kassiererinnen und Kassierer oder Verkäuferinnen und Verkäufer, die durch eine Trennscheibe geschützt sind, von der Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, befreit sind.“

Coronavirus - Plastikvisiere nicht mehr zulässig (Symbolfoto)

Corona Rheinland-Pfalz: Shisha-Bars und Bordelle dürfen öffnen – Hygieneplan unklar

Update vom 5. Juni, 9 Uhr: Am Donnerstagabend veröffentlicht die Landesregierung die neunte Corona-Verordnung. Diese erlaubt nun wieder die Öffnung von Shisha-Bars und Bordelle ab dem 10. Juni. Wie genau die Hygienevorkehrungen in den Prostitutionsstätten aussieht, ist noch unklar. Die Öffnung von Discos, Clubs, Jahrmärkten und Volksfesten bleibt weiterhin verboten.

In der Gastro gibt es außerdem eine neue Lockerung. Es entfällt die Anmelde- und Reservierungspflicht. Gäste können künftig im Lokal selbst ihren Plätze wählen. Die Abstandsregeln sowie die Pflicht der Datenhinterlassung gelten weiterhin.

Corona Rheinland-Pfalz: Schule nach den Sommerferien – so geht's weiter

Update vom 4. Juni, 20 Uhr: In einem Brief an Schulleiter in Rheinland-Pfalz hat das Bildungsministerium erste Planungen für das kommende Schuljahr 2020/21 verkündet. Demnach soll der Unterricht nach den Sommerferien wieder möglichst regulär stattfinden, sofern das Infektionsgeschehen dies zulässt, wie aus dem Schreiben hervorgeht, das der Deutschen Presse-Agentur in Mainz vorliegt. „Unser Ziel ist es, im Rahmen des Verantwortbaren zu möglichst viel Normalität zurückzukehren“, heißt es in dem von Staatssekretär Hans Beckmann (SPD) unterschriebenen Brief. Sofern kein durchgehender Präsenzunterricht möglich sei, solle es im Wechsel Präsenzphasen und Fernunterricht geben.

Schule in Rheinland-Pfalz (Symbolfoto)

Schulfeste oder andere schulische Großveranstaltungen soll es zumindest im ersten Halbjahr noch nicht geben, auf Klassenfahrten zunächst bis zu den Herbstferien verzichtet werden. Mit Blick auf den Einsatz von Lehrern heißt es in dem Schreiben weiter, wenn das Infektionsgeschehen sich nicht negativ entwickele, führe im kommenden Schuljahr ein bestimmtes Lebensalter allein „ohne Hinzutreten einer risikoerhöhenden Grunderkrankung“ nicht dazu, dass eine Lehrkraft nicht im Präsenzunterricht eingesetzt werden könne.

Update vom 3. Juni, 14:43 Uhr: Die Zahl der Infizierten steigt um 13 auf 6.713 an, 6.267 sind bereits wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 230. In Rheinland-Pfalz gibt es noch 216 aktive Fälle.

Corona in Rheinland-Pfalz: Extremer Anstieg der Arbeitslosen – so viele Menschen haben keinen Job

Update vom 3. Juni: Die Corona-Krise drückt weiter auf den Arbeitsmarkt in Rheinland-Pfalz. Die Zahl der Arbeitslosen steigt im Mai noch einmal deutlich, wie die Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch (3. Juni) mitteilt. Insgesamt sind 125.100 Menschen arbeitslos, das sind 7.700 oder 6,5 Prozent mehr als im April. Im Vergleich zum Vorjahr ist es sogar ein Plus von 29.200 Arbeitslosen oder eine Zunahme von 30,4 Prozent. 

Die Arbeitslosenquote steigt im Mai binnen Monatsfrist von 5,2 auf 5,5 Prozent. Im Mai 2019 hatte sie noch bei 4,3 Prozent gelegen. Zudem haben bislang rund 40.000 Unternehmen in Rheinland-Pfalz Kurzarbeit für insgesamt 452.000 Beschäftigte angezeigt. Dabei gleicht die Arbeitslosenversicherung einen Teil des Netto-Einkommensverlustes des Arbeitnehmers aus, der durch die vom Betrieb reduzierte Arbeitszeit entsteht. Wie viel tatsächlich kurzgearbeitet wurde, steht nach Angaben der Regionaldirektion aber erst drei Monate später fest.

Corona-Krise in Rheinland-Pfalz: Aktuelle Fallzahlen machen Hoffnung

Meldung vom 2. Juni: Die aktuellen Corona-Zahlen in Rheinland-Pfalz machen weiter Hoffnung. Nur einen neuen Fall verzeichnet das Bundesland von Montag auf Dienstag, 93 Prozent der bisher von Covid-19 betroffenen 6.700 Menschen sind bereits wieder genesen. Wegen der geringen Infektionszahlen hat die Landesregierung von Rheinland-Pfalz nun angekündigt, mehrere Lockerungen vorzuziehen. Die neuen Lockerungen der Corona-Regeln von Rheinland-Pfalz hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer am Dienstag nach einem Treffen mit den kommunalen Spitzenverbänden in Mainz verkündet.

Corona in Rheinland-Pfalz: Malu Dreyer verkündet weitere Lockerungen ab 10. Juni

Laut Dreyer wird Rheinland-Pfalz mehrere Lockerungen auf den 10. Juni vorziehen. „Alles, was zum Tourismus gehört, hat dann auf“, sagt die Ministerpräsidentin am Dienstagabend in Mainz. Auch Bus- und Schiffsreisen sind jetzt schon ab dem 10. Juni wieder möglich. Auch die Wellnessbereiche in Hotels und die Freizeitparks dürfen dann bereits wieder aufmachen. Die Sperrstunde in der Gastronomie wird von derzeit 22:30 Uhr auf 0 Uhr ausgeweitet. Ebenfalls gelockert werden sollen die Kontaktbeschränkungen in Rheinland-Pfalz. Dann dürfen sich wieder 10 Personen aus unterschiedlichen Haushalten in der Öffentlichkeit treffen. 

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer

Chöre dürfen ebenfalls wieder proben. Sie hätten dazu ein genaues Hygiene-Konzept vorgelegt, sagt Dreyer. Dies sehe vor, dass sie am besten draußen proben sollen, drin sei aber auch möglich. Die Sänger müssten dabei drei Meter Abstand zueinander haben, der Chorleiter noch mehr. Blasmusik sei ebenfalls wieder möglich, ergänzt Fritz Brechtel, zweiter Stellvertretender Vorsitzender des Landkreistages. Die Maskenpflicht während des Sitzens in Kinos und Theatern entfalle ebenfalls mit der nächsten Corona-Verordnung ab 10. Juni. 

Corona in Rheinland-Pfalz: Lockerungen für Veranstaltungen, Tourismus, Restaurants und Freizeitparks

Die „sehr, sehr guten Infektionszahlen“ seien der Grund für die vorgezogenen Lockerungen, so Dreyer. Bislang durften in Gaststätten und Kneipen in Rheinland-Pfalz nur Menschen aus maximal zwei Haushalten an einem Tisch sitzen. Die Gäste mussten bei einem Besuch persönliche Daten hinterlegen, um im Fall eines Corona-Verdachtsfalls verständigt werden zu können. Bereits genehmigt worden war zuletzt bereits wieder die anfangs untersagte Ausgabe von Speisen und Getränken am Tresen. 

Das Treffen mit Vertretern mehrerer kommunaler Spitzenverbände hatte Dreyer vergangene Woche in ihrer Regierungserklärung im Landtag angekündigt. Es gehe darum, „wie wir die nächsten Monate in Rheinland-Pfalz gestalten wollen und welche Lockerungen wir schon schneller als geplant umsetzen können“, hatte Dreyer im Plenum gesagt und betont: „Wir können mehr Normalität wagen“. Gleichzeitig hatte die Regierungschefin von Rheinland-Pfalz aber vor Übermut gewarnt. Ohnehin stehen in den kommenden Wochen weitere Lockerungen für Veranstaltungen an. Seit 27. Mai sind im Freien unter Auflagen bis zu 100 Menschen möglich, ab 10. Juni soll dies auch für bis zu 250 Personen gelten. Von diesem Termin an sind auch Innen-Veranstaltungen von bis zu 75 Menschen wieder möglich.

dpa/kab

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