Alle Infos im News-Ticker

Corona in Baden-Württemberg: Neue Sport-Verordnung – wieder mehr Zuschauer im Stadion erlaubt

Baden-Württemberg - Bereits an diesem Wochenende dürfen bei Veranstaltungen von Spitzen- und Profisport wieder deutlich mehr Zuschauer*innen in Hallen und Stadien des Landes kommen.

Update vom 18. September: Das Sportministerium und das Sozialministerium haben dafür die Corona-Verordnung Sport angepasst und heute (18. September) notverkündet. Die neue Regelung für Wettkämpfe und Wettbewerbe im Spitzen- und Profisport sieht detailliert vor, dass in einer sechswöchigen Testphase bei Sportstätten mit einer Kapazität von bis zu 5.000 Personen bis zu 1.000 Zuschauer*innen einen Sportwettkampf vor Ort verfolgen dürfen. Wenn die Kapazität mehr als 5.000 Plätze beträgt, sind maximal 20 Prozent der im Regelbetrieb zulässigen Zuschaueranzahl möglich.

„Ich bin froh und dankbar, dass die Arbeitsgruppe der Chefs der Staatskanzleien unsere Forderung nach einer bundeseinheitlichen Regelung für alle Sportarten aufgegriffen hat. Viele Sportclubs, gerade in den Teamsportarten fernab der 1. und 2. Bundesliga im Fußball, leben ganz überwiegend von den Zuschauereinnahmen. Die Lösung, die wir nun in den nächsten sechs Wochen in Baden-Württemberg umsetzen, ist für unsere Vereine in Baden-Württemberg ein Schritt in die richtige Richtung“, sagt Sportministerin Dr. Susanne Eisenmann.

Sie fügt hinzu: „Klar ist, dass bei diesen Sportveranstaltungen keine neuen Infektionsherde entstehen dürfen. Entscheidend ist für mich deshalb, dass die Veranstalter die hohen Auflagen wie zum Beispiel den Verkauf von personalisierten Tickets auch erfüllen, die Umsetzung ihrer Hygienekonzepte gewährleisten und die Zuschauer verantwortungsbewusst handeln und die Vorgaben auch einhalten.“ Nur wenn dies gelinge und das Infektionsgeschehen stabil bleibe, seien nächste Schritte denkbar.

Ulm: Fußball: DFB-Pokal, SSV Ulm 1846 Fussball- Erzgebirge Aue, 1. Runde. Mit Abstand sitzen die wenigen Zuschauer auf der Tribüne

Die Hygienevorgaben sehen beispielsweise vor, dass allen Zuschauer*innen feste Sitzplätze mit einem Abstand von 1,5 Metern in alle Richtungen zugewiesen werden. Wenn sich die Zuschauer*innen nicht auf dem zugewiesenen Sitzplatz befinden, müssen sie eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Corona in Baden-Württemberg: Zwei weitere Covid-19-Todesfälle

Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Menschen ist in Baden-Württemberg auf mindestens 46.771 gestiegen. Das waren 351 Personen mehr als am Vortag, wie aus Zahlen des Landesgesundheitsamtes vom Freitagnachmittag hervorgeht. Als genesen gelten 40.790 Menschen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus steigt um zwei auf 1.871.

Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert wird weiterhin mit 1,02 angegeben. Der Wert zeigt an, wie viele Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt.

Corona in Baden-Württemberg: Die aktuellen Zahlen von Donnerstag

Update vom 17. September, 22 Uhr: Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Menschen ist in Baden-Württemberg auf mindestens 46.420 gestiegen. Das sind 386 Personen mehr als am Vortag, wie aus Zahlen des Landesgesundheitsamtes vom Donnerstag (Stand 16 Uhr) hervorgeht. Als genesen gelten 40.538 Menschen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus steigt um einen auf 1.869.

Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert wurde mit 1,02 angegeben. Der Wert zeigt an, wie viele Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt.

Corona in Baden-Württemberg: Schülerin klagt für Maskenpflicht im Unterricht 

Update vom 16. September, 21 Uhr: Die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt in Baden-Württemberg ab der fünften Klasse und an den weiterführenden Schulen auf sogenannten Begegnungsflächen wie Toiletten, Schulfluren und in der Aula - nicht aber während des Unterrichts. Einer Schülerin aus dem Ortenaukreis geht das noch nicht weit genug. Sie fordert, dass Schüler auch im Klassenzimmer eine Maske tragen müssen und zieht deswegen sogar vor das Verwaltungsgericht in Freiburg.

In ihrer Klage fordert sie außerdem einen Mindestabstand von 1,5 Metern, eine Dauer-Belüftung der Unterrichtsräume und eine Luftqualitätsüberwachung in allen Räumlichkeiten der Schule. Das Verwaltungsgericht Freiburg weist die Klage im Eilverfahren ab. Das Land müsse keine verschärften Maßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus anordnen.

Corona in Baden-Württemberg: Die aktuellen Zahlen

Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Menschen ist in Baden-Württemberg auf mindestens 46.034 gestiegen. Das sind 286 Personen mehr als am Vortag, wie aus Zahlen des Landesgesundheitsamtes vom Mittwoch (Stand 16 Uhr) hervorgeht. Als genesen gelten 40.273 Menschen (+254). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus bleibt bei 1.868.

Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert wurde mit 0,83 angegeben. Der Wert zeigt an, wie viele Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt.

Coronavirus in baden-Württemberg: So will das Land einen zweiten Lockdown verhindern

Der Lockdown hat das öffentliche Leben im Bundesland wochenlang zum Erliegen gebracht. Damit das nicht noch einmal passiert, gibt es jetzt einen neuen Plan. So soll ein neues Stufensystem Auskunft über die aktuelle Lage der Pandemie im Bundesland geben. Derzeit befindet sich das Bundesland in Stufe 1. Zudem ist ein Melde- und Berichtsverfahren beschlossen worden, dass „den Informationsfluss direkt und zuverlässig gewährleistet.“

Corona in Baden-Württemberg: Diese Freibäder bleiben länger geöffnet

Update vom 16. September: Gute Nachrichten für alle Freibad-Fans. Manche Bäder bleiben aufgrund des anhaltend schönen Wetters und der späten Eröffnung durch Corona einfach länger geöffnet, als bislang geplant. So kann man in Heilbronn noch bis Ende des Monats das Freibad Neckarhalde besuchen. In Heidelberg ist das Tiergartenbad bis zum 20. September verlängert worden. Auch in Stuttgart kann zumindest im Höhenfreibad Killesberg als einem von fünf städtischen Anlagen außerplanmäßig bis Sonntag geschwommen werden, das gilt auch für das Freibad des SSV Ulm.

Das Strandbad in Freiburg bleibt ebenfalls bis Ende September offen. Und das Freibad in Tübingen will sogar bis zum 5. Oktober verlängern. „Das haben wir auch gemacht, um den Bürgern in Corona-Zeiten ein Stück weit Entlastung zu bieten und die Badefreuden noch etwas länger zu genießen“, erklärt ein Sprecher der Stadt Heilbronn.

Anders sieht es leider in Mannheim aus. Dort ließe die Öffnung der Hallenbäder am 21. September keine Verlängerung der Freibäder zu, wie Sachgebietsleitern Bäder, Katharina Gumbmann erklärt. Die Vorbereitung und Umsetzung der Hygienekonzepte für die Hallenbäder erfordere zu viel Personal. Und auch der Blausee in Altlußheim macht am 21. September dicht.

Update vom 15. September, 20:30 Uhr: Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Menschen ist in Baden-Württemberg auf mindestens 45.748 angestiegen. Das waren 280 Personen mehr als am Vortag, wie aus Zahlen des Landesgesundheitsamtes vom Dienstag (Stand 16 Uhr) hervorgeht. Als genesen gelten 40.019 Menschen. Die Zahl der
Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus bleibt bei 1.868.

Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert wird mit 0,99 angegeben. Der Wert zeigt an, wie viele Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt.

Corona in Baden-Württember: Zwei Kinder in Zeltlager infiziert – alle Teilnehmer in Quarantäne

Update vom 15. September: Im Hohenloherkreis hat in Krautheim-Oberginsbach ein Zeltlager stattgefunden. Das hat nun große Konsequenzen nach sich gezogen. Denn zwei Kinder sind positiv auf das Coronavirus getestet worden! Das Gesundheitsamt hat daher alle Teilnehmer und Betreuer als Kontaktpersonen eingestuft. Die 41 Personen – davon 30 Kinder – müssen nun zwei Wochen in Quarantäne verbringen. Einige von ihnen sind auch aus anderen Landkreisen angereist. Ihnen allen ist ein Test empfohlen worden.

Update vom 14. September, 21 Uhr: Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Menschen ist in Baden-Württemberg auf mindestens 45.468 gestiegen. Das waren 221 Personen mehr als am Vortag, wie aus Zahlen des Landesgesundheitsamtes vom Montag (Stand: 16 Uhr) hervorgeht. Als genesen gelten 39.815 Menschen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg um einen auf 1.868.

Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert wurde weiterhin mit 1,0 angegeben. Der Wert zeigt an, wie viele Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt

Corona in Baden-Württemberg: Prag-Urlauber verbreiten Virus in mehreren Landkreisen

Update vom 14. September: Zwei Reiserückkehrer aus dem südlichen Alb-Donau-Kreis haben durch Besuche von Partys und Familienfeiern ein größeres Corona-Infektionsgeschehen ausgelöst, das sich jetzt durch mehrere Landkreise von Baden-Württemberg zieht. Wie das Landratsamt im Alb-Donau-Kreis mitteilt, seien die jungen Erwachsenen Ende August von einer Reise nach Prag zurückgekehrt, wo sie sich offenbar mit dem Coronavirus infizierten. Danach besuchten die beiden zunächst eine Party im Landkreis Biberach und schon am nächsten Tag eine Familienfeier im südlichen Alb-Donau-Kreis. Bei beiden privaten Veranstaltungen sei es laut Landratsamt zu Ansteckungen gekommen.

„Nach jetzigem Stand sind sechs Personen im Alb-Donau-Kreis aufgrund dieser Kontakte positiv getestet worden, weitere Testergebnisse sind noch ausstehend“, teilt das Landratsamt am Wochenende mit. Einige Kontaktpersonen befänden sich außerdem bereits in häuslicher Quarantäne, weitere würden derzeit ermittelt werden. „Es gilt nun die Infektionsketten schnellstmöglich zu unterbrechen. Ich wünsche mir von manchen Reiserückkehrern aus Risikoländern und potentiellen Risikoländern mehr Verantwortungsbewusstsein. Geschehen wie diese lassen sich durch ein verantwortungsvolles Verhalten verhindern“, sagte Landrat Heiner Scheffold.

Unterdessen startet in Baden-Württemberg am Montag wieder die Schule. Wir haben zusammengefasst, was Schüler und Eltern nun zum neuen Schul-Alltag in Zeiten der Corona-Pandemie wissen müssen.

Corona in Baden-Württemberg: Steigt die Fallzahl nach den Sommerferien?

Update vom 13. September: Ab Montag geht in Baden-Württemberg die Schule wieder los, weshalb die Behörden mit hohen Aufkommen an den Corona-Teststellen rechnen. Insbesondere die Corona-Teststelle an der A5 wurde am Wochenende von vielen Reiserückkehrern besucht – teilweise waren so viele Menschen dort, dass manche abgewiesen wurden, damit der Verkehr auf der A5 nicht behindert wird.

Am vergangenen Freitag (11. September) wurden dort laut DRK mehr als 2.100 Menschen getestet, 500 bis 600 aus Platzgründen abgewiesen; am Samstag waren es ebenfalls mehr als 2.100 Getestete und 500, die weitergeleitet wurden. Autofahrer warteten bis zu einer Stunde auf den Abstrich. Innerhalb von mindestens 48 Stunden können sie das Ergebnis abrufen. Menschen, die an der Rastanlage mit der Station vorbeigewunken worden sind, können sich in anderen Testzentren oder in Schwerpunktpraxen
testen lassen. Da der Abstrich für Reiserückkehrer aus Risikogebieten innerhalb von 72 Stunden nach der Einreise vorgenommen werden kann, müsse er nicht zwingend auf der Rückfahrt aus dem Urlaub erfolgen, betonte das DRK.

Corona in Baden-Württemberg: Über 200 neue Fälle – Infektionszahlen steigen rasant an

Update vom 11. September: Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Menschen in Baden-Württemberg ist auf mindestens 44.610 gestiegen. Das sind 222 Menschen mehr als am Vortag, wie aus Zahlen des Landesgesundheitsamtes vom Donnerstag hervorgeht. Als genesen gelten 39.076 Menschen; das ist ein Plus von 248. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus lag weiterhin bei 1867. Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert wurde mit 1,02 angegeben. Der Wert gibt an, wie viele Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt.

Corona in Baden-Württemberg: Über 44.100 Infizierte seit Pandemie-Beginn im Bundesland

Update vom 8. September: Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Menschen in Baden-Württemberg ist auf mindestens 44.110 gestiegen. Das sind 257 Menschen mehr als am Vortag, wie aus Zahlen des Landesgesundheitsamtes vom Dienstag hervorgeht. Als genesen gelten 38.550 Menschen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus lag wie am Vortag bei 1.866. Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert wurde mit 0,99 angegeben. Die Reproduktionszahl ist ein wichtiges Instrument zur Einschätzung der Infektionsrate. Der R-Wert gibt an, wie viele Menschen ein Infizierter während seiner Erkrankung mit dem Coronavirus ansteckt. Liegt der Wert unter 1,0 verringert sich die Zahl der Neuinfektionen. Steigt er darüber, breitet sich das Virus weiter aus. Somit liegt gegenwärtig keine übermäßige Ausbreitung des gefährlichen Erregers in Baden-Württemberg vor, die Neuansteckungen bleiben vorerst konstant.

Corona in Baden-Württemberg: Polizei beendet verbotene Tanzveranstaltung in Disco – schon wieder

Update vom 7. September: Die Corona-Verordnung von Baden-Württemberg verbietet aktuell Tanzveranstaltungen in Discotheken, weswegen viele Läden weiter geschlossen bleiben müssen. Eine Disco in Bruchsal ist jedoch wiederholt mit Verstößen gegen die Corona-Verordnung aufgefallen. Wie die Polizei mitteilt, wurde bereits am 30. August eine verbotene Tanzveranstaltung in der Discothek beendet. Nun wurde das Lokal in Bruchsal erneut von der Polizei aufgesucht – und schon wieder stellten die Beamten Verstöße sowohl gegen die Corona- als auch die Brandschutzverordnung fest. Gegen die Verantwortlichen wurde nun ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

Corona in Baden-Württemberg: Neue Regel – auch hier droht Maskenverweigerern ein Bußgeld

Update vom 5. September: Kurz bevor die Sommerferien in Baden-Württemberg enden, veröffentlicht die Landesregierung einen neuen Strafenkatalog, der die Durchsetzung der Coronaverordnung auch in der Schule regeln soll. Demnach drohen SchülerInnen, die auf dem Schulhof keine Maske tragen ein Bußgeld zwischen 25 und 250 Euro. Der neue „Bußgeldkatalog für Ordnungswidrigkeiten" schreibt einen sogenannten Regelsatz von 35 Euro vor für Maskenverweigerer auf Begegnungsflächen in der Schule. SchülerInnen, die keine Maske auf Fluren, der Aula, dem Schulhof oder auf den Toiletten tragen, müssen in Zukunft mit einem Bußgeld rechnen. Im Klassenzimmer selbst gilt in Baden-Württemberg allerdings keine Maskenpflicht.

Corona in Baden-Württemberg: Zahl der Infizierten steigt weiter

Update vom 4. September: Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten in Baden-Württemberg ist auf mindestens 43.251 gestiegen. Das sind 333 Menschen mehr als am Vortag, wie aus Zahlen des Landesgesundheitsamtes vom Freitag hervorgeht. Insgesamt gelten 37.202 Menschen als genesen, also 208 mehr als am Vortag. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus liegt weiter bei 1.864.

Corona in Baden-Württemberg: Strengere Regeln für Erntehelfer aus dem Ausland

Update vom 3. September, 20:30 Uhr: Nach den Corona-Skandalen in Schlachtbetrieben verschärft das Land Baden-Württemberg nun auch die Regeln für Erntehelfer. Entgegen der Erwartung vieler Landwirte wird die Ernte im Südwesten in diesem Jahr unter strengeren Bedingungen stattfinden. Immer wieder kam es im Sommer zu Corona-Ausbrüchen bei Erntehelfern, weshalb die Landesregierung am Donnerstag (3. September) eine spezielle Verordnung für die Saisonarbeit beschließt.

Nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur müssen Erntehelfer in Betriebsstätten nun grundsätzlich eine Mund-Nasen-Maske tragen. Außerdem müssen sich Erntehelfer vor Beginn des Saisoneinsatzes testen lassen und ein weiterer Test nach sieben Tagen wird empfohlen. Landwirte werden ebenfalls von der neuen Verordnung in die Pflicht genommen: Sie müssen Daten von Arbeitszeiten, Einsatzorten und Arbeitsgruppen erheben und speichern. So sollen Infektionsketten besser nachverfolgt werden können. Alleine am Bodensee werden dieses Jahr noch 8.000 Erntehelfer zur Apfelernte erwartet, die zum Großteil aus den Risikogebieten Rumänien und Bulgarien stammen.

Corona in Baden-Württemberg: Die aktuellen Zahlen

Bisher gibt es in Baden-Württemberg 42.918 bestätigte Fälle mit positivem Testergebnis und 1.864 Todesfälle. 37.494 Menschen sind bereits wieder genesen. Anhand der aktuellen Infektionslage errechnet sich die Reproduktionszahl 0,89. (Stand 3. September, 20Uhr).

Corona in Baden-Württemberg: Feiern, Maske, Bußgeld: Diese Regeln gelten aktuell 

Erstmeldung vom 3. September: Die Ministerpräsidenten haben sich am 27. August erstmals seit Juni wieder Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) über eine gemeinsame Linie im Kampf gegen das Coronavirus beraten. Einig ist man sich jedoch nur beim Bußgeld für Maskenverweigerer. Bei Verstößen gegen die Maskenpflicht droht jetzt bundesweit, mit Ausnahme von Sachsen-Anhalt, ein Bußgeld von mindestens 50 Euro. Bei den umstrittenen Feiern im Freundes- und Familienkreis gehen die Meinungen der Ministerpräsidenten jedoch auseinander. An diesem Tag wird keine bundesweit geltende Obergrenze für Teilnehmer festgelegt, obwohl private Feiern neben Reiserückkehrern als Hauptursache für die steigenden Infektionszahlen in den Bundesländern gelten.

Corona in Baden-Württemberg: Diese Regeln gelten aktuell

  • Kontaktbeschränkung in Baden-Württemberg: In der Öffentlichkeit dürfen sich bis zu 20 Personen aus verschiedenen haushalten treffen. Allgemein muss in der Öffentlichkeit ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden.
  • Maskenpflicht und Bußgeld in Baden-Württemberg: Im öffentlichen Personennahverkehr, also zum Beispiel in U-Bahnen und Bussen sowie an Bahn- und Bussteigen, in Läden und Einkaufszentren und auf allen Großmärkten, Wochenmärkten, Spezial- und Jahrmärkten, sofern sie in geschlossenen Räumen stattfinden, muss weiterhin eine Maske getragen werden. Für Maskenverweigerer etwa in Geschäften soll das zwischen den Ländern und der Kanzlerin vereinbarte Bußgeld von mindestens 50 Euro gelten. Bei Verstößen gegen die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen werden mindestens 100 Euro fällig.
  • Veranstaltungen in Baden-Württemberg: Kongresse, Messen, öffentliche Tagungen und kleinere Sportevents mit bis zu 500 Personen sind erlaubt. Auch Messen mit über 500 Besuchern dürfen in Baden-Württemberg wieder öffnen. Großveranstaltungen wie Volksfeste, auf denen die Hygienemaßnahmen nur schwer durchgesetzt und die Kontakte nicht nachvollzogen werden können, bleiben bis mindestens bis Ende des Jahres verboten.
  • Private Feiern in Baden-Württemberg: Bei privaten Feiern in angemieteten Räumen wie Restaurants, Gemeindehäusern oder Vereinsheimen dürfen sich maximal 500 Personen treffen. Bei Feiern über 100 Personen muss dem Gesundheitsamt jedoch ein schriftliches Hygienekonzept vorgelegt werden.
  • Schule und Kita in Baden-Württemberg: Am 14. September geht die Schule in Baden-Württemberg wieder los. Ab da sollen Schüler wieder regulär unterrichtet werden. An weiterführenden Schulen soll nach den Sommerferien ein Maskenpflicht auf den Fluren, Pausenhöfen, Treppenhäusern und Toiletten gelten. Während des Unterrichts gibt es keine Maskenpflicht. Kitas können regulär wieder öffnen, dort und in Grundschulen gilt keine Maskenpflicht.
  • Demonstrationen in Baden-Württemberg: Versammlungen sind erlaubt - allerdings mit Auflagen zur Sicherstellung des Infektionsschutzes, zum Beispiel zu Abständen oder Höchstteilnehmerzahlen.

Corona in Baden-Württemberg: Das müssen Reiserückkehrer beachten

Um die Ausbreitung der Corona-Pandemie weiter einzudämmen, müssen sich Personen, die aus einem Risikogebiet nach Baden-Württemberg einreisen, bei der zuständigen Ortspolizeibehörde ihres Aufenthaltsortes melden und sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Dies hat das baden-württembergische Gesundheitsministerium in der Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne erlassen. Hier findest Du die häufigsten Fragen und Antworten zu Reiserückkehrern.

Wer aus einem Risikogebiet nach Baden-Württemberg einreist, muss ab dem 8. August einen verpflichtenden Corona-Test durchführen lassen. Auch wer aus Staaten einreist, die nicht als Risikogebiet ausgewiesen sind, kann sich innerhalb von 72 Stunden nach der Einreise testen lassen. Wenn das Testergebnis negativ ausfällt, kann die Quarantäne beendet werden. (dpa/kp)

Rubriklistenbild: © Stefan Puchner

Kommentare