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Rheinland-Pfalz: „Riesenbeteiligung“ – Busfahrer-Streik auch noch heute

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Von: Peter Kiefer

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Rheinland-Pfalz - Weil sie für einen besseren Tarifvertrag kämpfen, streiken landesweit Busfahrer privater Unternehmen. Leidtragende sind vor allem Schüler und Berufspendler:

Das dürfte für ordentlich Chaos im morgendlichen Verkehr sorgen! Seit Schichtbeginn am Donnerstag (28. April) findet ein Streik des privaten Busverkehrs in Rheinland-Pfalz statt. Hauptleidtragende sind einmal mehr Hundertausende Schüler und Berufspendler, die nicht wissen, wie sie zur Arbeit kommen sollen.

BundeslandRheinland-Pfalz
LandeshauptstadtMainz
Einwohnerzahl4.098.391 (31. Dezember 2020)
Fläche19.858 km²
MinisterpräsidentinMalu Dreyer (SPD)

In Rheinland-Pfalz: Busfahrer streiken am 28. und 29. April

Bereits am Morgen teilte Verdi-Verhandlungsführer Marko Bärschneider mit, dass es eine „Riesenbeteiligung“ an dem Streik gebe: „Die Betriebe sind stillgelegt.“ Genaue Zahlen lagen am Morgen jedoch noch nicht vor.

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hatte die Fahrer im privaten Busgewerbe zuvor zu einem landesweiten Streik aufgerufen, der noch bis zum Schichtende am Freitagabend andauern soll.

Fahnen der Gewerkschaft Verdi sind an einem Omnibus. Die Busfahrer streiken am 28. April in Rheinland-Pfalz. (Symbolfoto)
Fahnen der Gewerkschaft Verdi sind an einem Omnibus. Die Busfahrer streiken am 28. und 29. April in Rheinland-Pfalz. (Symbolfoto) © Frank Molter/picture alliance/dpa

RLP: Busfahrer-Streik betrifft Berufspendler- und Schülerverkehr

Es ist dabei nicht der erste Streik: Verdi hat in dem festgefahrenen Konflikt um einen neuen Manteltarifvertrag wiederholt zu Ausständen aufgerufen. „Wir streiken, solange der Manteltarifvertrag von den Arbeitgebern nicht unterschrieben wird“, erklärte Verhandlungsführer Bärschneider am Donnerstagmorgen das Ziel.

Von dem Streik seien nach Gewerkschaftsangaben „weite Teile des Landes“ betroffen, darunter insbesondere auch der Berufspendler- und der Schülerverkehr.

Mainz: Über 1.000 Busfahrer bei Demo vor Verkehrsministerium

„Heute werden die Busfahrer zusammenkommen, um Transparente anzufertigen und sich organisatorisch auf die morgige Demonstration vorzubereiten“, erklärte Bärschneider das weitere Vorgehen.

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Für Freitag (29. April) hat die Gewerkschaft zu einem Demonstrationszug mit anschließender Kundgebung vor dem Ministerium für Umwelt und Mobilität in Mainz aufgerufen. Dazu werden laut Verdi mehr als 1.000 Busfahrerinnen und Busfahrer erwartet. (dpa/pek)

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