Ekelfilialen in der Region!

Burger King schmeißt Filialbetreiber raus

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Diese Burger King Filiale in Viernheim ist EINWANDFREI und NICHT vom Skandal betroffen. (Symbolfoto)

München - Der Fastfood-Riese Burger King korrigiert eine Fehlentscheidung: Nach dem Wirbel um massive Hygienemängel, reißen die Vorwürfe gegen die Yi-Ko Holding nicht ab. 

89 Burger King-Filialen müssen sofort geschlossen werden. Im Streit mit dem Filial-Betreiber Yi-Ko Holding fährt der Fastfood-Riese einen harten Kurs. 

Auf Anfrage von MANNHEIM24, ob die Restaurants  geschlossen werden müssen oder ob es weitere Pläne gibt, sagt Gina Elzholz von Burger King: „Am Dienstag, den 18. November 2014, wurde der Yi-Ko Holding die Kündigung des Franchisevertrages durch Burger King Europe übermittelt. Hierdurch ist die Yi-Ko ab sofort nicht länger befugt, die Restaurants als Burger King Restaurants zu betreiben. Vor diesem Hintergrund wird die Yi-Ko mit der Kündigung dazu aufgefordert, die Restaurants zu schließen. Wenn die Yi-Ko dieser Forderung nicht nachkommt, werden wir gerichtliche Hilfe in Anspruch nehmen“. 

In der Region sind zehn Restaurants betroffen

Diese Restaurants sind betroffen:

Frankfurt – Borsigallee 31 und Liebfrauenstrasse 1-3; Heilbronn – Neckarsulmer Straße 36-38 und Stuttgarter Straße 12; Kaiserslautern – Europaallee 4; Ludwigshafen – Bruchwiesenstraße 305; Mainz – Grosse Bleiche 26 und Am Mombacher Kreisel 1a; Sinsheim – In der Au 23; Speyer – Iggelsheimer Straße 32; Wiesbaden – Appelallee 37.

Sind die Restaurants jetzt geschlossen? 

MANNHEIM24 hat vor Ort angerufen. In Sinsheim wurden wir abgewimmelt und auf die europäische Konzernzentrale in München verwiesen. Ein Angestellter in Speyer gab am Telefon zu, dass „wir nicht wissen, wie es weiter geht. Aber im Moment haben wir geöffnet“. Und Morgen? Da geht das Geschäft auch weiter. Vorerst.

Hygieneverstöße in Filialien

Noch im Frühjahr hatte Enthüllungsjournalist Günther Wallraff über massive Hygieneverstöße in Burger King-Filialen der Yi-Ko Holding berichtet. Danach griff der Konzern ein und traf Vereinbarungen, die nicht eingehalten wurden. 

Die Yi-Ko hat Urlaubsgelder und Zuschläge einbehalten, im Krankheitsfall Gehälter erst verspätet ausgezahlt“, sagte Burger-King-Deutschland-Chef Andreas Bork. Das stimme nicht mit den Grundsätzen von Burger King überein. 

Offenbar gab es aber auch bei der Hygiene erneut Probleme. Die „hohen Standards“ würden nicht überall eingehalten, erklärte Bork in der Bild. Eine Rolle bei der Kündigung spielten auch Hinweise, dass Ex-Geschäftsführer Ergün Yildiz „sich wieder in das Tagesgeschäft eingemischt hat“, so Bork. Dabei hatte Burger King mit Yi-Ko im Mai einen Geschäftsführerwechsel vereinbart.

So berichtete MANNHEIM24 bereits

tin

Quelle: Mannheim24

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