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BASF in Ludwigshafen: Chemie-Gigant investiert 3 Milliarden – in diese Aktien

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Von: Marten Kopf

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Mehrere Fahnen der BASF.
BASF plant Aktienrückkäufe © Uwe Anspach/dpa

Ludwigshafen – Der Chemie-Riese BASF beschließt ein Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von 3 Milliarden Euro. Davon profitieren sollen vor allem die Anleger.

Angesichts der positiven Geschäftsentwicklung sowie der Devestitionen im Laufe des Jahres 2021 hat der Vorstand der BASF SE am Dienstag (4. Januar) ein Aktienrückkaufprogramm beschlossen. Das Programm hat ein Volumen von bis zu 3 Milliarden Euro, soll noch im Januar 2022 beginnen und bis spätestens 31. Dezember 2023 abgeschlossen werden, wie der Chemiekonzern in einer Pressemitteilung bekannt gibt. Vorbehaltlich allerdings einer erneuten Ermächtigung zum Rückkauf eigener Aktien durch die Hauptversammlung. Die wiederum findet am 29. April statt.

UnternehmenBASF SE
HauptsitzLudwigshafen am Rhein (Rheinland-Pfalz)
Gründungsjahr1865
Mitarbeiter weltweit110.672 (Stand: Oktober 2021)
Umsatz59,149 Milliarden Euro (Stand: 2020)

Das Aktienrückkaufprogramm basiert auf der Ermächtigung der ordentlichen Hauptversammlung vom 12. Mai 2017. Die Ermächtigung erlaubt es dem Vorstand, bis zum 11. Mai 2022 bis zu 10 Prozent der zum Zeitpunkt der Beschlussfassung ausstehenden Aktien zu erwerben. Der Konzern plane außerdem, der Hauptversammlung in diesem Jahr eine erneute Ermächtigung zum Rückkauf eigener Aktien vorzuschlagen, heißt es in der Mitteilung weiter.

BASF in Ludwigshafen: Umsatzstärkster Chemiekonzern

Schon zwischen 1999 und 2008 kaufte die BASF Aktien im Wert von rund 9,9 Milliarden Euro zurück und reduzierte die Anzahl der ausstehenden Aktien um insgesamt rund 29 Prozent. Durch den Rückkauf eigener Aktien wird verfügbares Kapital an die Aktionärinnen und Aktionäre zurückgezahlt und das Ergebnis je Aktie erhöht. Der Konzern ist, gemessen am Umsatz, das größte Chemieunternehmen der Welt. Allein im Hauptwerk in Ludwigshafen arbeiten gut 39.000 Menschen.

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Die BASF wird am 6. April 1865 ursprünglich als „Badische Anilin- & Soda Fabrik gegründet – und das in Mannheim. Weil dort aber kein geeignetes Areal zur Verfügung steht, wird das neue Werk noch im selben Jahr am gegenüberliegenden Rheinufer in Ludwigshafen gebaut. Heute ist die BASF, gemessen am Umsatz, das größte Chemieunternehmen der Welt. Allein im Hauptwerk in Ludwigshafen arbeiten gut 39.000 Menschen. (PM/mko)

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