Bundesweit 1.029 Befragte

Glücksstudie: SO zufrieden sind Baden-Württemberger!

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Besonders wichtig ist den Menschen im Ländle ein gutes Verhältnis zu Familie und Freunden (Symbolfoto).

Baden-Württemberg – Die Menschen im Ländle sind weniger glücklich mit ihrem Leben, als der Bundesdurchschnitt. Überraschend auch, was ihnen dabei besonders wichtig ist.

Zwar steht im „Musterländle“ wie auch in der gesamten Bundesrepublik ein gutes Verhältnis zu Familie und Freunden an erster Stelle, doch folgt in Baden-Württemberg Gesundheit und körperliche Fitness auf Platz zwei. Im gesamtdeutschen Durchschnitt rangiert dort ein selbstbestimmtes Leben. 

Ein selbstbestimmtes Leben sehen die Schwaben und Badenser erst auf Platz drei. Auf dem Bronzetreppchen befinden sich bundesweit hingegen ein geregeltes Einkommen und finanzielle Sicherheit. Dieser Faktor folgt in Baden-Württemberg erst an vierter Stelle. 

Für die Glücksstudie von Infratest und dem Trendbüro wurden 1.029 volljährige Deutsche befragt.

Als glücklich bezeichnen sich nur 49,8 Prozent der Baden-Württemberger, bundesweit sind es 54,2 Prozent.

Welche Rolle spielt Geld?

Entgegen des Geizkragen-Klischees in Bezug auf Schwaben, finden nur 60,3 Prozent der Baden-Württemberger, dass Geld für ein gelungenes Leben wichtig ist. Bundesweit sind es mit 65,8 Prozent deutlich mehr. 

Bei der Frage, welche Vorteile es genau hätte, viel Geld zu besitzen, sagten:

– 60,2 Prozent der Baden-Württemberger, dass sie ein sicheres und sorgenfreies Leben führen könnten (bundesweit 57,1 Prozent)

– 44,4 Prozent, dass sie Familie und Freunden etwas schenken könnten (bundesweit: 50,5 Prozent)

– 38 Prozent, dass sie sich bleibende Werte (zum Beispiel ein eigenes Haus) kaufen könnten, (bundesweit 36,7 Prozent)

– 35,2 Prozent, dass sie das tun könnten, was ihnen wirklich wichtig ist (bundesweit 32,5 Prozent) 

– 27,4 Prozent, dass sie frei und unabhängig von Anderen wären (bundesweit: 35,2 Prozent).

Auf dem Weg zu mehr Glück zeigen sich die Baden-Württemberger planvoller und perfektionistischer als der gesamtdeutsche Durchschnitt. 

17,8 Prozent (bundesweit: 12,9 Prozent) folgen am liebsten einem festem Plan. 

Perfektion, alles so gut wie nur möglich zu erledigen, ist für 22,6 Prozent der Weg zum Glück (bundesweit 18,9 Prozent).

31,9 Prozent halten einen gesunden Pragmatismus in Form von „gut genug“ statt „perfekt“ für den besseren Weg (bundesweit 37,2 Prozent.) Der Rest entschied sich jeweils für den Mittelweg.

sag

Quelle: Mannheim24

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