Bewohner können wieder zurück nach Hause

Entwarnung in Bad Dürkheim: Fliegerbombe erfolgreich entschärft! 

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Eine Fliegerbombe soll am Samstag in Bad Dürkheim entschärft werden (Symbolfoto).

Bad Dürkheim - Ein Mann stößt bei Gartenarbeiten im Holzweg auf eine Fliegerbombe. Die Bombe soll am Samstag (13. April) entschärft werden. Das musst Du wissen:

Update vom 13. April um 13:30 Uhr: Es ist geschafft: Die am 11. April im Holzweg gefundene Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg in Bad Dürkheim wurde erfolgreich entschärft! Das Team des Kampfmittelräumdienstes aus Worms hatte gegen 12:15 Uhr mit dem Einsatz begonnen – bis der 50 Kilogramm schwere Sprengkörper unschädlich gemacht wurde, dauerte es rund 60 Minuten. 

Im direkten Anschluss an die Entschärfung können die rund 2.000 betroffenen Bewohner wieder zurück in ihre Wohnungen und Häuser kehren.

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Update vom 13. April: Nachdem am Donnerstag (11. April) ein Mann bei Gartenarbeiten in Bad Dürkheim eine rund 50 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden hatte, laufen die Vorbereitungen für die Entschärfung am Samstagmittag (13. April) auf Hochtouren. Um 12:30 Uhr wollen Experten des Kampfmittelräumdienst mit der Bergung des Sprengkörpers starten. Im Rahmen der Entschärfung müssen mehrere hunderte Bewohner ihre Wohnungen und Häuser in Bad Dürkheim verlassen.

Bad Dürkheim: Fund von Fliegerbombe – Wann ist Entschärfung abgeschlossen?

Wie die Stadtverwaltung am Samstagmorgen mitteilt, rechnet die Einsatzleitung damit, dass die Entschärfung der Fliegerbombe in Bad Dürkheim bis 15 Uhr abgeschlossen sein wird.

Im Anschluss können sämtliche Bewohner, denen als Ausweichquartier unter anderem eine Turnhalle bereitsteht, nach Rücksprache wieder in ihre Häuser zurückkehren. 

In Mannheim ist auf dem Waldhof ein gefährlicher Gegenstand gefunden worden - Gerüchten zufolge könnte es sich um eine Bombe handeln!

Fliegerbombe in Bad Dürkheim gefunden – Entschärfung am Samstag

Am Donnerstag (11. April) stößt ein Mann bei Gartenarbeiten im Holzweg in Bad Dürkheim auf etwas Metallisches. Schnell stellt sich heraus, dass es sich bei dem Gegenstand um eine nicht-detonierte amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg handelt. Die rund 50 Kilogramm schwere Bombe soll am Samstag (13. April) gegen 12:30 Uhr entschärft werden.

Der Kampfmittelräumdienst will die Bombe am Samstag vor Ort entschärfen und im Anschluss bergen. Die Entschärfung ist für 12:30 Uhr geplant. Aus Sicherheitsgründen müssen alle Anwohner im Umkreis von rund 350 Metern ihre Häuser und Wohnungen verlassen. 

Die Evakuierung beginnt um 8 Uhr am Samstag. Alle Personen sollen den Gefahrenbereich bis spätestens 10 Uhr verlassen. Den Anweisungen der Sicherheitskräfte im Gefahrenbereich soll unbedingt Folge geleistet werden.

Wer den Gefahrenbereich nicht selbständig verlassen kann, soll sich am Freitag (12. April) 9 und 16 Uhr beim Bürgertelefon unter ☎ 06322/935-350 melden. Das Bürgertelefon ist für weitere Informationen am Samstag ab 8 Uhr bis zum Ende der Maßnahme geschaltet.

Für die Zeit der Evakuierung steht die Turnhalle der Carl-Orff-Realschule Plus ( Kanalstraße 19) als Notunterkunft zur Verfügung.

Hinweise zur Evakuierung wegen Bombenentschärfung in Bad Dürkheim

Beim Verlassen sollten die Gebäude abgeschlossen, Fenster- und Rollläden geschlossen sein. Gas- und Elektrogeräte können laut Feuerwehr angeschaltet bleiben. Von der Evakuierung sind laut „Rheinpfalzrund 2.000 Anwohner in über 20 Straßen betroffen. Alle betroffenen Haushalte werden per Flugblatt gesondert informiert.

Dieses Straßen zählen zum Gefahrenbereich und muss geräumt werden:

  • An der Dornhecke (gesamt)
  • Eduard-Jost-Straße (zwischen Haus-Nr. 8 bis 27)
  • Finkenpfad l, ll, lll, lV, V und VI (gesamt)
  • Gaustraße (zwischen Haus-Nr. 29 bis 62)
  • Hans-Koller-Straße (zwischen Haus-Nr. 1 bis 14)
  • Heinrich-Bärmann-Straße (gesamt)
  • Holzweg (zwischen Haus-Nr. 9 bis 89)
  • Im Schreck (zwischen Haus-Nr. 5A bis 48)
  • Kemptener Straße (gesamt)
  • Krähhöhlenweg (Haus-Nr. 1)
  • Limburgstraße (zwischen Haus-Nr. 15 bis 45)
  • Maler-Ernst-Straße (zwischen Haus-Nr. 1 bis 22)
  • Mozartstraße (zwischen Haus-Nr. 1 bis 38)
  • Neugasse (16 bis 19)
  • Oberer Finkenpfad (gesamt)
  • Schillerstraße (zwischen Haus-Nr. 1 bis 130)
  • Schützenstraße (gesamt)
  • Seebacher Pfad (gesamt)
  • Seebacher Straße (zwischen Haus-Nr. 23 bis 56 und 58 bis 58 D)
  • Spitzachtmorgen (Haus-Nr. 6)
  • Robert-Stolz-Straße (gesamt)
  • Richard-Wagner-Straße (gesamt)
  • Zeppelinstraße (gesamt)

Bad Dürkheim: Wege nach Seebach während Bombenentschärfung gesperrt

Die Einfahrt in den Gefahrenbereich ist ab 9:30 Uhr am Samstagmorgen nicht mehr möglich. Personen, die außerhalb des Gefahrenbereichs in Bad Dürkheim wohnen, sollen sich darauf einstellen, dass mit den Maßnahmen alle üblichen Wege von und nach Seebach gesperrt sind. Bürger aus Seebach sollen ihren Tagesplan entsprechend anpassen.

In begründeten einzelnen Ausnahmefällen können folgende Straßen in Einbahnrichtung benutzt werden:

  • Von der Innenstadt nach Seebach über Hausen, das Große Eppental, zum Parkplatz Drei Eichen, in die Hammelstalstraße.
  • Aus Seebach in Richtung Innenstadt über die Schillerstraße in die obere Limburgstraße (die Poller werden entfernt).
    Den Weisungen der zuständigen Behördenvertreter vor Ort ist Folge zu leisten!

Drohnen überwachen Gebiet während Bombenentschärfung aus der Luft

Polizei, Ordnungsamt und Feuerwehr werden die evakuierten Gebäude ab 10 Uhr kontrollieren. Personen, die sich dann noch im gesperrten Bereich befinden, werden durch Polizei und Ordnungsbehörden aus dem Gebiet verwiesen.

Während der Zeit der Evakuierung werden zwei Drohnen das Gebiet überfliegen und kontrollieren. Die Drohnen bleiben auch während der Entschärfung in der Luft, sodass die Sicherheit während der Evakuierungs- und Entschärfungszeit gewährleistet ist.

Immer wieder müssen Blindgänger entschärft werden

In der Vergangenheit werden in der Region immer wieder Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden, die entschärft werden müssen. In Friesenheim müssen im August 2018 fast 19.000 Anwohner evakuiert werden, darunter auch viele Haustiere. Auch in Friesenheim wird im Oktober 2018 eine weitere Weltkriegsbombe gefunden, die von Experten unschädlich gemacht werden muss. 

Ende Juli 2018 wird auf dem Gelände der BASF eine 500-Kilo-Bombe entschärft. Weil eine Entschärfung nicht möglich ist, muss eine 250-Kilo-Fliegerbombe in Mundenheim kontrolliert gesprengt werden. 2017 hält ein vermeintlicher Blindgänger der bei der Plankenumgestaltung gefunden wird, Mannheim in Atem. 

rmx

Quelle: Mannheim24

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