Bei Altlußheim

‚Tote‘ Fische in ‚Monsterloch‘ wieder zu Leben erweckt

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Zentnerweise wurden tote Fische ans Ufer des ‚Monsterloches‘ gespült.

Altlußheim - Am Donnerstagmorgen wird ein massives Fischesterben im sogenannten ‚Monsterloch‘ auf der Gemarkung Altlußheim festgestellt. Einsatzkräfte der Feuerwehr können die Tiere jedoch wiederbeleben.

Es ist ein schockierender Anblick, der sich den Einsatzkräften der Feuerwehren aus Altlußheim und Brühl bietet: Zentnerweise wurden Fische ans Ufer des ‚Monsterloches‘ geschwemmt – die Tiere sind scheinbar qualvoll vollendet. 

Fotos: ‚Tote‘ Fische in ‚Monsterloch‘ wieder zu Leben erweckt

Ein Sportangler hatte am südwestlichen Uferbereich des Monsterlochs den Vorfall entdeckt und die Wasserschutzpolizei verständigt. Diese fanden am Uferbereich dann 50 tote Fische, vorwiegend Brassen, sowie weitere 50 Fische mit Schnappatmung vor.

Das Gewässer, das regelmäßig von Anglern genutzt wird, wird normalerweise durch Frischwasser vom Rhein versorgt. Durch die anhaltende Trockenheit der vergangenen Wochen ist der Wasserstand jedoch gesunken, das Rheinwasser kann dadurch nicht mehr ins ‚Monsterloch‘ gespült werden.

Die Folge: Die Fische werden nicht mehr mit ausreichend Sauerstoff versorgt.

Also pumpen die Einsatzkräfte der Feuerwehr Wasser ins ‚Monsterloch‘ und ‚belüften‘ es so. Und siehe da: Ein Großteil der Fische wird wieder zum Leben erweckt. Die Tiere waren offenbar nur bewusstlos. Rund 50 Tiere können jedoch nicht mehr gerettet werden.

Die hinzugezogenen Kräfte der Altlußheimer Feuerwehr sowie Vertreter des Wasserrechtsamts Heidelberg entnahmen Wasserproben. Die Untersuchung ergibt, wie vermutet, eine extrem niedrige Sauerstoffsättigung des Wassers, die aller Voraussicht nach das Fischsterben verursacht hat.

rob

Quelle: Mannheim24

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