So geht es dem Motorrad-Polizisten jetzt 

Polizist bei Unfall auf A6 schwer verletzt – Kollegen: „Er ist ein echter Kämpfer“

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Mannheim-Rheinau - Nach einem Unfall mit einem Polizeimotorrad muss die A6 zwischen Schwetzingen und dem Kreuz Mannheim gesperrt werden. Die Unfallursache ist weiterhin unklar. 

Update vom 23. Juli: Gute Nachrichten nach dem schweren Unfall eines Polizisten auf der A6: Wie die Polizei Mannheim auf Facebook mitteilt, geht es dem Beamten mittlerweile wieder besser. Der Motorrad-Polizist war – ausgerechnet nach einem Fahrsicherheitstraining – am 6. Juni bei einem Unfall auf der A6 schwer verletzt worden. „Ihr wolltet unbedingt wissen, wie es ihm inzwischen geht“, schreibt die Polizei Mannheim. „Jetzt dürfen wir sagen: Endlich besser!“ Der Kollege sei „ein echter Kämpfer“. Der verletzte Polizist wurde von Polizeipräsident Andreas Stenger kürzlich sogar im Krankenhaus besucht. Als nächstes stünde eine Reha an. 

Update vom 7. Juni: Der Motorradpolizist, der am Donnerstagmorgen (6. Juni) auf der A6 zwischen Schwetzingen/Mannheim und dem Kreuz Mannheim aus bislang unbekannten Gründen auf einen BMW aufgefahren war und schwer verletzt wurde, befindet sich auf dem Weg der Besserung. Zunächst konnte Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden. „Dem Kollegen geht es dem Umständen entsprechend, aber sein Zustand ist stabil“, erklärt Polizeisprecher Christoph Kunkel auf Nachfrage von MANNHEIM24. Zur Unfallursache können noch keine genauen Angaben gemacht werden – die Ermittlungen hierzu dauern weiter an.

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Unfall auf A6: Polizist auf Rückweg von Fahrsicherheitstraining

Update von 17:08 Uhr: Der 47-jährige Motorradpolizist, der am Donnerstagmorgen schwer verunglückt ist, befand sich auf dem Rückweg von einem Fahrsicherheitstraining, bestätigt ein Polizeisprecher.  

Update von 16:14 Uhr: Wie die Polizei mitteilt, dauern die Ermittlungen der Verkehrspolizei zum Unfall zwischen der Anschlussstelle Rheinau und dem Kreuz Mannheim der A6, bei dem ein 47-jähriger Motorradpolizist des Polizeipräsidiums Mannheim schwer verletzt wurde, weiter an. Zeugen, die den Unfallhergang beobachtet haben, und sich bislang noch nicht mit den Ermittlern in Verbindung gesetzt haben, sollen sich unter ☎ 0621 1744045 melden.  

Polizist kracht mit Motorrad in BMW: schwerer Unfall auf A6

Erstmeldung vom 6. Juni, 11:40 Uhr: Schwerer Verkehrsunfall vor dem Kreuz Mannheim. Auf der A6 zwischen Schwetzingen/Mannheim und dem Kreuz Mannheim kommt es am Donnerstagmorgen (6. Juni) um kurz nach 10 Uhr zu einem schweren Unfall.

Ersten Informationen zufolge ist ein Polizeimotorrad rund eineinhalb Kilometer vor dem Kreuz Mannheim auf einen BMW X1 aufgefahren. Bei der Kollision wird der Motorradfahrer schwer verletzt. Die A6 ist derzeit gesperrt. Der Verkehr in Richtung Mannheim staut sich derzeit auf rund acht Kilometern Länge. 

Schwerer Unfall auf A6 bei Mannheim-Rheinau

Ersten Informationen zufolge fährt der 47-jährige Fahrer des Polizeimotorrads fast ungebremst auf den weißen Mietwagen eines US-Amerikaners auf. Auf den Fotos vom Unfall ist nur eine sehr kurze Bremsspur zu sehen. Ob der Motorradfahrer womöglich von einer Abstandmessung auf der Fußgängerbrücke abgelenkt war, vor der sich der Unfall ereignete, ist unklar.

Laut dem Mietwagenfahrer ist dieser mit rund 110 km/h auf dem linken Fahrstreifen unterwegs, als das Polizeimotorrad mit höherer Geschwindigkeit in das Heck des X1 kracht. Einen Stau oder Verkehrsbehinderungen habe es zum Unfallzeitpunkt auf der Strecke nicht gegeben, so ein Lkw-Fahrer, der den Unfall beobachtet hat. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit am Unfallort liegt bei 120 km/h.

Motorradpolizist bei Unfall auf A6 bei vor Kreuz Mannheim schwer verletzt

Der Motorradpolizist wird bei dem Unfall schwer verletzt, Lebensgefahr kann nicht ausgeschlossen werden. Ein Rettungshubschrauber ist vor Ort. Der Notarzt entscheidet aber, den schwer verletzten Motorradpolizisten mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus zu bringen.

Fotos vom schweren Unfall mit Polizeimotorrad auf A6 bei Rheinau

Die A6 in Richtung Mannheim ist über eine Stunde lang voll gesperrt. Gegen 12:15 Uhr gibt die Polizei den Standstreifen in Richtung Mannheim frei und leitet den Verkehr an der Unfallstelle vorbei. Derzeit werden noch umfangreiche Ermittlungen durchgeführt. Der Verkehrsunfallaufnahmedienst Mannheim ist vor Ort. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 30.000 Euro. Wie ein Zeuge vor Ort berichtet, sollen die Autofahrer an der Unfallstelle jedoch eine vorbildliche Rettungsgasse gebildet haben. 

Gar nicht vorbildlich benimmt sich ein Autofahrer am Dienstag (4. Juni) auf der A67: Nachdem er einen Unfall im Vorbeifahren filmt, wird er von einer Polizistin angehalten. Wer jedoch glaubt, der Fahrer zeige sich einsichtig, wird eines Besseren belehrt! Der 56-Jährige verweigert zuerst die Aushändigung seiner Papiere und steigert dann seine Dreistigkeit ins Unermessliche.  

Eine Mutter ist mit ihren drei Kindern im Auto unterwegs, als sie plötzlich ausweichen muss. Daraufhin verliert sie die Kontrolle über den Wagen und baut einen Unfall auf der A67 bei Viernheim.

pri/pol/rmx 

Quelle: Mannheim24

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