1. Ludwigshafen24
  2. Region

Auf A67 und A6: Polizei jagt irren Raser (27) durch drei Bundesländer

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Peter Kiefer

Kommentare

Der nach der Verfolgungsfahrt mit der Polizei völlig demolierte Audi.
Der nach der Verfolgungsfahrt mit der Polizei völlig demolierte Audi. © Polizeiautobahnstation Ruchheim

Frankenthal - Die kilometerlange Verfolgungsjagd mit der Polizei durch drei Bundesländer endete für einen 27-jährigen Audi-Fahrer unsanft mit einem Unfall auf der A6:

Spektakuläre Verfolgungsfahrt durch drei Bundesländer am Dienstagabend (12. April) gegen 18:30 Uhr. Ein 27-jähriger Audi-Fahrer sollte durch Fahndungskräfte der OPE BAB aus Südhessen auf der A67 bei Lorsch einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Dieser versuchte sich der junge Mann durch Flucht zu entziehen. Hierbei raste er zeitweise mit über 200 km/h über die vielbefahrene Autobahn.

BundeslandRheinland-Pfalz
LandeshauptstadtMainz
Einwohnerzahl4.098.391 (31. Dezember 2020)
MinisterpräsidentinMalu Dreyer (SPD)

Verfolgungsjagd durch Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz

Die anschließende Verfolgung setzte sich über das Autobahndreieck Viernheim auf die A6 in Richtung Kaiserslautern fort. Kurz nach der Anschlussstelle Ludwigshafen rammte der Audi-Fahrer ein Polizeifahrzeug und verlor anschließend die Kontrolle über sein Fahrzeug, so dass er mehrfach mit den Schutzplanken links und rechts kollidierte.

Der leichtverletzte Fahrer des älteren Audi A6 konnte vor Ort festgenommen werden. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs konnten mehrere Betäubungsmittel - unter anderem eine nicht geringe Menge Crystal Meth - sowie ein Schlagring sichergestellt werden, wie das Polizeipräsidium Rheinpfalz mitteilt.

Unter Drogen: Audi-Fahrer (27) flüchtet Polizei davon

Doch damit nicht genug: Zudem war das flüchtende Fahrzeug weder zugelassen, noch versichert. Die angebrachten französischen Kennzeichen waren zu einem anderem Fahrzeug zugehörig.

Übrigens: Unser LUDWIGSHAFEN24-Newsletter informiert Dich regelmäßig über alles Wichtige, was in Deiner Stadt und Region passiert.

Da der Fahrzeugführer zudem offensichtlich unter Betäubungsmitteleinfluss stand, wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Den wohnungslosen Beschuldigte erwartet nun eine Vorführung bei Gericht zur weiteren Entscheidung. (pol/pek)

Auch interessant

Kommentare