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„Hartz und herzlich“-Familie gibt 300 Euro für einen Tagesausflug aus

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Von: Sina Koch

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„Hartz und herzlich“: Obwohl die siebenfachen Eltern Marina und Florian beide berufstätig sind, müssen sie aufs Geld achten. Trotzdem sparen sie nicht am Familien-Ausflug:

In der Sozialdoku „Hartz und herzlich“ bekommen die Zuschauer einen Einblick, wie die Bewohner der früheren Arbeitersiedlung in Mannheim mit wenig Geld, aber vielen Problemen klarkommen. Marina und Florian wollen raus aus der Arbeitslosigkeit. Der siebenfache Vater Florian arbeitet seit einem Jahr im Sicherheitsdienst. Nach einigen Jahren ohne Job darf sich auch seine Ehefrau Marina über eine Stelle freuen, wie MANNHEIM24 berichtet.

„Hartz und herzlich“ in Mannheim: Trotz Marinas neuem Job fehlt der Familie Geld für ihre Kinder

In den Benz-Baracken in Mannheim wird Zusammenhalt und Lebensfreude großgeschrieben. Viele Bewohner im Viertel sind von Armut betroffen. Der Alltag zwischen Ämter, Arbeitssuche und Ausgrenzung ist für sie alles andere als ein Zuckerschlecken. Marina und Florian leben mit sechs Kindern im Reihenhaus. Mit ihren Kids haben sie einen Ausflug in ein Erlebnisbad unternommen.

Das ist etwas Besonderes für die Großfamilie. Denn: Florian und Marina haben finanzielle Sorgen und können mit ihrem Gehalt keine großen Sprünge machen. Trotz Marinas neuem Job fehlt der „Hartz und herzlich“-Familie Geld für ihre sechs Kinder. Dadurch, dass Florian die ganze Zeit allein finanziell für die Familie gesorgt hat, haben Marina und Florian Wohngeld- und Kindergeldzuschlag bekommen. Gelder, die der Familie jetzt fehlen!

„Hartz und herzlich“: Marina und Florian geben 300 Euro für einen Tagesausflug aus

In aller Frühe hat sich die Familie auf den Weg nach Rust in die Wasserwelt „Rulantica“ gemacht – und dabei fast 200 Kilometer zurückgelegt. „Es war für uns einfach mal Erholung. Wir haben nur unsere Klamotten mitgenommen, unsere Handtücher mitgenommen und den Rest haben wir einfach den Tag genossen “, verrät Marina in der 72. Episode „Hartz und herzlich“.

Obwohl die siebenfachen Eltern beide berufstätig sind, müssen sie auf das Geld achten. Der Ausflug lief Budgettechnisch besser als gedacht: „Von den Preisen her ging es eigentlich, man kann sich nicht beschweren“, so Florian. Mit einem Mittagessen, Getränken, Eintritt und Fahrtkosten habe die Familie etwa 300 Euro für den Tag im Erlebnisbad ausgegeben. Auch das Hobby ihrer Kinder ist für die „Hartz und herzlich“-Familie eine kostspielige Angelegenheit.

„Hartz und herzlich“: Marina und Florians Kinder sollen nicht zu kurz kommen – „Urlaub wird dann...“

Für die Familie bleiben solche kostspieligen Ausflüge ein seltenes Highlight: „Zweimal im Jahr könnte man sowas wirklich den Kindern ermöglichen, dass wir sagen: Wir fahren zweimal im Jahr da hoch“, enthüllt Florian. Trotz der angespannten finanziellen Lage sollen ihre Kids nicht zu kurz kommen. „Urlaub wird dann auch noch einmal im Jahr möglich sein“, so Florian weiter.

Und wenn es nur der Camping-Platz ist, statt ein Hotel mit Frühstück: Marina und Florian möchten mit ihren Kindern in den Sommerurlaub. Die siebenfachen Eltern wollen dem Nachwuchs zwar Freizeitaktivitäten und Erholung ermöglichen, ziehen aber auch Grenzen: „Wir ermöglichen denen jetzt nicht alles, die sollen irgendwo schon wissen, dass alles Geld kostet“, beteuert Marina. Ihnen sei es wichtiger schöne Momente mit ihrem Nachwuchs zu erleben. (sik)

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