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Zara-Mutter Inditex erholt sich

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Zara
Das spanische Textilunternehmen hat derzeit seine Geschäfte in Russland geschlossen. © Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

Für das spanische Unternehmen ist Russland ein wichtiger Absatzmarkt. Doch zur Zeit sind die dortigen 502 Filialen geschlossen und auch keine Online-Bestellungen möglich. Was bedeutet das?

Arteixo - Die Zara-Mutter Inditex ist fast auf das Umsatzniveau aus der Zeit vor der Pandemie zurückgekehrt. Im neuen Geschäftsjahr ab Anfang Februar verkaufte der spanische Konzern bisher sogar deutlich mehr als vor der Krise, wie er am Mittwoch mitteilte.

Doch Russlands Angriff auf die Ukraine hat für Inditex spürbare Folgen: So hat das Unternehmen seine 502 russischen Läden vorerst geschlossen und seine Online-Verkäufe dort eingestellt. Russland ist nach Spanien der weltweit größte Markt des Konzerns. Hier hatte er zuletzt 8,5 Prozent seines operativen Gewinns erzielt.

Zu Inditex’ Marken gehören neben Zara unter anderem Massimo Dutti, Pull&Bear, Zara Home und Bershka. Im vergangenen Geschäftsjahr (bis Ende Januar) erzielte der Konzern einen Umsatz von 27,7 Milliarden Euro und damit rund 600 Millionen weniger als zwei Jahre zuvor.

Umsatzsteigerungen

Im Vergleich zum pandemiegeprägten Geschäftsjahr bis Ende Januar 2021 legte der Umsatz um 36 Prozent zu. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) verdreifachte sich nahezu auf 4,3 Milliarden Euro. Der Überschuss stieg ähnlich stark auf 3,2 Milliarden Euro.

Vom 1. Februar bis 13. März stieg der Umsatz währungsbereinigt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ein Drittel und lag damit sogar gut ein Fünftel höher als im gleichen Zeitraum des Jahres 2019. Russland und die Ukraine hätten zu diesem Wachstum fünf Prozentpunkte beigetragen, hieß es. dpa

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