Streik beim Textil-Discounter KiK geht weiter

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Das Foto zeigt das Auslieferungslager des Textil-Discounters KiK in Bönen (NRW). In der Zentrale arbeiten rund 500 Menschen. Foto: Roland Weihrauch

Bönen/Unna (dpa) - Der seit Montag andauernde Streik im Zentrallager des Textil-Discounters KiK soll auch in der nächsten Woche weitergehen. Das kündigte ein Verdi-Sprecher am Freitag in Düsseldorf an.

"Der Streik wirkt. Da mehr als die Hälfte der Festangestellten nicht arbeitet, können viele Läden gar nicht oder nur zum Teil beliefert werden", sagte Verdi-Streikleiterin Christiane Vogt. Nach Gewerkschaftsangaben beteiligen sich täglich rund 200 Beschäftigte des Zentrallagers in Bönen am Arbeitskampf. Das Unternehmen selbst nannte in den vergangenen Tagen deutlich niedrigere Zahlen.

Ziel von Verdi ist es, die Anerkennung aller Tarifverträge des NRW-Einzelhandels für die Beschäftigten der KiK-Logistik durchzusetzen. Die Tarifkommission werde kommende Woche von Tag zu Tag entscheiden, wie es weiter gehe und sehr flexibel auf etwaige Aktionen und Verhandlungsangebote der KiK-Geschäftsführung reagieren, hieß es bei der Gewerkschaft. "Sobald ein positives Signal von der Geschäftsleitung kommt, können die Tarifverhandlungen beginnen."

Vom Zentrallager in Bönen werden alle Filialen des Textil-Discounters in Deutschland beliefert. Rund 470 Mitarbeiter sind dort laut Unternehmen beschäftigt.

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