Details aus neuem Enthüllungsbuch

Irritierende Pläne enthüllt: Donald Trump wollte Mega-Event - „Lasst es aussehen wie in Nordkorea“

Kim Jong Un und Donald Trump sitzen in einem Büro und lächeln sich an. Im Hintergrund sieht man Fahnen der USA und von Nordkorea.
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Einem neuen Enthüllungsbuch zufolge, wollte US-Präsident Donald Trump bei seiner Amtseinführung eine Militärparade nach nordkoreanischem Vorbild. (Archivbild)

US-Präsident Donald Trump soll sich zu seiner Amtseinführung eine Militärparade, wie in Nordkorea, gewünscht haben. Das geht aus einem neuen Enthüllungsbuch hervor.

  • Eine ehemals enge Vertraute von Melania Trump* veröffentlicht am 1. September ein neues Enthüllungsbuch.
  • Demnach soll sich Donald Trump zu seiner Amtseinführung Panzer, Hubschrauber und Soldaten gewünscht haben - wie in Nordkorea.
  • Zudem soll eine dreitätige Tour des US-Präsidenten* von der Ost- zur Westküste der USA geplant gewesen sein.

Washington/München - Wenige Wochen vor der US-Wahl 2020* erscheint am Dienstag, den 1. September, in den USA ein neues Enthüllungsbuch einer ehemals engen Vertrauten von Melania Trump. Neben Informationen zur First Lady veröffentlicht Stephanie Winston Wolkoff in ihrem Werk „Melania und ich: Aufstieg und Fall meiner Freundschaft mit der First Lady“ auch Details über den amtierenden US-Präsidenten Donald Trump. Der Autorin zufolge soll dieser sich zu seiner Amtseinführung im Januar 2017 eine Militärparade nach nordkoreanischem Vorbild gewünscht haben.

Donald Trump: Enge Beziehung zu Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un

Donald Trump pflegt bekanntlich eine enge Beziehung zu Kim Jong Un, dem Machthaber Nordkoreas. Der US-Präsident bezeichnete den Diktator als Freund, schrieb ihm persönliche Briefe und zeigte sich glücklich, als dieser nach mehrwöchiger Abwesenheit und Gerüchten über einen möglichen Tod Anfang Mai wieder auftauchte. Im Juni 2019 wurde Trump zum ersten US-Präsidenten, der offiziell Nordkorea besuchte.

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Donald Trump: Amtseinführung mit Panzern, Hubschraubern und Soldaten geplant

Wie nun aus dem neuen Enthüllungsbuch von Wolkoff hervorgeht, soll sich der US-Präsident auch für die Militärparaden in Nordkorea begeistern. In ihrem Buch schreibt die ehemalige Vertraute der First Lady, die ebenfalls beteiligt gewesen sein soll, dass sich Trump bei der Planung seiner Amtseinführung an Bildern solcher Militärparaden orientiert habe. Die US-Zeitung „Politico“ veröffentlichte bereits vor dem Erscheinungsdatum des Buches einige Auszüge.

Wolkoff schreibt demnach, Donald Trump habe ihr gegenüber gesagt: „Ich will Panzer und Hubschrauber. Lasst es aussehen wie in Nordkorea." Darüber hinaus soll sich der US-Präsident bei seiner Amtseinführung marschierende Soldaten gewünscht haben. Mark Burnett, Erfinder der Reality TV-Show „The Apprentice“, soll zusätzlich vorgeschlagen haben, die Zeremonie mit etlichen Drohnen begleiten zu lassen. Der Präsident und die First Lady sollen von dem Vorschlag begeistert gewesen sein, allerdings hätten die Drohnen ein zu großes Sicherheitsrisiko dargestellt.

Donald Trump wollte zur Amtseinführung eine dreitägige Tour durch die USA

Die Autorin verrät auch, dass Donald Trump ohnehin, anstelle einer einmaligen Amtseinführungs-Feier, lieber eine Tour von der Ost- bis zur Westküste der USA abgehalten hätte. Während der dreitägigen Reise hätte sich der US-Präsident von seiner Anhängerschaft an mehreren Stopps im Land feiern lassen. Die Kosten für den Transport und die Sicherheit des Präsidenten bei einer derartigen Tour dürften die Pläne letztendlich durchkreuzt haben. Die Militärparade bei der Amtseinführung am 20. Januar 2017 wurde ebenfalls nicht umgesetzt.

In ihrem Enthüllungsbuch schildert Wolkoff außerdem die Rivalität zwischen Melania Trump und ihrer Stieftochter Ivanka. Zudem soll die Autorin Tonbandaufnahmen der First Lady veröffentlichen, in denen diese über den US-Präsidenten Donald Trump gelästert und sich über zahlreiche Affären beklagt haben soll. (ph) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

Trump wurde von einem europäischen Politiker für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen - zugleich gibt es einen Seitenhieb gegen Barack Obama.

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