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Ukraine-Krieg: Tanklager zerstört – Russland erleidet schwere Verluste im Donbass

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Von: Kim Hornickel, Tobias Utz, Lukas Zigo, Daniel Dillmann, Andreas Apetz

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Die militärische Lage im Ukraine-Krieg spitzt sich zu: der News-Ticker am Dienstag, 17. Mai.

+++ 09.45 Uhr: Der ukrainische Generalstab teilt mit, dass die russische Armee Verluste in schweren Kämpfen bei Siewerodonezk erleidet. Es habe einen Rückzug an mehreren Fronten gegeben. Am Dienstag setzten russische Truppen ihre Offensive in der östlichen Donbass-Region fort, wobei sich ihre Hauptbemühungen laut ukrainischem Militär auf die Oblaste Luhansk und Donezk konzentrieren. Diese Daten konnten nicht unabhängig bestätigt werden.

Ukraine-Krieg: Russisches Tanklager zerstört

+++ 08.50 Uhr: Die ukrainische Armee hat laut eigenen Angaben ein russisches Tanklager in der Nähe von Chornobaivka, Region Cherson, zerstört. Das berichtet das Nachrichtenportal Kyiv Independent. Das ukrainische Operationskommando „Süd“ sagte am 16. Mai, dass die ukrainischen Streitkräfte auch russische Flugabwehr-Raketensysteme, Panzer, militärische Ausrüstung und 29 Soldaten in dem Gebiet besiegt hätten. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig prüfen.

Die Ostukraine ist nach wie vor umkämpft.
Die Ostukraine ist nach wie vor umkämpft. © Leo Correa/dpa

Ukraine-Krieg: Gebäude bei Kursk unter Feuer genommen

+++ 07.45 Uhr: In der westrussischen Region Kursk an der Grenze zur Ukraine sind nach Behördenangaben mehrere Gebäude unter Feuer genommen und beschädigt worden. „Heute, um fünf Uhr morgens, wurde das Grenzdorf Alexejewka im Kreis Gluschkowo mit schweren Waffen beschossen“, teilte Gouverneur Roman Starowoit am Dienstag mit. Demnach wurden drei Wohnhäuser, eine Schule und ein Fahrzeug beschädigt. Verletzte habe es nicht gegeben.  Ukraine-Krieg: Erneute Luftangriffe bei Lwiw – Weitere Soldaten aus Asowstal-Werk evakuiert. 

Ukraine-Krieg: Erneute Luftangriffe bei Lwiw – Weitere Soldaten aus Asowstal-Werk evakuiert

Update vom Dienstag, 17. Mai, 06.45 Uhr: Das Gebiet um die Großstadt Lwiw in der Westukraine wurde erneut Ziel eines russischen Luftangriffs. Die Attacke habe einer Militäreinrichtung im Bezirk Jaworiw an der Grenze zu Polen gegolten, schrieb der lokale Militärchef Maxim Kosizkij bei Telegram. Bürgermeister Andrij Sadowij betonte, es gebe keine Informationen über Raketeneinschläge in der Stadt und bedankte sich bei der Luftabwehr.

In den umkämpften ostukrainischen Gebieten Donezk und Luhansk sind nach Behördenangaben mindestens 19 Zivilisten getötet worden. „Infolge des Beschusses von Sjewjerodonezk gab es mindestens zehn Tote“, teilte der Militärgouverneur des Gebiets Luhansk, Serhij Hajdaj, im Nachrichtendienst Telegram mit. Es sei aufgrund der Angriffe jedoch äußerst schwer, die Örtlichkeit zu überprüfen. Im benachbarten Donezker Gebiet wurden nach Angaben des örtlichen Militärgouverneurs Pawlo Kyrylenko weitere neun Zivilisten getötet. Sechs weitere Menschen wurden verletzt.

Derweil haben rund 260 ukrainische Soldaten das Asow-Stahlwerk in Mariupol verlassen. Darunter waren 53 Schwerverletzte, wie der ukrainische Generalstab in der Nacht zum Dienstag (17. Mai) mitteilte. 211 der aus dem Stahlwerk Azovstal evakuierten ukrainischen Soldaten wurden in eine von russischen Truppen besetzte Ortschaft gebracht. Sie sollten später in einem Gefangenenaustausch freikommen, hieß es. An der Evakuierung weiterer Kämpfer aus dem Werk werde noch gearbeitet. Auf dem Gelände sollen sich noch mehrere Hundert Soldaten aufhalten.

Ukraine-Krieg: Belagerung von Asowstal-Werk scheint zu enden

+++ 22.30 Uhr: Denys Prokopenko, der Kommandeur des Asow-Spezialregiments, erklärte am Montag (16. Mai 2022), die ukrainischen Soldaten in Asowstahl hätten „ihre Befehle erfüllt“ und „die russische Armee 82 Tage lang abgelenkt“. Die Erklärung schien das Ende der Belagerung von Asowstahl zu signalisieren. Das Stahlwerk war das letzte von der Ukraine gehaltene Territorium in Mariupol.

Russischen Medien zufolge wurde am 16. Mai eine Vereinbarung über die Evakuierung schwer verwundeter Soldaten aus Asowstahl in die von Russland besetzte Stadt Nowoasowsk getroffen.

+++ 21.40 Uhr: Ein Zeuge der Nachrichtenagentur Reuters berichtet, dass etwa ein Dutzend Busse mit ukrainischen Soldaten aus der Stahlfabrik Azovstahl in Mariupol das Werk verlassen haben. Es sei unmöglich festzustellen, wie viele Soldaten sich an Bord der Busse befanden, berichtet die Nachrichtenagentur. Es war auch unklar, ob alle an Bord befindlichen Soldaten zu den 40 verwundeten ukrainischen Kämpfern gehörten, die sich unter dem Werk befunden haben sollen. In der Anlage sollen sich insgesamt rund 600 Soldaten befunden haben.

Auch das russische Verteidigungsministerium hat die Evakuierung verletzter Soldaten aus dem Werk bestätigt. Medien der selbsternannten „Volksrepublik Donezk“ zeigten, wie mindestens ein verwundeter Kämpfer auf einer Bahre am späten Montag in einem Krankenhaus in der Region ankam.

Ukraine-Krieg: Kiew meldet Vernichtung russischer Depots

+++ 20.50 Uhr: Eigenen Angaben zufolge hat das ukrainische Militär russische Angriffsversuche im Osten des Landes weitgehend gestoppt und mehrere Munitionslager zerstört. „Durch den Beschuss feindlicher Depots, die in der Stadt Isjum stationiert waren, haben die Verteidigungskräfte große Munitionsbestände vernichtet“, teile der ukrainische Generalstab in seinem Lagebericht am Montagabend (16. Mai 2022) mit.

Den Angaben der Kiewer Militärs zufolge wurden russische Angriffe in der ostukrainischen Donbass-Region überall abgewehrt. So seien Vorstöße Richtung Sjewjerodonezk, Lyman, Bachmut, Kurachowe und Awdijiwka zurückgeschlagen worden.

+++ 19.40 Uhr: Bei dem jüngsten Beschuss der Stadt Sewerodonezk im Osten der Ukraine hat das russische Militär ukrainischen Angaben zufolge mindestens zehn Menschen getötet. Russische Truppen haben die Stadt fast umzingelt, wie der Gouverneur der Region Luhansk, Sergij Gaiday mitteilte.

Russische Truppen „beschießen Sewerodonezk ohne Unterlass“, so Gaiday in einer Erklärung auf Telegram. „Mindestens zehn Menschen wurden getötet. Aufgrund des neuen Beschusses ist es derzeit äußerst schwierig, das Gebiet zu kontrollieren“, fügte er hinzu und forderte die Einwohner auf, die Schutzräume nicht zu verlassen.

Ukraine-Krieg: Russische Truppen bei Charkiw zurückgedrängt

+++ 18.34 Uhr: Eigenen Angaben zufolge hat die ukrainische Armee weitere Geländegewinne in der Region um die Millionenstadt Charkiw im Nordosten des Landes erzielt. Soldaten der 127. Brigade hätten „die Russen vertrieben und die Staatsgrenze zurückerobert“, teile das Verteidigungsministerium in Kiew mit. Auch veröffentlichte es ein Video, in dem an einem gelb-blauen Grenzpfosten stehende Soldaten zu sehen waren. „Wir haben es geschafft, wir sind hier“, sagte einer der Soldaten an Präsident Wolodymyr Selenskyj gerichtet. Die Einheit habe die Grenze „zum Besatzungsland“ erreicht.

Den ukrainischen Truppen gelang es nach Angaben Kiews nach einer Gegenoffensive, die Gebiete nördlich von Charkiw zurückzuerobern. Russland ziehe seine Einheiten aus der Region ab und verlege sie für eine neue Offensive Richtung Luhansk in den Donbass, sagte der ukrainische Präsidentenberater Oleksij Arestowytsch.

Ukraine-Krieg: Bundeswehrbericht zeigt die schwere Lage der russischen Truppen

+++ 17.34 Uhr: Einem hochrangigen US-Verteilungsbeamten zufolge haben die russischen Streitkräfte in den letzten 24 Stunden Langstreckenraketen auf die militärische Ausbildungseinrichtung Jaworiw in der Nähe der westukrainischen Stadt Lwiw abgefeuert. Der Beamte sprach in diesem Zusammenhang am Montag (16. Mai 2022) von „minimalen Schäden“ als Folge der Angriffe.

„Ich habe keinen perfekten Überblick über diese Angriffe. Sie scheinen auf diese Ausbildungseinrichtung abgezielt haben, und was wir aus unserer Perspektive sehen können, ist ein geringer Schaden an einigen Gebäuden“, sagte der Beamte.

+++ 17.00 Uhr: Ein interner Lagebericht der Bundeswehr zeigt, warum sie die russischen Streitkräfte trotz zahlenmäßiger Überlegenheit in der Ostukraine schwertun. Dem Businessinsider vorliegenden Bericht zufolge befinden sich die russischen Truppen in einer schweren Lage. „Die russischen Streitkräfte sehen sich nördlich von Charkiw zunehmend Raumgewinnen der ukrainischen Streitkräfte ausgesetzt“, heißt es laut Business Insider neben einer Karte, die russische und ukrainische Truppenpositionen an der Ostfront zeigt. „Die russischen Streitkräfte wurden wahrscheinlich circa 15 Kilometer aus dem Stadtzentrum von Charkiw herausgedrückt“, heißt es.

Darüber hinaus habe auch der russische Artillerie-Beschuss auf Charkiw nachgelassen. Laut Lagebericht seien die ukrainischen Angriffe so stark, dass die russischen Kräfte sogar „bis auf 5 bis 10 Kilometer“ an die ukrainisch-russische Grenze ausweichen müssten. Der Bericht zeige auch Aktivitäten im Raum Belgorod, dort würde Russland Verbände und Einheiten auffrischen. Ziel sei es, die „Streitkräfte im Nordern von Charkiw zu verstärken, um eine Ausweitung der seit Tagen erfolgreichen ukrainischen Gegenoffensive in Richtung ukrainisch-russische Grenze zu verhindern“.

Ukraine-Krieg: Russland meldet Evakuierung verletzter Soldaten aus Asowstahl-Werk in Mariupol

+++ 16.00 Uhr: Das russische und das ukrainische Militär haben sich nach tagelangen Verhandlungen Moskauer Angaben zufolge darauf geeinigt, verletzte Kämpfer aus dem umkämpften Stahlwerk Azowstahl in Mariupol herauszuholen. In der Ukraine gab es dafür zunächst keine offizielle Bestätigung. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte am Montag (16. Mai 2022) mit, dass eine Feuerpause gelte und ein humanitärer Korridor geöffnet werde. Die ukrainischen Kämpfer sollen in der von prorussischen Separatisten kontrollierten Stadt Nowoasowsk im Osten der Ukraine medizinisch versorgt werden. Diese Angaben lassen sich nicht unabhängig prüfen.

Die Forderung der Regierung in Kiew war stets, die Verletzten auf das von der Ukraine kontrollierte Gebiet oder in ein Drittland zu überstellen. Prorussische Separatisten hatten bereits am Morgen gemeldet, dass die ersten ukrainischen Kämpfer sich ergeben und das Stahlwerk mit weißen Fahnen verlassen hätten. Dies wurde später von ukrainischer Seite dementiert.

Ukraine-Krieg: Russland meldet Abschuss von Kampfjets – Ukraine startet „Gegenoffensive“

+++ 13.30 Uhr: Laut Angaben der russischen Armee wurden drei Kampfjets des ukrainischen Militärs abgeschossen. Das teilte das russische Verteidigungsministerium am Montag in Moskau mit. Eines der Flugzeuge sei nahe der „Schlangeninsel“ im Schwarzen Meer getroffen worden, die anderen in der Region Charkiw. Die Angaben des Ministeriums sind nicht unabhängig prüfbar.

+++ 13.00 Uhr: Ukrainische Grenztruppen haben vermeldet, dass russische Sabotagetrupps in der Region Sumy wohl gestoppt wurden. Das teilte der Gouverneur der Region, Dmytro Schywytzki, auf Telegram mit. Seine Angaben lassen sich nicht unabhängig prüfen.

+++ 11.15 Uhr: Die Nato startet ein Militärmanöver mit insgesamt 15.000 Soldaten nahe der russischen Grenze in Estland.

Ukraine-Krieg: Zweite Donbass-Offensive der russischen Armee?

+++ 08.00 Uhr: Die Ukraine erwartet eine neue Offensive der russischen Armee im Donbass. Nach dem Rückzug russischer Einheiten rund um Charkiw würden nun weitere Soldaten in den Osten der Ukraine verlegt, sagte Oleksij Arestowitsch, Berater des Präsidenten Selenskyj. Man gehe von „neuen Angriffsversuchen“ Russlands aus.

Ukraine-Krieg: Rettungsversuche aus Stahlwerk in Mariupol scheitern wohl

+++ 07.30 Uhr: Die Rettung zumindest der verletzten Verteidiger des Stahlwerks Azovstal in Mariupol scheitert nach Angaben der ukrainischen Regierung am russischen Präsidenten Wladimir Putin. Das Werk steht unter schwerem Beschuss des russischen Militärs - und Kiew wird im eigenen Land von einigen Kritikern vorgeworfen, die Soldaten im Stich gelassen zu haben. Vize-Verteidigungsministerin Anna Malyr betonte, eine militärische Operation zur Befreiung der Eingeschlossenen sei derzeit nicht möglich. Man arbeite an Vorschlägen, um sie freizubekommen - doch „Putin gibt einfach nicht sein Einverständnis dafür.“

Ukraine-Krieg: Erfolg für Ukraine bei Charkiw - Vorstoß bis zur Grenze Russlands

Update vom Montag, 16.05.2022, 06.30 Uhr: Ukrainische Truppen melden einen symbolträchtigen Erfolg bei ihrer Gegenoffensive im östlichen Gebiet Charkiw: Sie sind zumindest an einer Stelle bis zur Grenze zu Russland vorgestoßen. Das ukrainische Verteidigungsministerium veröffentlichte in der Nacht zu Montag ein Video mit einem Dutzend Soldaten neben einem Grenzpfahl in den Nationalfarben Blau und Gelb. Sie gehören den Angaben zufolge zu einer Freiwilligen-Brigade aus der Stadt Charkiw.

Ukraine-Krieg: Russland will wohl neue Soldaten entsenden

+++ 23:00 Uhr: Trotz schwerer Angriffe vonseiten Russlands kontrolliert die Armee der Ukraine weiter rund zehn Prozent des Gebiets Luhansk. Das teilte der regionale Gouvaneur, Serhij Hajdaj, am Sonntag (15. Mai) mit. Insbesondere die Außenbezirke der Städte Rubischne, Sjewjerodonezk und Lyssytschansk hätten die russischen Truppen bislang nicht einnehmen können. Der Kreml hingegen hatte in der vergangenen Woche erklärt, dass prorussische Separatisten mit Hilfe der russischen Armee bis an die Verwaltungsgrenzen von Luhansk vorgedrungen seien. Hajdaj bezeichnete diese Aussagen damals als „Fantasie“.

+++ 21.00 Uhr: Laut Angaben des ukrainischen Generalstabs setzt die russische Armee in bestimmten Gebieten weniger als 20 Prozent ihrer vollen Kapazitäten ein. Das berichtet das Nachrichtenportal Kyiv Independent. Diese Angaben lassen sich nicht unabhängig prüfen. Mutmaßlich hängen sie jedoch mit Russlands schweren Verlusten im Ukraine-Krieg zusammen.

Ukraine-Krieg: Russland will neue Soldaten entsenden

+++ 19.30 Uhr: Russland plant offenbar die Entsendung neuer Truppen in die Ukraine. Wie das Nachrichtenportal Kyiv Independent mit Bezug auf den ukrainischen Generalstab berichtet, sollen 2500 Reservisten in das Kriegsgebiet geschickt werden. Demnach wurden die Soldaten auf Übungsplätzen in den russischen Oblasten Woronesch, Belgorod und Rostow ausgebildet.

+++ 15.30 Uhr: Die Türkei will wohl den möglichen Nato-Beitritt von Finnland blockieren. Für den Beitritt zum Militärbündnis ist ein einstimmiges Ergebnis notwendig.

+++ 14.45 Uhr: Russland macht einem Bericht zufolge im Donbass taktische Fehler. Das hat das Thinktank „Institute for the Study of War“ analysiert. Konkret geht es dabei um den gescheiterten Versuch russischer Soldaten am Mittwoch (11. Mai) eine Pontonbrücke über den Fluss Siversky Donets zu errichten. Das „zeigte einen erstaunlichen Mangel an taktischem Gespür“, heißt es im Bericht. Die Denkfabrik merkt darin zudem an, dass das geplante Referendum in der südukrainischen Stadt Cherson „erhebliche Verwirrung innerhalb der russischen Führung auf verschiedensten Ebenen“ hervorrufe.

Ukraine-Krieg: Raketenangriff auf Lwiw

+++ 13.00 Uhr: Die russischen Streitkräfte haben nach ukrainischen Angaben in der Region Lwiw (Lemberg) im Westen des Landes nach tagelanger Pause erstmals wieder mit Raketen militärische Infrastruktur beschossen (s. Update v. 08.30 Uhr). Nach dem Angriff sei nichts über Tote oder Verletzte bekannt, teilte der Chef der Militärverwaltung, Maxym Kosyzkyj, im Nachrichtenkanal Telegram mit. Das Ausmaß der Zerstörung werde untersucht. Ein Objekt nahe Jaworiw - vermutlich um den dortigen Truppenübungsplatz herum - soll komplett zerstört sein.

Ukraine-Krieg: Russland setzt Phosphorbomben ein

+++ 10.40 Uhr: Russland hat offenbar das Asow-Stahlwerk in der Hafenstadt Mariupol mit Phosphorbomben beschossen. Der Mariupoler Stadtratsabgeordnete Petro Andrjuschtschenko sprach auf Telegram davon, dass die „Hölle auf die Erde gekommen“ sei. Solche Brandbomben richten verheerende Schäden an. Ihr Einsatz ist verboten.

+++ 10.25 Uhr: Die britischen Militärgeheimdienste sehen die russische Offensive im Donbass weit hinter dem ursprünglichen Zeitplan. „Unter den gegenwärtigen Bedingungen ist es unwahrscheinlich, dass Russland seinen Vorstoß in den kommenden 30 Tagen dramatisch beschleunigen kann“, erklärt das britische Militär in seinem Lagebericht auf Twitter.

Erstmeldung vom Sonntag, 15. Mai, 06.00 Uhr: Russische und ukrainische Streitkräfte liefern sich weiter heftige Kämpfe in den Regionen Luhansk und Donezk. Wie das ukrainische Militär in einem Update auf Facebook mitteilt, bleibt die Situation weiter schwierig, ist jedoch unter Kontrolle. Soldatinnen und Soldaten hätten bis in den späten Samstagabend hinein auch in der Donbass-Region 12 Angriffe zurückgeschlagen und dabei acht Panzer, fünf Artilleriesysteme, neun gepanzerte Kampffahrzeuge sowie sechs Drohnen zerstört. (aa/dil/tu/kh mit dpa/AFP)

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