Christsozialen im Aufwind

„Söder-Effekt“? CSU legt in aktueller Umfrage zu

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Markus Söder (CSU).

Weniger als ein Jahr vor der Landtagswahl in Bayern scheint die CSU den richtigen Weg eingeschlagen zu haben. Laut einer Umfrage verbessern die Christsozialen ihre Werte.

München - Nach der Klärung offener Personalfragen bekommt die CSU offenbar wieder mehr Oberwasser bei den Wählern. Wenn am nächsten Sonntag Landtagswahl wäre, käme die CSU nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA für die Bild-Zeitung auf 40 Prozent - und damit auf drei Prozentpunkte mehr als im Vormonat.

Dies liege möglicherweise an dem „Söder-Effekt“, vermuten die Demoskopen. „Die neue Einigkeit stärkt die CSU.“ Die CSU-Fraktion im bayerischen Landtag hatte Söder Anfang Dezember zu ihrem Wunschkandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten bestimmt.

Auch die Grünen legen zu

Zulegen können der jüngsten Umfrage zufolge auch die Grünen. Mit 12 Prozent hätten sie nun im Vergleich zum Vormonat 2 Prozentpunkte dazugewinnen können. Alle anderen Parteien würden für den Fall, dass der für den Herbst geplante Urnengang bereits an diesem Sonntag stattfände, Stimmenprozente verlieren.

Die SPD müsste mit 15 Prozent 2 Prozentpunkte abgeben, die AfD (12 Prozent), die FDP und die Freien Wähler (7 Prozent) jeweils einen Prozentpunkt. Zwar könnte die CSU auch mit dem verbesserten Ergebnis in Bayern nicht mehr alleine regieren, sie könne sich aber unter allen übrigen Parteien den passenden Koalitionspartner aussuchen, betonten die Demoskopen.

„Die neue Einigkeit stärkt die CSU“

Insa-Chef Hermann Binkert sagte mit Blick auf die anstehende Übergabe des Ministerpräsidentenamtes an Markus Söder: „Die neue Einigkeit stärkt die CSU. Es gibt einen Söder-Effekt.“

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dpa/AFP

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