Sollte Unfall geheim bleiben?

Oberbürgermeister von Plauen crasht Dienst-Audi – aber beichtet erst auf Nachfrage

Audi A6 Avant in einer Fahrszene, dazu der Oberbürgermeister von Plauen Ralf Oberdorfer als Einklinker (Symbolbild)
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Der Oberbürgermeister von Plauen, Ralf Oberdorfer, baute einen Unfall in seinem Dienst-Audi – mit Totalschaden. (Symbolbild)

Er schrottete seinen Audi-Dienstwagen – doch das machte Ralf Oberdorfer (FDP), Oberbürgermeister von Plauen, nicht öffentlich. Erst auf Nachfrage rückte der 60-Jährige damit raus.

Plauen – Es ist eine Polizeimeldung, die ziemlich alltäglich klingt – doch die Geschichte dahinter hat es in sich: „Schutzengel im Audi“ betitelten die Beamten einen Unfall, der sich bereits am 12. Juli gegen 16:10 Uhr in Oberpirk (Ortsteil der Gemeinde Rosenbach im sächsischen Vogtland) ereignete. Darin heißt es, ein 60-Jähriger sei mit seinem Audi* in der Schleizer Straße aus „nicht bekannten Gründen“ nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. „Der Audi fuhr im Seitengraben weiter, krachte über eine Schachtabdeckung und prallte gegen einen Telefonmast.“ Der Fahrer sei zum Glück nicht verletzt worden, am Audi sei ein Sachschaden von mehr als 42.000 Euro entstanden – dieser habe damit nur noch Schrottwert. Doch erst jetzt stellte sich heraus, wer da eigentlich hinterm Steuer saß.

Auf den Unfallhergang angesprochen sagte Plauens Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer der „Freien Presse“: „Was soll ich sagen? Ich hab halt geträumt.“ Seit 42 Jahren habe er keinen Unfall mehr gehabt. Er sei mit den rechten Rädern aufs Bankett gekommen und dann sei es passiert. Zu schnell sei er nicht gewesen, was eine hinter ihm fahrende Zeugin bestätigt habe. Der Airbag habe nicht ausgelöst, als er gegen den Telefonmast geprallt sei. Den kompletten Artikel zum Unfall des Oberbürgermeisters von Plauen lesen Sie bei 24auto.de* *24auto.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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