Wegen Treibstoffversorgung

Moskau dementiert Bericht über Verstoß von Sanktionen gegen Nordkorea

Das russische Außenministerium hat Vorwürfe über einen Verstoß der UN-Sanktionen gegen Nordkorea zurückgewiesen.

Moskau - Man erfülle die Strafmaßnahmen in vollem Umfang, teilte das Ministerium im Moskau am Samstag der Agentur Ria Novosti zufolge mit.

Zuvor gab es Medienberichte unter Berufung auf nicht näher genannte Kreise, wonach russische Tanker Nordkorea wiederholt mit Treibstoff versorgt haben sollen. Demnach hätten die Schiffe auf hoher See ihre Ladung an nordkoreanische Tanker übergeben.

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hatte im September eine Resolution verabschiedet, die den Mitgliedstaaten den Handel mit Nordkorea von Schiff zu Schiff verbietet. In der jüngsten Resolution werden zudem die Lieferungen von Mineralölerzeugnissen wie Benzin, Diesel und Schweröl an Nordkorea weiter begrenzt. Statt der ursprünglich vom 1. Januar 2018 an erlaubten zwei Millionen Barrel jährlich sind damit nur noch 500 000 Barrel dieser Erzeugnisse pro Jahr erlaubt. Das russische Außenministerium betonte, man halte sich genau an diese Vereinbarungen.

Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump Peking vorgeworfen, Öl an das kommunistische Nachbarland über den Seeweg zu liefern. Das chinesische Außenministerium erklärte jedoch, sich strikt an die Handelsrestriktionen zu halten. Chinas Regierung versicherte zudem, scharf gegen illegale Öllieferungen an Nordkorea von Schiff zu Schiff vorgehen zu wollen.

dpa

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