Kurzarbeit bei Meissen-Porzellan - Keine Entlassungen geplant

+
Blaschke führt seit dem Weggang von Christian Kurtzke im März die Geschäfte der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH. Foto: Oliver Killig

Meißen (dpa) - In der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen soll ein Teil der Belegschaft vom 1. Juli an in Kurzarbeit gehen. "Entlassungen sind nicht geplant", sagte Geschäftsführer Tillmann Blaschke der Deutschen Presse-Agentur.

Die Kurzarbeit, die für die Dauer von einem Jahr für 90 Mitarbeiter beantragt wurde, solle genutzt werden, um verschiedene Geschäftsbereiche neu zu strukturieren, sagte Blaschke.

Während Tischgeschirr und Deco weniger gefragt seien, verbuche der Bereich Kunstwerke und Figuren steigende Auftragseingänge. "Da haben die Kunden teils lange Wartezeiten." Die Kurzarbeit soll auch genutzt werden, um Mitarbeiter für andere Unternehmensbereiche zu qualifizieren.

Blaschke führt seit dem Weggang von Christian Kurtzke im März die Geschäfte. Dieser hatte die Manufaktur seit 2008 einem radikalen Wandel unterzogen und zu einem internationalen Luxusgüter-Konzern umgebaut. Aktuell beschäftigt das Unternehmen rund 650 Mitarbeiter. Zuvor hatte die "Sächsische Zeitung" über die Kurzarbeit berichtet.

Neueste Artikel

Europa League: Hertha und Köln verlieren erneut - TSG siegreich

Europa League: Hertha und Köln verlieren erneut - TSG siegreich

Hoffenheim beendet Sieglos-Serie in Europa League gegen Istanbul

Hoffenheim beendet Sieglos-Serie in Europa League gegen Istanbul

Iran-Atomabkommen: EU-Gipfel fordert von USA Vertragstreue 

Iran-Atomabkommen: EU-Gipfel fordert von USA Vertragstreue 

Hoffenheim beendet Sieglos-Serie in Europa League

Hoffenheim beendet Sieglos-Serie in Europa League

Merkel will weitere Milliarden für Flüchtlinge in der Türkei

Merkel will weitere Milliarden für Flüchtlinge in der Türkei

US-Filmstar Shia LaBeouf wegen Trunkenheit verurteilt

US-Filmstar Shia LaBeouf wegen Trunkenheit verurteilt

Kommentare