Busfahrermangel

Fraport testet Roboter-Shuttles am Frankfurter Flughafen

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Der Flughafenbetreiber Fraport testet für zwei Wochen selbstfahrende Shuttles auf dem Flughafen-Betriebsgelände. Foto: Andreas Arnold

Frankfurt/Main (dpa) - Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport und die Wiesbadener Versicherung R+V testen den Einsatz selbstfahrender Fahrzeuge unter realen Straßenbedingungen.

Von kommender Woche an werden zwei Kleinbusse im Shuttle-Verkehr zwischen Terminal 1 und Terminal 2 unterwegs sein, teilten die Unternehmen in Frankfurt mit.

Zwei Wochen lang sollen die hochautomatisierten Fahrzeuge demnach erprobt werden. Zunächst gehe es um eine 1,5 Kilometer lange Teststrecke auf dem Gelände des Airports, am Ende soll der Einsatz auf öffentlichen Straßen stehen.

Fraport-Vorstand Anke Giesen erklärte, das Unternehmen verspreche sich von selbstfahrenden Fahrzeugen eine bessere und flexiblere Planbarkeit. Der Versuch auf dem Fraport-Gelände sei ein Test, ob und wie die Technologie eines Tages am Flughafen eingesetzt werden könnte. Zudem gebe es einen Mangel an Busfahrern.

Täglich passieren laut dem Konzern rund 2600 Fahrzeuge das Tor 3 des Flughafens, wo die selbstfahrenden Shuttles getestet werden. Dazu kämen innerbetriebliche Autos und Transporte, etwa knapp 1000 Frachtschlepper.

Der Projektpartner R+V, dem die selbstfahrenden Shuttles gehören, verspricht sich von dem Versuch Daten für neue Versicherungskonzepte. Er versichert auch Autos. Man erhoffe sich von autonomen Fahrzeugen zudem mehr Verkehrssicherheit, erklärte Vorstandschef Norbert Rollinger.

R+V und Fraport zu Forschungsprojekt

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