EU-Außenminister diskutieren über Flüchtlinge

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Zu Fuß auf der Autobahn: Hunderte Flüchtlinge aus Syrien, dem Irak und Afrika laufen in Richtung der österreichischen Grenze. Foto: Boris Roessler

Luxemburg (dpa) - Die EU-Außenminister wollen am zweiten Tag eines Treffens in Luxemburg weiter über die Flüchtlingskrise beraten. Zu den Gesprächen werden auch Vertreter aus den westlichen Balkanstaaten erwartet.

Über Länder wie Serbien versuchen derzeit Tausende Asylsuchende, in westliche EU-Staaten zu gelangen.

Gleichzeitig stellen auch Einwohner dieser Länder Asylanträge in westeuropäischen Staaten. Dies ist vielen in der EU ein Dorn im Auge. Die EU-Kommission will deshalb vorschlagen, die westlichen Balkanländer EU-weit zu sicheren Herkunftsstaaten zu erklären. Auch deswegen, weil sie als Länder, die einen EU-Beitritt anstreben, bestimmte Standards erfüllen müssen.

Außer der Flüchtlingsproblematik stehen auch die EU-Beitrittsverhandlungen auf der Tagesordnung. Zudem wollen die Außenminister über die Beziehung der EU zum Iran diskutieren. Nach dem Abschluss der Verhandlungen über das iranische Atomprogramm könnten die Wirtschaftssanktionen gegen das Land demnächst aufgehoben werden.

Programm (in Englisch)

Offizielle Seite zum Außenministertreffen in Luxemburg

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