Drei Sorten betroffen

Diese Tortilla-Chips sollten Sie nicht essen, wenn Sie auf Gluten verzichten

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Diese zwei Sorten sind unter anderem betroffen.

Gluten soll eigentlich keines drin sein. Da es aber doch enthalten ist, hat der niederländische Hersteller FZ Organic Food hat drei Sorten seiner Maischips zurückgerufen.

Wiesbaden - Der Lieferant habe versehentlich Maismehl mit einem Anteil Dinkelmehl geliefert, hieß es in einem am Dienstag auf der Website www.lebensmittelwarnung.de veröffentlichten Hinweis. Der Fehler sei erst aufgefallen, nachdem die produzierte Ware zum Teil schon ausgeliefert worden sei.

Es handelt sich um Trafo Tortilla Chips Chili, Naturel und Nacho in verschiedenen Packungsgrößen. Die Tüten können kostenfrei zurückgegeben werden, die Kunden erhalten ihr Geld zurück. Betroffen sind Bayern, Berlin, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, das Saarland, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen. Für Menschen ohne Glutenunverträglichkeit sei der Verzehr der Chips ungefährlich. Erst im vergangenen November waren Kartoffelchips des Herstellers wegen der Gefahr von Holzsplittern in einzelnen Packungen zurückgerufen worden.

Gluten kommt vor allem in den Getreidearten Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste und in handelsüblichem Hafer vor. Es gibt Menschen, die eine genetisch bedingte Unverträglichkeit gegenüber Gluten haben. Diese kann zu Bauchkrämpfen, Durchfall und Verdauungsbeschwerden führen.

Die Webseite www.lebensmittelwarnung.de wird von den Bundesländern und dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit betrieben. Erst kürzlich wurde dort vor dem Verzehr von Bockwürsten gewarnt.

dpa

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