Staatsanwaltschaft ermittelt

Deutsche Anti-IS-Kämpferin in Syrien getötet

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Die Deutsche soll sich einer kurdischen Volksbefreiungseinheit angeschlossen haben und in Syrien getötet worden sein. Symbolbild: JM Lopez Foto: Jm Lopez

Duisburg - Nach dem Tod einer 19-jährigen Deutschen im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat die Staatsanwaltschaft Duisburg Ermittlungen gegen Unbekannt eingeleitet.

Die Deutsche soll sich einer kurdischen Volksbefreiungseinheit angeschlossen haben und in Syrien getötet worden sein, wie die Behörde in Duisburg mitteilte. Der Leichnam sei über die Türkei überführt und beschlagnahmt worden.

Eine erste Untersuchung durch türkischen Behörden habe ergeben, dass die Frau erschossen wurde. "Das Ermittlungsverfahren ist eingeleitet worden, weil das deutsche Strafrecht auch dann Anwendung findet, wenn deutsche Staatsangehörige im Ausland getötet werden", erklärte Staatsanwältin Anna Christiana Weiler.

Nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" hat sich die Zahl der Kämpfer aus Deutschland, die aufseiten der Kurden gegen den IS vorgehen, weiter erhöht. Inzwischen sollen rund 80 Menschen ins Kriegsgebiet ausgereist sein, im vergangenen Herbst waren es erst 50.

dpa

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