Britische Regierung warnt

"Brexit" würde bis zu 800 000 Jobs kosten

+
Ein Austritt aus der EU könnte den Briten laut einer Studie teuer zu stehen kommen.

London - Einen Monat vor dem Brexit-Referendum hat die Regierung in London erneut vor dem Verlust zahlreicher Jobs gewarnt. Laut Studie wäre ein EU-Ausstieg ein "Schock für die Wirtschaft.

Zwischen 500 000 und 800 000 Arbeitsplätze würden innerhalb von zwei Jahren verloren gehen, so die Vorhersage. Demnach würde das Land in eine Rezession fallen und das Pfund zwischen zwölf und 15 Prozent an Wert verlieren.

Die Zahlen stammen aus einer Studie über die unmittelbaren Folgen eines Brexit, die Finanzminister George Osbourne am Montag vorstellte. „Ein Votum, die EU zu verlassen, würde einen unmittelbaren und schwerwiegenden Schock für unsere Wirtschaft darstellen“, heißt es in der Untersuchung.

Stichtag 23. Juni

Erst vor kurzem hatte bereits der größte britische Gewerkschaftsverband TUC (Trades Union Congress) für den Fall eines Brexit vor großen Gefahren für den britischen Arbeitsmarkt gewarnt. Vier Millionen Jobs seien in Gefahr, so die Gewerkschaftsvertreter. Bei den gefährdeten Arbeitsplätzen handle es sich vor allem um Jobs in der Exportwirtschaft, zum Beispiel in der Auto- und Chemiebranche.

Am 23. Juni stimmen die Briten über einen Austritt ihres Landes aus der EU ab. Jüngsten Umfragen zufolge liegen die beiden Lager beinahe gleichauf.

dpa

Neueste Artikel

"Das darf nicht passieren": Dortmund mit nächstem Rückschlag

"Das darf nicht passieren": Dortmund mit nächstem Rückschlag

Investor interessiert am insolventen Küchenbauer Alno

Investor interessiert am insolventen Küchenbauer Alno

Rajoy kündigt Regierungsabsetzung in Katalonien an

Rajoy kündigt Regierungsabsetzung in Katalonien an

Vettel im Formel-1-Training Zweiter hinter Hamilton

Vettel im Formel-1-Training Zweiter hinter Hamilton

Joker Füllkrug schießt Hannover zu 2:1 in Augsburg

Joker Füllkrug schießt Hannover zu 2:1 in Augsburg

BMW verärgert über Kronzeugenanträge von Daimler und VW

BMW verärgert über Kronzeugenanträge von Daimler und VW

Kommentare